Verhalten & Psychologie

Hallöchen, Ich überlege gerade ob ein Kastra-Chip für uns eine Lösung wäre. Seit Monaten zeigt Rudolf folgendes Verhalten und das lässt sich leider irgendwie nur in Ansätzen trainieren. - Er leckt extrem viel Urin und fängt dabei an zu speicheln - bei jeder Hündin fängt er sofort an mit Genitalwittern. Daraus ist er nicht mehr abrufbar. Es ist dabei egal ob kastriert oder nicht. Und die Hündinnen sind auch nie läufig. - Auch kastrierte Rüden verursachen dieses Verhalten und manchmal sogar unkastrierte Rüden - Hundekontakt ist beim ihm nur die permanente Suche nach Sexualpartnern - Oft pfeift er an der Leine schon, dass er irgendwas in der Nase hat und will dem Geruch nach - an Elze geht er auch manchmal ran, sie schnappt ihn aber konsequent ab und das versteht er super. - In der Wohnung ist es kein Problem - Draußen jedoch ist dieses Verhalten leider so, dass er aktuell nur an der Schleppi sein kann. - Der Abruf läuft sogar mit anderen Hunden, aber eben nur wenn er nicht "angedockt" hat. Meint, wenn er noch nicht im Genitalwittern drin ist. Wenn das passiert ist kein Halten mehr. - Problem ist, dass er sich durch solche Aktionen sehr weit von mir entfernt und dadurch einfach auch die Angst entsteht, dass er abhaut (daher wieder Schleppi) - Auch Beschäftigung ist derzeit einfach nicht möglich. Alles was er total mag, unterliegt gegen diesen Trieb (er geht zwar Dummysuchen, Ball holen usw. - lässt es aber dann wieder fallen und geht Urin lecken oder sucht klar nach Sexualität - verbunden mit Speicheln. Selbst in reizarmen Situationen, kann er zwar seiner Aufgabe -vollumfänglich- nachkommen, aber man sieht wie er sucht) - Das ist einfach kein Dauerzustand - Rudi ist 20 kg schwer und 2 Jahre alt, dieses Verhalten zeigt er mal mehr und weniger, seit der Geschlechtsreife - Ich weiß, dass er gerade in den letzten Zügen seiner Pubertät ist... jedoch sehe ich einfach, wie sehr ihn dieser Zustand auch stresst. - theoretisch würde ich ihm noch Zeit zum Pubertieren geben, aber wie gesagt: Ich sehe seinen Stress damit. Was sagt ihr dazu? Sehr ihr Trainigsansätze? Eigentlich wollte ich es nicht machen, aber ich denke momentan, dass es das Beste für ihn ist, damit er runterfährt und wieder sein Leben genießen kann.
Hallo liebe Community, ihr habt mir beim letzten Mal schon super Anregungen gegeben, deshalb hoffe ich dieses Mal auch auf einige Tipps🥰😊 Wir haben letztes Jahr einen Hund aus dem Ausland adoptiert (er ist jetzt ca. 2 Jahre alt). Wir wohnen ebenerdig und haben einen Garten. Auf der „anderen Seite der Hecke“ lebt ebenfalls ein Hund. Die beiden haben sich bereits kennengelernt. Im anderen Haus nebenan lebt auch ein Hund, unsere Gärten Grenzen aber nicht aneinander. Zudem läuft eine Streunerkatze öfter mal durch unseren Garten. Diese schläft auch oft dort. Wir halten uns nur im Garten auf, wenn die Katze nicht da ist! Kommen wir zum Problem: Immer, wenn wir bei uns im Garten sind, findet unser Hund keine Ruhe! Entweder läuft er durch den Garten und schnüffelt (insbesondere an der Hecke zum anderen Grundstück oder an dem Körbchen der Katze, welches bei uns im Garten steht) und ist sehr aufgeregt. Selbst spielen möchte er dann nicht, da er abgelenkt scheint. Wenn ein anderer Hund bellt, steigt er ein (das macht er aber auch in der Wohnung, hieran arbeiten wir bereits). Gestern z.B. hat er sich nur einmal kurz zu mir auf die Liege gelegt. Selbst in sein Körbchen geht er nicht, in dem er sonst sehr gerne schläft. Hat jemand eine Idee, wie wir daran arbeiten können, dass er auch mal entspannen kann? (Ich habe ihn gestern mal für einen kurzen Zeitraum an der Leine an meiner Liege befestigt, in der Hoffnung, dass ich ihm dann die „Bewachung“ unseres Grundstückes abnehme, aber auch dann ist er wachsam und kommt nicht zur Ruhe). Es ist momentan für ihn sowieso für uns totaler Stress uns in unserem eigenen Garten aufzuhalten. Ihn drin zu lassen ist eher keine bzw. nur eine vorübergehende Option… Ich würde mich sehr über Tipps freuen😊 Viele Grüße und einen schönen Sonntag, Steffi
Guten Morgen zusammen, Zur Zeit plagt mich die Frage wie ich unserem Hund wieder in den Griff kriege... Sie ist 3 und eigentlich gut sozialisiert. Wir gehen mit ihr seit 1,5 Jahren in die hundeschule, die Trainerin sagt immer sie würde perfekt kommunizieren. Zu meinem Problem: Honey scheint mir immer mehr das Bossgehabe aus zu bauen. Sie will immer der bestimmer sein was erstmal nicht so schlimm ist da ihre Freunde sehr schnell verstehen was sie möchte. Aber dadurch, dass sie es ausbaut muss ich ja irgendwas machen. Ich hatte letzte Woche die Trainerin gefragt und sie meinte ich soll halt mit Keksen vorbei führen. Nun frisst sie durch die Temperaturen momentan schlecht und will die kekse nur manchmal. Sie soll sich auch nicht hinlegen wenn sie einen Hund sieht (lauerstellung) die Trainerin sagt, sie testet aus wie der andere Hund reagiert, regaiert er nicht kann gespielt werden. Reagiert er würde sie sich das wahrscheinlich nicht gefallen lassen. Wird sie auf der Straße angepöbelt, Pöbelt sie zurück. Lockere Leine vorbei führen klappt dann oft nicht weil sie eben die kekse nicht will (ich werde mal andere probieren). Ein besonderes Spielzeug was sie toll findet hat sie nicht. Eben schlich sie sich ab einen Freund an und machte ihm ansagen. Vorderzähne gezeigt sehr hohes quietschen, nach ihm schnappen. Eigentlich würde ich sagen, dass sie ihm gedroht hat aber dieses quietschen irritierte mich dann doch der rüde war sehr ruhig und nicht aufdringlich, er zog sich zurück als sie das machte, sie hörte aber dann nicht auf. Hat jemand eine Idee was das soll? Sie ist selbstbewusst und ließ sich bis vor einigen Monaten von niemanden beeindrucken der sie blöd an macht. Jetzt macht sie manchmal mit.