Da ich selber vor der Entscheidung eine Goldakupunktur machen zu lassen einige schlaflose Nächte hatte, möchte ich anderen meine Erfahrung mitteilen. Unsere 9 Jahre alte Mischlingshündin Trulla hat beidseits Hüftpfannen die fast gar nicht vorhanden sind. Bei der schlimmeren Hüfte wurde vor 5 Jahren eine Femurkopfresektion gemacht. Dies sollte auf der anderen Seite auch gemacht werden - wir haben uns aber nach Beratung mit unserer Tierphysiotherapeutin dagegen entschieden, weil sie dann im hinteren Bereich zu instabil geworden wäre. Ach ja und Arthrose ist natürlich auch ein Thema für uns. Durch ein entspanntes Umfeld, nette Hundekontakte, gute Ernährung, regelmäßige, zielgerichtete Bewegung und Tierphysiotherapie konnten wir sie auch so lange auf einem guten Stand halten. In letzter Zeit wirkte sie beim Gassi Gang allerdings ziemlich unlustig und unmotiviert, so dass wir überlegen mussten wieder etwas für sie zu verändern. Homöopathische Schmerzmittel haben wir ihr auch schon gegeben. Goldakupunktur wurde uns von unserer Tierphysiotherapeutin vorgeschlagen, da sie in ihrer Praxis gute Erfahrungen damit gemacht hat. Vor 10 Tagen war es dann soweit. Wir haben die Goldakupunktur bei Dr Schulz in Herne machen lassen. Schon am Abend nach dem Setzen der Goldplättchen lief sie schon fröhlicher. Einen Hund, der an langer Leine vor mir läuft hatte ich schon ewig nicht mehr. In den letzten Tagen zeigte sie wieder Spielverhalten und läuft auch wieder gerne. Ich weiß, dass unser Hund nicht geheilt und gesund ist und wir auch weiterhin Tierphysiotherapie benötigen werden aber sie hat wieder Freude am Leben und der Bewegung. Da der Rücken in Ordnung war wurden nur die Hüften behandelt. Inklusive Röntgenaufnahmen, die uns dann zeitnah zugeschickt wurden hat das Ganze 1230€ gekostet. Sicher auch nicht unwichtig zu wissen. Ich würde bei einer entsprechenden Diagnose diesen Eingriff jederzeit wieder machen.