Erziehung & Training

Bei meiner Frage geht es weniger um das Verhalten meines Hundes sondern eher um mein richtiges Verhalten. Denn gestern kam es beim Spaziergang wiederholt zu einer Situation, die mir das Herz bluten lässt. Hier im Ort gibt es einen älteren Hund, mit dem unsere Heidi immer gut klar kam. Ein paar Mal sind wir sogar zusammen Gassi gegangen. Sein Herrchen und dessen erwachsene Tochter haben sich dann einen jüngeren Hund zusätzlich "angeschafft". Der jüngere ist natürlich etwas aufgeweckter und impulsiver als der ältere und reagiert auf Heidi mit bellen und zerren an der Leine. Dazu muss ich sagen, dass Heidi anderen Hunden (vor allem weiblichen, kleinen Hunden) gegenüber auch nicht gut eingestellt ist und das auch lautstark zum Ausdruck bringt. Sie beruhigt sich allerdings auch wieder schnell, wenn ich sie ablenke und einfach mit ihr weitergehe. Aber das eigentliche Problem sind Herrchen und Frauchen des anderen Hundes. Denn immer wenn wir uns begegnen, der Junghund am bellen ist, dann bekommt er Tritte von Herrchen oder Frauchen. Unter den Bauch, an die Hinterläufe, bis er ruhig ist und sich hinsetzt. Das tut mir im Herzen leid und um diese Situation zu vermeiden, gehe ich schnell in eine andere Richtung, wenn ich diese Personen schon von weitem sehe, nur um eine Konfrontation zu vermeiden. Aber ein Zusammentreffen ist halt nicht immer zu vermeiden. Zusätzlich dazu gibt es oft Situationen, in denen uns ein kleffender Hund entgegen kommt. Meist wollen die eh nur mal schnüffeln, aber dürfen es eben nicht. Herrchen oder Frauchen zwingen ihre Hunde dann ins Platz oder Sitz, während man selbst mit seinem zerrenden und bellenden 40-kg-paket versucht, schnell aus dieser Situation raus zu kommen. Wäre es nicht sinnvoller, dass dann beide einfach schnell aneinander vorbei gehen? Wie sollte ich mich verhalten in solchen Situationen?