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Maria
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heute 20:52

Rat bei ihrem Verhalten

Hallo ihr Lieben Ich brauche evtl mal euren Rat Ich bin als Notfall PS für eine bald 4 jährige Hündin eingesprungen. Der Verein wusste das sie Autos und Radfahrer jagt und verbellt. Jetzt lebt Carla ca 4 Wochen bei mir und sie zeigt ein extrem Verhalten draußen und verbellt eigentlich alles was sich draußen bewegt. Autos Radfahrer Hunde Kinder auf Rollern Kinderwagen Rollatoren Nun habe ich mit dem Trainer vom Verein gesprochen nur leider wohnt dieser zu weit weg leider. Ich schaue hier in meiner Umgebung nach welchen aber das is ja wirklich eine Kunst für sich. Wir hatten ein Training mit meiner Trainerin und ihre Empfehlung war Sie soll die Dinge sehen und dann soll ich sie in die Futter suche schicken. Was haltet ihr davon oder habt ihr Tipps ? Ich bin mit meinem Latein langsam aber sicher am Ende. Ich adoptiere ja sonst immer nur die alten und kranken Hunde aus dem Tierschutz. Da bin ich doch recht überfordert mit der Situation Ich danke euch schon mal und entschuldigt denn langen Text LG Carla und Maria
 
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Babs
Beliebteste Antwort
heute 19:37
Hallo Maria, das sind alles Sachen, die für den Hund zum Einen nicht einschätzbar sind und Unsicherheiten auslösen können und/oder Bewegungsreize.

Es gibt unterschiedliche Wege, daran mit dem Hund zu arbeiten. Das mit dem Leckerchen werfen ist erst mal m. M. n. dafür da, um Ruhe reinzubringen, da über die Suche Stress abgebaut wird. So kann man starten, aber es ist m. E. im weitere Verlauf wichtig, dass der Hund die Gelegenheit bekommt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und lernen kann, seine Impulse zu kontrollieren bishin zur Selbstregulation.

Also erst mal Leckerchen werfen, um das Verhalten zu ändern und Stress abzubauen. Dann auf Entfernung schauen lassen und dann wieder Leckerchen werfen. Irgendwann kippt es und der Hund kann länger schauen und das Leckerchen werfen wird weniger.

Das wäre jetzt mein Weg, wenn ich mit Leckerchen arbeiten möchte.

Ich selber bin ein Fan davon zu schauen, was der Hund mir anbietet, worüber er Stress abbauen kann wie z. B. Schnuppern, ruhige Bewegung ... Ich würde vermeiden, den Hund abzulenken, da er sich darüber nicht mit der Situation auseinandersetzen und somit nicht lernen kann.
 
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Babs
heute 19:37
Hallo Maria, das sind alles Sachen, die für den Hund zum Einen nicht einschätzbar sind und Unsicherheiten auslösen können und/oder Bewegungsreize.

Es gibt unterschiedliche Wege, daran mit dem Hund zu arbeiten. Das mit dem Leckerchen werfen ist erst mal m. M. n. dafür da, um Ruhe reinzubringen, da über die Suche Stress abgebaut wird. So kann man starten, aber es ist m. E. im weitere Verlauf wichtig, dass der Hund die Gelegenheit bekommt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und lernen kann, seine Impulse zu kontrollieren bishin zur Selbstregulation.

Also erst mal Leckerchen werfen, um das Verhalten zu ändern und Stress abzubauen. Dann auf Entfernung schauen lassen und dann wieder Leckerchen werfen. Irgendwann kippt es und der Hund kann länger schauen und das Leckerchen werfen wird weniger.

Das wäre jetzt mein Weg, wenn ich mit Leckerchen arbeiten möchte.

Ich selber bin ein Fan davon zu schauen, was der Hund mir anbietet, worüber er Stress abbauen kann wie z. B. Schnuppern, ruhige Bewegung ... Ich würde vermeiden, den Hund abzulenken, da er sich darüber nicht mit der Situation auseinandersetzen und somit nicht lernen kann.
 
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Karin
heute 20:52
Ich selbst hab zu diesem Thema sehr gute Erfahrungen gemacht indem wir aus der Entfernung geübt haben. Also den Reiz sehen und das ruhig bleiben belohnen. Klappt das gut so rückt man näher zum Problem hin. Jeden kleinen Schritt loben und belohnen. Ebenso den Blick zu mir hab ich zeitgleich zuhause aufgebaut. So hat es wunderbar geklappt das Roxy erst den Reiz sah und dann mich anschaute was ich großzügig belohnte.
Es kommt aber auch immer darauf an was für einen Hund bzw aus welcher Intension heraus er das macht wie Z.b. territorial, Unsicherheit, Hütedrang ...
Auch sollte man darauf achten das die Ablenkung als Belohnung erkannt wird.
Also wenn der Hund gerne spielt, lieber frisst oder gerne arbeitet dementsprechend die Belohnung gestalten.