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Pauli
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heute 22:43

Baby und Junghund

Ich bin aktuell schwanger und unser Hund (Luna 🐶) wird zum Zeitpunkt der Geburt ungefähr 1 Jahr alt sein. Sie ist also noch ziemlich jung. Mich beschäftigt gerade die Frage, wie man die Kombination Welpe/Junghund und Neugeborenes am besten meistert. Habt ihr Erfahrungen damit gemacht? Worauf sollte man besonders achten? Wie habt ihr euren Hund auf das Baby vorbereitet? Was muss Luna können bevor das Kind da ist? Wir haben derzeit keinerlei Kontakt zu Kindern. Mir ist wichtig, dass sich sowohl unser Baby als auch Luna wohlfühlen und wir allen gerecht werden können. Vielleicht gibt es ja Dinge, die ihr im Nachhinein anders machen würdet oder Tipps, die euch sehr geholfen haben. Ich freue mich über jeden Erfahrungsbericht und Ratschlag oder Literaturempfehlungen! 💛
 
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Tina
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heute 21:50
Huhu, hier ein kleiner Erfahrungsbericht von uns, auch wenn meine Luna (Labrador) damals kein Junghund mehr war.

Luna war zum Termin 3 Jahre und 10 Monate alt, war allgemein ziemlich umgänglich und wir waren die ersten 2 Jahre bei der Hundeschule und es gab im Alltag gar keine Probleme.

Sie hatte allerdings auch keinen regelmäßigen direkten Kontakt zu Kindern, nur super selten. Noch in der Schwangerschaft waren wir mal mit Freunden Eis essen und sie machte einen schnapper nach dem "Eisarm" einer ca. 3-jährigen. Sie kam zum Glück nicht dran und es ist nichts passiert außer der Schreck, aber es hat mir damals erst einmal schon große Sorgen bereitet wie es dann bei uns werden soll...

Als das Kind da war:
Zur Entlassung aus dem KH nach 3 Tagen hat mein Partner unsere Luna im Auto dabei gehabt. Ich stand mit Babyschale abholbereit draußen. Als erstes machte mein Partner den Kofferraum auf und ich hatte mich super gefreut Luna zu sehen und wollte sie begrüßen. Habe damit gerechnet sie kommt wie immer direkt wedelnd angehüpft und freut sich. Pustekuchen. Ich habe meinen Hund charakterlich nicht wiedererkannt, sie blieb einfach sitzen und hat mich keines Blickes gewürdigt, als hätte sie ihre Identität geändert oder wäre stark beleidigt, so etwas kam vorher oder nachher nie wieder vor.

Daheim angekommen begann sie sich nach kurzer Zeit mir gegenüber wieder normal zu verhalten und freudig zu sein.

Baby-Hund Kontakt hatte ich anfangs (ersten 1,2,3Tage, weiß ich nicht mehr genau) nur durchs Laufgitter zugelassen. Luna stand oft dran und hat ihren Rüssel durch die Stäbe gesteckt und geschnüffelt. Dann durfte sie mit der Zeit auch mal am Baby auf dem Arm schnüffeln, vorsichtig usw. Mit der Zeit wuchs das Vertrauen immer mehr und ich merkte, dass Luna das Baby akzeptiert.

Immer drauf achten beide nicht allein in einem Raum zu lassen/jederzeit einschreiten zu können, das habe ich gemacht. Es gab keinerlei schlimme Vorfälle, im Gegenteil, Luna hat mit der Zeit total den Eindruck gemacht sich auch um das Baby zu sorgen und komplett alles was Baby macht oder auch mit ihr macht geduldet (sie hätte jederzeit einfach weg gehen können wenn z. B. Krabbelkind auf sie zu oder gar drauf geklettert ist usw, sie blieb einfach total entspannt liegen ohne eine Regung)

Also am Ende war es bei uns alles super geworden, mein Kind konnte von Anfang an mit einem super tollen Hund aufwachsen komplett ohne schlimme Vorfälle oder gar Verletzungen. Auch wenn ich eingestehen muss, dass Luna dann schon auch dann und wann mal schneller war als mein Kind bzw ich, wenn mein Kind mal z. B. unbedarft ein Brötchen aus dem Kinderwagen gehalten hat 🙈🙂 Labbi halt 😅 🤦

Vorbereitet habe ich fast nichts. Auch keine Babygeruchdecken/Tücher vom KH mit nach Hause gegeben oder was man alles so hört. Für mich stand nur fest, dass sich mit Geburt des Babys für Luna nichts grundhaftes ändern soll. Ihre Gewohnheiten wie Schlafplätze, ungestörte Fressecke, auch große Spaziergänge etc. soll sie alles behalten wie ist. Bzw. an für mich notwendig erachteten Dingen hatte ich lange im voraus (ganz zu Beginn der Schwangerschaft) dran gearbeitet - z. B. Hund soll nicht mehr auf Sofa liegen, war auch glaube echt das einzige.
 
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Tina
heute 21:50
Huhu, hier ein kleiner Erfahrungsbericht von uns, auch wenn meine Luna (Labrador) damals kein Junghund mehr war.

Luna war zum Termin 3 Jahre und 10 Monate alt, war allgemein ziemlich umgänglich und wir waren die ersten 2 Jahre bei der Hundeschule und es gab im Alltag gar keine Probleme.

Sie hatte allerdings auch keinen regelmäßigen direkten Kontakt zu Kindern, nur super selten. Noch in der Schwangerschaft waren wir mal mit Freunden Eis essen und sie machte einen schnapper nach dem "Eisarm" einer ca. 3-jährigen. Sie kam zum Glück nicht dran und es ist nichts passiert außer der Schreck, aber es hat mir damals erst einmal schon große Sorgen bereitet wie es dann bei uns werden soll...

Als das Kind da war:
Zur Entlassung aus dem KH nach 3 Tagen hat mein Partner unsere Luna im Auto dabei gehabt. Ich stand mit Babyschale abholbereit draußen. Als erstes machte mein Partner den Kofferraum auf und ich hatte mich super gefreut Luna zu sehen und wollte sie begrüßen. Habe damit gerechnet sie kommt wie immer direkt wedelnd angehüpft und freut sich. Pustekuchen. Ich habe meinen Hund charakterlich nicht wiedererkannt, sie blieb einfach sitzen und hat mich keines Blickes gewürdigt, als hätte sie ihre Identität geändert oder wäre stark beleidigt, so etwas kam vorher oder nachher nie wieder vor.

Daheim angekommen begann sie sich nach kurzer Zeit mir gegenüber wieder normal zu verhalten und freudig zu sein.

Baby-Hund Kontakt hatte ich anfangs (ersten 1,2,3Tage, weiß ich nicht mehr genau) nur durchs Laufgitter zugelassen. Luna stand oft dran und hat ihren Rüssel durch die Stäbe gesteckt und geschnüffelt. Dann durfte sie mit der Zeit auch mal am Baby auf dem Arm schnüffeln, vorsichtig usw. Mit der Zeit wuchs das Vertrauen immer mehr und ich merkte, dass Luna das Baby akzeptiert.

Immer drauf achten beide nicht allein in einem Raum zu lassen/jederzeit einschreiten zu können, das habe ich gemacht. Es gab keinerlei schlimme Vorfälle, im Gegenteil, Luna hat mit der Zeit total den Eindruck gemacht sich auch um das Baby zu sorgen und komplett alles was Baby macht oder auch mit ihr macht geduldet (sie hätte jederzeit einfach weg gehen können wenn z. B. Krabbelkind auf sie zu oder gar drauf geklettert ist usw, sie blieb einfach total entspannt liegen ohne eine Regung)

Also am Ende war es bei uns alles super geworden, mein Kind konnte von Anfang an mit einem super tollen Hund aufwachsen komplett ohne schlimme Vorfälle oder gar Verletzungen. Auch wenn ich eingestehen muss, dass Luna dann schon auch dann und wann mal schneller war als mein Kind bzw ich, wenn mein Kind mal z. B. unbedarft ein Brötchen aus dem Kinderwagen gehalten hat 🙈🙂 Labbi halt 😅 🤦

Vorbereitet habe ich fast nichts. Auch keine Babygeruchdecken/Tücher vom KH mit nach Hause gegeben oder was man alles so hört. Für mich stand nur fest, dass sich mit Geburt des Babys für Luna nichts grundhaftes ändern soll. Ihre Gewohnheiten wie Schlafplätze, ungestörte Fressecke, auch große Spaziergänge etc. soll sie alles behalten wie ist. Bzw. an für mich notwendig erachteten Dingen hatte ich lange im voraus (ganz zu Beginn der Schwangerschaft) dran gearbeitet - z. B. Hund soll nicht mehr auf Sofa liegen, war auch glaube echt das einzige.
 
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Pauli
heute 22:29
Huhu, hier ein kleiner Erfahrungsbericht von uns, auch wenn meine Luna (Labrador) damals kein Junghund mehr war. Luna war zum Termin 3 Jahre und 10 Monate alt, war allgemein ziemlich umgänglich und wir waren die ersten 2 Jahre bei der Hundeschule und es gab im Alltag gar keine Probleme. Sie hatte allerdings auch keinen regelmäßigen direkten Kontakt zu Kindern, nur super selten. Noch in der Schwangerschaft waren wir mal mit Freunden Eis essen und sie machte einen schnapper nach dem "Eisarm" einer ca. 3-jährigen. Sie kam zum Glück nicht dran und es ist nichts passiert außer der Schreck, aber es hat mir damals erst einmal schon große Sorgen bereitet wie es dann bei uns werden soll... Als das Kind da war: Zur Entlassung aus dem KH nach 3 Tagen hat mein Partner unsere Luna im Auto dabei gehabt. Ich stand mit Babyschale abholbereit draußen. Als erstes machte mein Partner den Kofferraum auf und ich hatte mich super gefreut Luna zu sehen und wollte sie begrüßen. Habe damit gerechnet sie kommt wie immer direkt wedelnd angehüpft und freut sich. Pustekuchen. Ich habe meinen Hund charakterlich nicht wiedererkannt, sie blieb einfach sitzen und hat mich keines Blickes gewürdigt, als hätte sie ihre Identität geändert oder wäre stark beleidigt, so etwas kam vorher oder nachher nie wieder vor. Daheim angekommen begann sie sich nach kurzer Zeit mir gegenüber wieder normal zu verhalten und freudig zu sein. Baby-Hund Kontakt hatte ich anfangs (ersten 1,2,3Tage, weiß ich nicht mehr genau) nur durchs Laufgitter zugelassen. Luna stand oft dran und hat ihren Rüssel durch die Stäbe gesteckt und geschnüffelt. Dann durfte sie mit der Zeit auch mal am Baby auf dem Arm schnüffeln, vorsichtig usw. Mit der Zeit wuchs das Vertrauen immer mehr und ich merkte, dass Luna das Baby akzeptiert. Immer drauf achten beide nicht allein in einem Raum zu lassen/jederzeit einschreiten zu können, das habe ich gemacht. Es gab keinerlei schlimme Vorfälle, im Gegenteil, Luna hat mit der Zeit total den Eindruck gemacht sich auch um das Baby zu sorgen und komplett alles was Baby macht oder auch mit ihr macht geduldet (sie hätte jederzeit einfach weg gehen können wenn z. B. Krabbelkind auf sie zu oder gar drauf geklettert ist usw, sie blieb einfach total entspannt liegen ohne eine Regung) Also am Ende war es bei uns alles super geworden, mein Kind konnte von Anfang an mit einem super tollen Hund aufwachsen komplett ohne schlimme Vorfälle oder gar Verletzungen. Auch wenn ich eingestehen muss, dass Luna dann schon auch dann und wann mal schneller war als mein Kind bzw ich, wenn mein Kind mal z. B. unbedarft ein Brötchen aus dem Kinderwagen gehalten hat 🙈🙂 Labbi halt 😅 🤦 Vorbereitet habe ich fast nichts. Auch keine Babygeruchdecken/Tücher vom KH mit nach Hause gegeben oder was man alles so hört. Für mich stand nur fest, dass sich mit Geburt des Babys für Luna nichts grundhaftes ändern soll. Ihre Gewohnheiten wie Schlafplätze, ungestörte Fressecke, auch große Spaziergänge etc. soll sie alles behalten wie ist. Bzw. an für mich notwendig erachteten Dingen hatte ich lange im voraus (ganz zu Beginn der Schwangerschaft) dran gearbeitet - z. B. Hund soll nicht mehr auf Sofa liegen, war auch glaube echt das einzige.
Das freut mich sehr für euch! Ich tendiere gerne dazu Dinge sehr kontrollieren zu wollen und ich glaube, dass ein wenig „wird schon alles“- Mentalität manchmal gar nicht so verkehrt ist. Heißt nicht, dass ich mir keine Gedanken mache, aber dein positiv-Beispiel gibt mir ein besseres Gefühl!
 
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Tina
heute 22:43
Das freut mich sehr für euch! Ich tendiere gerne dazu Dinge sehr kontrollieren zu wollen und ich glaube, dass ein wenig „wird schon alles“- Mentalität manchmal gar nicht so verkehrt ist. Heißt nicht, dass ich mir keine Gedanken mache, aber dein positiv-Beispiel gibt mir ein besseres Gefühl!
Ich sehe bei euch trotzdem schon die Herausforderung Junghund und Kind.

Letztes Jahr ist Luna leider von uns gegangen und Charly kam zu uns, Charly ist nun etwa 1 Jahr. Ich kann es aktuell schon gut nachvollziehen welche Dynamik durch die Kombi Junghund und Kind entstehen kann. 😬🫠

Bin aber auch zuversichtlich mit Konsequenz und Geduld wird es auch bei euch gut. Ein Baby ist für den Hund nicht gleich ein herumhüpfendes, neckendes Hardcoretriggerobjekt (sondern es schläft im Idealfall die meiste Zeit), dieser "Modus" beim Kind kommt erst ganz langsam mit der Zeit 😅 bzw es ist ein relativ langsamer Prozess mit dem man wächst und auf der anderen Seite - der Hund wird mit den Jahren ruhiger.

Aktuell bzw auch wenn das Baby da ist würde ich schauen, dass ihr euren Hund gut beschäftigt und auslastet bzw stets trainiert, ist ja noch mitten in der wichtigsten Zeit auch von Erziehung und co. Und keinen Unterschied machen. Also nicht jetzt in der Schwangerschaft voll auf das Gaspedal treten und Auslastung/Training 200% und wenn das Baby da ist nur noch 50 oder 100, sondern auf ein schönes und machbares Level eingrooven, man muss nicht zu viel des Guten machen aber trotzdem konsequent dran bleiben. So würde ich es zumindest angehen. Um zu verhindern das der Hund eine Art Vernachlässigung spürt, sobald das Baby geboren ist.