Versicherungen & Recht

Hallo ihr lieben! Wir wohnen in Berlin in einer Mietwohnung. Hundehaltung bzw Tierhaltung ist erlaubt. Zu der Wohnung gehört ein offener Gemeinschaftsgarten. Dort geht auch ein öffentlicher Weg durch, wo auch andere Menschen/Halter/Hunde Spazieren gehen können/dürfen. Ich gehe mit meinem Lucky viel in den Park & aber auch in unseren Garten. Gerne Power ich ihn zwischendurch mit spielen etc. Im Garten aus. Natürlich ist es klar dass er dann auch mal dort hinpinkelt. Kot beseitige ich natürlich auch immer! Leider gibt es hier um uns herum auch Halter die den Kot einfach liegen lassen. Besonders eine ältere Dame, welche am Gehstock mit ihren 2 Hunden geht und es gesundheitlich wie aufgrund des Alters nicht mehr aufhebt. Mit dieser wurde ich heute verglichen und sich beschwert. Mir wurde höflich mitgeteilt ob ich denn nicht mit meinem Hund in den Park könnte, da hier Menschen & Kinder gerne mal im Garten sitzen. Ich würde angeblich nur hier im Garten mit meinem Hund gehen, ich wäre nie im Park zu sehen (was totaler Quatsch ist). Ihr Problem ist der Urin wenn wir im Garten sind, dass wenn ich weis das er Pinkeln muss doch in Park soll & wenn er nicht muss ich in den Garten könnte. Dann habe ich ihr mal verdeutlich, dass das ein Hund ist und selbst wenn ich vorher im Park war, es passieren kann dass er Nochmal muss wenn wir spielen. Sie möchten jetzt Plakate aufhängen & dafür sorgen dass wir Halter nicht mehr mit ihnen in den Garten Dürfen. Kennt jemand die Regelung wie es sich rechtlich verhält? Bei uns sind keine Verbotsschilder oder sonstiges dass Hunde dort sich nicht aufhalten dürfen, wie es sonst ja oft der Fall ist. Tierhaltung (auch Hund) ist Erlaubt. Und im Mietvertrag/Hausordnung steht auch nichts, dass dies verboten ist. Ich wäre dankbar über jeden Rat. Schöne Pfingsten noch allen 🙂 Liebe Grüße Tascha & Lucky
Hallo ihr Alle, ich bin hin und her gerissen und weiß nicht so recht, was ich machen soll. Ich bin immer noch emotional überfordert, um klar zu entscheiden und abzuwägen. Worum geht es? Til: 3 Beißunfälle alleine nur mit mir. Es gibt hier eine kleine Mischlingshündin (Dackelgröße), die das ganze Haus terrorisiert und eine absolut beratungsresistente und ignorante Halterin hat. Seit einem Jahr dass ich hier wohne beobachte ich, wie der Hund immer aggressiver wird. Der Hund bellt alles hysterisch an, was sich bewegt und meint es auch absolut ernst, wenn es die Möglichkeit dazu gibt. Die Halterin redet sich das übliche mit Eifersucht, Beschützerinstinkt etc zurecht, die Postboten, mein dunkler Hund etc, alles andere ist Schuld und es wird nichts getan. Der ganze Block ist schon dauergenervt von der Lärmbelästigung und niemand wundert sich, wenn mal was passiert/passieren sollte. Ich hab damit vor allem das Problem, dass dieser Hund ständig vor meiner Haustür abgebunden wird, wenn die Haltern daneben ihren Garten macht oder dort zu Lästern sitzt. Nun bin ich zum 3. Mal von dem Tier angefallen worden und letzte Woche eben auch mit verheerenden Folgen. Das erste Mal wurde meine treudoofe Labbihündin angefallen, als wir aus der Tür kamen. Sie hat sich nicht gewehrt und es ist außer einen Schreck und Wut (weil ich nur noch auf sowas gewartet habe) nichts passiert. Ich Madame darauf hingewiesen, dass ihr Tier ein Maulkorb benötigt und gefälligst an der kurzen Leine und nicht Schleppe zu sichern ist, denn es hätte auch ein Kind raus kommen können. Nichts passiert, Ausreden gefunden, Knapp 2 Monate später komme ich alleine mit Einkaufen um die Ecke, das ungesicherte Tier stürzt um die Ecke und geht auf mich los, mit einem Biss in den Hintern. Dank fester Jeans und kleinen Hund außer einem blauen Fleck zum Glück nichts weiter passiert. Man stelle sich das gleiche aber einfach mal mit einem 10 kg schwereren Hund vor… Großer Streit zwischen mir und Halterin, die mir den Biss nicht glaubt, die Tüten hätten Angst ausgelöst, ich sei eigentlich selbst Schuld. (Der Hund währenddessen weiter am durchdrehen und versuchen ernst nachzusetzen) Nun hab ich einen Tierschutzhund dazu bekommen. Angsthund, der vor allen Draußen viel Angst hat und mit eingeklemmter Route um Block mitkommt. Ich achte auf maximale Sicherung (Panikgeschirr, doppelte Leinenführung, vorausschauend etc). Nun war es letzte Woche so, dass ich wieder mit beiden Hunden zur Tür raus komme und wieder direkt davor von dem Hund angefallen wurde, der diesmal auf die kleine Angsthündin drauf ist. Ein kurzer lauter Tummult mit 3 Hunden, der dazu führte, dass ich die Leine verloren habe, als ich den immer wieder nachsetzenden Terroristen versucht hab von der such einpinkelnden Hündin zu zupfen, sodass sie panisch abgehauen ist. Ich hab die schlimmsten Stunden meines Lebens erlebt, bis wir zum Glück nach einigen Stunden einen Hinweis über Facebook bekommen und die wieder gefunden haben. Sie ist panisch und kopflos bis ins angrenzende Gewerbegebiet gerannt. Zum Glück war Sonntag und die Straßen wenig befahren. Nun zur eigentlichen Frage: Wie gehe ich damit nun um? Es war alles absehbar und eigentlich fragt man sich, was denn noch passieren muss. Impulsartig wollte ich sie sofort bei Polizei/Ordnungsamt und Hausverwaltung (Zwecks Maulkorbauflage) anzeigen. Dann dachte ich an ein klärendes Gespräch/Ultimatum mit einer Vermittlerin, die der Halterin den Ernst der Lage noch mal versucht klar zumachen. Ich sehe dies Gespräch allerdings nicht konstruktiv stattfinden. Allein weil ich immer noch geladen bin, weil ich meinen traumatisierten Hund sehe, die ich nicht mehr vor die Tür bekomme und die sich bei jeder Kläfferei draußen ängstlich hinters Bett rennt. Zeige ich sie jetzt ohne „Vorwarnung“ an? Wenn ja wo und was sind die Konsequenzen daraus? Es ist bis auf blaue Flecken und Schreck „Ja nichts passiert“. Einen Spießrutenlauf hier im Haus muss ich auch nicht haben. Denn wenn ich bei offenen Fenster mal das ein oder andere Gespräch mitbekomme, sind die Nachbarn die sich beim letzten Mal noch gegen die Halterin positioniert haben plötzlich Fähnchen im Winde. Sorry für den Roman, ich musste das auch einfach mal loswerden.