Nächtliches Bellen – Seite 4 – Welpen & Junghunde – Hundeforum von Dogorama – Dogorama App

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Verfasser
Tanja
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 91
zuletzt 10. Aug.

Nächtliches Bellen

Hallo zusammen, wir haben vor etwa einer Woche einen Pudelwelpen in unserer kleinen Familie angenommen. Auf nächtliches Rausgehen haben wir uns eingestellt, jedoch nicht auf sein Jaulen und Bellen in der Nacht, nachdem er draußen war. Er schläft bei uns im Schlafzimmer in einer Box, kann uns sehen, will aber ständig Körperkontakt. Wir wohnen in einer Wohnung, daher ist ignorieren des Bellens äußerst schwierig. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
 

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Jessica
17. Juni 14:58
Ich verstehe diesen Ansatz echt gut. Konsequentes durchziehen von Regeln und Grenzen ist in der Hundeerziehung sehr wichtig. Jetzt kommt aber das aaaaaber. Ihr habt einen 12 Wochen JUNGEN Welpen bei euch. Frisch getrennt von allem was er kannte. Eure Aufgabe ist es ihm Sicherheit zu vermitteln. Tag und Nacht und das geht am besten über körperliche Nähe. Ihr wollt ihn nicht im Bett, das wollten wir auch nicht. Also hab ich mein Bett verlassen. Raus aus der eigenen Komfortzone. Das soll ja nicht für immer sein. Einen Hund zu haben bedeutet halt auch das man selber zurückstecken muss.
😂genau so!!!!! Ich lag 3 Wochen auf ner Koffermatratze im Wohnzimmer, Ellie direkt neben mir ohne Box… ganz frei… und dann wenn sie nachts wach wurde bin ich hoch, schnell Terrassentür auf u raus😅😂auf diese Weise hatte ich Glück das sie quasi mit 8 Wochen kapiert hat das pipi u aa draussen sein soll…. 3 mal nur hat sie im Haus gemacht und das war dann unsere Schuld weil wir nicht so auf ihre Körperhaltung reagiert haben. Mussten uns ja erstmal kennelernen🥰
 
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Jessica
17. Juni 15:01
😂genau so!!!!! Ich lag 3 Wochen auf ner Koffermatratze im Wohnzimmer, Ellie direkt neben mir ohne Box… ganz frei… und dann wenn sie nachts wach wurde bin ich hoch, schnell Terrassentür auf u raus😅😂auf diese Weise hatte ich Glück das sie quasi mit 8 Wochen kapiert hat das pipi u aa draussen sein soll…. 3 mal nur hat sie im Haus gemacht und das war dann unsere Schuld weil wir nicht so auf ihre Körperhaltung reagiert haben. Mussten uns ja erstmal kennelernen🥰
Und jetzt hat sie ein Anstellbett welches mein man gebaut hat.🤣🙈die halbe Nacht schläft sie da und die andere dann im EG in ihrem Bett. So kann sie wenn sie Nähe braucht bei uns sein
 
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Katrin
17. Juni 15:02
Auweia, auf einer Koffermatratze. Da wäre mein Rücken echt hinüber gewesen. Ich bin auf das Sofa gezogen. Mit dem Kopf direkt an der Box. Bei der kleinsten Bewegung hielt ich die Hand rein. Das wurde dann immer seltener. Schließlich vergrößerte ich den Abstand von mir zur Box. Bis sie dann im Nebenzimmer/Wintergarten stand. Inzwischen hat sie ein Bett im Schlafzimmer.
 
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Jessica
17. Juni 15:11
Auweia, auf einer Koffermatratze. Da wäre mein Rücken echt hinüber gewesen. Ich bin auf das Sofa gezogen. Mit dem Kopf direkt an der Box. Bei der kleinsten Bewegung hielt ich die Hand rein. Das wurde dann immer seltener. Schließlich vergrößerte ich den Abstand von mir zur Box. Bis sie dann im Nebenzimmer/Wintergarten stand. Inzwischen hat sie ein Bett im Schlafzimmer.
Wem sagst du das😅ich hatte letztes Jahr jeweils zwei Bandscheibenvorfälle in der lws und hws…. Aber der Wille Ellie nah zu sei n mit dem Wissen das sie mich braucht hat es möglich gemacht ( na gut auch mit Unterstützung von Medis natürlich) Und aufs Sofa sind wir dann auch gewandert 🙃 alles paletti
 
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Jessica
17. Juni 15:12
Aber wir schweifen vom Thema ab….🤣🤗
 
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Tanja
17. Juni 15:24
Ich glaube das hatte ich schon erwähnt, die Box steht ja schon direkt neben dem Bett und meistens hockt einer von uns zusätzlich auf dem Boden neben der Box bis er schläft. Es ist nicht so, das wir da gerade super bequem sind, und uns mit Oropax und Schlafmaske einen faulen Lenz machen. :D Ich verstehe auch es ist ein Welpe und und und, aber wo ist denn die Grenze zu ziehen zwischen „Eingewöhnungsphase“ und seiner anerzogenen Erwartungshaltung, das wir es jetzt bis an unser Lebensende so handhaben werden? Ist es nicht so, das man am Ende ein Problem hat, wenn man den zuckersüßen Welpen streichelt, wenn er an einem hochspringt, und sich irgendwann wundert, das der ausgewachsene Hund an allen möglichen Menschen hochspringt, sie beschmutzt oder möglicherweise umhaut, wenn er am Ende 45 kg wiegt? Da hat man doch auch einen gewissen Punkt in der Erziehung verpasst? Meine Sorge ist vermutlich zusätzlich, dass es sich bei ihm um einen Pudel handelt. Einer ohnehin sehr anhänglichen Rasse. Daher wissen wir leider nicht, wie wir damit umgehen sollen. Ich hatte gehofft, jemand hat eine ähnliche Situation bereits gut hinter sich gebracht und kann davon berichten, mit welcher Methode und um welchem Zeitraum es auch etwas gehandelt hat. Und ja, mir ist natürlich klar, dass jeder Hund und jeder Mensch anders ist, aber zumindest würde es mir ein wenig Hoffnung geben.
 
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Jessica
17. Juni 15:37
Du hast einen Welpen, quasi ein Baby 🤷🏻‍♀️ die laufen halt nicht nach Plan. Ich hab ein Jahr „die ganzen schlauen Bücher gelesen“ und mit einen Plan gemacht wie ich meinen Welpen erziehen will….und weißt du was? Pustekuchen!weil eins ist auf der Strecke geblieben…. Mein Bauchgefühl… Und genau das macht es schwer! Lernt euch erstmal kennen! Macht euch jetzt noch kein Kopf um „anerzogene Erwarungshaltung „ Viele anfängliche Sorgen lösen sich auch in Luft auf😉
 
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Katrin
17. Juni 15:39
Du hast einen Welpen, quasi ein Baby 🤷🏻‍♀️ die laufen halt nicht nach Plan. Ich hab ein Jahr „die ganzen schlauen Bücher gelesen“ und mit einen Plan gemacht wie ich meinen Welpen erziehen will….und weißt du was? Pustekuchen!weil eins ist auf der Strecke geblieben…. Mein Bauchgefühl… Und genau das macht es schwer! Lernt euch erstmal kennen! Macht euch jetzt noch kein Kopf um „anerzogene Erwarungshaltung „ Viele anfängliche Sorgen lösen sich auch in Luft auf😉
Das wäre mein nächster Tipp gewesen. Vergesst die klugen Ratgeber. Hört auf euer Bauchgefühl. Seid verlässlich, liebevoll, fair und geduldig.
 
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Heiner
17. Juni 15:43
Ich glaube das hatte ich schon erwähnt, die Box steht ja schon direkt neben dem Bett und meistens hockt einer von uns zusätzlich auf dem Boden neben der Box bis er schläft. Es ist nicht so, das wir da gerade super bequem sind, und uns mit Oropax und Schlafmaske einen faulen Lenz machen. :D Ich verstehe auch es ist ein Welpe und und und, aber wo ist denn die Grenze zu ziehen zwischen „Eingewöhnungsphase“ und seiner anerzogenen Erwartungshaltung, das wir es jetzt bis an unser Lebensende so handhaben werden? Ist es nicht so, das man am Ende ein Problem hat, wenn man den zuckersüßen Welpen streichelt, wenn er an einem hochspringt, und sich irgendwann wundert, das der ausgewachsene Hund an allen möglichen Menschen hochspringt, sie beschmutzt oder möglicherweise umhaut, wenn er am Ende 45 kg wiegt? Da hat man doch auch einen gewissen Punkt in der Erziehung verpasst? Meine Sorge ist vermutlich zusätzlich, dass es sich bei ihm um einen Pudel handelt. Einer ohnehin sehr anhänglichen Rasse. Daher wissen wir leider nicht, wie wir damit umgehen sollen. Ich hatte gehofft, jemand hat eine ähnliche Situation bereits gut hinter sich gebracht und kann davon berichten, mit welcher Methode und um welchem Zeitraum es auch etwas gehandelt hat. Und ja, mir ist natürlich klar, dass jeder Hund und jeder Mensch anders ist, aber zumindest würde es mir ein wenig Hoffnung geben.
Versucht mal so eine Art Ritual aufzubauen. Bei uns wird immer die gleiche Entspannungsmusik im Schlafzimmer angemacht und dann kuscheln wir noch ein wenig auf einer Decke bis sie runterfahren. Dann schicke ich sie ganz ruhig in ihre Box welche offen bleibt und eine Decke davor liegt. Denn manchmal liegt einer lieber dort. Musik bleibt an und der Arm hängt in der Box und sie werden noch etwas gestreichelt. Licht geht dabei aus und es ist Ruhe angesagt. Als Welpe haben wir sie dann sobald sie gejammert haben etwas gestreichelt. Sonst haben wir sie ignoriert auch wenn sie etwas im Raum gelaufen sind. Irgendwann haben sie sich entweder in der Box oder Decke abgelegt als sie gemerkt haben es passiert nix mehr. Jetzt gehen sie schon alleine ins Schlafzimmer wenn die Musik angeht und fahren runter. Das haben wir auch anwenden können als sie gelernt haben alleine zu bleiben. Versuche dich nicht zu stressen auch wenn er bellt. Je ruhiger du dabei bleibst um so ruhiger wird er auch werden.
 
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Jessica
17. Juni 15:49
Versucht mal so eine Art Ritual aufzubauen. Bei uns wird immer die gleiche Entspannungsmusik im Schlafzimmer angemacht und dann kuscheln wir noch ein wenig auf einer Decke bis sie runterfahren. Dann schicke ich sie ganz ruhig in ihre Box welche offen bleibt und eine Decke davor liegt. Denn manchmal liegt einer lieber dort. Musik bleibt an und der Arm hängt in der Box und sie werden noch etwas gestreichelt. Licht geht dabei aus und es ist Ruhe angesagt. Als Welpe haben wir sie dann sobald sie gejammert haben etwas gestreichelt. Sonst haben wir sie ignoriert auch wenn sie etwas im Raum gelaufen sind. Irgendwann haben sie sich entweder in der Box oder Decke abgelegt als sie gemerkt haben es passiert nix mehr. Jetzt gehen sie schon alleine ins Schlafzimmer wenn die Musik angeht und fahren runter. Das haben wir auch anwenden können als sie gelernt haben alleine zu bleiben. Versuche dich nicht zu stressen auch wenn er bellt. Je ruhiger du dabei bleibst um so ruhiger wird er auch werden.
Ähnlich wie bei uns… wenn wir noch unten im Wohnzimmer sind geht das Ritual immer mit „komm wir gehen heia machen“ los. Dann weiß sie schon was kommt. Oben dann noch Kuschel und gute Nacht gesagt… und natürlich versucht sie manchmal das kuscheln rauszuzögern🤷🏻‍♀️ machen Kinder ja auch so
 

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