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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 28. Aug.

Die brauchen aber viel Beschäftigung! - Der Bordercolli-"Mythos"...?

Wie oft bekomm ich sowas zu hören - "Der braucht sicher viel Auslauf/Beschäftigung/Training." Oder "Machen Sie Agility mit ihm?" Oder "Den muss man richtig auspowern." Nö, braucht er nicht. Nö, mach ich nicht. Nö, muss man nicht. Was er braucht ist mehrmals die Woche ordentliche Spaziergänge, bei denen was von ihm verlangt wird. Heisst in seinem Alter nach wie vor Erziehung, Impulskontrolle, Benehmen generell und an der Leine. Agility mach ich, wenn ich einen hysterischen, überdrehten Hund will. Und bevor ich ihn auspowere leg ich mich lieber mit ihm auf die Couch. Wie sind eure Erfahrungen und Beobachtungen zu dem Thema bzw zu ähnlichen Glaubenssätzen rund um andere Rassen? Ps: ja ich hab Showlinie aber da einen richtigen Vivzack, der auch ohne weiteres zum Hüten ausgebildet werden könnte. Warum und wozu viele Arbeitslinien noch extra nervös sein müssen, versteh ich ehrlich gesagt nicht ganz.
 
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Kirsten
20. Apr. 06:29
Der Hund wird sich nach seiner Familie richten :) daher empfinde ich bspw einen energiegeladenen Jungspund einer Diensthundeasse nicht unbedingt Rentnerfreundlich. l(Ausnahmen bestätigen die Regel und ich kenne nicht wenige!!) solche Theorien, die einfach nicht den Empfänger erwischen, betreffen hauptsächlich die Eignung, den passenden Hund l, zum passenden Halter und Haushalt zu bringen. Züchter vollbringen da schon viel mit der gekonnten Auswahl ihrer Schützlinge. Die meisten Katastrophen entstehen Blindkäufen. Junghundhalter typisch ist leider die Ansicht ein Hund bis 4jahre wäre schon ganz große Schule. Doch jeder Hund ist anders und kein Haushalt wirklich vergleichbar um mit diesem einen vermeintlich kerngesunden fitten vitalen Jungspund in der blüte seiner Zeit verglichen zu werden. Ganz schnell kippt bei dem ersten "normalen" Problem die Stimmung. Und ja, die Aufgabe als Halter sehe ich nicht darin Theorien zu predigen, sondern Hunde, durch Höhen und Tiefen,glücklich durch ihr Leben zu bringen. Sie sind im Prinzip froh, wenn wir es sind :) niemand von uns ist immer froh. Theorien hin oder her, sie werden nicht vorm leben schützen. Kein Barfplan schützt vorm Tierarzt und ein steriles leben ist nicht hundegerecht. Sei es in optimierender schützender Haltung, noch in reiner Gebrauchsform.
Ich sehe vieles davon ähnlich.

Aber zu „Aufgabe des Halters ist es nicht Theorien zu predigen…“.
Die Aufgabe des Halters ist es ja auch nicht Dogorama zu nutzen, da hat der Hund rein gar nichts von. Trotzdem sind wir alle in diesem Thread gelandet, warum? 🤔

Ich bin hier, weil ich mich für den Austausch interessiere. Bei manchen Diskussionen aktiver, bei andere lese ich nur mit. Die Diskussion zum Schutzdienst vor kurzem habe ich zum Beispiel auch verfolgt, ob wohl ich absolut kein Interesse habe, diese Sportart mit meinem Hund zu betreiben. Für mich war das predigen von Theorien und Hintergründen im Thread durch andere aus verschiedenen Perspektiven dennoch sehr lesenswert.

Ich verstehe auch dass sich nicht jeder in dem Maße, um Hintergründe schert, wie ich es tue. Ich denke auch, dass das nicht zwingend notwendig ist. Für mich ist es eben interessant ☺️
Ich mag gerne in Themenbereiche tiefer eintauchen, wenn es dafür einen spannenden Aufhänger gibt, sodass es mir doch schwerfällt Missfallen zum Austausch von Theorien nachzuvollziehen.
 
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Babs
20. Apr. 07:30
Ich hab in diesem Fall nicht von Sportart gesprochen, aber vor allem der Umgang mit Arbeits- und "Gebrauchs"hunden war (und ist tw) von solchen Methoden geprägt.
Du redest öfter davon, dass Arbeits- und Gebrauchshunde gedrillt, dominiert, abgerichtet, und in die Gefügigkeit geprügelt wurden und anscheinend noch werden. Solche Behauptung sind schon sehr heftig, denn Du unterstellst den HF, dass sie ihre Hunde misshandeln. Bitte belege das mal mit Statistiken. In meinem näheren Bekanntenkreis befinden sich 12 belgische Schäferhunde (Arbeits- und Gebrauchshunde), die ALLE mit ihren HF auf der Couch kuscheln, ohne das die Hunde dazu gezwungen werden zu müssen. Das ist ein Zeichen von Vertrauen, Geborgenheit und Wohlfühlen. Wenn diese Hunde so behandelt werden würden, wie Du es beschreibst, dann lägen die nicht bei Ihren HF auf der Couch. Gerade diese Rasse ist sehr sensibel und wenn man mit denen das machen würde, wie Du es beschreibst, dann würden die den Kontakt meiden und kuscheln schon mal gar nicht.

Ich möchte nicht wissen, wieviele Hunde nicht verstanden werden (das kann psychische Probleme bishin zu Verhaltensstörungen mit sich ziehen), aus Überforderung geschlagen werden, Hunde müssen Kinder auf ihren Rücken ertragen und sich von denen schlagen oder an der Rute ziehen lassen ... da gibt es unzählige Beispiele für HH, die ihre Hunde misshandeln und misshandeln lassen und da reden wir NICHT von Arbeits- und Gebrauchshunden.

Also, solche Verhaltensmuster nur auf HF mit Arbeits- und Gebrauchshunde zu reduzieren, ist diskriminierend und wirft ein falsches Bild auf diese HF und zwar, dass diese ihre Hunde massiv misshandeln. Glaubst Du allenernstes, diese Menschen gehen sich so einen Hund holen, damit sie ihn bis zur Gefügigkeit verprügeln können?

Arbeits- und Gebrauchshunde werden z. B. als Blindenführhund, Rettungshund, Polizeihund, Therapiehund, Drogenspürhund ... eingesetzt. Arbeits- und Gebrauchshunde sind vielseitige und leistungsstarke Hunde, die durch ihre Ausbildung (welche zwar manchmal "streng" ist, aber eine intensive Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch erfordert) und ihren speziellen Fähigkeiten dem Menschen in vielen Bereichen des Lebens zur Seite stehen.
"Streng" bedeutet nicht, dass die Hunde misshandelt werden. Streng bedeutet: Genauigkeit. Es ist wichtig, dass sie zuverlässig arbeiten, denn ein Blindenhund sollte nicht an der Leine reaktiv sein und seinen HF vor die mächste Laterne führen, ein Rettungshund darf nicht der Spur einer läufigen Hündin folgen ... . Und das wird nicht reingeprügelt, sondern die Fähigkeiten dieser Hunde werden erkannt und verfeinert. Ihnen wird gezeigt, wie sie ihre Fähigkeiten FÜR den Mensch einsetzen können. Oder denkst Du, dass ihre Fähigkeiten darin liegen, bis zur Gefügigkeit verprügelt werden zu müssen?

Kann es sein, dass Du an bestimmte Rassen denkst, die bis zur Gefügigkeit verprügelt werden?
 
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Dogorama-Mitglied
20. Apr. 08:35
Der Umgang mit Arbeits- und "Gebrauchs"hunden fängt nicht mit dir und deinen paar Bekannten an und er hört auch nicht hinter euch auf.

Es gibt ein Zeit vor und eine Welt jenseits deiner kleinen persönlichen und wenn du tatsächlich keinerlei Kenntnis darüber hast, wie die jüngere Geschichte der Arbeitshundausbildung und die deines Hundesportes aussieht, bzw wie es auch jetzt noch jenseits deiner leider noch recht überschaubaren reformierten Bubble zugeht, dann empfehle ich dir mal ein wenig Recherche in diese Bereiche.

Lies in den Tabel und ähnliche Klassiker rein, lies auch hier rein https://www.piranhasport.de/unser-training/schutzdienst/?utm_source=chatgpt.com, informiere dich über das Schicksal von Gebrauchshunden in Spanien etc, google nach den diversen Schlagwerkzeugen, Stachelhalsbändern, Teletacs, Stachelgeschirren - gerne auch die verdeckten Versionen, für die Länder wo sie eigentlich verboten sind - dann bekommst du vielleicht eine bessere Vorstellung davon, wie die tradionellen Zugänge aussehen bzw wie in vielen Ländern und tw auch hier heute noch trainiert und "abgerichtet" wird.

Genährt sind all diese Methoden von einem Bild des Hundes als simples, wildes, "triebgesteuertes" Biest und von der Vorstellung, dass das Biest nur dann beherrsch- und nutzbar wird, wenn man diese Triebe mit Härte und Gewalt unter Kontrolle zwingt.

Ich find es super, dass ihr das besser macht, warum sich daraus aber so ein Bedürfnis ergibt, die Zahlreichen zu verharmlosen, die es nicht besser gemacht haben und machen, das kann ich nicht ganz nachvollziehen...
 
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Babs
20. Apr. 09:44
Der Umgang mit Arbeits- und "Gebrauchs"hunden fängt nicht mit dir und deinen paar Bekannten an und er hört auch nicht hinter euch auf. Es gibt ein Zeit vor und eine Welt jenseits deiner kleinen persönlichen und wenn du tatsächlich keinerlei Kenntnis darüber hast, wie die jüngere Geschichte der Arbeitshundausbildung und die deines Hundesportes aussieht, bzw wie es auch jetzt noch jenseits deiner leider noch recht überschaubaren reformierten Bubble zugeht, dann empfehle ich dir mal ein wenig Recherche in diese Bereiche. Lies in den Tabel und ähnliche Klassiker rein, lies auch hier rein https://www.piranhasport.de/unser-training/schutzdienst/?utm_source=chatgpt.com, informiere dich über das Schicksal von Gebrauchshunden in Spanien etc, google nach den diversen Schlagwerkzeugen, Stachelhalsbändern, Teletacs, Stachelgeschirren - gerne auch die verdeckten Versionen, für die Länder wo sie eigentlich verboten sind - dann bekommst du vielleicht eine bessere Vorstellung davon, wie die tradionellen Zugänge aussehen bzw wie in vielen Ländern und tw auch hier heute noch trainiert und "abgerichtet" wird. Genährt sind all diese Methoden von einem Bild des Hundes als simples, wildes, "triebgesteuertes" Biest und von der Vorstellung, dass das Biest nur dann beherrsch- und nutzbar wird, wenn man diese Triebe mit Härte und Gewalt unter Kontrolle zwingt. Ich find es super, dass ihr das besser macht, warum sich daraus aber so ein Bedürfnis ergibt, die Zahlreichen zu verharmlosen, die es nicht besser gemacht haben und machen, das kann ich nicht ganz nachvollziehen...
Ah, jetzt kommen wir der Sache schon näher. Du meinst doch eine Sportart und zwar den Schutzdienst. Du hast also doch ein bestimmtes Bild vor Augen, wenn Du von Misshandlungen sprichst. In dem anderen Thread habe ich viel über das Training geschrieben.

Wie ich lebe, kannst Du nicht beurteilen. Ich habe Dir schon mal geschrieben, dass Du mich weder kennst noch weißt, was ich mache. Und solche persönlichen Anmaßungen an meiner Person sind reine Unterstellungen.

Schau Dir bitte die Hunde an, die Verhaltensgestört sind, weil sie schlichtweg nicht verstanden werden. Die rennen stundenlang im Kreis und ihre Sozialpartner finden das lustig. Die HH überfordert sind und aus ihrer Gefühlslage heraus Hunde respektlos behandeln (schlagen). Hunde, deren Fähigkeiten verkümmern, weil die HH sich die falsche Rasse ausgesucht haben. Hunde, die im ständigen Konflikt mit ihrem HH stehen, weil der HH seinen Hund in Theorien einsortiert und diese in der Praxis nicht umsetzen kann. Wieviele haben ihre Hunde als Welpe nicht sozialisiert und damit ihr Leben eingegrenzt, weil sie Angst vor Geräusche haben, Artgenossen nicht mehr verstehen, Situationen nicht einschätzen können? Wieviele Hunde beißen, weil sie überfordert sind und nicht wissen, wie sie ihrem HH noch beibringen sollen, dass dieser ständig Grenzen überschreitet? Wieviele erwarten von ihren Hunden Benehmen und die HH haben es ihnen nicht beigebracht? Bekannte Hundetrainer werben mit reaktiven Hunden, weil dieser Bereich ein riesengroßes Thema ist. Die Liste ist unendlich. Und da reden wir nicht von einem Hundesport, der immer wieder von Dir schlecht geredet wird, sondern vom Alltag in den Familien.

Das alles ist ok?

Ich freue mich über jeden Hund den ich sehe, der eine tolle Bindung mit seinem Sozialpartner eingehen konnte und kann. Und ich hoffe nicht, dass ich, wie Du sagst, in einer kleinen überschaubaren Bubble lebe.
 
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Dogorama-Mitglied
20. Apr. 13:24
Ah, jetzt kommen wir der Sache schon näher. Du meinst doch eine Sportart und zwar den Schutzdienst. Du hast also doch ein bestimmtes Bild vor Augen, wenn Du von Misshandlungen sprichst. In dem anderen Thread habe ich viel über das Training geschrieben. Wie ich lebe, kannst Du nicht beurteilen. Ich habe Dir schon mal geschrieben, dass Du mich weder kennst noch weißt, was ich mache. Und solche persönlichen Anmaßungen an meiner Person sind reine Unterstellungen. Schau Dir bitte die Hunde an, die Verhaltensgestört sind, weil sie schlichtweg nicht verstanden werden. Die rennen stundenlang im Kreis und ihre Sozialpartner finden das lustig. Die HH überfordert sind und aus ihrer Gefühlslage heraus Hunde respektlos behandeln (schlagen). Hunde, deren Fähigkeiten verkümmern, weil die HH sich die falsche Rasse ausgesucht haben. Hunde, die im ständigen Konflikt mit ihrem HH stehen, weil der HH seinen Hund in Theorien einsortiert und diese in der Praxis nicht umsetzen kann. Wieviele haben ihre Hunde als Welpe nicht sozialisiert und damit ihr Leben eingegrenzt, weil sie Angst vor Geräusche haben, Artgenossen nicht mehr verstehen, Situationen nicht einschätzen können? Wieviele Hunde beißen, weil sie überfordert sind und nicht wissen, wie sie ihrem HH noch beibringen sollen, dass dieser ständig Grenzen überschreitet? Wieviele erwarten von ihren Hunden Benehmen und die HH haben es ihnen nicht beigebracht? Bekannte Hundetrainer werben mit reaktiven Hunden, weil dieser Bereich ein riesengroßes Thema ist. Die Liste ist unendlich. Und da reden wir nicht von einem Hundesport, der immer wieder von Dir schlecht geredet wird, sondern vom Alltag in den Familien. Das alles ist ok? Ich freue mich über jeden Hund den ich sehe, der eine tolle Bindung mit seinem Sozialpartner eingehen konnte und kann. Und ich hoffe nicht, dass ich, wie Du sagst, in einer kleinen überschaubaren Bubble lebe.
Ich meine alle Erziehungsformen und Trainingsansätze, die sich solcher Methoden bedienen.
Dass der Schutzdienst da in guten Teilen noch dazu gehört, ist nicht meine Schuld.


Ich weiss, was du hier schreibst und kann das beurteilen und nicht mehr und nicht weniger mache ich.

Du bezeichnest meine Einschätzung der Methoden im Arbeitshundesport und -training als Unterstellung => muss ich annehmen, dass du darüber nicht sonderlich umfangreich informiert bist.

Du teilst Informationen aus deinem persönlichen Leben => beziehe ich mich auch auf diese Informationen.

Wenn du nicht willst, dass man sich auf dein persönliches Leben bezieht, solltest du keine Informationen darüber teilen.


Der Rest deines Textes ist wiedermal reiner Whataboutism, der dazu dient, Kritik an einer Sache durch den Verweis auf andere Missstände zu relativieren und vom eigentlichen Thema abzulenken.
 
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Katrin
20. Apr. 13:59
Trotzdem muss man halt auch anerkennen das sich der Umgang mit den Gebrauchshunden was Training/Ausbildung angeht in den letzten 20Jahren bereits enorm zum positiven verändert hat und auch weiterhin je nach neuesten Erkenntnissen weiter verbessern wird.

Einblicke in die Ausbildung von Polizeihunden haben hier aber sicher die wenigsten von uns. Also sollten wir uns da mit Urteilen echt zurückhalten und anstelle bekannte Missstände von früher immer wieder rauszukramen doch lieber den Fokus auf das richten was gut und fair abläuft, denn moderner Schutzhundesport ist nicht tierschutzwidrig sondern tierschutzgerecht und für HF und Hund ein enormer Spaß. Das ist doch wohl das wichtigste. Das alle es gerne machen, es den Hund auslastet und man als HF eine sehr gute Bindung zum Hund aufbauen kann.
 
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Dogorama-Mitglied
20. Apr. 14:19
Trotzdem muss man halt auch anerkennen das sich der Umgang mit den Gebrauchshunden was Training/Ausbildung angeht in den letzten 20Jahren bereits enorm zum positiven verändert hat und auch weiterhin je nach neuesten Erkenntnissen weiter verbessern wird. Einblicke in die Ausbildung von Polizeihunden haben hier aber sicher die wenigsten von uns. Also sollten wir uns da mit Urteilen echt zurückhalten und anstelle bekannte Missstände von früher immer wieder rauszukramen doch lieber den Fokus auf das richten was gut und fair abläuft, denn moderner Schutzhundesport ist nicht tierschutzwidrig sondern tierschutzgerecht und für HF und Hund ein enormer Spaß. Das ist doch wohl das wichtigste. Das alle es gerne machen, es den Hund auslastet und man als HF eine sehr gute Bindung zum Hund aufbauen kann.
Dieser Beitrag bestätigt keine enorme Veränderung zum Positiven.

https://www.piranhasport.de/unser-training/schutzdienst/?utm_source=chatgpt.com%2C


Ein wenig Enblick in die Ausbildung von Diensthunden bekommt man, wenn man dazu recherchiert.


Erstens ist es durchaus wichtig und legitim, sich kritisch mit der Vergangenheit zu auseinanderzusetzen und zweitens bestehen diese Missstände nach wie vor - in etlichen anderen Ländern massiv und zum Teil auch in Deutschland und Österreich.
Das auszublenden, nur weil es unbequemem ist, finde ich nicht ok.
 
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Dogorama-Mitglied
20. Apr. 14:40
Ich fändes aber ehrlichgesagt nett, wenn sich hier keine zweite Schutzdienst-Abfeierei ergeben würde, sondern ein sachlicher, kritischer Austausch über Praktiken und Methodiken und den Sichtweisen und Theorien, die ihnen zugrunde liegen.
 
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Katrin
20. Apr. 14:44
Dieser Beitrag bestätigt keine enorme Veränderung zum Positiven. https://www.piranhasport.de/unser-training/schutzdienst/?utm_source=chatgpt.com%2C Ein wenig Enblick in die Ausbildung von Diensthunden bekommt man, wenn man dazu recherchiert. Erstens ist es durchaus wichtig und legitim, sich kritisch mit der Vergangenheit zu auseinanderzusetzen und zweitens bestehen diese Missstände nach wie vor - in etlichen anderen Ländern massiv und zum Teil auch in Deutschland und Österreich. Das auszublenden, nur weil es unbequemem ist, finde ich nicht ok.
Er steht aber auch nicht stellvertretend für alle die Schutzsport betreiben/unterrichten. Niemand bestreitet das es nicht noch welche gibt die nach der traditionellen Methode unterrichten. Die gibt es und die werden immer weniger. Vielleicht ist das in Ö noch nicht soweit, das kann ich nicht beurteilen. Hier in Deutschland legen aber immer mehr Wert auf ein für den Hund faires und für ihn spaßiges Training.
 
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Kati
20. Apr. 14:54
Vielleicht sollte man an dieser Stelle schließen. Es dreht sich nämlich mal wieder im Kreis.

Wir stellen aber fest: früher haben alle ihre Hunde zum Gehorsam geprügelt. Heute machen das noch immer ein paar wenige oder vielleicht auch mehr, um die sich die Zeit noch nicht gekümmert hat. Deswegen ist Sport, vor allem wenn er einen kleinen Wettbewerbsgedanken enthält oder minimal Stress auslöst abzulehnen.

Irgendwie sollte man seinen Hund, der ja irgendwie auch ein bisschen genetisch zu irgendwas veranlagt ist, aber auslasten. Blöd nur, wenn er sich darüber freut, weil ist ja Stress.

Persönliche(!) Erfahrungen einzelner spiegeln leider kein repräsentatives Bild wider. Dazu fehlt Recherche...wie auch immer die auszusehen hat.

Sorry, ich erlaube mir hier zugegeben etwas Sarkasmus. Meine Hochachtung gilt aber allen (insbesondere Babs), die sich dieser Diskussion hier immer wieder stellen. Ich möchte es nicht mehr.

Ich mache mit meinem DSH Sport, weil ich der Meinung bin, dass der das braucht. Dabei spult er auch mal hoch, kommt danach aber tatsächlich auch wieder runter.
Tatsächlich bilde ich mir ein bei ihm ein Bedürfnis nach "Wachen" zu bemerken. Und auch "Schützen" würde er Haus und Hof. Deswegen liegt er zum Beispiel gern einfach im Garten und schaut was sich so tut.
Er war tatsächlich auch im IGP unterwegs. Da sein Frauchen es aber irgendwie blöd findet nur hinter ihm zu stehen, wenn er mit dem Helfer spielt, sind nur noch Fährte und Unterordnung geblieben. Dazu etwas Hoopers. Und der arme Arbeitshund fordert tatsächlich regelmäßig Unterordnung von mir ein...ganz ohne Prügel oder Futterrestriktionen.