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Mina
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Anzahl der Antworten 65
zuletzt 18. Dez.

Zu hoher Proteingehalt? Was stimmt?

Nachdem ich hier im Forum nun einige Themen über Hundefutter gelesen habe und es unfassbar viele verschiedene Meinungen gab, frage ich mich nun, was tatsächlich stimmt und was ihr für Erfahrungen gemacht habt. Kann der Proteingehalt im Hundefutter zu hoch sein? Wie äußerte sich das? Was auffällt: viele vermeintlich hochwertige Futtermarken haben einen hohen Proteingehalt z.B The Goodstuff oder Orijen.
 
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Dogorama-Mitglied
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16. Dez. 21:38
Die Frage ist, was bedeutet „wenig aktiv“? Sind das die Hunde, die z.B nicht noch extra Hundesport betreiben? Bei TGS steht in der Beschreibung „Ein ideales Alleinfuttermittel für Hunde aller Rassen und Größen mit normaler Aktivität.“ Da wären 31% Protein und 17% Fett ja doch recht hoch.
Die wichtigsten Makronährstoffe sind Protein und Fett. Wichtig, WOHER das Protein kommt. ja, nen 30 Protein/20 Fett Anteil rechnet man fűr Schlittenhunde, die im Winter bei Rennen eingesetzt werden. Fűr den "Normalohund" wűrde ich so ein Futter mit 31/17 nicht geben. Der wird davon fett.., weil 17 Prozent Fett eher hochkalorisch ist. Davon abgesehen, dass ein zu hoher Proteinanteil auch die Nieren schädigen kann.. Was anderes ist es wieder, wenn du z. B. ne säugende Hűndin hast: da ist der Energiebedarf sehr hoch. Fettanteil 12 Prozent: eher diätetisch, um die 15 bis 17 ist, glaube ich mich zu erinnern...bitte aber nochmal űberprűfen... so der "Normalbereich" . Mit 17 Prozent bist du dann aber bei einem sehr agilen Hund.. Man sollte bei einem mittelgroßen bis großen Hund , eher um die 20 Prozent Proteinanteil nehmen... je nach Aktivität und Rasse Proteinanteil etwas drunter oder drűber (17 bis ca. 23) Bei kleinen Hunden weiß ich es nicht. Hat man z. B. einen sehr aktiv gefűhrten Mali, kann der ProteinAnteil auch mal 25 bis 29 Prozent werden.. (je nach Tätigkeit)... der Fettanteil auch etwas höher... P. S Ich nehme jetzt den Proteinanteil, weil meistens Protein und Fett im Hundefutter gekoppelt sind. Man sollte aber beide in Relation betrachten. P.. P. S. Zum Vergleich: Meine Hunde, mit denen ich Kurzstrecke bei Schlittenhundrennen gefahren bin, haben "nur" ein 26/16er Futter bekommen.
 

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Dogorama-Mitglied
16. Dez. 20:14
klar kann der Proteingehalt zu hoch sein... wenn der Hund wenig aktiv ist, braucht er ein Futter mit geringerem Proteingehalt. Je mehr Aktivität, desto mehr Protein. Wichtig ist aber nicht nur der Anteil an Proteinen alleine, sondern auch der anderen Nährstoffe, z. B. an Fett.. Beides ist im Fertigfutter oft aneinder gekoppelt.
 
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Dogorama-Mitglied
16. Dez. 20:50
Der Hund braucht mehr Protein bei erhöhter Aktivität, damit die Muskulatur besser aufgebaut und erhalten wird. Die Enegiegewinnung erfolgt beim Hund vorwiegend űber Fett, in geringem Mass űber Kohlehydrate.
 
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Mina
16. Dez. 20:58
klar kann der Proteingehalt zu hoch sein... wenn der Hund wenig aktiv ist, braucht er ein Futter mit geringerem Proteingehalt. Je mehr Aktivität, desto mehr Protein. Wichtig ist aber nicht nur der Anteil an Proteinen alleine, sondern auch der anderen Nährstoffe, z. B. an Fett.. Beides ist im Fertigfutter oft aneinder gekoppelt.
Die Frage ist, was bedeutet „wenig aktiv“? Sind das die Hunde, die z.B nicht noch extra Hundesport betreiben? Bei TGS steht in der Beschreibung „Ein ideales Alleinfuttermittel für Hunde aller Rassen und Größen mit normaler Aktivität.“ Da wären 31% Protein und 17% Fett ja doch recht hoch.
 
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Dogorama-Mitglied
16. Dez. 21:38
Die Frage ist, was bedeutet „wenig aktiv“? Sind das die Hunde, die z.B nicht noch extra Hundesport betreiben? Bei TGS steht in der Beschreibung „Ein ideales Alleinfuttermittel für Hunde aller Rassen und Größen mit normaler Aktivität.“ Da wären 31% Protein und 17% Fett ja doch recht hoch.
Die wichtigsten Makronährstoffe sind Protein und Fett. Wichtig, WOHER das Protein kommt. ja, nen 30 Protein/20 Fett Anteil rechnet man fűr Schlittenhunde, die im Winter bei Rennen eingesetzt werden. Fűr den "Normalohund" wűrde ich so ein Futter mit 31/17 nicht geben. Der wird davon fett.., weil 17 Prozent Fett eher hochkalorisch ist. Davon abgesehen, dass ein zu hoher Proteinanteil auch die Nieren schädigen kann.. Was anderes ist es wieder, wenn du z. B. ne säugende Hűndin hast: da ist der Energiebedarf sehr hoch. Fettanteil 12 Prozent: eher diätetisch, um die 15 bis 17 ist, glaube ich mich zu erinnern...bitte aber nochmal űberprűfen... so der "Normalbereich" . Mit 17 Prozent bist du dann aber bei einem sehr agilen Hund.. Man sollte bei einem mittelgroßen bis großen Hund , eher um die 20 Prozent Proteinanteil nehmen... je nach Aktivität und Rasse Proteinanteil etwas drunter oder drűber (17 bis ca. 23) Bei kleinen Hunden weiß ich es nicht. Hat man z. B. einen sehr aktiv gefűhrten Mali, kann der ProteinAnteil auch mal 25 bis 29 Prozent werden.. (je nach Tätigkeit)... der Fettanteil auch etwas höher... P. S Ich nehme jetzt den Proteinanteil, weil meistens Protein und Fett im Hundefutter gekoppelt sind. Man sollte aber beide in Relation betrachten. P.. P. S. Zum Vergleich: Meine Hunde, mit denen ich Kurzstrecke bei Schlittenhundrennen gefahren bin, haben "nur" ein 26/16er Futter bekommen.
 
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Dogorama-Mitglied
16. Dez. 22:33
ich meine mich zu erinnern, dass wir hier im Forum nen Fall hatten, wo der Hund als Tonne auf vier Pfoten rumlief und der Besitzer, der mit ihm halt nur so um den Block ist, .. natűrlich nur in bester Absicht! (aber leider völlig uninformiert) ,.... ihm eine hochkalorische Variante von Goodstuff gegeben hatte, was zu dem immensen Űbergewicht gefűhrt hatte.
 
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Dogorama-Mitglied
16. Dez. 22:53
Der Rohproteinanteil bzw -Fettanteil sagt an sich wenig über das Futter aus. Dazu muss man das Futter im Ganzen betrachten.
 
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Dogorama-Mitglied
16. Dez. 23:00
Bei the goodstuff (nur ein Trockenfutter mit Huhn betrachtet) setzt sich der Proteingehalt zb nicht nur aus Fleisch sondern auch aus Pflanzen zusammen. (75 % tierisch | 25 % pflanzlich) Man kann also davon ausgehen, dass der Hund da nicht die vollen Proteine verdauen kann.
 
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Tom
17. Dez. 12:01
Ein Verhältnis 75:25 erscheint mir ganz sinnvoll. Aber zurück zur eigentlichen Frage: Abgesehen von pflanzlichen oder tierischen Herrn Ursprung ist vor allem die Wertigkeit des Proteins entscheidend. Also aus welchen Aminosäuren ist zusammengesetzt ist und dass diese - vereinfacht ausgedrückt) für den Hund auch gut brauchbar sind. Dabei gibt es z.b. auch innerhalb der tierischen Proteine große Unterschiede, je nachdem aus welchem Teil vom Tier sie stammen. Auch ein alter Lederschuh enthält Proteine, aber halt keine hochwertigen. Es kann tatsächlich sein dass die Gesamtmenge für den einen oder anderen Hund zu hoch ist. Das kann zb dazu fuhren, dass er nervös und aufgedreht ist. Andererseits hat gibt es auch die Möglichkeit, dass keine hochwertigen und gut verwertbaren Proteine in einem Futter sind und/oder das Verhältnis der enthaltenen Aminosäuren ungünstig oder nicht bedarfsgerecht ist. Der Abbau dieser dann ansich nutzlosen Stoffe kann an den Verdauungsapparat unnötig belasten (wieder etwas vereinfacht ausgedrückt. Ich weiß ja nicht, wie genau du es wissen möchtest ... 😇).
 
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Tom
17. Dez. 18:33
Bei the goodstuff (nur ein Trockenfutter mit Huhn betrachtet) setzt sich der Proteingehalt zb nicht nur aus Fleisch sondern auch aus Pflanzen zusammen. (75 % tierisch | 25 % pflanzlich) Man kann also davon ausgehen, dass der Hund da nicht die vollen Proteine verdauen kann.
Wie willst du denn dann eine sinnvolle Ration darstellen, wenn 100 % des Proteins tierischen Ursprungs sein soll? Soll das dann auch der primäre Energielieferant sein? Oder das tierische Fett? Wie bringst du (pflanzliche) Kohlehydrate ein, die nicht auch einen gewissen Anteil pflanzliche Eiweiße mit "im Rucksack" haben
 
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Mina
20. Dez. 08:20
Ich sage ja, ein sehr komplexes Thema 😂 Mein Charly bekommt noch Wolfsblut, obwohl ich mit dem Fleischanteil und mit seinem Output nicht wirklich zufrieden bin, aber die Futtermarken, die für mich in Frage kommen, haben mindestens 30% Protein.
 

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