Home / Forum / Gesundheit / Kastration beim Rüden

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Meike
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 70
zuletzt 15. Okt.

Kastration beim Rüden

Heyho, ich wollte Mal fragen, ob ihr Erfahrungen mit Kastration bei eurem Rüden habt. Ich bin eigentlich kein Freund davon, aber durch die Probleme, die ich mit meinem kleinen hab, bin ich am drüber nachdenken....jedoch habe ich mega Angst, dass ich dann nach der Kastration einen anderen Hund vor mir habe.
 

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Nicole
1. Okt. 19:37
Hallo Meike, kommt immer auf den Hund und die Art der Probleme an, ob ne Kastration unterstützend nützlich sein kann oder eben nicht. Eine gute Möglichkeit um rauszufinden ob es für euch hilfreich ist, wäre erstmal einen Chip setzen zu lassen. Der läuft für ein halbes Jahr oder Jahr +/- Und während du weiter arbeitest an euren Problemen kannst du rausfinden ob euch die Maßnahme unterstützen kann oder eben nicht.
 
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Kerstin
1. Okt. 19:39
Lass erstmal einen Kastrationschip setzen, der wirkt ca 6 Monate. Dann siehst du wie eine endgültige Kastration sich auswirkt. .
 
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Eva Maria
1. Okt. 19:44
Also ich hatte keine Probleme mit meinem Manni Yorkshire Terrier als ich ihn kastrieren ließ er ist die selbe verrückte Nudel wie vorher nur beim füttern muss ich jetzt aufpassen er neigt dazu etwas pummelig zu werden 😅
War bei uns auch so.
 
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Silke
1. Okt. 20:19
Ich finde es kommt aber auch aufs Alter des Hundes an. Wir mussten unseren Hund jetzt leider mit fast 9 Jahren aus gesundheitlichen Gründen kastrieren lassen. Eine Wesensveränderung konnte ich bisher nicht feststellen. Ab einem gewissen Alter ist einfach alles gefestigt. Verhalten Gerüche usw... Der reagiert in allen Situationen immer noch wie vor der Kastration. Bei einem 5 Jahre alten Hund sollte es nicht anders sein.
 
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Jörg
1. Okt. 20:40
Hi,Meike! Von welchen Problemen,hoffst Du denn, daß sie sich lösen sollen? Gestresst ist etwas allgemein.
 
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Jasmin
1. Okt. 20:50
Wenn du sagst er ist sehr gestresst, wie äußert sich das? Gibt auch noch andere Ursachen Schilddrüse zb die Einfluss auf Verhalten hat. Als Erfahrung kann ich dir nur den Hund meiner Eltern nennen. Er war auch schon ausgewachsen aber hatte ein Riesen-Problem mit seinen Hormonen. Nur gestresst, nicht mehr geschlafen stattdessen stresshecheln. Wollte abhauen zu den Weibern. Für ihn war es tatsächlich eine Entlastung und die richtige Entscheidung. Meiner zb ist intakt und ich kenne solche Probleme gar nicht. Der frisst, der schläft und klar hat er Interesse aber alles im Maß
 
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Isi
1. Okt. 21:14
Hello… also mein Rüde wurde auch mit 2,5 Jahren ca. kastriert. Hatte mich auch erst dagegen gesträubt… erst hatte ich ihm den Kastratione-Chip einsetzen lassen und als die Hormone dann langsam heruntergefahren waren, und ich keine schlechten Veränderungen bemerkte, habe ich ihn im direkten Anschluss kastrieren lassen, damit es keine Hormonachterbahn gibt. (Also bevor die Hormone wieder hochgefahren wären) 😉 Der Zeitpunkt der Kastration soll aber tatsächlich nicht ganz unwichtig sein; in den Monaten von -ich glaube- April bis August soll die Chance am geringsten sein, dass der Rüde nach der Kastration zu sehr nach Weibchen riecht und somit von anderen Rüden bestiegen wird. Dies kann für den Hund sonst echt eine wirkliche Belastung werden (ist wie eine sexuelle Belästigung…) Soviel dazu… Also mein Rüde ist viel entspannter geworden - und hat es mittlerweile gelernt sich zu wehren, wenn’s doch mal zu aufdringlich wird… (und das sollen die Hunde dann auch tun!) Alles Gute erstmal für euch :)
 
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Ute
1. Okt. 21:30
Hallo Meike, vielleicht solltest du vorab einen Hormonchip ausprobieren. Da kannst du sehen wie er nach einer Kastration ist. Dein Tierarzt wird dich bestimmt dazu aufklären. Ich kenne einen Boxer dem dieser Chip richtig gut getan hat. Mittlerweile ist er auch auf Grund dieser Erfahrung kastriert worden.
 
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Ulrike
1. Okt. 21:54
Habe meinen mit ca. 4 Jahren kastrieren lassen, da er nur 2 Arten von Hundekontakt hatte bespringen oder rumposen. Er hatte auch für nichts anders Interesse. Indoor Spaß am Training und sehr gehorsam. Outdoor sofort rote Hechelzunge und Stressfalten. Interesse am Training gleich Null und gehorsam war er auch nicht. Der Rückruf klappte gar nicht, wenn er eine Hündin sah ging er mit ihr. Jetzt kann er mit anderen Hunden spielen er ist entspannter und hat Spaß am Training. Der Rückruf klappt und so ist Freilauf möglich. Ich denke seine Lebensqualität ist höher da er so gerne gedeckt hätte und es doch nie gedurft hätte. Das war doch quälend für ihn. Er ist jetzt draußen genau so wie drinnen. Nachteile sind eine Neigung zum dickwerden und die Muskulatur ist auch nicht mehr so ausgeprägt. Fur alles was er gerne tut reichts aber allemal.
 
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Dogorama-Mitglied
1. Okt. 23:52
Hallo, das kann devinitiv passieren. Ich habe einen Chihuahua Rüden., 7 Jahre alt. Er wurde im laufe der letzten Jahre extrem triebig, schlief nicht, fraß nicht mehr. Ich hatte mit meiner Tierärztin geredet und sie meinte, bevor sie ihn kastriert sollten wir einen Chip versuchen um im Vorfeld zu testen ob sich das Verhalten bessert. Er hat diesen Chip jetzt ca 4 Monate. Das triebige Verhalten ist viel besser geworden. Allerdings ist er unfassbar verfressen geworden. Und das schlimmste ist, daß er seitdem total ängstlich ist. Schreckhaft und beim Gassi gehen nur noch mit eingeklemmter Rute sodas ich ihn tragen muß. Bei mir hat sich Thema kastrieren erledigt. Ich hoffe das der Chip in Kürze endlich aufhört zu wirken. Aber man muß abwägen was das kleinere Übel ist.
 

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