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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 12. Mai

Zwerghunde und die "bösen Grossen"

(HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) Gerade häufen sich mal wieder die Threads und Beiträge zum Thema winzige Hunde, die vor den angeblich so zahlreichen ungezogenen, normalgrossen Hunden beschützt werden müssen. Einerseits sollte natürlich jeder HH darum bemüht seinen, sein Tier zu weitgehend verträglichem, höflichen Verhalten zu erziehen und es so zu führen, dass es seine Umwelt nicht gefährdet. Andererseits stellt sich mir schon die Frage, woher Menschen, die absichtlich zu den problembehafteten (gesundheitliche, körperbauliche und kommunikationstechnische Probleme) Klein- und Zwergzuchten greifen, die Vorstellung nehmen, dass Halter grösserer Hunde sich in der Führung derselben nochmal extra einschränken müssten, um den künstlich produzierten speziellen Bedürfnissen dieser züchterischen Entgleisungen gerecht zu werden. Für mich fühlt sich das an wie Logik von innen nach aussen gestülpt - zuerst wird absichtlich ein Problem produziert, an das sich dann alle anzupassen haben...? Wie wär's stattdessen damit, das Problem ansich zu beheben? (HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) [Dies ist eine Grundsatzfrage, Beiträge nach dem Motto "soll jetzt jeder bereits existente kleine Hund von grösseren verletzt werden dürfen?" würden an der Intention des Threads total vorbeigehen. Und nein, natürlich sollten sie das nicht.]
 
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Dogorama-Mitglied
10. Feb. 17:55
Alles in Ordnung. Du hast das letze Wort.💪
🤣
 
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Ute
10. Feb. 18:31
So empfinde ich das als Kleinhundehalter leider auch. Der Eingangstext polarisiert schon sehr. Trotzdem möchte ich mich mit zumindest einem Text zu Wort melden. Ich persönlich ziehe mir den Schuh nicht an, pauschal völlig verzogene Hunde zu haben. Meine Hunde wurden ab ihrem Einzug erzogen und besuchten Hundekurse. Parallel haben wir immer wieder Socialwalks besucht und treffen regelmäßig andere Hunde. Von Anfang an legte ich Wert auf Sozialisation und Training, mit Schwerpunkt auf Frustrationstoleranz. Natürlich haben wir hier und dort noch Baustellen. Wer hat die nicht? In der Hundeschule war ich die Vorzeigeperson mit den erzogenen Chihuahuas und genauso bin ich bei Freunden und Bekannten auch im Gedächtnis. Hundehalter mit großen Hunden haben normalerweise keinerlei Probleme mit uns und sind angenehm überrascht. Problematisch sind für uns zu voreingenommene Halter, die pauschal jeden kleinen Hund als verzogen kategorisieren und die Qualzuchtkeule schwingen. Ohne den Gesundheitszustand des jeweiligen Hundes zu kennen wohlgemerkt. Man mag es kaum glauben, aber es gibt auch Personen die ihren kleinen Hund erziehen. Ich distanziere mich ganz klar davon, als Kleinhundehalter verwöhnte, kleine Schätzchen zu haben die alles dürfen.
👍👍
 
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Jutta
11. Feb. 06:52
Mit meinem Zwergschnauzer habe ich einen Hund, wo Zwerg zwar im Namen steht, der aber trotzdem weder winzig noch krankgezüchtet ist. Er ist 32 cm und wiegt 11 kg. Es ist mir wichtig, das zu sagen, einfach nur um zu zeigen, dass kleiner Hund nicht gleich kleiner Hund ist. In vielen Diskussionen wird verallgemeinert, nicht genau hingeschaut, das wird niemandem gerecht. Dieser Zwergschnauzer also pöbelt ab und zu gerne mal an der Leine. Ich habe ihn erzogen wie früher die großen. Ich nehme ihn ernst. Trotz Training klappt es nicht immer, das kennt wohl jeder. Ich weiss, wie ich das zu managen habe. Es gibt aber Situationen, wo man z.B. wegen Verkehr nicht so ausweichen kann, wir man es bräuchte, und wenn der andere dann einfach immer näherkommt, ist es ihm zu viel. Er hat eine große Individualdistanz, die fordert er ein, egal ob das Gegenüber klein oder groß ist. Warum ist das so? Es ist einfach sein Charakter. Er mag nicht jeden und braucht Zeit fürs anfreunden. Das gibt's bei kleinen und bei großen. Alles was ich mir wünsche, ist, dass das gesehen und wahrgenommen wird und diese ständigen Vorurteile in die ein oder andere Richtung mal aufhören. Es ist nicht jeder kleine Hund unerzogen, nur weil nicht immer alles klappt. Wenn ich dann darum bitte, kurz zu warten, bis wir die Straßenseite wechseln können, und ich kriege zu hören "wieso denn, deinen kleinen verspeisen wir zum Frühstück, wenn er sich weiter so aufführt", oder es wird einfach nur gelacht, dann erfüllen sich leider gleich mehrere Klischees gleichzeitig. Ich würde diese Bitte auch mit was größerem an der Leine aussprechen, nur würde sie dann anders wahr- und ernstgenommen werden. Kleine Hunde müssen ernst genommen werden, von ihren Haltern, aber auch von den Haltern drumrum. Auch Trainingsbemühungen sollten gesehen und nicht abgetan werden. Sorry für den langen Text, aber ich verstehe einfach dieses ganze "Gegeneinander" nicht.
Du sprichst mir aus der Seele! Ich habe auch eine Zwergschnauzer Hündin. Sie braucht auch ihre Distanz. Und ja, sie benimmt sich auch mal daneben, aber überwiegend gut! Ich bin auch gegen dieses ständige Polarisieren wie groß gegen klein, Hund vom Züchter oder aus Tierschutz. Danke für dein Statement.
 
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Nathalie
11. Feb. 07:05
Du sprichst mir aus der Seele! Ich habe auch eine Zwergschnauzer Hündin. Sie braucht auch ihre Distanz. Und ja, sie benimmt sich auch mal daneben, aber überwiegend gut! Ich bin auch gegen dieses ständige Polarisieren wie groß gegen klein, Hund vom Züchter oder aus Tierschutz. Danke für dein Statement.
Danke , für deine Meinung.
Aber ihr habt da echt Recht ,als Besitzer von kleinen Hunden ( Leni ist ca 32 cm hoch) wird man nicht ernst genommen. Das habe ich auch schon mitbekommen egal ob es im Freundeskreis oder auf der Strasse ist. Aus dem Freundeskreis habe ich schon zu hre bekommen, dass Leni wie eine Ratte aussieht ,auf der Strasse oh guck mal da komnt deine Nachspeise .
Und Leni ist erzogen hat ein gutes Sozialverhalten und versteht sich mit jedem Hund aber auch sie lässt sich nicht von jedem anfassen was auch völlig ok ist.
Wenn man eine Hund aus dem adoptiert wird man eh oft als bescheuert ,lebendsmüde hingestellt.
Dann kommen Sätze wie : In Deutschland sind die Tiereheime voll und du holst dir einen Köter von der Strasse...... ( das habe ich zu hören bekommen)
Ich denke jeder Hund egal wo her er kommt hat ein Recht auf ein Zuhause und ich würde mich immer wieder so entscheiden.
 
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Dogorama-Mitglied
11. Feb. 07:23
Danke , für deine Meinung. Aber ihr habt da echt Recht ,als Besitzer von kleinen Hunden ( Leni ist ca 32 cm hoch) wird man nicht ernst genommen. Das habe ich auch schon mitbekommen egal ob es im Freundeskreis oder auf der Strasse ist. Aus dem Freundeskreis habe ich schon zu hre bekommen, dass Leni wie eine Ratte aussieht ,auf der Strasse oh guck mal da komnt deine Nachspeise . Und Leni ist erzogen hat ein gutes Sozialverhalten und versteht sich mit jedem Hund aber auch sie lässt sich nicht von jedem anfassen was auch völlig ok ist. Wenn man eine Hund aus dem adoptiert wird man eh oft als bescheuert ,lebendsmüde hingestellt. Dann kommen Sätze wie : In Deutschland sind die Tiereheime voll und du holst dir einen Köter von der Strasse...... ( das habe ich zu hören bekommen) Ich denke jeder Hund egal wo her er kommt hat ein Recht auf ein Zuhause und ich würde mich immer wieder so entscheiden.
Wir tragen manchmal Maulkorb, damit Levi NICHT ungefragt angefasst wird an öffentlich Orten. Es klappt auch, nur lachen dann hauptsächlich Männer sehr laut, wenn man nicht reagiert noch lauter damit man es doch bitte endlich hört wie lustig es ist das der kleine Hund einen Maulkorb trägt. Dann kommen Sprüche wie „der ist doch nicht gefährlich“ oder „schau mal, ne Katze mit Maulkorb“

So viel zu kleine Hunde werden nicht ernst genommen. 🤷🏽‍♀️

Trägt er keinen fassen ihn Kinder und auch Erwachsene einfach an. 🤨
 
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Babs
11. Feb. 07:26
Wir tragen manchmal Maulkorb, damit Levi NICHT ungefragt angefasst wird an öffentlich Orten. Es klappt auch, nur lachen dann hauptsächlich Männer sehr laut, wenn man nicht reagiert noch lauter damit man es doch bitte endlich hört wie lustig es ist das der kleine Hund einen Maulkorb trägt. Dann kommen Sprüche wie „der ist doch nicht gefährlich“ oder „schau mal, ne Katze mit Maulkorb“ So viel zu kleine Hunde werden nicht ernst genommen. 🤷🏽‍♀️ Trägt er keinen fassen ihn Kinder und auch Erwachsene einfach an. 🤨
Warum lässt Du das Anfassen denn zu? Wir haben in der Hundeschule trainiert, wie man das verhindert. Auch Menschen gegenüber. Es gibt Menschen, die anscheinend ihre Übergriffigkeit nicht merken. Angefangen im Supermarkt an der Kasse, indem sie einem dem Einkaufswagen in die Hacken fahren.
 
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Dogorama-Mitglied
11. Feb. 07:27
Warum lässt Du das Anfassen denn zu? Wir haben in der Hundeschule trainiert, wie man das verhindert. Auch Menschen gegenüber. Es gibt Menschen, die anscheinend ihre Übergriffigkeit nicht merken. Angefangen im Supermarkt an der Kasse, indem sie einem dem Einkaufswagen in die Hacken fahren.
Ich sag immer nein, teilweise hab ich Kinder einfach mit der Hand gestoppt. Trotzdem kommt es teilweise vor. Vom Gefühl her werden aber kleine Hunde eher man angefasst.
 
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Babs
11. Feb. 07:29
Ich sag immer nein, teilweise hab ich Kinder einfach mit der Hand gestoppt. Trotzdem kommt es teilweise vor. Vom Gefühl her werden aber kleine Hunde eher man angefasst.
Es liegt an Dir die Grenzen aufzuzeigen. Ich meine das nicht vorwerfend.
 
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Marlene
11. Feb. 07:33
Es liegt an Dir die Grenzen aufzuzeigen. Ich meine das nicht vorwerfend.
Ich habe bis jetzt nur gute Erfahrung gemacht, es wird immer gefragt vonkleineren Kindern ob sie meinen Buddy mal streicheln dürfen,und da meiner so cool und gelassen ist kann ich das mit gutem Gewissen zulassen.
 
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R
11. Feb. 07:34
Es liegt an Dir die Grenzen aufzuzeigen. Ich meine das nicht vorwerfend.
Tut sie, aber der kleine Pudel zieht den Zirkus an. Kenne ich.. man läift die Straße entlang und unvermittelt beim vorbeigehen bleiben welche wie Schockvetliebt stehen und Tatschen nach dem Hund. Ich kann auch nicht im voraus jeden sagen, er soll die Finger weg lassen. Tja Abwehrknurren ggü frenden sind wir nur knapp dran vorbeigeschrammt .. könnte vorkommen ... Konnte ich nicht verhindern, hab hinten keine Augen