Ich höre von den Kleinhundbesitzern aber in den Gesprächen auch sehr oft raus das ihre Hunde nie richtig an große Hunde gewöhnt wurden. Viele Halter lassen Kontakt zu großen Hunden nicht zu aus Angst vor möglichen Verletzungen, ganz besonders im Welpen und Junghundealter. Damit geht aus meiner Sicht das Problem aber bereits los.
Kleine Hunde machen leider aber auch oft negative Erfahrungen mit größeren Hunden. Unsere Westie- Hündin rastet deshalb zB bei einer bestimmten Husky-Hündin aus, weil sie die nicht in ihrer Nähe haben will. Die hat ihr mal auf den Kopf getreten. Und egal was ich mache, der Halter der Husky-Hündin respektiert es nicht, dass wir keinen Kontakt mehr wollen. Zum Glück treffen wir sie nicht so oft. Der sagt bestimmt aber auch, dass die kleinen immer kläffen. Dass sie das nur bei einer Handvoll Hunde mit denen sie schlechte Erfahrungen gemacht hat und auch nur dann, wenn die anderen uns immer näher kommen obwohl wir schon nen Bogen laufen usw, das sieht ja dann keiner.
Eine unserer ersten Erfahrungen als sie mit 11 Wochen zu uns kam war, dass sich ein brauner Labrador am Besitzer vorbei durch die Haustür gedrückt hat und voll auf sie drauf ist. Der war auch noch jung und wollte spielen, hat sie aber erschreckt und ihr weh getan. An dem können wir gut vorbei, wenn er den Hund auf die andere Seite nimmt, wenn er ihn aber an der Flexi quer über die Straße lässt, dann halt nicht.
Und was die Besitzer von großen Hunden oft gar nicht mitbekommen, dass ihre Hunde von weitem schon anfangen nie Nase abzusenken und zu Starren. Da hab ich auch dann immer Mühe, dass Terrierin nicht die Klappe aufreißt. Klappt nicht immer, dann ist sie der Kläffer.
Warum kann man nicht einfach gegenseitig Rücksicht nehmen?