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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 12. Mai

Zwerghunde und die "bösen Grossen"

(HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) Gerade häufen sich mal wieder die Threads und Beiträge zum Thema winzige Hunde, die vor den angeblich so zahlreichen ungezogenen, normalgrossen Hunden beschützt werden müssen. Einerseits sollte natürlich jeder HH darum bemüht seinen, sein Tier zu weitgehend verträglichem, höflichen Verhalten zu erziehen und es so zu führen, dass es seine Umwelt nicht gefährdet. Andererseits stellt sich mir schon die Frage, woher Menschen, die absichtlich zu den problembehafteten (gesundheitliche, körperbauliche und kommunikationstechnische Probleme) Klein- und Zwergzuchten greifen, die Vorstellung nehmen, dass Halter grösserer Hunde sich in der Führung derselben nochmal extra einschränken müssten, um den künstlich produzierten speziellen Bedürfnissen dieser züchterischen Entgleisungen gerecht zu werden. Für mich fühlt sich das an wie Logik von innen nach aussen gestülpt - zuerst wird absichtlich ein Problem produziert, an das sich dann alle anzupassen haben...? Wie wär's stattdessen damit, das Problem ansich zu beheben? (HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) [Dies ist eine Grundsatzfrage, Beiträge nach dem Motto "soll jetzt jeder bereits existente kleine Hund von grösseren verletzt werden dürfen?" würden an der Intention des Threads total vorbeigehen. Und nein, natürlich sollten sie das nicht.]
 
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Dogorama-Mitglied
11. Feb. 07:34
Es liegt an Dir die Grenzen aufzuzeigen. Ich meine das nicht vorwerfend.
Ja, aber ich sage schon sein. Wieviel Grenze soll ich noch machen? Da sehe ich das Problem dann doch eher bei den respektlosen Leuten die einfach hingreifen
 
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Dogorama-Mitglied
11. Feb. 07:35
Ja, aber ich sage schon sein. Wieviel Grenze soll ich noch machen? Da sehe ich das Problem dann doch eher bei den respektlosen Leuten die einfach hingreifen
Daher dann übrigens der Maulkorb, für den zwar ich dumme Sprüche bekomme aber Levi wird in Ruhe gelassen 😂
 
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Steffi
11. Feb. 07:40
Warum lässt Du das Anfassen denn zu? Wir haben in der Hundeschule trainiert, wie man das verhindert. Auch Menschen gegenüber. Es gibt Menschen, die anscheinend ihre Übergriffigkeit nicht merken. Angefangen im Supermarkt an der Kasse, indem sie einem dem Einkaufswagen in die Hacken fahren.
😂...aber dann geht's doch schneller an der Kasse. Nein Du hast Recht, es gibt viele übergriffige Menschen. Schlimm war es tatsächlich mit Baby und dann mit Kleinkind, aber auch da konnte ich körperliche Kontaktaufnahme und Süßigkeiten freundlich aber bestimmt abwehren. Beim Hund nutze ich sowas , wenn ich Zeit habe, als Warteübung für den Hund und bei Kindern für einen kleinen Vortrag über den Umgang mit fremden Hunden. Bei Erwachsenen habe ich das Problem eigentlich gar nicht. Bin allerdings auch nicht mit Lumi im Gedränge unterwegs, so dass andere Menschen in Grabbeldistanz an uns herankommen.
 
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Babs
11. Feb. 07:40
Ja, aber ich sage schon sein. Wieviel Grenze soll ich noch machen? Da sehe ich das Problem dann doch eher bei den respektlosen Leuten die einfach hingreifen
Dann zeigst Du die Grenzen nicht klar/"energisch" genug. Es hilft Euch nicht weiter zu sagen, dass das Problem bei dem anderen liegt. Damit begibst Du Dich in die "Opferrolle", aber Euer Problem besteht ja noch immer.

Ich weiß was Du meinst und auch, dass man es nicht verstehen kann (Einkaufswagen in den Hacken zu haben), aber wenn ich das nicht haben möchte, dann sage ich das und wenn nötig etwas deutlicher.
 
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Dogorama-Mitglied
11. Feb. 07:44
Ja, aber ich sage schon sein. Wieviel Grenze soll ich noch machen? Da sehe ich das Problem dann doch eher bei den respektlosen Leuten die einfach hingreifen
Du kannst das aber auch ausstrahlen, was du möchtest und was nicht. Meine Kollegin hat an ihrem Schrank im Büro eine Postkarte kleben, auf der steht: „ Ich brauche keinen Mittelfinger, ich kann das mit den Augen!“
Ich kenne das von mir selbst, dass man manchmal so ein bisschen „Beifall-heischend“ mit seinem Hund unterwegs ist - und prompt lädt man andere Leute ein, dass sie einen zutexten oder die Hunde anpäcken wollen. Wenn ich mit meinen beiden da unterwegs bin, wo die Leute ganz besonders auf diese Rasse abfahren, Neuer Wall in Hamburg oder auf Sylt z.B. , du lieber Himmel, da hab ich dann auch einige seelig-verstrahlte Leute an der Hacke. Wenn ich aber „bei meinen Hunden bin“, sie führe, aufrecht und kühl ausstrahle, (gefälligst) in Ruhe gelassen zu werden, dann klappt das auch.
 
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Steffi
11. Feb. 07:45
Ja, aber ich sage schon sein. Wieviel Grenze soll ich noch machen? Da sehe ich das Problem dann doch eher bei den respektlosen Leuten die einfach hingreifen
In welchen Situationen passiert das denn? Wenn ihr auf einer Bank sitzt oder in einer Schlange wartet, Bahn?
 
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Babs
11. Feb. 07:52
Tut sie, aber der kleine Pudel zieht den Zirkus an. Kenne ich.. man läift die Straße entlang und unvermittelt beim vorbeigehen bleiben welche wie Schockvetliebt stehen und Tatschen nach dem Hund. Ich kann auch nicht im voraus jeden sagen, er soll die Finger weg lassen. Tja Abwehrknurren ggü frenden sind wir nur knapp dran vorbeigeschrammt .. könnte vorkommen ... Konnte ich nicht verhindern, hab hinten keine Augen
Ich habe schon jemandem auf dem Kopf getatscht, als er dies bei meinem Hund gemacht hat. Thema erledigt. Kindern stelle ich mich in den Weg ubd schiebe die über die Körpersprache weg (zart, ruhig, lächelnd, aber konsequent). Tatsächlich lassen die meissten Menschen sich über eine selbstbewusste und ruhige Ausstrahlung beeindrucken.
 
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Dogorama-Mitglied
11. Feb. 08:04
Der Exkurs mit Elena und ihrem Pudel gehört nicht zu diesem Thema des Threads - aber zeigt letztlich auch, dass wenn man sich erstmal nur um sich selbst kümmert und von anderen nichts erwartet - weder gutes noch schlechtes - dass man dann als Hundehalter eigentlich ganz gut durchs Leben und den Alltag kommt.
Natürlich kann man immer nach den anderen (kleinen Hunden, großen Hunden, respektlosen Menschen) rufen und denen die Schuld an allem und jedem geben.
Aber man kann auch einfach nur nach sich und seinem Hund schauen, den eigenen Alltag managen, trainieren, sich selbst ab und zu im Verhalten mal überprüfen - dann „löppt schon alles“ 😉.
 
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Dogorama-Mitglied
11. Feb. 08:18
Du kannst das aber auch ausstrahlen, was du möchtest und was nicht. Meine Kollegin hat an ihrem Schrank im Büro eine Postkarte kleben, auf der steht: „ Ich brauche keinen Mittelfinger, ich kann das mit den Augen!“ Ich kenne das von mir selbst, dass man manchmal so ein bisschen „Beifall-heischend“ mit seinem Hund unterwegs ist - und prompt lädt man andere Leute ein, dass sie einen zutexten oder die Hunde anpäcken wollen. Wenn ich mit meinen beiden da unterwegs bin, wo die Leute ganz besonders auf diese Rasse abfahren, Neuer Wall in Hamburg oder auf Sylt z.B. , du lieber Himmel, da hab ich dann auch einige seelig-verstrahlte Leute an der Hacke. Wenn ich aber „bei meinen Hunden bin“, sie führe, aufrecht und kühl ausstrahle, (gefälligst) in Ruhe gelassen zu werden, dann klappt das auch.
Das wollte ich gerade schreiben. Das klappt auch mit Zwergpinscher.
Ich kenne übergriffiges Verhalten weder meinen Hunden noch mir gegenüber. Kommt schon selten vor, dass ich mal verbal was sagen muss.
Zum Thread selbst wollte ich noch sagen, natürlich ist der polarisierend, natürlich wird da ein "wir gegen die" impliziert.
Warum auch nicht, schließlich handelt es sich sich um Erlebnisse und Erfahrungen der TE, die eben emotional vorgebracht wurden. Trotzdem haben sich hier von vielen Menschen andere Blickwinkel eröffnet, die helfen können, Vorurteile abzubauen und andere Hundehalter zu verstehen.
Ich kann nur nochmal auf das russische Sprichwort verweisen : Getroffene Hunde bellen.
 
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Eva
11. Feb. 08:43
Du kannst das aber auch ausstrahlen, was du möchtest und was nicht. Meine Kollegin hat an ihrem Schrank im Büro eine Postkarte kleben, auf der steht: „ Ich brauche keinen Mittelfinger, ich kann das mit den Augen!“ Ich kenne das von mir selbst, dass man manchmal so ein bisschen „Beifall-heischend“ mit seinem Hund unterwegs ist - und prompt lädt man andere Leute ein, dass sie einen zutexten oder die Hunde anpäcken wollen. Wenn ich mit meinen beiden da unterwegs bin, wo die Leute ganz besonders auf diese Rasse abfahren, Neuer Wall in Hamburg oder auf Sylt z.B. , du lieber Himmel, da hab ich dann auch einige seelig-verstrahlte Leute an der Hacke. Wenn ich aber „bei meinen Hunden bin“, sie führe, aufrecht und kühl ausstrahle, (gefälligst) in Ruhe gelassen zu werden, dann klappt das auch.
Also wenn ich zb 2h im Zug bin, dann bin ich persönlich eher am Lesen etc und nicht damit beschäftigt möglichst grimmig auszusehen. Wenn dann aus dem nichts im Vorbeigehen jemand Lotte über den Kopf streichelt, ist das durchaus nicht meine Schuld/ mein Versäumen eine Grenze aufzuzeigen, denn diese Grenze sollte eigentlich jedem klar sein.
Kinder fragen bei uns spannenderweise fast immer recht höflich. Nur mal so am Rande: könnte durchaus auch an Elenas und meinem Alter liegen, dass ältere Menschen meinen uns grundsätzlich nicht ernst nehmen zu müssen.