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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 12. Mai

Zwerghunde und die "bösen Grossen"

(HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) Gerade häufen sich mal wieder die Threads und Beiträge zum Thema winzige Hunde, die vor den angeblich so zahlreichen ungezogenen, normalgrossen Hunden beschützt werden müssen. Einerseits sollte natürlich jeder HH darum bemüht seinen, sein Tier zu weitgehend verträglichem, höflichen Verhalten zu erziehen und es so zu führen, dass es seine Umwelt nicht gefährdet. Andererseits stellt sich mir schon die Frage, woher Menschen, die absichtlich zu den problembehafteten (gesundheitliche, körperbauliche und kommunikationstechnische Probleme) Klein- und Zwergzuchten greifen, die Vorstellung nehmen, dass Halter grösserer Hunde sich in der Führung derselben nochmal extra einschränken müssten, um den künstlich produzierten speziellen Bedürfnissen dieser züchterischen Entgleisungen gerecht zu werden. Für mich fühlt sich das an wie Logik von innen nach aussen gestülpt - zuerst wird absichtlich ein Problem produziert, an das sich dann alle anzupassen haben...? Wie wär's stattdessen damit, das Problem ansich zu beheben? (HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) [Dies ist eine Grundsatzfrage, Beiträge nach dem Motto "soll jetzt jeder bereits existente kleine Hund von grösseren verletzt werden dürfen?" würden an der Intention des Threads total vorbeigehen. Und nein, natürlich sollten sie das nicht.]
 
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Kathi
15. Feb. 14:36
Bei uns in der Gegend sind die meisten Hunde ganz lieb. Nur leider hatte unsere kleine Hündin, eine reinrassige Coton de Tuléar Dame, auch eine Phase, in der sie plötzlich anfing, große Hunde anzubellen. Ausschließlich große.

Mir war aufgefallen, dass das anfing, als es einen Unfall bei einer Hundebegegnung gab. Wir waren damals am Weggehen nach einer entspannten Hundebegegnung mit einem Labrador.
Hinter uns bemerkte ich beim Weggehen noch, dass ein dritter Hund auftauchte und die beiden größeren miteinander zu spielen anfingen. Ciri und ich waren schon recht weit weg, als plötzlich der Labrador von hinten angeschossen kam. Ciri wollte noch zu mir fliehen, wie sie es damals in der Hundeschule gelernt hatte, wie sie es immer tut, war aber zu langsam. Der Labrador überrannte Ciri, sie rollte über den Boden und fiepte laut. Es zerriss mir das Herz, wie sie danach zitterte.
Laut Tierarzt hatten wir Glück im Unglück. Ciri hätte querschnittsgelähmt werden können, oder schlimmer.

In den Wochen danach bellte Ciri die großen Hunde wie verrückt an. Sie drehte völlig durch an der Leine. Es dauerte ewig, ihr das wieder abzutrainieren. Vermutlich sind wir, während sie diese Phase hatte, auch sehr vielen Leuten auf die Nerven gegangen.

Hat nun Ciri gebellt, weil sie von mir schlecht erzogen worden wäre? Bestimmt nicht. Allein die Einzeltrainings und ganzen Stunden in der Hundeschule. Wir haben genau diese Rasse, weil die Allergiker in der Familie keine anderen Hunderassen aushalten würden.

Letztendlich denke ich nicht, dass die großen Hunde böse sind. Als Hundehalterin mit einem kleinen Hund fällt mir nur die leidige Rolle zu, unsere Kleine vor dem unkontrollierten Übermut stärkerer Exemplare zu schützen. Das ist manchmal gar nicht so einfach.
 
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Dogorama-Mitglied
15. Feb. 17:23
Aber du hast ja am Anfang selbst gesagt das du dir oft unsicher warst und Fehler gemacht hast. Mittlerweile hat eigentlich alles Hand und Fuß was du so schreibst. Und da Guinness ja erst zwei Jahre alt ist hast du ja in kürzester Zeit ziemlich viel gelernt und auch richtig verstanden. Also alles in allem denke ich kann man da bei dir von einer guten Grunderfahrung sprechen auf der man super aufbauen kann. Wenn alle so eine Auffassungsgabe und Verständnis hätten wie du wäre die Hundewelt um einiges entspannter und schöner.
Oha, danke für das Kompliment...

Der Beitrag war in Bezug auf Hoopers gemeint, ich gebe mir allerdings generell wirklich Mühe mich zu verbessern - wobei es mir keineswegs immer gelingt, das was ich in der Theorie weiß, auch perfekt in der Praxis umzusetzen. Da ertappe ich mich nicht selten bei Brett vorm Kopf und ordentlicher Betriebsblindheit 🙈
 
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Silke
15. Feb. 18:42
Oha, danke für das Kompliment... Der Beitrag war in Bezug auf Hoopers gemeint, ich gebe mir allerdings generell wirklich Mühe mich zu verbessern - wobei es mir keineswegs immer gelingt, das was ich in der Theorie weiß, auch perfekt in der Praxis umzusetzen. Da ertappe ich mich nicht selten bei Brett vorm Kopf und ordentlicher Betriebsblindheit 🙈
Ach tröste dich.😉 Das berühmte Brett vorm Kopf wird man in der Hundehalter Karriere immer mal wieder haben.😂 Deswegen ist es auch gut wenn man selbst Trainer ist von Zeit zu Zeit immer mal einen Kollegen auf sich und seine Arbeit schauen zu lassen.
 
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Nina &
15. Feb. 19:08
Oha, danke für das Kompliment... Der Beitrag war in Bezug auf Hoopers gemeint, ich gebe mir allerdings generell wirklich Mühe mich zu verbessern - wobei es mir keineswegs immer gelingt, das was ich in der Theorie weiß, auch perfekt in der Praxis umzusetzen. Da ertappe ich mich nicht selten bei Brett vorm Kopf und ordentlicher Betriebsblindheit 🙈
Das geht mir genauso. Manchmal nehme ich deswegen meinen Bruder mit, der filmt mich unterwegs manchmal, dann sehe ich mir das an und dann frage ich mich ab und zu, warum mir manche Dinge nicht währenddessen auffallen 🤦🏼‍♀️
 
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Nici
16. Feb. 18:55
Hier bei uns ist es eine Katastrophe mit den kleinen Kläffern. Wenn sich unser 55 kg Herdi so aufführen würde, hätten wir sofort das Ordnungsamt an der Backe. Das die Großen bei uns im Dorf so toben kommt eher selten vor, die Kleinen rasten gleich reihenweise aus. Erst dürfen sie meterweit vor den Leuten her rennen, gern auch schon mal ums Eck sein, dann schleifen die Besitzer sie gern tobend an der Flexi hinter sich her.
Noch nie hat mich ein größerer Hund angegangen, so Zwerge haben mir aber schon mehrfach am Hosenbein gehangen.
Wenn ich mir einen Modehund als Accessoires kaufe, dann nehme ich so 2 Kilo wahrscheinlich auch nicht als Hund ernst.

Gerade unser Dicker ist extrem sozial kompetent, ich stelle aber fest, dass er auf so einige Plattnasen irritiert reagiert. - Ich frag mich da, ob die auch untereinander Probleme haben sich zu lesen, und das zu mangelnder Sozialisation führt - von Anfang an.
 
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Melanie -
16. Feb. 20:49
Unsere Nachbarn haben einen Zwergspitz, der, wie meine Anouk, ebenfalls reaktiv ist. Und da merke ich, dass kleine Hunde (leider) von vielen nicht zum gleichen Standard gehalten werden wie größere Artgenossen. Uns ist es jetzt 3x passiert, dass dieser Hund kläffend über die Straße geschossen ist und an meine ältere Hündin dranwollte. Das passiert deswegen, weil die Halter den Hund zum Pipi-Machen nicht anleinen und sich denken, dass der Hund von der Gartentür zur Haustür doch sicherlich folgt. Tut er auch, bis eben ein anderer Hund in Sicht ist. Mir hat es dann auch letztes Mal gereicht & ich habe dem Herrn mal gesagt, wie unverantwortlich es deren Tier gegenüber ist, es nicht anzuleinen und auf eine vom Hof aus unheimlich unübersichtliche Straße rennen zu lassen - ein Auto (nichtmal, da reicht sogar ein Fahrrad) und der Hund ist weg. Sind natürlich auch Leute von der Fraktion „Ja es is ja ungesund, wenn Hündinnen nicht werfen“ und haben den Zwerg neulich erst verpaart, mit 2 Jahren.👀 Mir geht es nicht mal darum, dass die Kleinen oft pöbeln, weil Anouk 10x schlimmer ist als jeder kleine Hund und auch Fahrräder verbellt. Mir geht es nur darum, dass wenn mein 25kg Hund meint auf jemanden zu oder auf einen Hund zuzustürmen, dann wäre Polen offen, wenn aber ein kleiner Hund, der auf Stress aus ist meint, meine Hunde zu zwicken, dann „soll man sich ja nicht so anstellen, der kann ja nichts anrichten“. Zumal möchte ich erwähnen, dass Anouk einen Maulkorb trägt (obwohl sie bei Hunden keine Zerstörungsabsicht hat und es noch nie Beissvorfälle bei Hund/Mensch gab). Haben auch einen Spezialisten hier in der Strasse (ca. 90 Jahre alter Mann), der seinen Rehpinscher teils Schockhalsbänder umlegt, weil sie ihm sonst ausbrechen. Als vor Jahren mal ein Hund im Dorf einen der Pinscher wie ein Toastbrot im Maul hatte (haben keinen Rückruf & laufen trotzdem frei), kam der Typ dann mit seinem Gehstock und hat auf den anderen Hund eingeschlagen. Einer seiner Hunde hat letzten Sommer auch grundlos Anouk gezwickt, als sie wieder ausgebrochen waren. Kurz also: Das Schlimme ist für mich nie, dass andere Hunde pöbeln, weil ich (trotz intensivem Training und Fortschritten) einen Hund habe, der 0,0 alltagstauglich ist und noch viel lernen muss. Ich finde es einfach schade, dass das Schicksal vieler kleiner Hunde ist, dass sie nicht wie Hunde behandelt werden und Erziehung ABSICHTLICH vernachlässigt wird oder auch auf Mauli verzichtet wird, wenn er angebracht ist, weil „sie ja nichts großes machen können“. Mein Freund hat aber, muss ich sagen, einen unheimlich wohl erzogenen Jack Russell und auch in der Hundeschule sind tolle, erzogene Yorkshire Terrier, Chihuahuas etc. Meine Meinung richtet sich hierbei an die Spezialisten, die alles unter 15 Kilo behandeln, als ob es kein Hund wäre, den man da an der Leine hat.👀
Dem ist nichts hinzuzufügen, Mega geschrieben 👌
 
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Melanie -
16. Feb. 20:53
Ich weiß nicht ob die Frage schon gestellt und oder beantwortet wurde, aber weshalb sind gerettete Hunde ausgenommen? Mit denen muss genauso bzw. noch mehr gearbeitet werden. Ich bin im Tierschutz und ich habe nur gerettete Fellnasen. Und es ist selbstverständlich das ich auch mit den 2 Kleinen gearbeitet habe bzw. immer mal wieder auffrische.
 
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Dogorama-Mitglied
17. Feb. 00:07
Ich weiß nicht ob die Frage schon gestellt und oder beantwortet wurde, aber weshalb sind gerettete Hunde ausgenommen? Mit denen muss genauso bzw. noch mehr gearbeitet werden. Ich bin im Tierschutz und ich habe nur gerettete Fellnasen. Und es ist selbstverständlich das ich auch mit den 2 Kleinen gearbeitet habe bzw. immer mal wieder auffrische.
Mehrfach gefragt und beantwortet und das ist auch überhaupt nicht das ursprüngliche Thema.
 
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Dogorama-Mitglied
17. Feb. 00:12
Mehrfach gefragt und beantwortet und das ist auch überhaupt nicht das ursprüngliche Thema.
Sollen wir jetzt alle alles nachlesen? Wenn das jetzt schon so oft gefragt wurde... könntest du es ja einfach als Edit in deinem EP erwähnen. Spart Zeit und Mühe

Meine Frage an dich wäre, was es für dich bedeutet "das Problem ANSICH zu beheben"

Ich kann nichtmal bestätigen, dass kleine Hunde lauter/aggressiver sind. Also weder aus früheren eigenen Kleinhundeerfahrungen. Noch aus aktuellen Begegnungen. Wir laufen gerad mit nem übergriffigen CaneCorso und ich finde die Reaktionen aller normal spazierengehenden Gespanne in dieser belebten Gegend völlig normal. Also unabhängig von der Körpergröße der Hunde oder Halter.

Edit ;) ...ich spreche bei den aktuellen Begegnungen natürlich von innerstädtischen Begegnungen. Alle Hunde sind angeleint
 
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Dogorama-Mitglied
17. Feb. 08:54
Sollen wir jetzt alle alles nachlesen? Wenn das jetzt schon so oft gefragt wurde... könntest du es ja einfach als Edit in deinem EP erwähnen. Spart Zeit und Mühe Meine Frage an dich wäre, was es für dich bedeutet "das Problem ANSICH zu beheben" Ich kann nichtmal bestätigen, dass kleine Hunde lauter/aggressiver sind. Also weder aus früheren eigenen Kleinhundeerfahrungen. Noch aus aktuellen Begegnungen. Wir laufen gerad mit nem übergriffigen CaneCorso und ich finde die Reaktionen aller normal spazierengehenden Gespanne in dieser belebten Gegend völlig normal. Also unabhängig von der Körpergröße der Hunde oder Halter. Edit ;) ...ich spreche bei den aktuellen Begegnungen natürlich von innerstädtischen Begegnungen. Alle Hunde sind angeleint
Weder Melanies noch deine Frage hat was mit dem ursprünglichen Thema zu tun.

Weder ging es im Eingangsbeitrag darum, ob kleine Hunde erzogen sind, noch darum, ob sie aggressiver sind.

Macht also wenig Sinn, den dahingehend zu editieren.