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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 12. Mai

Zwerghunde und die "bösen Grossen"

(HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) Gerade häufen sich mal wieder die Threads und Beiträge zum Thema winzige Hunde, die vor den angeblich so zahlreichen ungezogenen, normalgrossen Hunden beschützt werden müssen. Einerseits sollte natürlich jeder HH darum bemüht seinen, sein Tier zu weitgehend verträglichem, höflichen Verhalten zu erziehen und es so zu führen, dass es seine Umwelt nicht gefährdet. Andererseits stellt sich mir schon die Frage, woher Menschen, die absichtlich zu den problembehafteten (gesundheitliche, körperbauliche und kommunikationstechnische Probleme) Klein- und Zwergzuchten greifen, die Vorstellung nehmen, dass Halter grösserer Hunde sich in der Führung derselben nochmal extra einschränken müssten, um den künstlich produzierten speziellen Bedürfnissen dieser züchterischen Entgleisungen gerecht zu werden. Für mich fühlt sich das an wie Logik von innen nach aussen gestülpt - zuerst wird absichtlich ein Problem produziert, an das sich dann alle anzupassen haben...? Wie wär's stattdessen damit, das Problem ansich zu beheben? (HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) [Dies ist eine Grundsatzfrage, Beiträge nach dem Motto "soll jetzt jeder bereits existente kleine Hund von grösseren verletzt werden dürfen?" würden an der Intention des Threads total vorbeigehen. Und nein, natürlich sollten sie das nicht.]
 
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Dogorama-Mitglied
18. Feb. 21:53
Weder Melanies noch deine Frage hat was mit dem ursprünglichen Thema zu tun. Weder ging es im Eingangsbeitrag darum, ob kleine Hunde erzogen sind, noch darum, ob sie aggressiver sind. Macht also wenig Sinn, den dahingehend zu editieren.
Ich verstehe deine Antwort nicht.

Du nimmst im EP Hunde aus, die aus dem Tierschutz sind. Und dafür hast du sicherlich deine Gründe, weil du stellst es 2x in Großbuchstaben heraus. Und wenn schon so viele gefragt haben, warum du diese Hunde ausschließt, macht es tatsächlich Sinn, das EP zu ergänzen.

Und auch meine Frage bezog sich auf die Formulierung in deinem EP. Gehört also natürlich zum Thema... zumal es die eigentliche Frage ist.

Also nochmal... was bedeutet es für dich, wenn du in den Raum stellst ;) man könne doch das Problem "ansich" beheben?
 
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Dogorama-Mitglied
19. Feb. 08:39
Disclaimer editiert.

Welches Problem man "ansich" beheben sollte, steht im EP, ich kopier es dir aber gern nochmal hier rein:

Problembehaftete (gesundheitliche, körperbauliche und kommunikationstechnische Probleme) Klein- und Zwergzuchten.
 
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R
19. Feb. 11:24
Hier bei uns ist es eine Katastrophe mit den kleinen Kläffern. Wenn sich unser 55 kg Herdi so aufführen würde, hätten wir sofort das Ordnungsamt an der Backe. Das die Großen bei uns im Dorf so toben kommt eher selten vor, die Kleinen rasten gleich reihenweise aus. Erst dürfen sie meterweit vor den Leuten her rennen, gern auch schon mal ums Eck sein, dann schleifen die Besitzer sie gern tobend an der Flexi hinter sich her. Noch nie hat mich ein größerer Hund angegangen, so Zwerge haben mir aber schon mehrfach am Hosenbein gehangen. Wenn ich mir einen Modehund als Accessoires kaufe, dann nehme ich so 2 Kilo wahrscheinlich auch nicht als Hund ernst. Gerade unser Dicker ist extrem sozial kompetent, ich stelle aber fest, dass er auf so einige Plattnasen irritiert reagiert. - Ich frag mich da, ob die auch untereinander Probleme haben sich zu lesen, und das zu mangelnder Sozialisation führt - von Anfang an.
Bei den meisten plattnasen ist es ähnlich, wie bei vielen Rassewelpen... Es ist weniger die Sozialisierung, als der Mensch dahinter, der darunter etwas ganz hundeuntypisches veranstaltet. Bei jedem Hund Party zu machen ist z.b. keine Sozialisierung und macht der Hund keine Party, beurteilen das viele als Angst, unsozial etc... Mir gehen die partypöbler sehr auf die Nerven...sind meist super schlecht in hündischer Kommunikation und nach der pubertät ist es jagen, dominieren, pöbeln etc... Betrifft größenunabhängig, sehr viele Rassewelpen, deren Besitzer sie für multikompatibel halten.
 
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Annegret
19. Feb. 14:54
Wir hatten uns ursprünglich azch für eine andere Hündin beworben, aber das passte irgendwie nicht ,dann haben wir Leni auf der Pflegestelle kennengelernt und ( ,vor 2,5 Jahren da hieß sie noch Orazia 🫣) ging es Finn nicht gut, durch Mobbing in der gesamten Schulzeit ,da durch sehr starkes stottern , in sich gekehrt etc ...... .Die Pflegestelle wusste Bescheid das er Autist ist und hat ihn einfach machen lassen. Finn setzte sich zu Leni ins das Gitter ich weiß bis heute nicht wie Hunde sowas merken aber Leni ist zu ihm auf den Schoss geklettert, hat sich ganz doll angekuschelt. Da war es um uns geschehen. Zu dem Zeitpunkt war sie aber schon zu 90 % vermittelt, was und auch gesagt wurde ,aber Lenis Pflegestelle hat die beiden gesehen und hat uns versprochen wenn es wider erwartend doch nicht klappt mit der anderen Familie würde sie sich bei mir melden. Das war ein Samstag . Zuhause habe ich es meinen Jungs auch erklärt ,dass Leni schon vermittelt ist . Zwei Tage später erhielt ich einen Anruf von der Pflegestelle und habe die Zusage bekommen ,durfte allerdings meinen Kindern noch nichts sagen, da erst der Vertrag fertig gemacht wurde. Am Dienstag kam Finn als erster aus der Schule und ich fragte ihn , ob er Lust hat mit zum Fressnapf zu fahren, da wir ja noch die Erstausstung für Leni kaufen müssen. Finn hatte das erste Mal in seinem Leben ,Gefühle gezeigt ( Autisten können das eigentlich nicht) und geweint weil er sich so gefreut hat. Am 1.10 2022 haben wir Leni abgeholt, und seitdem hat sich bei Finn ein Schalter umgelegt und er spricht normal. Das ist unsere Geschichte und ich habe heute noch Kontakt zu der Pflegestelle da ich dem Verein sowie auch der Pflegestelle sehr sehr dankbar bin was sie für uns getan haben.
Unsere jetzt vierjährige Finnische Lapphündin hat unseren Ältesten buchstäblich aus dem Bett ins Leben zurück geholt.
Er ist auch Autist und hatte eine Erschöpfungsdepression entwickelte. Schlief nur noch.
Eija musste täglich zu ihm und ließ sich auch von seinen barschen Reaktionen nicht abwimmeln. Nach Wochen lockte sie ihn aus dem Bett, um mit ihr zu spielen. Noch heute erscheint mir es wie ein Wunder.
Die beiden haben heute immer noch eine besondere nahe Beziehung.
 
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Udo
20. Feb. 19:50
Das Problem hängt unbedingt am anderen Ende der Leine. Woher sollen „kleine“ Hunde Sozialkompetenz lernen? Die merken die Angst des Menschen und meinen jetzt kommt was ganz gefährliches…deshalb Kläffen die auch auf dem Arm wie gestört…einfach den Hunden mal was zutrauen…meiner kann mit allen, sieht total schräg aus wenn er mit einem sehr kleinen Hund spielt…ich finde es nicht schön wenn Du diese Hunde als Problem ansiehst…das sind doch wohl eher die Menschen…die sind, wenn sie es dann mal zulassen total verblüfft, wie toll ihr kleiner mit großen spielen kann. Einige durften aber nie lernen sich „hündisch“ zu benehmen. Wenn dann mal einer total ungestüm und (für Hunde) sehr unhöflich direkt auf den anderen los stürmt…kann das schon mal zu Maßregelungen führen, aber von Todbeißen ist man da noch weit weg….
 
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Udo
20. Feb. 19:56
Danke für den Beitrag, du bringst genau auf den Punkt, was auch wir tagtäglich erfahren. Alle paar Meter zT heftig pöbelnde Kleinhunde, die seltenst auch nur halbwegs kompetent von den Haltern gemanged werden. Wahrscheinlich reagiere ich auf die Beschwerden und,Anschuldigungen der Kleinhundehalter auch deshalb empfindlich.
Kennen wir doch alle…es sind immer die anderen…mein Stinker läuft eigentlich immer frei, und holt immer per Blickkontakt das „ok“ ob er zu anderen darf…ohne ok kein hingehen…Du glaubst nicht wieviel Leute mich da schon beschimpft haben den Hund frei laufen lassen…wenn Kinder dabei sind sage ich immer „sollen wir testen wer besser hört?“ der/es schlechter tut muss an die Leine 🤣 cool bleiben und einfach weiter laufen…ist doch deren Problem, und das dürfen die doch gerne behalten 🤷🏼🐾🐶
 
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Dogorama-Mitglied
20. Feb. 20:07
Das Problem hängt unbedingt am anderen Ende der Leine. Woher sollen „kleine“ Hunde Sozialkompetenz lernen? Die merken die Angst des Menschen und meinen jetzt kommt was ganz gefährliches…deshalb Kläffen die auch auf dem Arm wie gestört…einfach den Hunden mal was zutrauen…meiner kann mit allen, sieht total schräg aus wenn er mit einem sehr kleinen Hund spielt…ich finde es nicht schön wenn Du diese Hunde als Problem ansiehst…das sind doch wohl eher die Menschen…die sind, wenn sie es dann mal zulassen total verblüfft, wie toll ihr kleiner mit großen spielen kann. Einige durften aber nie lernen sich „hündisch“ zu benehmen. Wenn dann mal einer total ungestüm und (für Hunde) sehr unhöflich direkt auf den anderen los stürmt…kann das schon mal zu Maßregelungen führen, aber von Todbeißen ist man da noch weit weg….
Wenn du genau hinguckst, wirst du sehen, dass ich von den Haltern spreche bzw von den Zuchtformen, nicht von einzelnen Hunden.
 
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Dogorama-Mitglied
20. Feb. 23:37
Disclaimer editiert. Welches Problem man "ansich" beheben sollte, steht im EP, ich kopier es dir aber gern nochmal hier rein: Problembehaftete (gesundheitliche, körperbauliche und kommunikationstechnische Probleme) Klein- und Zwergzuchten.
Schade dass du so schwammig bleibst! Heißt für dich im Klartext? Zuchtverbot? Für welche Rassen?

Es gibt ja massig Hunderassen die... hm... problembehaftet sein sollen. Ob nu medientechnisch abgestempelt (wie das was ich nehme) oder anscheinend neuerdings, weil manche Hundehalter mit was auch immer nicht klar kommen und nu Kleinhunde verbieten möchten. Oder Halter von Kleinhunden, die große Rassen nicht mögen? Oder generell... sind Hunde spezieller Rassen zb Treiber überhaupt für normale Hundehalter ohne Schafherde nötig? Oder Herder ohne Herde? Oder Malis ohne Arbeitsauftrag?

Ernsthaft? Hätte ich in diesem Format/auf dieser Plattform so nicht erwartet. Wo verdammt fangen wir an und hören wir auf?

Ich kümmer mich um meine Hunde. Und zur Not regel ich bevor einer meiner gelisteten Hunde was regelt. Und ich bin deutlich kompromissloser
 
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Dogorama-Mitglied
21. Feb. 01:42
Schade dass du so schwammig bleibst! Heißt für dich im Klartext? Zuchtverbot? Für welche Rassen? Es gibt ja massig Hunderassen die... hm... problembehaftet sein sollen. Ob nu medientechnisch abgestempelt (wie das was ich nehme) oder anscheinend neuerdings, weil manche Hundehalter mit was auch immer nicht klar kommen und nu Kleinhunde verbieten möchten. Oder Halter von Kleinhunden, die große Rassen nicht mögen? Oder generell... sind Hunde spezieller Rassen zb Treiber überhaupt für normale Hundehalter ohne Schafherde nötig? Oder Herder ohne Herde? Oder Malis ohne Arbeitsauftrag? Ernsthaft? Hätte ich in diesem Format/auf dieser Plattform so nicht erwartet. Wo verdammt fangen wir an und hören wir auf? Ich kümmer mich um meine Hunde. Und zur Not regel ich bevor einer meiner gelisteten Hunde was regelt. Und ich bin deutlich kompromissloser
Ich war dazu absolut nicht schwammig, das steht im EP und wurde im Thread ausgiebigst durchgenudelt.

Ist das so schwer verständlich, dass ich es nicht für jeden Einzelnen nochmal langatmig aufrollen mag?


Aber bitteschön, nochmal in Kürze:

Zuchtverbot und Kauf verbot für Hunde, die im Rassestandard nennenswerte gesundheitliche, körperbauliche und kommunikationstechnische Probleme verankert haben.
Damit auch Zucht- und Kaufverbot für Zwerg- bzw Kleinstzuchten.

Ich weiß nicht, was du nimmst, du hast ja keinen Hund im Profil.

Der Rest deiner Entrüstung hat nichts mit dem Thema des Threads zu tun.
 
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Dogorama-Mitglied
21. Feb. 21:43
Ich war dazu absolut nicht schwammig, das steht im EP und wurde im Thread ausgiebigst durchgenudelt. Ist das so schwer verständlich, dass ich es nicht für jeden Einzelnen nochmal langatmig aufrollen mag? Aber bitteschön, nochmal in Kürze: Zuchtverbot und Kauf verbot für Hunde, die im Rassestandard nennenswerte gesundheitliche, körperbauliche und kommunikationstechnische Probleme verankert haben. Damit auch Zucht- und Kaufverbot für Zwerg- bzw Kleinstzuchten. Ich weiß nicht, was du nimmst, du hast ja keinen Hund im Profil. Der Rest deiner Entrüstung hat nichts mit dem Thema des Threads zu tun.
Hö? Ich hab 9 Hunde im Profil. Musste dir nur mal die Mühe machen zu schauen. Ich nehm Liste 1 Hunde und uralte Hunde ins Hospiz.

Was meinste? Hunde deren Körpersprache von anderen Hunden nicht verstanden wird? Zb von Treibern wie Border? Da gehen meine steil drauf... tatsächlich haben die wenigsten Hunde Bock drauf getrieben und kontrolliert zu werden.

Weißte, wenn man selber keine alltagstaugliche Rasse führt, sollte man einfach mal den Ball flach halten. Zumal du zu deinem ja ständig Freds eröffnest, weil mal wieder was nicht klappt.

Hätte ich damals mit meinen Zwergen nicht gebraucht.

Ach Mensch was schreib ich da? Meine sind ja Tietschutzhunde... also fast alle ausgenommen hier im Fred. Fast alle