Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Autisten nehmen die Welt/Umgebung anders wahr. Wer weiß, wie die beiden miteinander kommunizieren. Ich finde das super interessant und faszinierend.
Wir hatten uns ursprünglich azch für eine andere Hündin beworben, aber das passte irgendwie nicht ,dann haben wir Leni auf der Pflegestelle kennengelernt und ( ,vor 2,5 Jahren da hieß sie noch Orazia 🫣) ging es Finn nicht gut, durch Mobbing in der gesamten Schulzeit ,da durch sehr starkes stottern , in sich gekehrt etc ...... .Die Pflegestelle wusste Bescheid das er Autist ist und hat ihn einfach machen lassen.
Finn setzte sich zu Leni ins das Gitter ich weiß bis heute nicht wie Hunde sowas merken aber Leni ist zu ihm auf den Schoss geklettert, hat sich ganz doll angekuschelt. Da war es um uns geschehen.
Zu dem Zeitpunkt war sie aber schon zu 90 % vermittelt, was und auch gesagt wurde ,aber Lenis Pflegestelle hat die beiden gesehen und hat uns versprochen wenn es wider erwartend doch nicht klappt mit der anderen Familie würde sie sich bei mir melden. Das war ein Samstag . Zuhause habe ich es meinen Jungs auch erklärt ,dass Leni schon vermittelt ist . Zwei Tage später erhielt ich einen Anruf von der Pflegestelle und habe die Zusage bekommen ,durfte allerdings meinen Kindern noch nichts sagen, da erst der Vertrag fertig gemacht wurde.
Am Dienstag kam Finn als erster aus der Schule und ich fragte ihn , ob er Lust hat mit zum Fressnapf zu fahren, da wir ja noch die Erstausstung für Leni kaufen müssen.
Finn hatte das erste Mal in seinem Leben ,Gefühle gezeigt ( Autisten können das eigentlich nicht) und geweint weil er sich so gefreut hat.
Am 1.10 2022 haben wir Leni abgeholt, und seitdem hat sich bei Finn ein Schalter umgelegt und er spricht normal.
Das ist unsere Geschichte und ich habe heute noch Kontakt zu der Pflegestelle da ich dem Verein sowie auch der Pflegestelle sehr sehr dankbar bin was sie für uns getan haben.