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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 12. Mai

Zwerghunde und die "bösen Grossen"

(HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) Gerade häufen sich mal wieder die Threads und Beiträge zum Thema winzige Hunde, die vor den angeblich so zahlreichen ungezogenen, normalgrossen Hunden beschützt werden müssen. Einerseits sollte natürlich jeder HH darum bemüht seinen, sein Tier zu weitgehend verträglichem, höflichen Verhalten zu erziehen und es so zu führen, dass es seine Umwelt nicht gefährdet. Andererseits stellt sich mir schon die Frage, woher Menschen, die absichtlich zu den problembehafteten (gesundheitliche, körperbauliche und kommunikationstechnische Probleme) Klein- und Zwergzuchten greifen, die Vorstellung nehmen, dass Halter grösserer Hunde sich in der Führung derselben nochmal extra einschränken müssten, um den künstlich produzierten speziellen Bedürfnissen dieser züchterischen Entgleisungen gerecht zu werden. Für mich fühlt sich das an wie Logik von innen nach aussen gestülpt - zuerst wird absichtlich ein Problem produziert, an das sich dann alle anzupassen haben...? Wie wär's stattdessen damit, das Problem ansich zu beheben? (HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) [Dies ist eine Grundsatzfrage, Beiträge nach dem Motto "soll jetzt jeder bereits existente kleine Hund von grösseren verletzt werden dürfen?" würden an der Intention des Threads total vorbeigehen. Und nein, natürlich sollten sie das nicht.]
 
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Nathalie
15. Feb. 10:34
Ihr Zwei habt Euch gefunden 🥰🥰
Ja das haben wir .... Sie ist ein ganz toller Familienhund und hilft auch meinem.älteren Sohn, der Autist ist .
Durch Leni hat er Entwicklungsschritte gemacht ,die vorher nicht denkbar waren ...
 
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Babs
15. Feb. 10:40
Ja das haben wir .... Sie ist ein ganz toller Familienhund und hilft auch meinem.älteren Sohn, der Autist ist . Durch Leni hat er Entwicklungsschritte gemacht ,die vorher nicht denkbar waren ...
Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Autisten nehmen die Welt/Umgebung anders wahr. Wer weiß, wie die beiden miteinander kommunizieren. Ich finde das super interessant und faszinierend.
 
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Katja
15. Feb. 10:58
Man fängt an, indem man dem Hund die Führungsart erklärt. Mit der einen Hand schickt man, mit der anderen Hand nimmt man an. Das ist das Grundprinzip. Hund steht vor einem. In der rechten Hand sind Leckerchen. Schaut der Hund nun die linke Hand an, öffnet sich die rechte Hand. Das so oft wiederholen, bis der Hund das von sich aus verstanden hat. Dann wechselt man die Seite. Leckerchen in der linken Hand. Schaut der Hund die rechte Hand an, öffnet sich die linke Hand. Klappt das, übt man nun im Wechsel und variiert dann. Dann stellt man sich vor eine Stange. Der Hund steht links neben einem. In der rechten Hand hat man Leckerchen. Jetzt kommt ein wesentlicher Punkt hinzu. Das "State of Mind". Hier fängt schon die Bindungsarbeit an. Nun schickt man den Hund mit der linken Hand los und nimmt, wenn er halb um die Stange rum ist, mit der rechten Hand an und zieht ihn zu sich und da öffnet sich die rechte Hand mit dem Leckerchen und freuen nicht vergessen. 2-3 mal machen und dann Seitenwechsel. Verstärken kannst Du das, indem Du mit dem Bein nach vorne gehst, auf welcher Seite der Hund die Stange umrunden soll. Die Distanz zur Stange wird langsam vergrößert. Da sollte man sich Zeit mit lassen. Das Grundprinzip zu verstehen ist wichtig. Der Hund folgt der geöffneten Hand. Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen verständlich erklären. Auf Distanz spielt die Körpersprache sowie das State of Mind eine wesentlichen Rolle. Daher sollte man von Anfang an auf die eigene Körperhaltung achten, damit später keine Konflikte zwischen Führhand und der Körpersprache entstehen.
Ja danke, ich denke, ich habe es verstanden.
Linker Arm nach vorne, der Hund läuft rechtsherum um die Stange. Rechter Arm nach vorne, Hund läuft linksherum.
Mein Hund kann das Umrunden mit den Kommandos rum und around, da weiß er auch, ob er rechts oder linksherum laufen soll.
Ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren 🙂
 
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Lisa
15. Feb. 11:02
Ich als Halter eines kleines Hundes verstehe den Grund für den Thread und stimme dem Ersteller zu. Besitzer kleiner Hunde müssen sich endlich genausoviel Mühe bei der Erziehung geben wie jene großer Hunde. Eigentlich sogar mehr aufgrund des zuchttypischen übertriebenen Selbstbewusstsein...
Da wird sich leider oft gedacht "der kleine richtet ja keinen Schaden an, da ist das egal wenn er randaliert".
Aber das ist absolut falsch! Würden die kleinen micht si Randalierer, gäbe es auch mit den großen weniger Probleme und es wäre falls nötig auch einfacher einzelnen Situationen aus dem Weg zu gehen ohne großes gepöbel...
Alles in allem brächte es für die kleinen mehr Sicherheit in jeder Situation, wenn sich bei der Erziehung mehr Mühe gegeben würde...
 
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Nathalie
15. Feb. 11:02
Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Autisten nehmen die Welt/Umgebung anders wahr. Wer weiß, wie die beiden miteinander kommunizieren. Ich finde das super interessant und faszinierend.
Wir hatten uns ursprünglich azch für eine andere Hündin beworben, aber das passte irgendwie nicht ,dann haben wir Leni auf der Pflegestelle kennengelernt und ( ,vor 2,5 Jahren da hieß sie noch Orazia 🫣) ging es Finn nicht gut, durch Mobbing in der gesamten Schulzeit ,da durch sehr starkes stottern , in sich gekehrt etc ...... .Die Pflegestelle wusste Bescheid das er Autist ist und hat ihn einfach machen lassen.
Finn setzte sich zu Leni ins das Gitter ich weiß bis heute nicht wie Hunde sowas merken aber Leni ist zu ihm auf den Schoss geklettert, hat sich ganz doll angekuschelt. Da war es um uns geschehen.
Zu dem Zeitpunkt war sie aber schon zu 90 % vermittelt, was und auch gesagt wurde ,aber Lenis Pflegestelle hat die beiden gesehen und hat uns versprochen wenn es wider erwartend doch nicht klappt mit der anderen Familie würde sie sich bei mir melden. Das war ein Samstag . Zuhause habe ich es meinen Jungs auch erklärt ,dass Leni schon vermittelt ist . Zwei Tage später erhielt ich einen Anruf von der Pflegestelle und habe die Zusage bekommen ,durfte allerdings meinen Kindern noch nichts sagen, da erst der Vertrag fertig gemacht wurde.
Am Dienstag kam Finn als erster aus der Schule und ich fragte ihn , ob er Lust hat mit zum Fressnapf zu fahren, da wir ja noch die Erstausstung für Leni kaufen müssen.
Finn hatte das erste Mal in seinem Leben ,Gefühle gezeigt ( Autisten können das eigentlich nicht) und geweint weil er sich so gefreut hat.
Am 1.10 2022 haben wir Leni abgeholt, und seitdem hat sich bei Finn ein Schalter umgelegt und er spricht normal.

Das ist unsere Geschichte und ich habe heute noch Kontakt zu der Pflegestelle da ich dem Verein sowie auch der Pflegestelle sehr sehr dankbar bin was sie für uns getan haben.
 
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Babs
15. Feb. 11:18
Wir hatten uns ursprünglich azch für eine andere Hündin beworben, aber das passte irgendwie nicht ,dann haben wir Leni auf der Pflegestelle kennengelernt und ( ,vor 2,5 Jahren da hieß sie noch Orazia 🫣) ging es Finn nicht gut, durch Mobbing in der gesamten Schulzeit ,da durch sehr starkes stottern , in sich gekehrt etc ...... .Die Pflegestelle wusste Bescheid das er Autist ist und hat ihn einfach machen lassen. Finn setzte sich zu Leni ins das Gitter ich weiß bis heute nicht wie Hunde sowas merken aber Leni ist zu ihm auf den Schoss geklettert, hat sich ganz doll angekuschelt. Da war es um uns geschehen. Zu dem Zeitpunkt war sie aber schon zu 90 % vermittelt, was und auch gesagt wurde ,aber Lenis Pflegestelle hat die beiden gesehen und hat uns versprochen wenn es wider erwartend doch nicht klappt mit der anderen Familie würde sie sich bei mir melden. Das war ein Samstag . Zuhause habe ich es meinen Jungs auch erklärt ,dass Leni schon vermittelt ist . Zwei Tage später erhielt ich einen Anruf von der Pflegestelle und habe die Zusage bekommen ,durfte allerdings meinen Kindern noch nichts sagen, da erst der Vertrag fertig gemacht wurde. Am Dienstag kam Finn als erster aus der Schule und ich fragte ihn , ob er Lust hat mit zum Fressnapf zu fahren, da wir ja noch die Erstausstung für Leni kaufen müssen. Finn hatte das erste Mal in seinem Leben ,Gefühle gezeigt ( Autisten können das eigentlich nicht) und geweint weil er sich so gefreut hat. Am 1.10 2022 haben wir Leni abgeholt, und seitdem hat sich bei Finn ein Schalter umgelegt und er spricht normal. Das ist unsere Geschichte und ich habe heute noch Kontakt zu der Pflegestelle da ich dem Verein sowie auch der Pflegestelle sehr sehr dankbar bin was sie für uns getan haben.
Deine Geschichte bestätigt meine Einstellung auf einer sehr schönen Ebene. Ich bin der Auffassung, dass man den Hund bekommt, den man braucht (nicht: den man verdient). Hört sich esoterisch an, aber es trifft oft zu (zumindest bei den Menschen, die ich kenne 😉).
 
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Nathalie
15. Feb. 11:23
Deine Geschichte bestätigt meine Einstellung auf einer sehr schönen Ebene. Ich bin der Auffassung, dass man den Hund bekommt, den man braucht (nicht: den man verdient). Hört sich esoterisch an, aber es trifft oft zu (zumindest bei den Menschen, die ich kenne 😉).
Genau so ist es .....
Hört sich vielleicht total bescheuert an , aber ich denke Leni hat sich uns ausgesucht
 
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Ute
15. Feb. 12:29
Genau so ist es ..... Hört sich vielleicht total bescheuert an , aber ich denke Leni hat sich uns ausgesucht
Das ist gar nicht bescheuert. Wir haben das nun schon einige Male erlebt, dass ich oder mein Mann regelrecht ausgesucht wurden. Das passt dann so gut zusammen. Genauso wie ich immer wieder sage, dass unsere Queeny 🌈 unsere Zuna zu uns geschickt hat.
 
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Ute
15. Feb. 12:30
Wir hatten uns ursprünglich azch für eine andere Hündin beworben, aber das passte irgendwie nicht ,dann haben wir Leni auf der Pflegestelle kennengelernt und ( ,vor 2,5 Jahren da hieß sie noch Orazia 🫣) ging es Finn nicht gut, durch Mobbing in der gesamten Schulzeit ,da durch sehr starkes stottern , in sich gekehrt etc ...... .Die Pflegestelle wusste Bescheid das er Autist ist und hat ihn einfach machen lassen. Finn setzte sich zu Leni ins das Gitter ich weiß bis heute nicht wie Hunde sowas merken aber Leni ist zu ihm auf den Schoss geklettert, hat sich ganz doll angekuschelt. Da war es um uns geschehen. Zu dem Zeitpunkt war sie aber schon zu 90 % vermittelt, was und auch gesagt wurde ,aber Lenis Pflegestelle hat die beiden gesehen und hat uns versprochen wenn es wider erwartend doch nicht klappt mit der anderen Familie würde sie sich bei mir melden. Das war ein Samstag . Zuhause habe ich es meinen Jungs auch erklärt ,dass Leni schon vermittelt ist . Zwei Tage später erhielt ich einen Anruf von der Pflegestelle und habe die Zusage bekommen ,durfte allerdings meinen Kindern noch nichts sagen, da erst der Vertrag fertig gemacht wurde. Am Dienstag kam Finn als erster aus der Schule und ich fragte ihn , ob er Lust hat mit zum Fressnapf zu fahren, da wir ja noch die Erstausstung für Leni kaufen müssen. Finn hatte das erste Mal in seinem Leben ,Gefühle gezeigt ( Autisten können das eigentlich nicht) und geweint weil er sich so gefreut hat. Am 1.10 2022 haben wir Leni abgeholt, und seitdem hat sich bei Finn ein Schalter umgelegt und er spricht normal. Das ist unsere Geschichte und ich habe heute noch Kontakt zu der Pflegestelle da ich dem Verein sowie auch der Pflegestelle sehr sehr dankbar bin was sie für uns getan haben.
So schön 🤩
 
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Ute
15. Feb. 12:36
Hier geht es darum, eine entspannte Situation zwischen Menschen zu schaffen. Ich mache das, wenn mein Gegenüber verkrampft ist. Und sollte ein Hund bellen, ist es eben nicht schlimm.
Absolut. Das hab ich auch so verstanden. Ich sage halt den Leuten immer, wenn sie der Ansicht sind, dass bellen gefährlich sei, dass wir uns ja auch unterhalten. Es gehört nun mal zur Hundekommunikation dazu. Und Bellen hat so unterschiedliche Sprachen und Bedeutungen, auch bei den kleinen Hunden. Man muss nur genau drauf achten