Wie sollte man am Besten nach einer Keilerei verfahren? – Verhalten & Psychologie – Hundeforum von Dogorama – Dogorama App

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Emma
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zuletzt 27. Okt.

Wie sollte man am Besten nach einer Keilerei verfahren?

Hallo, Rudi, das alte Schlitzohr, hatte eine schöne kleine Kneipenschlägerei. Er konnte jemanden auf der Hundewiese so gar nicht ab und es gab eine Prügelei, die - zum Glück - folgenlos blieb. Mein Mann und ich konnten eingreifen, bevor die beiden Rüpel sich geshreddert haben. (Ein kleines Löchlein würde zwar getackert, aber das ist schon wieder fast verheilt.) Was meint ihr, wie sollte man sich verhalten um die Situation positiv für die Hunde zu beenden? Ich hab da verschiedene Meinungen gehört. (Es ging nicht um Ressourcen oder Damen, falls ihr euch das fragt. Die beiden könnten sich ganz ohne ersichtlichen Grund nicht leiden.)
 
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26. Okt. 12:37
Unsere ist mit anderen Hunden auch "speziell". Aber wenn ich schon weiß, dass unsere Hündin den anderen nicht leiden kann, meide ich diejenigen. Warum Probleme provozieren, die vermeidbar sind? Du gehst Leuten, die du nicht leiden kannst, ja auch aus dem Weg 😊
 

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Dimitri
26. Okt. 12:27
Wir hatten mal das Problem, dass unser dominanter Junghund ganz stürmisch, aber mit Spieleinladung zu einem anderen sehr dominanten Hund gerannt ist. Der hat sich aber in erster Linie erschreckt und bedroht gefühlt, da er die Spielaufforderungv so schnell nicht verstanden hat. Es gab eine Prügelei mit kleinen Wunden auf beiden Seiten. Wir haben sie hinterher zu einander geführt. Es gab keinerlei Probleme. Es war ne richtig dumme Situation und wortwörtlich ein "Versehen". Wir haben die dann noch kurz miteinander laufen und spielen lassen und haben dann die Wunden versorgt, damit sie nicht mit dieser negativen Erfahrung nach Hause gehen. Aber in deinem Fall, kann man glaube ich nichts machen, bzw. ist es schon zu spät. Wenn die sich schon vorher nicht ausstehen konnten, wüsste ich nicht, was man tun soll.
 
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26. Okt. 12:37
Unsere ist mit anderen Hunden auch "speziell". Aber wenn ich schon weiß, dass unsere Hündin den anderen nicht leiden kann, meide ich diejenigen. Warum Probleme provozieren, die vermeidbar sind? Du gehst Leuten, die du nicht leiden kannst, ja auch aus dem Weg 😊
 
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26. Okt. 12:48
Unsere ist mit anderen Hunden auch "speziell". Aber wenn ich schon weiß, dass unsere Hündin den anderen nicht leiden kann, meide ich diejenigen. Warum Probleme provozieren, die vermeidbar sind? Du gehst Leuten, die du nicht leiden kannst, ja auch aus dem Weg 😊
Seh ich auch so. Möchte aber ergänzen, dass man je nach schweregrad der verabscheuung eine Akzeptanz errrichen kann mit Zeit und Training. Dazu müsste man allerdings hin und wieder ohne hundekontakt zusammen spazieren gehen auf neutralem Boden
 
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Emma
26. Okt. 12:51
Wir hatten mal das Problem, dass unser dominanter Junghund ganz stürmisch, aber mit Spieleinladung zu einem anderen sehr dominanten Hund gerannt ist. Der hat sich aber in erster Linie erschreckt und bedroht gefühlt, da er die Spielaufforderungv so schnell nicht verstanden hat. Es gab eine Prügelei mit kleinen Wunden auf beiden Seiten. Wir haben sie hinterher zu einander geführt. Es gab keinerlei Probleme. Es war ne richtig dumme Situation und wortwörtlich ein "Versehen". Wir haben die dann noch kurz miteinander laufen und spielen lassen und haben dann die Wunden versorgt, damit sie nicht mit dieser negativen Erfahrung nach Hause gehen. Aber in deinem Fall, kann man glaube ich nichts machen, bzw. ist es schon zu spät. Wenn die sich schon vorher nicht ausstehen konnten, wüsste ich nicht, was man tun soll.
Ok, also ihr habt nochmal abgeleint. Wir haben die beiden Zankhähne angeleint. Erstmal geschaut, ob viel kaputt ist (wars ja nicht). Wir haben dann beide vor einander hingelegt und die Körper der Tiere beobachtet. Ich konnte bei Rudi deutlich sehen, wie er sich entspannt hat und sich seitlich gelegt hat. Auch seine Rute wurde ein sehr entspanntes, verhaltenes Wedeln. Kein aggressives steifes oder schnelles. Trotzdem haben wir uns Ableinen nicht mehr getraut. Auch wenn beide Hunde in unmittelbarer Nähe auf einmal sehr entspannt waren.
 
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Emma
26. Okt. 12:54
Unsere ist mit anderen Hunden auch "speziell". Aber wenn ich schon weiß, dass unsere Hündin den anderen nicht leiden kann, meide ich diejenigen. Warum Probleme provozieren, die vermeidbar sind? Du gehst Leuten, die du nicht leiden kannst, ja auch aus dem Weg 😊
Also ich hatte so eine Situation das erste Mal. Rudi war eigentlich bisher so everybodys Darling. Deshalb hat es mich gewundert. Sam, der andere Rüde ist auch so ein ruhiger, unterwürfiger Typ. Deshalb hat es uns so gewundert, warum es da geknallt hat. Aber ich verstehe was du meinst. Dennoch ist Rudolf eigentlich einer, der sich mit Hunden jedes Alters, jeder Größe und aller Rassen versteht. Kann natürlich sein, dass er in eine neue Phase des Erwachsenwerdens kommt. Wobei ich hoffe, dass sich das nicht manifestiert. Ja, ich verstehe deinen Standpunkt. Er muss nicht alle leiden können, aber shreddern, wenn er jemanden nicht mag, ist auch nicht drin.
 
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Dimitri
26. Okt. 12:57
Ok, also ihr habt nochmal abgeleint. Wir haben die beiden Zankhähne angeleint. Erstmal geschaut, ob viel kaputt ist (wars ja nicht). Wir haben dann beide vor einander hingelegt und die Körper der Tiere beobachtet. Ich konnte bei Rudi deutlich sehen, wie er sich entspannt hat und sich seitlich gelegt hat. Auch seine Rute wurde ein sehr entspanntes, verhaltenes Wedeln. Kein aggressives steifes oder schnelles. Trotzdem haben wir uns Ableinen nicht mehr getraut. Auch wenn beide Hunde in unmittelbarer Nähe auf einmal sehr entspannt waren.
Ja abgeleint und zueinander gelassen. Davor aber beide am Halsband genommen und bis auf nen halben Meter zueinander geführt. Ein Halter saß daneben. Wir haben aber auch schnell verstanden, dass es sich um ein Missverständnis gehandelt hat, sonst hätten wir sie nicht nochmal aufeinander losgelassen.
 
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Emma
26. Okt. 12:58
Seh ich auch so. Möchte aber ergänzen, dass man je nach schweregrad der verabscheuung eine Akzeptanz errrichen kann mit Zeit und Training. Dazu müsste man allerdings hin und wieder ohne hundekontakt zusammen spazieren gehen auf neutralem Boden
Ah ok. Also du machst es am Hund speziell fest. Hm, darüber hab ich noch nicht nachgedacht. Gut, wir sehen besagten Rüden zu selten, dass es Sinn ergeben würde.
 
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Dogorama-Mitglied
26. Okt. 13:09
Also ich hatte so eine Situation das erste Mal. Rudi war eigentlich bisher so everybodys Darling. Deshalb hat es mich gewundert. Sam, der andere Rüde ist auch so ein ruhiger, unterwürfiger Typ. Deshalb hat es uns so gewundert, warum es da geknallt hat. Aber ich verstehe was du meinst. Dennoch ist Rudolf eigentlich einer, der sich mit Hunden jedes Alters, jeder Größe und aller Rassen versteht. Kann natürlich sein, dass er in eine neue Phase des Erwachsenwerdens kommt. Wobei ich hoffe, dass sich das nicht manifestiert. Ja, ich verstehe deinen Standpunkt. Er muss nicht alle leiden können, aber shreddern, wenn er jemanden nicht mag, ist auch nicht drin.
Die 2 kannten sich und vorher war alles ok? Wir hatten das mal mit einen intakten Rüden. Der klebte ständig an Nubyas Hintern, sie hatte ihm mehrfach signalisiert, dass er sie besser in Ruhe lassen soll. Das hat er ignoriert und dann ging es plötzlich so schnell, dass der Rüde unter Nubya lag, dass wir nicht reagieren konnten. Panik bei uns, weil es echt gefährlich klang und aussah. Es ist nichts weiter passiert, aber seither hält der Rüde Abstand und wir können gemeinsam spazieren gehen. Da musste einfach etwas massiver geklärt werden, wo die Grenze ist 😉 Wenn eure 2 bisher keine Probleme hatten, war vermutlich etwas, das ihr nicht realisiert habt. Und dass sie sich danach wieder entspannt gegenüber gelegen haben, spricht auch dafür. Wenn ihr die anderen Besitzer kennt, würde ich tatsächlich mal zusammen spazieren gehen, Hunde an der Leine ohne Kontakt, wie von Bella vorgeschlagen. Dann seht ihr ja, ob die sich echt nicht leiden können oder die nur über irgendwas Kkarheit schaffen mussten. Unsere klärt ein Problem auch mit Freunden (Ressource Futter oder Wälzstelle), die dann kurzfristig zu Erzfeinden werden und wenn die Fronten geklärt sind, sind ihre Freunde auch wieder ihre Freunde. Ein klärendes Gewitter quasi. Da musst du mit den anderen Besitzern mal gucken, ob die Hunde echte Erzfeinde sind (was ich nach deiner Ergänzung tatsächlich nicht glaube) oder nur Kumpels, die irgendwas klären mussten... 😊😉
 
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Corbinia
26. Okt. 13:19
Hi. Wir kennen tatsächlich einen Hund, da können sich die beiden auch einfach mal nicht ausstehen. Wir begegnen ihnen beim wöchentlichen sozialen Spaziergang der Hundeschule. Die haben sich gesehen, fanden sich gegenseitig scheiße und haben sich ebenfalls geprügelt. Abgesehen von Antipathie kann hier auch keiner einen Auslöser erkennen. Wir haben die getrennt, die Wunden versorgt (ein getackertes Ohr beim anderen, eine Risswunde an der Wange bei meinem) und es in den Folgewochen unter engere Beobachtung gestellt. Ergebnis: Die wollen nix miteinander zu tun haben. Meiner lässt sich auch im Freilauf den Kontakt schlicht verbieten, der andere greift bei jeder Gelegenheit wieder an. Also hat der andere Hund jetzt Leinenzwang, wenn zufällig beide da sind und sonst gehen wir uns aus dem Weg. Ich mag auch nicht jeden, von daher erwarte ich das von Easy halt auch nicht. Mit fast allen Hunden ist er bestens verträglich, da kann ich verschmerzen, wenn er einen mal nicht um sich will.
 
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Emma
26. Okt. 13:29
Die 2 kannten sich und vorher war alles ok? Wir hatten das mal mit einen intakten Rüden. Der klebte ständig an Nubyas Hintern, sie hatte ihm mehrfach signalisiert, dass er sie besser in Ruhe lassen soll. Das hat er ignoriert und dann ging es plötzlich so schnell, dass der Rüde unter Nubya lag, dass wir nicht reagieren konnten. Panik bei uns, weil es echt gefährlich klang und aussah. Es ist nichts weiter passiert, aber seither hält der Rüde Abstand und wir können gemeinsam spazieren gehen. Da musste einfach etwas massiver geklärt werden, wo die Grenze ist 😉 Wenn eure 2 bisher keine Probleme hatten, war vermutlich etwas, das ihr nicht realisiert habt. Und dass sie sich danach wieder entspannt gegenüber gelegen haben, spricht auch dafür. Wenn ihr die anderen Besitzer kennt, würde ich tatsächlich mal zusammen spazieren gehen, Hunde an der Leine ohne Kontakt, wie von Bella vorgeschlagen. Dann seht ihr ja, ob die sich echt nicht leiden können oder die nur über irgendwas Kkarheit schaffen mussten. Unsere klärt ein Problem auch mit Freunden (Ressource Futter oder Wälzstelle), die dann kurzfristig zu Erzfeinden werden und wenn die Fronten geklärt sind, sind ihre Freunde auch wieder ihre Freunde. Ein klärendes Gewitter quasi. Da musst du mit den anderen Besitzern mal gucken, ob die Hunde echte Erzfeinde sind (was ich nach deiner Ergänzung tatsächlich nicht glaube) oder nur Kumpels, die irgendwas klären mussten... 😊😉
Leider nein. Das Frauchen kennen wir. Die ist eigentlich mit einer älteren Frenchie unterwegs und hat nun den Sam noch dazu geholt. Er uns Rudi sind etwas gleichalt, beide intakt. Sam hat gespielt. Es wurde ein Ball geworfen. Aber Rudolf interessiert sich halt null für Bälle, außer wir machen ausdrücklich Apportierspiele mit Leckerchen in meiner Hand. Ansonsten kann man ihn damit gar nicht locken. Sam hat sich nur sehr schnell bewegt und hatte eben Spaß am jagen des Balles. Ich kann mir nur Vorstellen, dass Rudi es nicht geschmeckt hat, wie er sich bewegt. Das er ihn begrenzen wollte und Sam das nicht zugelassen hat. Wir haben vorher auch schon 2 Mal umkreisen und Kamm aufstellen, Knurren und Kopf auf Rücken legen unterbinden müssen. Weißte? Diese Vorzeichen von: "Alter, gleich knallts." Auch von Rudi ausgehend. Dann war er etwas bei mir "Strafminute" und musst bei mir sitzen. Mache ich immer, wenn er Aggression/Dominanz erprobt. Also bei mir ist Taxieren, Anschleichen, Aufreiten, Kopf auflegen, kurz Pöpelei, verboten. Irgendwann hatte er sich entspannt und ich dachte, "Haja, er wirds schaffen." - Nein, er hats nicht geschafft. (Etwas fahrlässig von mir) Er ist schnurstracks zu Sam hin und dann ging es schon los. Witzigerweise hat er den kürzeren gezogen (er war der Getackerte). Ich konnte ihn nicht schnell genug aufhalten. Auf jeden Fall würde ich bis heute gern wissen was sein sch*** Problem mit dem lieben Sam war. 🙈 Aber wenn ich die Gute sehe (wir haben damals keinen Kontakt ausgetauscht, weil ich mich selbst um Rudis Wunde gekümmert hat, weil er ja angefangen hat), werde ich auf jeden Fall darum bitten mal mit ihr ein paar Runden zu gehen. Man sieht sich auf der Wiese bei uns in jedem Fall öfters. (Was es auch schwerer macht)
 

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