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Dogorama-Mitglied
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heute 11:51

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :)
Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen.

Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren.

Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet?

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen!

Liebe Grüße
 
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Das A-Team
13. Sept. 17:43
Wir waren heute in einem Wundervollen Fichtenwald.
Anhand der Spuren im Wald erkannte ich das ich viel Rehwild unterwegs ist.
Es hat Spaß gemacht.
Als wir vom Waldesinneren auf einem Waldweg trafen der Richtung Feld führte.
Sah ich das Dracu etwas in der Nase hat.
Ich sagte noch zu meinem Partner:"Hier ist vor kurzem etwas lang."
Ich holte Dracu zu mir, leinte ihn an und mit Kommando "folg der Fährte", sind wir dieser noch paar Meter nach.
Mein Partner ging derweil den Weg weiter Richtung Feld und da sah er das was Dracu verfolgen wollte. Ein Rehbock.
 
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Ina
14. Sept. 05:40
Mäusebingo Man sieht die Mäusepfade sehr gut
Mäuseningo ist ein super Wort!
Und ich finde es immer wieder schön, wenn wir sehen können was die Hunde riechen.
Danke!☺️
 
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Kirsten
14. Sept. 13:49
Mäuseningo ist ein super Wort! Und ich finde es immer wieder schön, wenn wir sehen können was die Hunde riechen. Danke!☺️
🥰
 
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Kirsten
14. Sept. 13:50
Netzfund bei Simone Mangold.
Ich hatte den Eindruck, es passt ganz gut hier rein zum Nachdenken 😊

Vielleicht auch zum Anregen einer respektvollen Diskussionsrunde, falls ihr Lust habt?
 
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Julien
15. Sept. 09:36
Das Buch kannte ich noch gar nicht.
Klingt aber sehr interessant und werde ich mir Mal anschauen.
 
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Jochen
15. Sept. 11:15
Netzfund bei Simone Mangold. Ich hatte den Eindruck, es passt ganz gut hier rein zum Nachdenken 😊 Vielleicht auch zum Anregen einer respektvollen Diskussionsrunde, falls ihr Lust habt?
Scheint eine tolle Trainerin zu sein. Mich nervt das blindwütige Konditionieren auch immer mehr. Ich muss die Augen verdrehen, wenn manch Trainierender den Leuten empfiehlt eine ganze Leckerligalerie dabei zu haben. Sie sehen den Hund ausschließlich als Reiz-Reaktions-Maschine. Natürlich geht es nicht/schlecht ohne Konditionierung (wobei ich die Frage sehr spannend finde), schon allein, weil sie auch automatisch abläuft. Aber ich bin mir auch sicher, dass sie oft auch viel kaputt macht.

Auch kann Konditionierung Hund und Halter viel Spaß machen, zB. beim Tricksen, wodurch dann wieder Beziehung/Gemeinsamkeit/Erfolgserlebnisse/Selbstwirksamkeit/Selbstregulation/Selbstbewusstsein/gegenseitiges Lesen usw. profitieren…

Wenn Pepe freudig und stolz der Richtungsumkehr bei der Spurensuche gefolgt ist und ich ihm ein Leckerli geben wollte, hatte er mich immer angeschaut, als wäre ich nicht ganz dicht. Das hat mir die Augen geöffnet, da gebe ich nur noch soziale Rückmeldung, die er wirklich auch aufsaugt und als sehr wertig empfindet, nach meinem Dafürhalten.

Bei mir gibt es beim Spaziergang nur noch bedingungslose Leckerli.
 
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Katja
15. Sept. 11:42
Netzfund bei Simone Mangold. Ich hatte den Eindruck, es passt ganz gut hier rein zum Nachdenken 😊 Vielleicht auch zum Anregen einer respektvollen Diskussionsrunde, falls ihr Lust habt?
Bei unserer verfressenen Hundine ist das sehr gut zu merken, insbesondere als wir mal beim Degility waren: mit Leckerlis wird sie im Verlauf immer fahriger und trampelt irgendwann auch alles nieder, da sie sich da selber reinsteigert, weil sie nur ans Leckerli will.
Hab dann irgendwann die Leckerlis weggesteckt und dann konnte sich die Kleene viel besser konzentrieren… geht da ja schließlich um Körperbeherrschung!

Wir nutzen‘s jetzt ganz gezielt, wenn‘s ums Überwinden geht und sie im ersten Ansatz gar nicht so viel mitkriegen SOLL.😬
Um’s dann aber selbstverständlich für sie zu machen, MUSS sie sich ja z.B. mit einem gruseligen Steg auseinandersetzen. Da sind die Leckerlis definitiv kontraproduktiv, die lassen wir da weg und versuchen sie nur zu überreden!
 
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Katja
15. Sept. 12:01
Hier sieht man schön, wie die Kleene auf schwankt zwischen „gib mir schon das Leckerli!“ und „das ist doch ganz schön gruselig und mich interessiert das Leckerli eigentlich grad überhaupt nicht“…

Hat bei diesem wirklich wunderschönen Parkour an diesem Campingplatz am Brombachsee echt prima funktioniert: die meisten Hindernisse ist Polli danach, als sie sich erstmal überwunden hatte und gemerkt hat, sie wird nicht gefressen, ganz entspannt ohne Hilfsmittel gelaufen!🤗
 
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Ina
15. Sept. 15:00
Netzfund bei Simone Mangold. Ich hatte den Eindruck, es passt ganz gut hier rein zum Nachdenken 😊 Vielleicht auch zum Anregen einer respektvollen Diskussionsrunde, falls ihr Lust habt?
Der Text spricht mir sehr aus dem Herzen!
Yaco folgt in vielen Dingen mit der terriertypischen langsamen Lässigkeit. Außer er merkt, dass ich angespannt bin (z.B. weil ein Auto kommt, immer wenn Gefahr von Außen droht). Dann folgt er immer sofort und unmittelbar.
Auch ist er nicht wirklich gut Leinenführig - ihm ist der Abstand zum Menschen in der normalen Leinenführigkeit viel zu eng, es gruselt ihn regelrecht. Wenn es aber aus seiner Sicht notwendig ist z.B. in der Stadt, habe ich einen perfekt leinenführigen und bei Fuß gehenden Hund. Aber er macht es aus eigenem Antrieb.
So gibt es bei uns ganz viele Situationen, die Yaco zwar als Kommando kennt, aber nicht wirklich umsetzt, ausser man erklärt ihm, warum das jetzt notwendig ist 🤣
So eine Beziehung finde ich so wertvoll!
 
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Jochen
15. Sept. 16:04
Hier sieht man schön, wie die Kleene auf schwankt zwischen „gib mir schon das Leckerli!“ und „das ist doch ganz schön gruselig und mich interessiert das Leckerli eigentlich grad überhaupt nicht“… Hat bei diesem wirklich wunderschönen Parkour an diesem Campingplatz am Brombachsee echt prima funktioniert: die meisten Hindernisse ist Polli danach, als sie sich erstmal überwunden hatte und gemerkt hat, sie wird nicht gefressen, ganz entspannt ohne Hilfsmittel gelaufen!🤗
Soziale Rückmeldung kann allerdings auch fies sein, Beispiel:
Setting Ferienhaus: Zur Wohnung ging eine Treppe hoch, Patschi: "Ne, gehe ich nicht".
Ich (Idiot): Na dann, wer mit kommt, kommt mit, wer nicht, der nicht.
Also alle einschließlich Lotta hoch. Patschi zitternd unten geblieben und sich "eingenässt".

Das war so schrecklich, werde ich nie vergessen.
Nächsten Tag haben wir das ordentlich geübt und die Treppe war kein Problem mehr.

Will sagen, sozial klingt immer so sozial 😄, aber es kann auch richtig gewaltsam sein.