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Dogorama-Mitglied
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heute 11:51

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :)
Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen.

Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren.

Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet?

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen!

Liebe Grüße
 
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Das A-Team
6. Sept. 18:15
Ich denke es ist auch wichtig zu erwähnen das Dracu das beinahe täglich so erlebt.
Ich denke der ist dahingehend gut "gesättigt". 😅
Dracu ist einfach für den Wald geschaffen.
Alles andere ist für ihn unangenehm, genauso wie für mich auch.
Wir beide passen perfekt zusammen.
 
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Sylvia
6. Sept. 18:51
Danke für die Blumen.☺️ Dracu ist kein Sichtjäger. Er hat nicht die Ambitionen sofort hinterher zu rennen als wie damals zb meine drei Mischlinge. Wenn, schaut Dracu hinterher und will dann danach der Fährte nach! (Gibt's auch hier ein Video wo das so gefilmt wurde) Anfangs war es aber schon so das er deutlich ungehemmter war und hinterher wollte bei Sicht, aber Geruch ist definitiv das relevantere. Das erste Jahr war Dracu ab und an allein Unterwegs er konnte dem Geruch nicht wiederstehen die im Wald kursieren. Der hat mich dann komplett ausgeblendet selbst wenn ich neben ihm stand. Ein Geruch per Wind zu ihm getragen und er rannte los wie gesteuert. Manchmal war der so aktiv das mir die Schleppleine aus der Hand flutschte. Ich bin sehr konsequent und lasse nichts durchgehen, auch im Grenzen setzen sehr vehement und zeitgleich lasse ich Raum für seine Interessen. Ich halte die Waage. Immer mit dem Gedanken:" Wenn du mit mir zusammenarbeitest, darfst du deine Freiheiten haben." Auf ein "nein" von mir folgt immer etwas Bedürfnisorientiertes, zb. das er auf ein nein nicht weiter dem Geruch folgen darf, an der Leine dann schon. Auch auf die Kommunikation lege ich viel wert je nach Intensität wie sich Dracu verhält passe ich meine Stimme und Körpersprache an. Wenn Dracu auf eine sehr intensive Fährte trifft wo es wirklich kurz davor ist das er mir entgleitet brülle(sehr sehr selten der Fall) ich dann ihm auch mal zu, man muss schließlich zu ihm noch durchdringen können. Also ja, er ist immer abrufbar. Muss allerdings dann meinen Hund auch gut lesen und kennen. Allerdings kein Ulli Weg. 🙈 Bei dem Video wäre er mir mit der Zeit defitiv entglitten, bzw. schwer zu ihm durch zu dringen weil die Verhaltenskette seiner Rasse in ihm triggert, je nach dem wie nah wir dem Geruchsziel kämen. Man sieht wie schnell er nach der Liegefläche wird. Auch sein ständiges Nase lecken zeigt wie frisch die Fährte sein muss. Mit dem Nase lecken befeuchtet er die Nase damit die Geruchspartikel besser haften bleiben. (Wir haben nicht bewusst Tiere nachgestellt, wir waren Pilze suchen)
Vielen Dank für deine ehrliche Antwort, daß es eine Mischung aus Training und Rasseeigenschaft ist und daß auch du mal einen Brüller lässt. Wir versuchen auch viele gemeinsame Erlebnisse zu haben. Z.B. Wild anzeigen und auf mich warten damit wir gemeinsam eine Spur verfolgen können. Aber bei Sicht und v.a. Bewegungsreiz ist es noch schwierig. Es ist halt ein Weg..
Dankeschön🫶
 
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Kirsten
9. Sept. 08:01
Mäusebingo
Man sieht die Mäusepfade sehr gut
 
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Katja
9. Sept. 09:01
Mäusebingo Man sieht die Mäusepfade sehr gut
Sehr schön!!!
Versucht Mira die dann auch „rauszusaugen“…?😀
Oder ist das Nase-Freikriegen, damit man die Feinheiten besser erschnüffeln kann?🤔
 
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Das A-Team
9. Sept. 09:04
Sehr schön!!! Versucht Mira die dann auch „rauszusaugen“…?😀 Oder ist das Nase-Freikriegen, damit man die Feinheiten besser erschnüffeln kann?🤔
Würde ich den Hund nicht sehen hätte ich sorge das sich Wildschweine in der Nähe befinden. 😂
 
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Das A-Team
9. Sept. 09:06
Heute hatte ich ein wundervolles Erlebnis mit Neo, das ich gerne teilen möchte; leider „nur“ schriftlich, weil ich natürlich kein Handy zum Filmen dabei hatte. 🥴 Wir waren auf einem Waldweg, als Neo plötzlich ein, zwei Meter nach links in den Wald schoss und dort wie angewurzelt stehen blieb. Sein Körper und sein Blick gingen klar nach vorne - alles zeigte in eine Richtung, nur ein Ohr drehte sich immer wieder in meine Richtung. Ich fragte ihn, was er denn da sieht, weil ich wie gewohnt genau nichts erkennen konnte. Er blieb einfach stehen und hielt den Blick. Ich ging näher, versuchte etwas umständlich nicht über irgendwelche Stöcke zu stolpern und brabbelte irgendwas davon, dass ich immer noch nichts sehe, ihm aber glaube, dass da etwas ist. Und irgendwann sah ich es dann tatsächlich: ein Reh, vielleicht 30 Meter entfernt, vor einem Farnfeld, völlig unbeeindruckt von uns und gemütlich am Schnüffeln. Ich sagte: „Hey, da ist es ja! Ein Reh! Danke, Neo!“ Und Neo dreht sich sofort zu mir um und strahlt mich an. Er wollte gar keinen Keks, sondern schien mit der Situation in dem Moment fein zu sein und lief voraus - mit hoch erhobener Rute und stolzierend wie ein Turnierpferd. 😂 Für mich war das echt ein ganz besonderer Moment, weil er mir seine Wahrnehmung quasi „mitgeteilt“ hat, obwohl ich den Reiz zunächst überhaupt nicht wahrgenommen habe. Und weil es ihm offenbar um die Mitteilung an mich ging und nicht um das soziale Spiel/das Leckerchen, was sonst eigentlich recht zuverlässig auf Wildsichtung folgt. Als ich das Reh schließlich auch gesehen und seine Information bestätigt hatte, war da nur dieses sichtbare „Ich hab’s dir doch gesagt!“ in seinem Gesicht. Und was noch hinzukommt - der Wildreiz war da, aber es folgte kein Rennen, kein Konflikt, kein Umlenken und kein Abbruch. Wir konnten ihn einfach gemeinsam wahrnehmen. Neo war danach soooo stolz. Und ich auch ☺️
So eine schöne Anekdote das ich sie mir nochmals durchgelesen habe.
Tolles Erlebnis. ☺️
 
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Katja
9. Sept. 09:14
Würde ich den Hund nicht sehen hätte ich sorge das sich Wildschweine in der Nähe befinden. 😂
Ich wart immer drauf, dass mal ein Wildschwein gucken kommt, welcher Kumpel da unterwegs ist…🥴
 
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Kirsten
9. Sept. 09:19
Sehr schön!!! Versucht Mira die dann auch „rauszusaugen“…?😀 Oder ist das Nase-Freikriegen, damit man die Feinheiten besser erschnüffeln kann?🤔
Das ist mal eine interessante Technik 🤣
Die kenne ich von meinem Hund nicht! 😄
 
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Olli
9. Sept. 10:21
Sehr schön!!! Versucht Mira die dann auch „rauszusaugen“…?😀 Oder ist das Nase-Freikriegen, damit man die Feinheiten besser erschnüffeln kann?🤔
Sieht für mich wirklich wie Nasen-Reset aus.
 
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Kirsten
9. Sept. 10:30
War das mit dem Nasefreikriegen/ Reset so leicht für euch zu erkennen? 😄

Da hatte ich im aktuellen Buch ein bisschen was dazu gelesen und fand das unheimlich interessant. Besteht Interesse, dass ich probiere das mal zusammen zu fassen?

Ich habe mir über sowas bis vor kurzem überhaupt keine Gedanken gemacht und bin erstaunt wie schnell ihr darauf kommt.