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Dogorama-Mitglied
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heute 11:51

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :)
Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen.

Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren.

Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet?

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen!

Liebe Grüße
 
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Yuna
30. Aug. 16:25
Yuna, ich empfinde jedes der Ulli-Bücher als lesenswert. Sie bringen einen zum Nachdenken. Was interessiert dich denn hauptsächlich? Der Umgang mit Jagdverhalten? In dem Fall würde ich erstmal mit der Liebeserklärung starten und wenn es dich anspricht, das Praxisbuch weiterlesen. Oder geht es eher um andere Dinge, die dein Interesse wecken? Spannend finde ich, dass die Bücher weniger eine Vorgabe liefern, wie Mensch und Hund sein sollen, sondern dazu einladen genau hinzuschauen, was vor allem im Hund, aber auch im Menschen verankert ist und darin die Brücke zueinander in der Kommunikation zu finden. „Alles, was der Hund dabei lernen soll, das kann er schon! Und alles, was der Mensch dabei wissen soll, das weiß er auch. Leider ist dieses Wissen meist unter einer unendlichen dicken Schicht von Konventionen, Fehlinterpretation des Hundeverhalten, Erziehungsratgebern in verbaler oder schriftlicher Form, Bequemlichkeit und lang eingefahrenen Wegen verborgen.“ Sich selbst auf die Reise zu begeben und zu entdecken, was denn „dadrunter“ liegt, macht in meinen Augen einen großen Teil der Ullibücher aus. Es ist gleichermaßen faszinierend wie bereichernd. Vielleicht empfindest du das ebenfalls als so spannend wie ich ☺️ Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.
Mit dem Hund die Natur entdecken, gemeinsames erleben, Anregungen, Ideen finden, dadurch Bindung stärken.
Das würde ich spannend finden
 
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Kirsten
30. Aug. 16:28
Mit dem Hund die Natur entdecken, gemeinsames erleben, Anregungen, Ideen finden, dadurch Bindung stärken. Das würde ich spannend finden
Die Liebeserklärung an jagende Hund wird dir vermutlich gut gefallen ☺️👍
 
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SandrA
31. Aug. 09:38
Heute hatte ich ein wundervolles Erlebnis mit Neo, das ich gerne teilen möchte; leider „nur“ schriftlich, weil ich natürlich kein Handy zum Filmen dabei hatte. 🥴

Wir waren auf einem Waldweg, als Neo plötzlich ein, zwei Meter nach links in den Wald schoss und dort wie angewurzelt stehen blieb. Sein Körper und sein Blick gingen klar nach vorne - alles zeigte in eine Richtung, nur ein Ohr drehte sich immer wieder in meine Richtung. Ich fragte ihn, was er denn da sieht, weil ich wie gewohnt genau nichts erkennen konnte.

Er blieb einfach stehen und hielt den Blick. Ich ging näher, versuchte etwas umständlich nicht über irgendwelche Stöcke zu stolpern und brabbelte irgendwas davon, dass ich immer noch nichts sehe, ihm aber glaube, dass da etwas ist. Und irgendwann sah ich es dann tatsächlich: ein Reh, vielleicht 30 Meter entfernt, vor einem Farnfeld, völlig unbeeindruckt von uns und gemütlich am Schnüffeln.

Ich sagte: „Hey, da ist es ja! Ein Reh! Danke, Neo!“

Und Neo dreht sich sofort zu mir um und strahlt mich an. Er wollte gar keinen Keks, sondern schien mit der Situation in dem Moment fein zu sein und lief voraus - mit hoch erhobener Rute und stolzierend wie ein Turnierpferd. 😂

Für mich war das echt ein ganz besonderer Moment, weil er mir seine Wahrnehmung quasi „mitgeteilt“ hat, obwohl ich den Reiz zunächst überhaupt nicht wahrgenommen habe. Und weil es ihm offenbar um die Mitteilung an mich ging und nicht um das soziale Spiel/das Leckerchen, was sonst eigentlich recht zuverlässig auf Wildsichtung folgt. Als ich das Reh schließlich auch gesehen und seine Information bestätigt hatte, war da nur dieses sichtbare „Ich hab’s dir doch gesagt!“ in seinem Gesicht.

Und was noch hinzukommt - der Wildreiz war da, aber es folgte kein Rennen, kein Konflikt, kein Umlenken und kein Abbruch. Wir konnten ihn einfach gemeinsam wahrnehmen.

Neo war danach soooo stolz. Und ich auch ☺️
 
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Katja
31. Aug. 10:06
Heute hatte ich ein wundervolles Erlebnis mit Neo, das ich gerne teilen möchte; leider „nur“ schriftlich, weil ich natürlich kein Handy zum Filmen dabei hatte. 🥴 Wir waren auf einem Waldweg, als Neo plötzlich ein, zwei Meter nach links in den Wald schoss und dort wie angewurzelt stehen blieb. Sein Körper und sein Blick gingen klar nach vorne - alles zeigte in eine Richtung, nur ein Ohr drehte sich immer wieder in meine Richtung. Ich fragte ihn, was er denn da sieht, weil ich wie gewohnt genau nichts erkennen konnte. Er blieb einfach stehen und hielt den Blick. Ich ging näher, versuchte etwas umständlich nicht über irgendwelche Stöcke zu stolpern und brabbelte irgendwas davon, dass ich immer noch nichts sehe, ihm aber glaube, dass da etwas ist. Und irgendwann sah ich es dann tatsächlich: ein Reh, vielleicht 30 Meter entfernt, vor einem Farnfeld, völlig unbeeindruckt von uns und gemütlich am Schnüffeln. Ich sagte: „Hey, da ist es ja! Ein Reh! Danke, Neo!“ Und Neo dreht sich sofort zu mir um und strahlt mich an. Er wollte gar keinen Keks, sondern schien mit der Situation in dem Moment fein zu sein und lief voraus - mit hoch erhobener Rute und stolzierend wie ein Turnierpferd. 😂 Für mich war das echt ein ganz besonderer Moment, weil er mir seine Wahrnehmung quasi „mitgeteilt“ hat, obwohl ich den Reiz zunächst überhaupt nicht wahrgenommen habe. Und weil es ihm offenbar um die Mitteilung an mich ging und nicht um das soziale Spiel/das Leckerchen, was sonst eigentlich recht zuverlässig auf Wildsichtung folgt. Als ich das Reh schließlich auch gesehen und seine Information bestätigt hatte, war da nur dieses sichtbare „Ich hab’s dir doch gesagt!“ in seinem Gesicht. Und was noch hinzukommt - der Wildreiz war da, aber es folgte kein Rennen, kein Konflikt, kein Umlenken und kein Abbruch. Wir konnten ihn einfach gemeinsam wahrnehmen. Neo war danach soooo stolz. Und ich auch ☺️
Das sind die Momente, für die man das macht, oder?🤗

Und von denen Kirsten immer spricht, dass einem der Hund mit seinen Sinnen eine neue Welt eröffnen kann… wir müssen nur drauf hören!😉
 
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Kirsten
31. Aug. 15:35
Heute hatte ich ein wundervolles Erlebnis mit Neo, das ich gerne teilen möchte; leider „nur“ schriftlich, weil ich natürlich kein Handy zum Filmen dabei hatte. 🥴 Wir waren auf einem Waldweg, als Neo plötzlich ein, zwei Meter nach links in den Wald schoss und dort wie angewurzelt stehen blieb. Sein Körper und sein Blick gingen klar nach vorne - alles zeigte in eine Richtung, nur ein Ohr drehte sich immer wieder in meine Richtung. Ich fragte ihn, was er denn da sieht, weil ich wie gewohnt genau nichts erkennen konnte. Er blieb einfach stehen und hielt den Blick. Ich ging näher, versuchte etwas umständlich nicht über irgendwelche Stöcke zu stolpern und brabbelte irgendwas davon, dass ich immer noch nichts sehe, ihm aber glaube, dass da etwas ist. Und irgendwann sah ich es dann tatsächlich: ein Reh, vielleicht 30 Meter entfernt, vor einem Farnfeld, völlig unbeeindruckt von uns und gemütlich am Schnüffeln. Ich sagte: „Hey, da ist es ja! Ein Reh! Danke, Neo!“ Und Neo dreht sich sofort zu mir um und strahlt mich an. Er wollte gar keinen Keks, sondern schien mit der Situation in dem Moment fein zu sein und lief voraus - mit hoch erhobener Rute und stolzierend wie ein Turnierpferd. 😂 Für mich war das echt ein ganz besonderer Moment, weil er mir seine Wahrnehmung quasi „mitgeteilt“ hat, obwohl ich den Reiz zunächst überhaupt nicht wahrgenommen habe. Und weil es ihm offenbar um die Mitteilung an mich ging und nicht um das soziale Spiel/das Leckerchen, was sonst eigentlich recht zuverlässig auf Wildsichtung folgt. Als ich das Reh schließlich auch gesehen und seine Information bestätigt hatte, war da nur dieses sichtbare „Ich hab’s dir doch gesagt!“ in seinem Gesicht. Und was noch hinzukommt - der Wildreiz war da, aber es folgte kein Rennen, kein Konflikt, kein Umlenken und kein Abbruch. Wir konnten ihn einfach gemeinsam wahrnehmen. Neo war danach soooo stolz. Und ich auch ☺️
Ganz großes Kino, Sandra 🤩🥰
Danke fürs mitnehmen!
 
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Das A-Team
5. Sept. 16:50
Kurz mal den Wildwechsel abgecheckt.
Natürlich schicke ich Dracu vor immerhin hat er vier Beine und Allrad drin. Da komm ich nicht hinterher. 😁
Erstaunlich wie einem die Welt der Natur offen wenn man auf seinen Hund schaut.
Es gab Momente wo man genau am Dracu sah das hier Tiere leben.
Wie in diesem alten Steinbruch auf dem Foto.
Möglich das in den kleinen Felshöhlen ein Fuchs schlief?!
Jedenfalls war dort dann Endstation für Dracu und er ging Online. 😃
Besonders süß ist, wie er wie ein Turnierpferd mit hoch erhobenen Pfoten und wehender Mähne, ...äh Ohren zu mir kommt. 😆
 
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Doro
6. Sept. 08:02
Kurz mal den Wildwechsel abgecheckt. Natürlich schicke ich Dracu vor immerhin hat er vier Beine und Allrad drin. Da komm ich nicht hinterher. 😁 Erstaunlich wie einem die Welt der Natur offen wenn man auf seinen Hund schaut. Es gab Momente wo man genau am Dracu sah das hier Tiere leben. Wie in diesem alten Steinbruch auf dem Foto. Möglich das in den kleinen Felshöhlen ein Fuchs schlief?! Jedenfalls war dort dann Endstation für Dracu und er ging Online. 😃 Besonders süß ist, wie er wie ein Turnierpferd mit hoch erhobenen Pfoten und wehender Mähne, ...äh Ohren zu mir kommt. 😆
Das macht so einen Spaß euch zuzusehen 🥰
Mila geht auch gerne auf Erhöhungen gucken 👀 und ich bekomme jedesmal Herzrasen, wenn die Leine mal nicht dran ist. Mit Leine schicke ich sie auch gerne mal gucken 👀.
 
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Sylvia
6. Sept. 09:37
Kurz mal den Wildwechsel abgecheckt. Natürlich schicke ich Dracu vor immerhin hat er vier Beine und Allrad drin. Da komm ich nicht hinterher. 😁 Erstaunlich wie einem die Welt der Natur offen wenn man auf seinen Hund schaut. Es gab Momente wo man genau am Dracu sah das hier Tiere leben. Wie in diesem alten Steinbruch auf dem Foto. Möglich das in den kleinen Felshöhlen ein Fuchs schlief?! Jedenfalls war dort dann Endstation für Dracu und er ging Online. 😃 Besonders süß ist, wie er wie ein Turnierpferd mit hoch erhobenen Pfoten und wehender Mähne, ...äh Ohren zu mir kommt. 😆
Ich bin auch immer wieder von euch beeindruckt. Aber was macht Dracu denn wenn dort oben tatsächlich Wild aufspringt. Ist er dann auch gut abrufbar? Wie war euer Weg zu so einer harmonischen Zusammenarbeit? Hat er anfangs gejagt und ihr habt trainiert? Oder ist er schon immer so gut ansprechbar? Gerne würde ich so mit Cleo den Wald erleben können.
 
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Das A-Team
6. Sept. 17:28
Ich bin auch immer wieder von euch beeindruckt. Aber was macht Dracu denn wenn dort oben tatsächlich Wild aufspringt. Ist er dann auch gut abrufbar? Wie war euer Weg zu so einer harmonischen Zusammenarbeit? Hat er anfangs gejagt und ihr habt trainiert? Oder ist er schon immer so gut ansprechbar? Gerne würde ich so mit Cleo den Wald erleben können.
Danke für die Blumen.☺️
Dracu ist kein Sichtjäger. Er hat nicht die Ambitionen sofort hinterher zu rennen als wie damals zb meine drei Mischlinge.
Wenn, schaut Dracu hinterher und will dann danach der Fährte nach! (Gibt's auch hier ein Video wo das so gefilmt wurde)
Anfangs war es aber schon so das er deutlich ungehemmter war und hinterher wollte bei Sicht, aber Geruch ist definitiv das relevantere.
Das erste Jahr war Dracu ab und an allein Unterwegs er konnte dem Geruch nicht wiederstehen die im Wald kursieren. Der hat mich dann komplett ausgeblendet selbst wenn ich neben ihm stand. Ein Geruch per Wind zu ihm getragen und er rannte los wie gesteuert. Manchmal war der so aktiv das mir die Schleppleine aus der Hand flutschte.

Ich bin sehr konsequent und lasse nichts durchgehen, auch im Grenzen setzen sehr vehement und zeitgleich lasse ich Raum für seine Interessen.
Ich halte die Waage.
Immer mit dem Gedanken:" Wenn du mit mir zusammenarbeitest, darfst du deine Freiheiten haben."
Auf ein "nein" von mir folgt immer etwas Bedürfnisorientiertes, zb. das er auf ein nein nicht weiter dem Geruch folgen darf, an der Leine dann schon.
Auch auf die Kommunikation lege ich viel wert je nach Intensität wie sich Dracu verhält passe ich meine Stimme und Körpersprache an.
Wenn Dracu auf eine sehr intensive Fährte trifft wo es wirklich kurz davor ist das er mir entgleitet brülle(sehr sehr selten der Fall) ich dann ihm auch mal zu, man muss schließlich zu ihm noch durchdringen können.
Also ja, er ist immer abrufbar. Muss allerdings dann meinen Hund auch gut lesen und kennen.

Allerdings kein Ulli Weg. 🙈

Bei dem Video wäre er mir mit der Zeit defitiv entglitten, bzw. schwer zu ihm durch zu dringen weil die Verhaltenskette seiner Rasse in ihm triggert, je nach dem wie nah wir dem Geruchsziel kämen.
Man sieht wie schnell er nach der Liegefläche wird.
Auch sein ständiges Nase lecken zeigt wie frisch die Fährte sein muss. Mit dem Nase lecken befeuchtet er die Nase damit die Geruchspartikel besser haften bleiben.
(Wir haben nicht bewusst Tiere nachgestellt, wir waren Pilze suchen)
 
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Das A-Team
6. Sept. 17:53
Das macht so einen Spaß euch zuzusehen 🥰 Mila geht auch gerne auf Erhöhungen gucken 👀 und ich bekomme jedesmal Herzrasen, wenn die Leine mal nicht dran ist. Mit Leine schicke ich sie auch gerne mal gucken 👀.
Vielleicht habe ich einfach Glück mit Dracu, wer weiß.
Ich glaube auch das ein Reinrassiger Jagdhund im verhalten gut festgelegt ist und das von Vorteil ist als bei einem Mischling mit hoher Jagdmotivation.