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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 31. Aug.

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Yuna
30. Aug. 16:25
Yuna, ich empfinde jedes der Ulli-Bücher als lesenswert. Sie bringen einen zum Nachdenken. Was interessiert dich denn hauptsächlich? Der Umgang mit Jagdverhalten? In dem Fall würde ich erstmal mit der Liebeserklärung starten und wenn es dich anspricht, das Praxisbuch weiterlesen. Oder geht es eher um andere Dinge, die dein Interesse wecken? Spannend finde ich, dass die Bücher weniger eine Vorgabe liefern, wie Mensch und Hund sein sollen, sondern dazu einladen genau hinzuschauen, was vor allem im Hund, aber auch im Menschen verankert ist und darin die Brücke zueinander in der Kommunikation zu finden. „Alles, was der Hund dabei lernen soll, das kann er schon! Und alles, was der Mensch dabei wissen soll, das weiß er auch. Leider ist dieses Wissen meist unter einer unendlichen dicken Schicht von Konventionen, Fehlinterpretation des Hundeverhalten, Erziehungsratgebern in verbaler oder schriftlicher Form, Bequemlichkeit und lang eingefahrenen Wegen verborgen.“ Sich selbst auf die Reise zu begeben und zu entdecken, was denn „dadrunter“ liegt, macht in meinen Augen einen großen Teil der Ullibücher aus. Es ist gleichermaßen faszinierend wie bereichernd. Vielleicht empfindest du das ebenfalls als so spannend wie ich ☺️ Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.
Mit dem Hund die Natur entdecken, gemeinsames erleben, Anregungen, Ideen finden, dadurch Bindung stärken.
Das würde ich spannend finden
 
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Kirsten
30. Aug. 16:28
Mit dem Hund die Natur entdecken, gemeinsames erleben, Anregungen, Ideen finden, dadurch Bindung stärken. Das würde ich spannend finden
Die Liebeserklärung an jagende Hund wird dir vermutlich gut gefallen ☺️👍
 
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SandrA
31. Aug. 09:38
Heute hatte ich ein wundervolles Erlebnis mit Neo, das ich gerne teilen möchte; leider „nur“ schriftlich, weil ich natürlich kein Handy zum Filmen dabei hatte. 🥴

Wir waren auf einem Waldweg, als Neo plötzlich ein, zwei Meter nach links in den Wald schoss und dort wie angewurzelt stehen blieb. Sein Körper und sein Blick gingen klar nach vorne - alles zeigte in eine Richtung, nur ein Ohr drehte sich immer wieder in meine Richtung. Ich fragte ihn, was er denn da sieht, weil ich wie gewohnt genau nichts erkennen konnte.

Er blieb einfach stehen und hielt den Blick. Ich ging näher, versuchte etwas umständlich nicht über irgendwelche Stöcke zu stolpern und brabbelte irgendwas davon, dass ich immer noch nichts sehe, ihm aber glaube, dass da etwas ist. Und irgendwann sah ich es dann tatsächlich: ein Reh, vielleicht 30 Meter entfernt, vor einem Farnfeld, völlig unbeeindruckt von uns und gemütlich am Schnüffeln.

Ich sagte: „Hey, da ist es ja! Ein Reh! Danke, Neo!“

Und Neo dreht sich sofort zu mir um und strahlt mich an. Er wollte gar keinen Keks, sondern schien mit der Situation in dem Moment fein zu sein und lief voraus - mit hoch erhobener Rute und stolzierend wie ein Turnierpferd. 😂

Für mich war das echt ein ganz besonderer Moment, weil er mir seine Wahrnehmung quasi „mitgeteilt“ hat, obwohl ich den Reiz zunächst überhaupt nicht wahrgenommen habe. Und weil es ihm offenbar um die Mitteilung an mich ging und nicht um das soziale Spiel/das Leckerchen, was sonst eigentlich recht zuverlässig auf Wildsichtung folgt. Als ich das Reh schließlich auch gesehen und seine Information bestätigt hatte, war da nur dieses sichtbare „Ich hab’s dir doch gesagt!“ in seinem Gesicht.

Und was noch hinzukommt - der Wildreiz war da, aber es folgte kein Rennen, kein Konflikt, kein Umlenken und kein Abbruch. Wir konnten ihn einfach gemeinsam wahrnehmen.

Neo war danach soooo stolz. Und ich auch ☺️
 
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Katja
31. Aug. 10:06
Heute hatte ich ein wundervolles Erlebnis mit Neo, das ich gerne teilen möchte; leider „nur“ schriftlich, weil ich natürlich kein Handy zum Filmen dabei hatte. 🥴 Wir waren auf einem Waldweg, als Neo plötzlich ein, zwei Meter nach links in den Wald schoss und dort wie angewurzelt stehen blieb. Sein Körper und sein Blick gingen klar nach vorne - alles zeigte in eine Richtung, nur ein Ohr drehte sich immer wieder in meine Richtung. Ich fragte ihn, was er denn da sieht, weil ich wie gewohnt genau nichts erkennen konnte. Er blieb einfach stehen und hielt den Blick. Ich ging näher, versuchte etwas umständlich nicht über irgendwelche Stöcke zu stolpern und brabbelte irgendwas davon, dass ich immer noch nichts sehe, ihm aber glaube, dass da etwas ist. Und irgendwann sah ich es dann tatsächlich: ein Reh, vielleicht 30 Meter entfernt, vor einem Farnfeld, völlig unbeeindruckt von uns und gemütlich am Schnüffeln. Ich sagte: „Hey, da ist es ja! Ein Reh! Danke, Neo!“ Und Neo dreht sich sofort zu mir um und strahlt mich an. Er wollte gar keinen Keks, sondern schien mit der Situation in dem Moment fein zu sein und lief voraus - mit hoch erhobener Rute und stolzierend wie ein Turnierpferd. 😂 Für mich war das echt ein ganz besonderer Moment, weil er mir seine Wahrnehmung quasi „mitgeteilt“ hat, obwohl ich den Reiz zunächst überhaupt nicht wahrgenommen habe. Und weil es ihm offenbar um die Mitteilung an mich ging und nicht um das soziale Spiel/das Leckerchen, was sonst eigentlich recht zuverlässig auf Wildsichtung folgt. Als ich das Reh schließlich auch gesehen und seine Information bestätigt hatte, war da nur dieses sichtbare „Ich hab’s dir doch gesagt!“ in seinem Gesicht. Und was noch hinzukommt - der Wildreiz war da, aber es folgte kein Rennen, kein Konflikt, kein Umlenken und kein Abbruch. Wir konnten ihn einfach gemeinsam wahrnehmen. Neo war danach soooo stolz. Und ich auch ☺️
Das sind die Momente, für die man das macht, oder?🤗

Und von denen Kirsten immer spricht, dass einem der Hund mit seinen Sinnen eine neue Welt eröffnen kann… wir müssen nur drauf hören!😉
 
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Kirsten
31. Aug. 15:35
Heute hatte ich ein wundervolles Erlebnis mit Neo, das ich gerne teilen möchte; leider „nur“ schriftlich, weil ich natürlich kein Handy zum Filmen dabei hatte. 🥴 Wir waren auf einem Waldweg, als Neo plötzlich ein, zwei Meter nach links in den Wald schoss und dort wie angewurzelt stehen blieb. Sein Körper und sein Blick gingen klar nach vorne - alles zeigte in eine Richtung, nur ein Ohr drehte sich immer wieder in meine Richtung. Ich fragte ihn, was er denn da sieht, weil ich wie gewohnt genau nichts erkennen konnte. Er blieb einfach stehen und hielt den Blick. Ich ging näher, versuchte etwas umständlich nicht über irgendwelche Stöcke zu stolpern und brabbelte irgendwas davon, dass ich immer noch nichts sehe, ihm aber glaube, dass da etwas ist. Und irgendwann sah ich es dann tatsächlich: ein Reh, vielleicht 30 Meter entfernt, vor einem Farnfeld, völlig unbeeindruckt von uns und gemütlich am Schnüffeln. Ich sagte: „Hey, da ist es ja! Ein Reh! Danke, Neo!“ Und Neo dreht sich sofort zu mir um und strahlt mich an. Er wollte gar keinen Keks, sondern schien mit der Situation in dem Moment fein zu sein und lief voraus - mit hoch erhobener Rute und stolzierend wie ein Turnierpferd. 😂 Für mich war das echt ein ganz besonderer Moment, weil er mir seine Wahrnehmung quasi „mitgeteilt“ hat, obwohl ich den Reiz zunächst überhaupt nicht wahrgenommen habe. Und weil es ihm offenbar um die Mitteilung an mich ging und nicht um das soziale Spiel/das Leckerchen, was sonst eigentlich recht zuverlässig auf Wildsichtung folgt. Als ich das Reh schließlich auch gesehen und seine Information bestätigt hatte, war da nur dieses sichtbare „Ich hab’s dir doch gesagt!“ in seinem Gesicht. Und was noch hinzukommt - der Wildreiz war da, aber es folgte kein Rennen, kein Konflikt, kein Umlenken und kein Abbruch. Wir konnten ihn einfach gemeinsam wahrnehmen. Neo war danach soooo stolz. Und ich auch ☺️
Ganz großes Kino, Sandra 🤩🥰
Danke fürs mitnehmen!