Deswegen erzähl ich’s ja, auch um da mal ein bisschen die Spannung rauszunehmen!😉
Aber Schweine sind hier auch echt in der Stadt an der Tagesordnung -> aus Schnappatmung käme man da gar nicht mehr heraus!
Aber ich hab auch schon nen anderen Weg genommen, als es aus dem Gebüsch plötzlich grunzte. Hundine wollte den Weg eh schon nicht rein, also hab ich besser auf sie gehört!🥴
PS: Wir sind auch viel in Wolfsgebiet unterwegs… da sind Schweine inzwischen sozusagen das kleinere „Übel“…
Wir sind gestern früh im Wald auch auf Schweinespuren getroffen. An Mira konnte ich nicht erkennen das sie das sonderlich interessierte.
Ich hatte es so gedeutet, das der Geruch durch die Anwesenheit nicht mehr in der Luft lag, aber was weiß ich schon mit meiner schlechten Nase.
Unserer Begleitung 👩🏼🐶 war es sichtlich unangenehm. Ich habe die Mira auf eine Wühlstelle angesetzt, eigentlich eher halbherzig, um sie zu beruhigen, da Mira sich eigentlich eher nur für sehr frische Spuren interessiert. Mira nahm sich der Stelle an 🫣, ihr Körper wurde direkt freudig gespannter, neugieriger und sie legte los mit ihrer Nase, wenige Meter an der Mauer des Waldmausoleum her, neben dem wir uns befanden. Der Kumpel folgte zögerlich und gab körpersprachlich genau das gegenteilige Bild ab. Die Augen wurden größer, die Ohren gingen angelegt nach hinten, er fing an stressig zu hecheln und schaute sich um. Ich lobte Mira aus der Spur heraus. Beim Schwein ist sie nicht so euphorisch wie beim Reh, das geht gut. Sie hatte wenig Probleme von der Spur abzulassen, obwohl sie sicher auch gerne weiter hinterhergegangen wäre.
Der Kumpel fühlte sich überhaupt nicht wohl, blieb bei diesem Weg näher bei seiner Halterin. Als wir dann auf den nächsten Weg trafen, der zu unseren Autos zurückführte zog er das Tempo an und lief soweit voraus, wie es die Schleppleine ermöglichte. Der hatte den Kaffee richtig auf und wollte möglichst zügig in seine Autobox.
Das ist nun in der Ecke das zweite Mal, das uns so etwas passiert ist.
Das erste Mal, ich meine es war im Frühjahr, hat der Kumpel dort einen Weg komplett verweigert und hat sich mit den lieben Worten der Halterin immer nur überreden lassen ein Stück weiterzugehen, während Mira am liebsten genau in die Richtung gestürmt werde, die er meiden wollte.
Damals sind wir dann einfach einen Umweg gegangen und haben die Stelle gemieden, auf die sich die Hunde bezogen. Auch an dem Tag hatte er anschließend an jeder Kreuzung den Weg zum Auto angezeigt.
Dabei habe ich sonst den Eindruck, dass er mit uns auch gerne und ausgiebig unterwegs ist 😅