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zuletzt 31. Aug.

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Kirsten
28. Aug. 07:28
Erlebnisse meines Freundes gestern mit Polli: nach langer Zeit sollte sie mal wieder das Leberwursttier „jagen“. Aber was macht man, wenn man Fährte legen muss, aber man alleine ist und auch weiß, dass u.U. Wildschweine unterwegs sind? Da ist festbinden ne ganz blöde Idee! Also Hundine ins Platz gelegt und am Anfang noch ein bisschen weitergeredet (ein Hütehund bleibt WIRKLICH nicht gerne allein!). Hundine hat echt alleine tapfer ausgeharrt, bestimmt 5 Minuten… sie weiß ja auch, was dann kommt und ist dann immer schon ganz aufgeregt!🤗 Prima Fährte gegangen und natürlich fette Belohnung kassiert!!! Bisserl später hat die Kleene dann noch Vorstehhund an nem Brombeergestrüpp gespielt… echt 1A angezeigt! Und als die wilde Bande (5 Schweine!!!😳) dann an ihr vorbeigestürmt ist, hat sie zwar gejifft aber ist trotzdem bei Herrchen geblieben… ohne Leine, also freie Entscheidung! Is ja auch sicherer: sie hat ziemlichen Respekt vor Schweinen… da hat man sich besser Herrchen als Backup! Aber ich bin so stolz auf die zwei, auch das die Kleene inzwischen so mutig ist!!!
Wahnsinn, ich kriege schon beim Gedanken daran Schnappatmung 🥵
Hab ja schon erzählt, was für ein Schisser ich diesbezüglich bin.
 
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Katja
28. Aug. 09:21
Wahnsinn, ich kriege schon beim Gedanken daran Schnappatmung 🥵 Hab ja schon erzählt, was für ein Schisser ich diesbezüglich bin.
Deswegen erzähl ich’s ja, auch um da mal ein bisschen die Spannung rauszunehmen!😉

Aber Schweine sind hier auch echt in der Stadt an der Tagesordnung -> aus Schnappatmung käme man da gar nicht mehr heraus!
Aber ich hab auch schon nen anderen Weg genommen, als es aus dem Gebüsch plötzlich grunzte. Hundine wollte den Weg eh schon nicht rein, also hab ich besser auf sie gehört!🥴

PS: Wir sind auch viel in Wolfsgebiet unterwegs… da sind Schweine inzwischen sozusagen das kleinere „Übel“…
 
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Kirsten
28. Aug. 10:56
Deswegen erzähl ich’s ja, auch um da mal ein bisschen die Spannung rauszunehmen!😉 Aber Schweine sind hier auch echt in der Stadt an der Tagesordnung -> aus Schnappatmung käme man da gar nicht mehr heraus! Aber ich hab auch schon nen anderen Weg genommen, als es aus dem Gebüsch plötzlich grunzte. Hundine wollte den Weg eh schon nicht rein, also hab ich besser auf sie gehört!🥴 PS: Wir sind auch viel in Wolfsgebiet unterwegs… da sind Schweine inzwischen sozusagen das kleinere „Übel“…
Wir sind gestern früh im Wald auch auf Schweinespuren getroffen. An Mira konnte ich nicht erkennen das sie das sonderlich interessierte.
Ich hatte es so gedeutet, das der Geruch durch die Anwesenheit nicht mehr in der Luft lag, aber was weiß ich schon mit meiner schlechten Nase.

Unserer Begleitung 👩🏼🐶 war es sichtlich unangenehm. Ich habe die Mira auf eine Wühlstelle angesetzt, eigentlich eher halbherzig, um sie zu beruhigen, da Mira sich eigentlich eher nur für sehr frische Spuren interessiert. Mira nahm sich der Stelle an 🫣, ihr Körper wurde direkt freudig gespannter, neugieriger und sie legte los mit ihrer Nase, wenige Meter an der Mauer des Waldmausoleum her, neben dem wir uns befanden. Der Kumpel folgte zögerlich und gab körpersprachlich genau das gegenteilige Bild ab. Die Augen wurden größer, die Ohren gingen angelegt nach hinten, er fing an stressig zu hecheln und schaute sich um. Ich lobte Mira aus der Spur heraus. Beim Schwein ist sie nicht so euphorisch wie beim Reh, das geht gut. Sie hatte wenig Probleme von der Spur abzulassen, obwohl sie sicher auch gerne weiter hinterhergegangen wäre.
Der Kumpel fühlte sich überhaupt nicht wohl, blieb bei diesem Weg näher bei seiner Halterin. Als wir dann auf den nächsten Weg trafen, der zu unseren Autos zurückführte zog er das Tempo an und lief soweit voraus, wie es die Schleppleine ermöglichte. Der hatte den Kaffee richtig auf und wollte möglichst zügig in seine Autobox.

Das ist nun in der Ecke das zweite Mal, das uns so etwas passiert ist.
Das erste Mal, ich meine es war im Frühjahr, hat der Kumpel dort einen Weg komplett verweigert und hat sich mit den lieben Worten der Halterin immer nur überreden lassen ein Stück weiterzugehen, während Mira am liebsten genau in die Richtung gestürmt werde, die er meiden wollte.
Damals sind wir dann einfach einen Umweg gegangen und haben die Stelle gemieden, auf die sich die Hunde bezogen. Auch an dem Tag hatte er anschließend an jeder Kreuzung den Weg zum Auto angezeigt.

Dabei habe ich sonst den Eindruck, dass er mit uns auch gerne und ausgiebig unterwegs ist 😅
 
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Das A-Team
28. Aug. 13:11
In Gedenken an Kiki 🕯️

Als ich Kiki adoptiert hatte war sie ein taffes eigenständiges Dackelmix Mädchen.
Ich wurde darauf hingewiesen das Kiki über Zäune klettert und alleine spazieren geht.
Dem war auch so.
Wenn wir spazieren waren ging Kiki wenn sie Lust hatte ihre eigenen Wege und kam wieder wann sie wollte.
Bei Wildsichtung hat sie den Road Runner gemacht, und rannte ohne Rücksicht auf ihr wohl überall durch. Oft kam sie mit blutender Nase und ohne Mantel wieder weil sie durch die Brombeeren rannte.

Ich, blutige Anfängerin wurde belehrt zu schimpfen wenn der Hund wiederkommt.
Leider hatte ich das umgesetzt.
Kikis Antwort darauf? Rannte trotzdem weg und kam gar nicht mehr zu mir herran und zeigte Meideverhalten.
Das gab mir zu verstehen das das der falsche Weg war.

Doch wir fanden den einzig richtigen Weg, den Hund als das zu akzeptieren was sie sind und was sie ausmacht und es in gemeinsamen Rahmen zuzulassen und sich gemeinsam daran zu erfreuen.

Und das wurde daraus...

Miteinander statt gegeneinander.
https://dogorama.app/de-de/gruppen/Jagd_Hunde_gluecklich_machen-8W031URBJHBCVwCs3gUj/
 
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Katja
28. Aug. 13:58
In Gedenken an Kiki 🕯️ Als ich Kiki adoptiert hatte war sie ein taffes eigenständiges Dackelmix Mädchen. Ich wurde darauf hingewiesen das Kiki über Zäune klettert und alleine spazieren geht. Dem war auch so. Wenn wir spazieren waren ging Kiki wenn sie Lust hatte ihre eigenen Wege und kam wieder wann sie wollte. Bei Wildsichtung hat sie den Road Runner gemacht, und rannte ohne Rücksicht auf ihr wohl überall durch. Oft kam sie mit blutender Nase und ohne Mantel wieder weil sie durch die Brombeeren rannte. Ich, blutige Anfängerin wurde belehrt zu schimpfen wenn der Hund wiederkommt. Leider hatte ich das umgesetzt. Kikis Antwort darauf? Rannte trotzdem weg und kam gar nicht mehr zu mir herran und zeigte Meideverhalten. Das gab mir zu verstehen das das der falsche Weg war. Doch wir fanden den einzig richtigen Weg, den Hund als das zu akzeptieren was sie sind und was sie ausmacht und es in gemeinsamen Rahmen zuzulassen und sich gemeinsam daran zu erfreuen. Und das wurde daraus... Miteinander statt gegeneinander. https://dogorama.app/de-de/gruppen/Jagd_Hunde_gluecklich_machen-8W031URBJHBCVwCs3gUj/
Zu schön mit diesen Dackelbeinen!😀

Bei uns geht aber der Blick bei „Eichhörnchen!“ gleich nach oben: Polline findet inzwischen die rotbraune Fellfarbe besser als wir im den Bäumen!
Irgendwann kriegt sie dabei nochmal Nackenstarre! 😬

PS: Blöd nur wenn Nachbars Dackel sich so rotbraun ist… da ist Polli dann mal durchgestartet, nur um auf halbem Weg verwundert eine Vollbremsung hinzulegen. Ich konnte den Dackel förmlich mit dem Kopf schütteln sehen!
Polline hat öfter mal so Halluzinationen wo sie freudig auf jemanden zurennt, weil sie denkt, den kennt sie. Bei Kindern ist man dann manchmal etwas in Erklärungsnot… auch wenn sie ihren Irrtum zum Glück 10m vorher erkennt. Aber gerade Kids sind dann doch etwas irritiert!
Möchte echt manchmal gerne wissen, was in so nem Hundehirn vorgeht…🤔
 
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Kirsten
28. Aug. 15:05
Räubertochter Kiki 💔🌈
Was für eine beeindruckende Persönlichkeit.
Ich werde sie hier vermissen! 😞
 
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D
28. Aug. 16:50
In Gedenken an Kiki 🕯️ Als ich Kiki adoptiert hatte war sie ein taffes eigenständiges Dackelmix Mädchen. Ich wurde darauf hingewiesen das Kiki über Zäune klettert und alleine spazieren geht. Dem war auch so. Wenn wir spazieren waren ging Kiki wenn sie Lust hatte ihre eigenen Wege und kam wieder wann sie wollte. Bei Wildsichtung hat sie den Road Runner gemacht, und rannte ohne Rücksicht auf ihr wohl überall durch. Oft kam sie mit blutender Nase und ohne Mantel wieder weil sie durch die Brombeeren rannte. Ich, blutige Anfängerin wurde belehrt zu schimpfen wenn der Hund wiederkommt. Leider hatte ich das umgesetzt. Kikis Antwort darauf? Rannte trotzdem weg und kam gar nicht mehr zu mir herran und zeigte Meideverhalten. Das gab mir zu verstehen das das der falsche Weg war. Doch wir fanden den einzig richtigen Weg, den Hund als das zu akzeptieren was sie sind und was sie ausmacht und es in gemeinsamen Rahmen zuzulassen und sich gemeinsam daran zu erfreuen. Und das wurde daraus... Miteinander statt gegeneinander. https://dogorama.app/de-de/gruppen/Jagd_Hunde_gluecklich_machen-8W031URBJHBCVwCs3gUj/
Danke Kiki, dass Du uns mit auf Deine Abenteuer genommen hast und Waidmannsheil auf der anderen Seite des Regenbogens. 🌈
 
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Yuna
28. Aug. 18:45
Das Buch " Wege zur Freundschaft", würdet ihr das Praxisbuch dazu empfehlen? Oder beides, oder nur eins von Beiden?
 
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Kirsten
30. Aug. 07:23
Das Buch " Wege zur Freundschaft", würdet ihr das Praxisbuch dazu empfehlen? Oder beides, oder nur eins von Beiden?
Yuna, ich empfinde jedes der Ulli-Bücher als lesenswert. Sie bringen einen zum Nachdenken.

Was interessiert dich denn hauptsächlich? Der Umgang mit Jagdverhalten? In dem Fall würde ich erstmal mit der Liebeserklärung starten und wenn es dich anspricht, das Praxisbuch weiterlesen.
Oder geht es eher um andere Dinge, die dein Interesse wecken?

Spannend finde ich, dass die Bücher weniger eine Vorgabe liefern, wie Mensch und Hund sein sollen, sondern dazu einladen genau hinzuschauen, was vor allem im Hund, aber auch im Menschen verankert ist und darin die Brücke zueinander in der Kommunikation zu finden.

„Alles, was der Hund dabei lernen soll, das kann er schon!
Und alles, was der Mensch dabei wissen soll, das weiß er auch.
Leider ist dieses Wissen meist unter einer unendlichen dicken Schicht von Konventionen, Fehlinterpretation des Hundeverhalten, Erziehungsratgebern in verbaler oder schriftlicher Form, Bequemlichkeit und lang eingefahrenen Wegen verborgen.“

Sich selbst auf die Reise zu begeben und zu entdecken, was denn „dadrunter“ liegt, macht in meinen Augen einen großen Teil der Ullibücher aus. Es ist gleichermaßen faszinierend wie bereichernd.

Vielleicht empfindest du das ebenfalls als so spannend wie ich ☺️ Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen.
 
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Ina
30. Aug. 07:40
In Gedenken an Kiki 🕯️ Als ich Kiki adoptiert hatte war sie ein taffes eigenständiges Dackelmix Mädchen. Ich wurde darauf hingewiesen das Kiki über Zäune klettert und alleine spazieren geht. Dem war auch so. Wenn wir spazieren waren ging Kiki wenn sie Lust hatte ihre eigenen Wege und kam wieder wann sie wollte. Bei Wildsichtung hat sie den Road Runner gemacht, und rannte ohne Rücksicht auf ihr wohl überall durch. Oft kam sie mit blutender Nase und ohne Mantel wieder weil sie durch die Brombeeren rannte. Ich, blutige Anfängerin wurde belehrt zu schimpfen wenn der Hund wiederkommt. Leider hatte ich das umgesetzt. Kikis Antwort darauf? Rannte trotzdem weg und kam gar nicht mehr zu mir herran und zeigte Meideverhalten. Das gab mir zu verstehen das das der falsche Weg war. Doch wir fanden den einzig richtigen Weg, den Hund als das zu akzeptieren was sie sind und was sie ausmacht und es in gemeinsamen Rahmen zuzulassen und sich gemeinsam daran zu erfreuen. Und das wurde daraus... Miteinander statt gegeneinander. https://dogorama.app/de-de/gruppen/Jagd_Hunde_gluecklich_machen-8W031URBJHBCVwCs3gUj/
Es ist schön, dass Kiki ihren Menschen, gefunden hatte, dass ihr zu so einem passenden Team geworden seid. Wenn so ein besonderer Teampartner wie Kiki geht bleibt immer eine Lücke. Ich finde die Erinnerung an die vielen wundervollen Momente dann tröstlich, die Zeit, die man gemeinsam verbringen durfte.
Run free! 🐾