Heute witterte Dracu in ein Waldstück, fand aber, nicht sonderlich aktiv, ich ging mit ihm ein Stück in das Waldstück hinein, er lief mit der Nase am Boden entlang, witterte oft und stand auch vor. Ich nahm das nicht wirklich für voll da er nicht sonderlich motiviert erschien.
Als wir wieder auf den Weg gingen sprangen wenige Dutzend Meter zwei Rehe auf aus der Richtung in die Dracu Vorstand.
Und so kam ich wieder auf meine Gedanken...:
Manchmal frage ich mich, ob ich mit Dracu einfach Glück habe und seine jagdliche Motivation weniger stark ausgeprägt ist als bei anderen (Jagd)hunden. Oder ob es vielleicht auch daran liegt, dass er durch den regelmäßigen Kontakt mit seinen jagdlichen Interessen eine gewisse Zufriedenheit und Ausgeglichenheit entwickelt hat?
Wie denkt ihr darüber?!
Das ist eine sehr spannende Frage, die mich auch schon oft umtrieb.
Die Antwort ist wahrscheinlich langweilig multifaktoriell. Ein paar Einflüsse, die mir so einfallen:
Hund: Genetik, Epigenetik, Umwelt, Alter, Erfahrungen, Charakter, Temperament, Sozialisation, Vertrauen, Orientierung, Stressregulation, körperliche Fitness, Spiegelneuronen
Mensch: Erfahrungen, Wissen, Empathie (soziale Intelligenz), Temperament/Geduld, Erwartungen, Umwelt
Die jeweiligen Eigenschaften Hund/Mensch interagieren auch noch miteinander, verstärken sich oder schwächen sich ab.
Ich denke, bei euch passt einfach alles.