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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 23. Mai

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Ulli
22. Mai 13:51
Oh ja, schreibe hier ein Buch, das klingt ja ganz großartig mit euch beiden. Ich finde Lärm im Wald auch ganz furchtbar, das Wild allerdings nicht, das weiß ganz genau, dass Schreihälse ungefährlich sind, aber die Schleicher oft nicht.
Die Schleicher mit der Waffe sind am gefährlichsten.
Aber sie wissen was sie tun und die Wildbestände brauchen leider helfende Hände.
 
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Ursula
22. Mai 18:02
Habe erst heute abend bestellt. Danke ursula
 
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Jochen
22. Mai 18:06
Die Schleicher mit der Waffe sind am gefährlichsten. Aber sie wissen was sie tun und die Wildbestände brauchen leider helfende Hände.
„Aber sie wissen was sie tun und die Wildbestände brauchen leider helfende Hände.“

Darüber lässt sich vortrefflich streiten, aber zum Glück nicht in diesem Thread.
 
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Kirsten
23. Mai 10:58
Super Kommentar, Kirsten, und sehr wichtige Fragen, mit denen ich mich auch sehr oft beschäftige. Ich glaube, was in Foren oft unterschätzt wird, ist die psychologische Wirkung von Bewertungssituationen. Wenn jemand ein Video mit seinem Hund einstellt, zeigt der-/diejenige ja nicht einfach nur „Content“. Mensch zeigt Beziehung, Entscheidungen, Emotionen, Unsicherheiten und macht sich damit verletzlich. Das ist gerade in emotional aufgeladenen Foren fast immer etwas sehr Persönliches. Und digitale Kritik funktioniert psychologisch eben anders als ein Gespräch unter vier Augen im Wald. Ich vergleiche das mal mit einer Prüfungssituation: Wie würde es sich anfühlen, wenn die eigene Prüfungsarbeit vor der gesamten Schule oder Uni öffentlich vorgestellt würde und jeder dürfte spontan kommentieren, analysieren, kritisieren oder anzweifeln, was man da gemacht hat? Genau deshalb sind Prüfungen normalerweise geschützte Räume. In öffentlichen Foren stellen Menschen nun sehr persönliche Situationen ein und erleben dann, dass viele gleichzeitig ihre Einschätzung dazu abgeben. Selbst vorsichtig formulierte Kritik kann sich dadurch schnell wie öffentliche Bewertung oder Rechtfertigungsdruck anfühlen. Und ich glaube, vielen ist gar nicht bewusst, wie viel Scham, Stress oder inneren Druck das auslösen kann. Vor allem bei Themen, die einem emotional wichtig sind. Ich würde zu Kirstens Fragen noch gern als Denkanstoß ergänzen, dass ein Raum schön wäre, in dem Reflexion möglich bleibt, ohne dass Menschen das Gefühl bekommen, sich öffentlich verteidigen zu müssen. (Ich hatte hier im Thread allerdings lange das Gefühl, dass das eigentlich recht gut funktioniert.)
💯

Hut ab, vor all den lieben Menschen hier, zuletzt Steffi davor Slyvia, die immer wieder auch wieder von sich selbst und den Hunden reinstellen, direkt nachdem hier Aufregung war :)
Richtig stark!
 
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Kirsten
23. Mai 11:22
Ja.. das Buch liegt hier vor mir. Interessanterweise heißt mein Dackel "Ulli" Nun könnte man denken,dass...aber nein... Mein Ulli heißt so weil's mir so in den Sinn kam und ich später erst über das Buch gestolpert bin. Als Kind hatte ich schon einen Sinn für Dackel und mir meinen "Rüpel" zusammen gespart. Einige Jahre war ich auch Begleitung eines Jägers. Ich liebe den Wald und die Wiesen. Somit ist es meine Passion mit jagdlichen Trieben beim Hund und den damit verbundenen Charakter eine Symbiose zu finden. Wer im Wald laut ist, geht nach Hause.... Mein Ulli ist eine leise Sohle und wir genießen es zutiefst still, ganz Still zu sein und hineinzuhören in unsere Umgebung. Als ich das Buch von Ulli Reichmann vor mir hatte und ihre Inspirationen zur Freundschaft, habe ich gewusst, dass ich nicht mehr alleine mit meinem Splien bin. Ich bin dankbar so sein zu können und einen Dackel an meiner Seite zu haben mit dem ich durch Blicke und stille Gesten frei und ohne Leine stundenlang Umherstreifen kann. Vertrauen und Wertschätzung sind Fundamente die es möglich machen. Ich schätze an meinen Ulli, sein Vertrauen in mir und die Bereitschaft mitzudenken. Seine Signale, die Geschwindigkeit, Körpersprache und Blickkontakt geben mir Aufschluss über unsere Situation und mögliche Gefahren. Ich könnte jetzt hier ein Buch darüber schreiben... Selber erleben was dein treuer Freund zu geben im Stande ist,ist viel erbaulicher als die Geschichte anderer. In dem Sinne Schöne Pfingsten Ulli und ich fahren in die Böhmische Schweiz und erkunden Neues ⚜️🍀🦴🐾
Schön, dass du reinschaust. Lustig, mit deiner dackeligen Namensvetterin Ulli.
Lass doch gerne mal eins eurer Erlebnisse hier, das klingt spannend ☺️
 
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Kirsten
23. Mai 14:55
Ein bisschen weg vom Hundethema:
Mich interessiert schon sehr, wer sich bei uns in der Gegend alles so aufhält.

Eine liebe Person hat auf ihrer Pinnwand auf eine App aufmerksam gemacht, mit der man Vogelstimmen bestimmen kann. Ich habe sie an einem unserer Pausenplätze (Video) mal ausprobiert. Vielleicht erfreut sich von euch ja auch jemand dran 😊

Den Gartenbaumläufer kannte ich noch nicht. Zufällig habe ich diesen Vogel zwei Tage zuvor zum ersten Mal in unserem Schweinewald (ich habe mich reingewagt) an seinem Nest gesehen. Die scheinen sich unheimlich gut tarnen zu können.
 
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Jochen
23. Mai 15:30
Ein bisschen weg vom Hundethema: Mich interessiert schon sehr, wer sich bei uns in der Gegend alles so aufhält. Eine liebe Person hat auf ihrer Pinnwand auf eine App aufmerksam gemacht, mit der man Vogelstimmen bestimmen kann. Ich habe sie an einem unserer Pausenplätze (Video) mal ausprobiert. Vielleicht erfreut sich von euch ja auch jemand dran 😊 Den Gartenbaumläufer kannte ich noch nicht. Zufällig habe ich diesen Vogel zwei Tage zuvor zum ersten Mal in unserem Schweinewald (ich habe mich reingewagt) an seinem Nest gesehen. Die scheinen sich unheimlich gut tarnen zu können.
Was für eine App war das? Ich würde ja gerne wissen, was das für ein Vogel war?
 
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Katja
23. Mai 15:34
Schön, dass du reinschaust. Lustig, mit deiner dackeligen Namensvetterin Ulli. Lass doch gerne mal eins eurer Erlebnisse hier, das klingt spannend ☺️
Oh, ja: ich benutze aktuell den Zwitschomat, allerdings nur für den Apfel.
Ein Freund empfahl mir den Merlin Bird ID von der Cornell University:

https://merlin.allaboutbirds.org/

Gibts auch für Android und ist (im Gegensatz zum Zwitschomat) kostenlos… und wohl auch besser, hab‘s aber noch nicht ausprobiert.
Wenn man möchte, kann man auch Rückmeldung zur Verbreitung der Vogelarten geben!🤗

Wir waren letztens mal wieder auf dem Land und auf der Mitternachtsrunde war vielleicht ein Getöse direkt an der Havel! Das grenzte echt schon an Ruhestörung, was die Nachtigallen da abgeliefert haben! Und das war nicht nur eine!!!😬
 
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Katja
23. Mai 15:43
Was für eine App war das? Ich würde ja gerne wissen, was das für ein Vogel war?
Zwitschomat meint: Sperlingskauz.
 
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Jochen
23. Mai 15:47
Zwitschomat meint: Sperlingskauz.
Wow, cool, ich habe ihn leider nicht gesehen, aber es war sehr laut und ausdauernd, danke dir!