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zuletzt 23. Mai

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Sylvia
21. Mai 18:49
Vielen Dank, auch an alle anderen für eure Worte. Ich hatte das letzte Video reingestellt um nach Kirstens „Abgang“, ihrem Wunsch nachzukommen, daß der Thread weitergehen soll. Angelikas Bedenken wurden ja auch ausreichend gelikt und deswegen fühlte ich mich etwas allein gelassen. Leider findet deswegen kaum einer den Mut mal Videos reinzustellen. Fotos wo mein Hund Gänse auf der Wiese beobachtet, kann ich auch zuhauf posten. Vielleicht können die Kritiker meines Videos mal selber Videos reinstellen, wie sie mit ihrem Hund den Ulli-Weg üben. Mich interessiert sehr wie es bei euch aussieht.
 
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Steffi
21. Mai 19:20
Vielen Dank, auch an alle anderen für eure Worte. Ich hatte das letzte Video reingestellt um nach Kirstens „Abgang“, ihrem Wunsch nachzukommen, daß der Thread weitergehen soll. Angelikas Bedenken wurden ja auch ausreichend gelikt und deswegen fühlte ich mich etwas allein gelassen. Leider findet deswegen kaum einer den Mut mal Videos reinzustellen. Fotos wo mein Hund Gänse auf der Wiese beobachtet, kann ich auch zuhauf posten. Vielleicht können die Kritiker meines Videos mal selber Videos reinstellen, wie sie mit ihrem Hund den Ulli-Weg üben. Mich interessiert sehr wie es bei euch aussieht.
Hey Sylvia, ich hab nur ein Video, dass mir nicht so gut gefällt, da ich Lumi die ganze Zeit vollquatsche😅..und filmen finde ich auch etwas stressig, daher habe ich dann auch schnell abgebrochen. Was ich schön finde ist, wie sie ihre Nase in die Luft streckt und wittert.
 
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Sylvia
21. Mai 19:34
Hey Sylvia, ich hab nur ein Video, dass mir nicht so gut gefällt, da ich Lumi die ganze Zeit vollquatsche😅..und filmen finde ich auch etwas stressig, daher habe ich dann auch schnell abgebrochen. Was ich schön finde ist, wie sie ihre Nase in die Luft streckt und wittert.
Ich glaube Lumi findet es super, daß du mit ihr quatschst. Toll wie sie die Nase in den Wind steckt. Aber da war wohl nichts so Spannendes sonst wäre sie bestimmt der Witterung gefolgt. Oder ist sie das und ich habe es nicht richtig gesehen?
 
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Steffi
21. Mai 19:55
Ich glaube Lumi findet es super, daß du mit ihr quatschst. Toll wie sie die Nase in den Wind steckt. Aber da war wohl nichts so Spannendes sonst wäre sie bestimmt der Witterung gefolgt. Oder ist sie das und ich habe es nicht richtig gesehen?
Wahrscheinlich nicht, ich habe sie da ja nachträglich 'reingeschickt'. Ich hatte den Kopf voll mit Sorgen und bin zunächst achtlos an einer für sie interessanten Stelle vorbei. War wohl nicht die richtige. Aber ich finde ja tatsächlich sehr schön an 'Ulli-Spaziergängen', dass man sich gemeinsam mit dem Hund konzentriert. Und je häufiger man es probiert, desto leichter wird es. Fährten sind gar nicht so ihr Ding, aber man kann ja auch viele andere Dinge bewusst zusammen erleben. Mir tut das gerade sehr gut.
 
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Sylvia
21. Mai 20:05
Wahrscheinlich nicht, ich habe sie da ja nachträglich 'reingeschickt'. Ich hatte den Kopf voll mit Sorgen und bin zunächst achtlos an einer für sie interessanten Stelle vorbei. War wohl nicht die richtige. Aber ich finde ja tatsächlich sehr schön an 'Ulli-Spaziergängen', dass man sich gemeinsam mit dem Hund konzentriert. Und je häufiger man es probiert, desto leichter wird es. Fährten sind gar nicht so ihr Ding, aber man kann ja auch viele andere Dinge bewusst zusammen erleben. Mir tut das gerade sehr gut.
Ich finde auch, daß man immer geschickter wird. Cleo war gar nicht der Fährtentyp, aber sie ist echt auf den Geschmack gekommen, so daß ich ihr immer mal sagen muss, daß wir da jetzt nicht hinterher gehen können.
 
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Kirsten
22. Mai 07:21
Guten Morgen,

Ich wurde wegen der geschlossenen Gruppe angeschrieben. Ich hab da zugegebenermaßen ein wenig gemischte Gefühle. Nicht nur mit der Art Pförtnerrolle, die bestimmen soll, wer Teil dieser Gruppe ist, aber auch.
Zugegebenermaßen habe ich mein Fernbleiben aus den Foren sehr genossen, es rückt doch so einige Dinge wieder ein wenig grade 😬 (und man hat eindeutig länger etwas vom gemeinsamen Rumhundeln im Wald).

Mich beschäftigt die Frontenbildung, die im Hintergrund läuft. Ich denke nicht, dass irgendjemand davon profitiert. Menschen schaden sich damit gegenseitig. Jeder verliert.

Was würdet ihr selbst benötigen, um euch in diesem Thread/ einer geschlossenen Gruppe wohl und wertgeschätzt zu fühlen? Wie kommen wir dahin? Was können wir tun, um Fragen im Austausch auf Augenhöhe zu klären?
Wie können wir jemanden unterstützen, der hier teilnimmt, aber sich nicht wohlfühlt?
 
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SandrA
22. Mai 10:27
Guten Morgen, Ich wurde wegen der geschlossenen Gruppe angeschrieben. Ich hab da zugegebenermaßen ein wenig gemischte Gefühle. Nicht nur mit der Art Pförtnerrolle, die bestimmen soll, wer Teil dieser Gruppe ist, aber auch. Zugegebenermaßen habe ich mein Fernbleiben aus den Foren sehr genossen, es rückt doch so einige Dinge wieder ein wenig grade 😬 (und man hat eindeutig länger etwas vom gemeinsamen Rumhundeln im Wald). Mich beschäftigt die Frontenbildung, die im Hintergrund läuft. Ich denke nicht, dass irgendjemand davon profitiert. Menschen schaden sich damit gegenseitig. Jeder verliert. Was würdet ihr selbst benötigen, um euch in diesem Thread/ einer geschlossenen Gruppe wohl und wertgeschätzt zu fühlen? Wie kommen wir dahin? Was können wir tun, um Fragen im Austausch auf Augenhöhe zu klären? Wie können wir jemanden unterstützen, der hier teilnimmt, aber sich nicht wohlfühlt?
Super Kommentar, Kirsten, und sehr wichtige Fragen, mit denen ich mich auch sehr oft beschäftige.

Ich glaube, was in Foren oft unterschätzt wird, ist die psychologische Wirkung von Bewertungssituationen.

Wenn jemand ein Video mit seinem Hund einstellt, zeigt der-/diejenige ja nicht einfach nur „Content“. Mensch zeigt Beziehung, Entscheidungen, Emotionen, Unsicherheiten und macht sich damit verletzlich. Das ist gerade in emotional aufgeladenen Foren fast immer etwas sehr Persönliches.

Und digitale Kritik funktioniert psychologisch eben anders als ein Gespräch unter vier Augen im Wald.

Ich vergleiche das mal mit einer Prüfungssituation:
Wie würde es sich anfühlen, wenn die eigene Prüfungsarbeit vor der gesamten Schule oder Uni öffentlich vorgestellt würde und jeder dürfte spontan kommentieren, analysieren, kritisieren oder anzweifeln, was man da gemacht hat?

Genau deshalb sind Prüfungen normalerweise geschützte Räume.

In öffentlichen Foren stellen Menschen nun sehr persönliche Situationen ein und erleben dann, dass viele gleichzeitig ihre Einschätzung dazu abgeben. Selbst vorsichtig formulierte Kritik kann sich dadurch schnell wie öffentliche Bewertung oder Rechtfertigungsdruck anfühlen.

Und ich glaube, vielen ist gar nicht bewusst, wie viel Scham, Stress oder inneren Druck das auslösen kann. Vor allem bei Themen, die einem emotional wichtig sind.

Ich würde zu Kirstens Fragen noch gern als Denkanstoß ergänzen, dass ein Raum schön wäre, in dem Reflexion möglich bleibt, ohne dass Menschen das Gefühl bekommen, sich öffentlich verteidigen zu müssen.
(Ich hatte hier im Thread allerdings lange das Gefühl, dass das eigentlich recht gut funktioniert.)
 
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Katja
22. Mai 12:05
Guten Morgen, Ich wurde wegen der geschlossenen Gruppe angeschrieben. Ich hab da zugegebenermaßen ein wenig gemischte Gefühle. Nicht nur mit der Art Pförtnerrolle, die bestimmen soll, wer Teil dieser Gruppe ist, aber auch. Zugegebenermaßen habe ich mein Fernbleiben aus den Foren sehr genossen, es rückt doch so einige Dinge wieder ein wenig grade 😬 (und man hat eindeutig länger etwas vom gemeinsamen Rumhundeln im Wald). Mich beschäftigt die Frontenbildung, die im Hintergrund läuft. Ich denke nicht, dass irgendjemand davon profitiert. Menschen schaden sich damit gegenseitig. Jeder verliert. Was würdet ihr selbst benötigen, um euch in diesem Thread/ einer geschlossenen Gruppe wohl und wertgeschätzt zu fühlen? Wie kommen wir dahin? Was können wir tun, um Fragen im Austausch auf Augenhöhe zu klären? Wie können wir jemanden unterstützen, der hier teilnimmt, aber sich nicht wohlfühlt?
Also bei einer geschlossenen Gruppe wäre ich definitiv NICHT dabei.
Mir geht jede „Inselbildung“ einfach grundsätzlich gegen den Strich, weil ich einfach denke, dass man in der Lage sein sollte, auch mit abweichenden Meinungen umzugehen.
Inzwischen muss ich feststellen, dass das in der virtuellen Welt u.U. viel schwerer ist: Die Anonymität gibt Leuten Mut, den sie im direkten persönlichen Kontakt mit Sicherheit nie hätten!

Umso wichtiger finde ich den eigenen Umgang damit.
Bei vielen Kommentaren juckt‘s mir in den Fingern, gleich reflexhaft zu antworten. Aber meist ist das, auf das ich antworten will, genauso reflexhaft geschrieben… und was bringt es dann, außer Floskeln auszutauschen?

Ich versuche halt, höflich zu sein: wenn jemand eine Frage stellt und ich meine, sie beantworten zu können, so tue ich das. Aber sobald‘s übergriffig wird, tut ich das, was ich im realen Leben auch tue: ich beende das Gespräch, wünsche nen schönen Tag und gehe.

Solche merkwürdigen Diskussionen entstehen ja durch alle Beteiligten und bekommen dadurch Raum, den sie nicht verdienen. Wir haben’s doch in der Hand, was wir hier für diskussionswürdig halten und was eben am Thema vorbei ist. Und so werden Kommentare, die nicht reinpassen, dann einzelne Beiträge der Meinungsäußerung… aber bekommen ohne Antworten eben keinen Raum!

Klar, oft möchte ich auch gleich lostippen, wenn ich was lese!
Aber wenn ich das merke, gehe ich erstmal ne Runde mit Hundine.
Meist finde ich danach schon den Beitrag, auf den ich antworten wollte, nicht mehr wieder…😀

Ich finde, dass sollten wir hier auch hinkriegen. Bisher ging’s ja auch eigentlich ganz gut, finde ich… auch wenn’s einige meiner Beiträge nicht überlebt haben…🥴
 
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Ulli
22. Mai 13:16
Ja.. das Buch liegt hier vor mir.
Interessanterweise heißt mein Dackel "Ulli"
Nun könnte man denken,dass...aber nein...
Mein Ulli heißt so weil's mir so in den Sinn kam und ich später erst über das Buch gestolpert bin.
Als Kind hatte ich schon einen Sinn für Dackel und mir meinen "Rüpel" zusammen gespart.
Einige Jahre war ich auch Begleitung eines Jägers.
Ich liebe den Wald und die Wiesen.
Somit ist es meine Passion mit jagdlichen Trieben beim Hund und den damit verbundenen Charakter eine Symbiose zu finden.
Wer im Wald laut ist, geht nach Hause....
Mein Ulli ist eine leise Sohle und wir genießen es zutiefst still, ganz Still zu sein und hineinzuhören in unsere Umgebung.

Als ich das Buch von Ulli Reichmann vor mir hatte und ihre Inspirationen zur Freundschaft, habe ich gewusst, dass ich nicht mehr alleine mit meinem Splien bin.
Ich bin dankbar so sein zu können und einen Dackel an meiner Seite zu haben mit dem ich durch Blicke und stille Gesten frei und ohne Leine stundenlang Umherstreifen kann.
Vertrauen und Wertschätzung sind Fundamente die es möglich machen.
Ich schätze an meinen Ulli, sein Vertrauen in mir und die Bereitschaft mitzudenken. Seine Signale, die Geschwindigkeit, Körpersprache und Blickkontakt geben mir Aufschluss über unsere Situation und mögliche Gefahren.
Ich könnte jetzt hier ein Buch darüber schreiben...
Selber erleben was dein treuer Freund zu geben im Stande ist,ist viel erbaulicher als die Geschichte anderer.
In dem Sinne
Schöne Pfingsten
Ulli und ich fahren in die Böhmische Schweiz und erkunden Neues ⚜️🍀🦴🐾
 
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Jochen
22. Mai 13:47
Ja.. das Buch liegt hier vor mir. Interessanterweise heißt mein Dackel "Ulli" Nun könnte man denken,dass...aber nein... Mein Ulli heißt so weil's mir so in den Sinn kam und ich später erst über das Buch gestolpert bin. Als Kind hatte ich schon einen Sinn für Dackel und mir meinen "Rüpel" zusammen gespart. Einige Jahre war ich auch Begleitung eines Jägers. Ich liebe den Wald und die Wiesen. Somit ist es meine Passion mit jagdlichen Trieben beim Hund und den damit verbundenen Charakter eine Symbiose zu finden. Wer im Wald laut ist, geht nach Hause.... Mein Ulli ist eine leise Sohle und wir genießen es zutiefst still, ganz Still zu sein und hineinzuhören in unsere Umgebung. Als ich das Buch von Ulli Reichmann vor mir hatte und ihre Inspirationen zur Freundschaft, habe ich gewusst, dass ich nicht mehr alleine mit meinem Splien bin. Ich bin dankbar so sein zu können und einen Dackel an meiner Seite zu haben mit dem ich durch Blicke und stille Gesten frei und ohne Leine stundenlang Umherstreifen kann. Vertrauen und Wertschätzung sind Fundamente die es möglich machen. Ich schätze an meinen Ulli, sein Vertrauen in mir und die Bereitschaft mitzudenken. Seine Signale, die Geschwindigkeit, Körpersprache und Blickkontakt geben mir Aufschluss über unsere Situation und mögliche Gefahren. Ich könnte jetzt hier ein Buch darüber schreiben... Selber erleben was dein treuer Freund zu geben im Stande ist,ist viel erbaulicher als die Geschichte anderer. In dem Sinne Schöne Pfingsten Ulli und ich fahren in die Böhmische Schweiz und erkunden Neues ⚜️🍀🦴🐾
Oh ja, schreibe hier ein Buch, das klingt ja ganz großartig mit euch beiden. Ich finde Lärm im Wald auch ganz furchtbar, das Wild allerdings nicht, das weiß ganz genau, dass Schreihälse ungefährlich sind, aber die Schleicher oft nicht.