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zuletzt 2. Juni

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Frank
1. Mai 10:49
Ich habe heute was Schräges erlebt. Bin mit beiden auf der Morgenrunde, da erschallt ein lauter Knall. Es war erstmal Party angesagt, weil beide nicht schussfest sind. Irgendwann hatten sie sich wieder einigermaßen eingekriegt, da sehe ich den Jäger an seinem Auto. "Moin. Was haben Sie geschossen?" "Einen Rehbock." "In der Brut- und Setzzeit?" "Ja, die sind ausgenommen" Weil ich kein erlegtes Tier bei ihm gesehen habe, frage ich noch: "Und getroffen?" "Ja, der liegt da 200m weiter am Wegesrand, nicht erschrecken. Und danke, dass sie die Brut- und Setzzeit so verinnerlicht haben und ihre Hunde angeleinen" So jetzt die Frage, hättet ihr eure Hunde schnüffeln lassen? Pepe war nicht besonders interessiert, aber Willy habe ich kaum weiter bekommen. Gut, obige Situation wird sehr selten sein, aber lasst ihr eure Hunde an Kadaver riechen, zB. totem Geflügel oder Fischen etc.?
Ich sehe da kein Problem solange Hundine nicht anfängt daran herum zu lecken oder sowas.
An alte Kadaver lasse ich meine aber i.d.R. nicht ran wenn ich diese vorher sehe.
Entdeckt sie diese vor mir und schnüffelt schon daran herum gehe ich zu ihr, schaue mir das interessiert an, rufe sie dabei(!) ab und belohne sie fürs Zurückkommen oder Abstand halten und die Entdeckung.
 
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Doro
1. Mai 11:17
Ich habe heute was Schräges erlebt. Bin mit beiden auf der Morgenrunde, da erschallt ein lauter Knall. Es war erstmal Party angesagt, weil beide nicht schussfest sind. Irgendwann hatten sie sich wieder einigermaßen eingekriegt, da sehe ich den Jäger an seinem Auto. "Moin. Was haben Sie geschossen?" "Einen Rehbock." "In der Brut- und Setzzeit?" "Ja, die sind ausgenommen" Weil ich kein erlegtes Tier bei ihm gesehen habe, frage ich noch: "Und getroffen?" "Ja, der liegt da 200m weiter am Wegesrand, nicht erschrecken. Und danke, dass sie die Brut- und Setzzeit so verinnerlicht haben und ihre Hunde angeleinen" So jetzt die Frage, hättet ihr eure Hunde schnüffeln lassen? Pepe war nicht besonders interessiert, aber Willy habe ich kaum weiter bekommen. Gut, obige Situation wird sehr selten sein, aber lasst ihr eure Hunde an Kadaver riechen, zB. totem Geflügel oder Fischen etc.?
In dem Falle hätte ich Mila auch schnuppern lassen, wenn sie Interesse gezeigt hätte. An töten Vögeln hat sie kein Interesse. Ratten und Mäuse versuche zu vermeiden, weil ich Angst habe dass diese vergiftet wurden. Mila hat vor Jahren schon mal ne tote Maus gefunden und gefressen. (Hat früher aber auch alles gefressen, was nur annähernd nach fressbarem roch) Ansonsten habe ich bisher nur zermatschtes gesehen, wo ich daneben 🤮würde wenn ich näher ran ginge. Alleine würde ich sie wissentlich nicht hin lassen.
 
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Katja
1. Mai 19:06
Ich habe heute was Schräges erlebt. Bin mit beiden auf der Morgenrunde, da erschallt ein lauter Knall. Es war erstmal Party angesagt, weil beide nicht schussfest sind. Irgendwann hatten sie sich wieder einigermaßen eingekriegt, da sehe ich den Jäger an seinem Auto. "Moin. Was haben Sie geschossen?" "Einen Rehbock." "In der Brut- und Setzzeit?" "Ja, die sind ausgenommen" Weil ich kein erlegtes Tier bei ihm gesehen habe, frage ich noch: "Und getroffen?" "Ja, der liegt da 200m weiter am Wegesrand, nicht erschrecken. Und danke, dass sie die Brut- und Setzzeit so verinnerlicht haben und ihre Hunde angeleinen" So jetzt die Frage, hättet ihr eure Hunde schnüffeln lassen? Pepe war nicht besonders interessiert, aber Willy habe ich kaum weiter bekommen. Gut, obige Situation wird sehr selten sein, aber lasst ihr eure Hunde an Kadaver riechen, zB. totem Geflügel oder Fischen etc.?
Böcke sind in den meisten Bundesländern ab dem 15. April wieder zu schiessen. Gab’s bei uns jetzt auch schon…

Polli war beim ersten Reh erst recht gleichgültig (wir wollten wissen, was sie nasentechnisch so drauf hat, aber da wusste sie mit ihrer Nase recht wenig anzufangen… inzwischen ist das anders!), aber irgendwas hat sie dann doch in die Nase gekriegt, dass sie plötzlich der Meinung war „das ist jetzt meins!“. Für sie total ungewöhnlich… und wir haben das denn doch unterbunden.

Inzwischen akzeptiert sie, dass sie schnüffeln darf, aber warten muss, bis sie ihren Teil kriegt. Das kann dann mal Herz oder Nieren oder auch Pansen sein.
Sie ist aber eh nicht so der Frischfleisch-Esser, sondern steht mehr auf Pizza & Co…🥴
Von daher hält sich der Enthusiasmus in Grenzen.

Bei frisch Geschossenem sehe ich da eher kein Problem, aber Aas darf sie definitiv nicht ran… wir hatten dies Jahr hier ziemlich viele tote Kraniche: da hatte sie definitiv wegzubleiben!

Generell würde ich immer beobachten und dann im Zweifelsfalle so steuern, dass alles unter Kontrolle bleibt. Es verrät einem nämlich ziemlich viel über seinen vierbeinigen Begleiter!😀
 
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Kirsten
2. Mai 13:19
Ich bin bereit, zumal in einem anderen Thread auch berichtet wird, daß der Jagdtrieb da auch voll mit 4 Jahren durchkam. Aber, als die Videos entstanden sind, war auch Abendzeit und die Muttis wollten wohl zu ihren Kitzen in der Wiese neben dem Weg. Normal gehe ich da abends nicht mehr lang. Wir können auch ruhig und ohne Leine. Aber ich höre sehr gerne auch deine Ratschläge. Ich werde aber wahrscheinlich nicht so zeitnah antworten können.
Ich hab’s mal als Videobeitrag abgefilmt. Ich hoffe, es ist verständlich, was ich meine.

Im Praxisbuch ist es super anschaulich erklärt, was eine zum Hund gerichtete Körperfront bewirkt, oder wann man sich besser seitlich dreht oder oder wie man den Hund mitnehmen kann, in dem man ihn über Körper ausrichten, Lob, Tempo einläd mit einem mitzukommen.

Ich finde es total hilfreich die Beispiele und Lösungen im Buch gezielt auszuprobieren, damit man sie versteht und bewusst anwenden kann und mit dem Hund nicht in einer Situation gefangen ist, in die man nicht hineinwollte, es sich aber über den Bewegungsfluss so ergeben hat.
 
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Sylvia
2. Mai 14:30
Ich hab’s mal als Videobeitrag abgefilmt. Ich hoffe, es ist verständlich, was ich meine. Im Praxisbuch ist es super anschaulich erklärt, was eine zum Hund gerichtete Körperfront bewirkt, oder wann man sich besser seitlich dreht oder oder wie man den Hund mitnehmen kann, in dem man ihn über Körper ausrichten, Lob, Tempo einläd mit einem mitzukommen. Ich finde es total hilfreich die Beispiele und Lösungen im Buch gezielt auszuprobieren, damit man sie versteht und bewusst anwenden kann und mit dem Hund nicht in einer Situation gefangen ist, in die man nicht hineinwollte, es sich aber über den Bewegungsfluss so ergeben hat.
Danke für deine Mühe mir so zu verdeutlichen was du meinst. Bei dem Video wo sie sich so hochgespult hat, hätte ich tatsächlich Problemlos abbiegen können. Dann hätte ich sie aber schon kraftvoll zurückziehen müssen. Damit habe ich aber letztendlich kein Problem, wenn es sie aus der Situation rausholt. Ist halt nur nicht ganz so schön für sie. Ich hätte es wohl auch gemacht ( zumindest stehengeblieben und Leine eingeholt) wenn ich nicht gefilmt hätte.
Bei deinem Beispiel mit Wildwechsel wo ich dem Hund auf der Fährte ruhig folge, mache ich doch gemeinsame Spurverfolgung, die ich dann irgendwann beenden muss. Aber dann stehe ich dem Hund ja tatsächlich bei der Umkehr im Weg. Klar kann ich mich schon seitlich wegdrehen. Werde ich probieren. Oder habe ich es missverstanden?
Am besten kaufe ich mir auch mal das Praxisbuch.
Seitlich wegdrehen oder den Rücken zuwenden, ist auf jeden Fall nochmal ein guter Hinweis.
Aber wo ist die Grenze zwischen gemeinsam jagen/Spuren verfolgen und zu viel des Guten🤔. Klar ist in die Leine springen und rum janken zu viel und der Hund sollte da möglichst freundlich rausgeholt werden.
Erstmal vielen Dank für deine Ratschläge🤗
 
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Steffi
2. Mai 18:11
Ich hab’s mal als Videobeitrag abgefilmt. Ich hoffe, es ist verständlich, was ich meine. Im Praxisbuch ist es super anschaulich erklärt, was eine zum Hund gerichtete Körperfront bewirkt, oder wann man sich besser seitlich dreht oder oder wie man den Hund mitnehmen kann, in dem man ihn über Körper ausrichten, Lob, Tempo einläd mit einem mitzukommen. Ich finde es total hilfreich die Beispiele und Lösungen im Buch gezielt auszuprobieren, damit man sie versteht und bewusst anwenden kann und mit dem Hund nicht in einer Situation gefangen ist, in die man nicht hineinwollte, es sich aber über den Bewegungsfluss so ergeben hat.
🥰...coole Idee, Kirsten und sehr süß, dass der Wauzi ein Gesicht hat und der Mensch nicht, da erkennt man Deinen Focus😃.
Ich habe tatsächlich auch Erfahrungen mit dem körpersprachlichen Schieben. Nicht im jagdlichen Zusammenhang, sondern bei Lumi im Bezug auf kleine, wuselige Hunde..also noch kleiner und wuseliger als sie🙄😅. Sie hat da den Impuls, selbst auf Entfernung hinzusteppen..Der Moment, in dem sie noch überlegt und angespannt steht ist entscheidend. Ein Schritt frontal in ihre Richtung und sie flitzt bellend los. Worte, Kommandos, Leckerli, Ablenkung mit Spielzeug und sie flitzt los, selber umdrehen und weggehen klappt zu ca. 40 %..häufiger ist der Reiz zu stark und sie flitzt los. Was hilft ist ruhig stehen bleiben, sich halb abwenden und den eigenen Fokus / Blick auf etwas anderes lenken. Das gibt ihr Raum durchzuatmen und sich zu sammeln. Sie ist dann wieder ansprechbar.
 
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Doro
3. Mai 17:09
Wir sind heute auch mal wieder ein bisschen ausgerastet 🤪. Bei der Reaktion nehme ich an, dass sie ein Reh 🦌 oder Ähnliches gesehen hat. Wir Menschen haben natürlich wieder nichts gesehen 🫣Das sie null ansprechbar war brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Mein Mann hielt die Leine und ich habe mich neben Mila gehockt, habe sie umarmt, ihre Brust gestreichelt und ihr ruhig versichert, dass alles gut ist. Sowie sie aufhörte laut zu geben habe ich sie gelobt. Nicht aufputschend, sondern ganz ruhig „guuutes Mädchen“ Nach gefühlt 2 oder 3 Minuten konnte sie sich ganz kurz abwenden, um mir durchs Gesicht zu schlecken. Wir sind dann mit gespannter Leine weiter. Nur um die Ecke rum. Da stand eine Bank und wir haben Pause gemacht. Mila durfte Kekse suchen, mein Mann und ich habe eigene Kekse geknabbert und jeder bekam was zu trinken. Zwischen Video mit Gebell und Video mit Kekse suchen liegen 7 Minuten. Weitere 2 Minuten später hat sich Mila von selbst abgelegt und uns beim Knabbern zugeschaut.

Ich find es irre, wie schnell sie mittlerweile runter kommen kann.
 
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Maren
3. Mai 17:31
Ich hab’s mal als Videobeitrag abgefilmt. Ich hoffe, es ist verständlich, was ich meine. Im Praxisbuch ist es super anschaulich erklärt, was eine zum Hund gerichtete Körperfront bewirkt, oder wann man sich besser seitlich dreht oder oder wie man den Hund mitnehmen kann, in dem man ihn über Körper ausrichten, Lob, Tempo einläd mit einem mitzukommen. Ich finde es total hilfreich die Beispiele und Lösungen im Buch gezielt auszuprobieren, damit man sie versteht und bewusst anwenden kann und mit dem Hund nicht in einer Situation gefangen ist, in die man nicht hineinwollte, es sich aber über den Bewegungsfluss so ergeben hat.
Sehr verständlich erklärt, liebe Kirsten. Ich finde die Tipps und Übungsansätze im Praxisbuch auch sehr hilfreich. Alleine das Beobachten/ beim Hund sein fällt nicht jedem leicht, aber auch stets dabei die eigene Körpersprache und Signale zu bedenken und richtig einzusetzen, das braucht Zeit und Übung. Ich denke mir seit Tagen, dass ich das Buch erneut demnächst lesen werde. Wie bei vielem zu Erlernenden, vertieft sich einiges theoretische nach Übung und Reindenken bei nochmaliger Lektüre... Euch einen schönen Abend 👋🏻
 
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Maren
3. Mai 17:50
Nochmal ich...
Das Video wurde doch länger als erwartet, Entschuldigung! Ich übersetze auch gerne den Dialekt, der sich immer wieder durchschlägt.😅😂
Zum Video: Normalerweise hängt die Schleppleine nicht durch. Da ich das Handy sonst nicht nutze während dem Spaziergang, konnte ich das nicht so gut händeln...
Liebe Grüße
 
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Doro
3. Mai 17:53
Sehr verständlich erklärt, liebe Kirsten. Ich finde die Tipps und Übungsansätze im Praxisbuch auch sehr hilfreich. Alleine das Beobachten/ beim Hund sein fällt nicht jedem leicht, aber auch stets dabei die eigene Körpersprache und Signale zu bedenken und richtig einzusetzen, das braucht Zeit und Übung. Ich denke mir seit Tagen, dass ich das Buch erneut demnächst lesen werde. Wie bei vielem zu Erlernenden, vertieft sich einiges theoretische nach Übung und Reindenken bei nochmaliger Lektüre... Euch einen schönen Abend 👋🏻
Ich habe das Praxis-Buch auch schon dreimal gelesen und mir fiel jedesmal was neues auf.😂
Zuletzt habe ich allerdings ein Buch von Ines Scheuer-Dinger gelesen.