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Verfasser
Tanja
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 49
zuletzt 23. Apr.

Sorgen eines Anfängers

Hallo liebe Hundefreunde, hier gibt es ja einen riesen Schatz an Erfahrung und jeder hat irgendwann mal mit dem ersten Hund angefangen. Daher frage ich euch, wann seid ihr bei eurem ersten Hund am Anfang wieder zur Ruhe gekommen? Ich habe mir sehr einen Hund gewünscht, ich habe mich gut vorbereitet, ich habe die Zeit für einen Hund und mein Mann unterstützt mich, auch wenn es eher mein Herzenswunsch war. Nun ist Auri seit einer Woche bei uns und das flattern im Bauch hört nicht auf. Gar nicht mal im Umgang mit ihm, sondern so generell. Machen wir alles richtig, was tut er jetzt, soll ich das und jenes nun schon anfangen oder auch nicht? Warum will er nicht in den Garten? Sollen wir ihn zum Geburtstag in drei Wochen mitnehmen oder zu Hause lassen? Was kann ich tun, damit mein Mann sich mit ihm wohler fühlt (er ist ohne Tiere aufgewachsen und das merkt man echt)? Ich mach mir viel zu viele Gedanken und Sorgen, kann das aber gar nicht abstellen. Ging es euch auch so und wie lange hielt das an?
 
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Veronika
Beliebteste Antwort
1. Sept. 08:17
Hallo Tanja, mein erste Hund ist sehr lange her aber mein jetzige Hund ist vollkommen anders als die Hunde davor. Am Anfang habe ich mich ähnlich gefüllt und auch ein paar Sachen falsch gemacht da ich nach meinen früheren Erfahrung gehandelt habe. Es wird sich schon legen, glaub mir. Er ist jetzt erst eine Woche bei euch. Lass euch alle ankommen und höre auf deinen Bauchgefühl. Hol dir einen Hundetrainer damit du individuell auf deinen Hund eingehen kannst.
 

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Veronika
1. Sept. 08:17
Hallo Tanja, mein erste Hund ist sehr lange her aber mein jetzige Hund ist vollkommen anders als die Hunde davor. Am Anfang habe ich mich ähnlich gefüllt und auch ein paar Sachen falsch gemacht da ich nach meinen früheren Erfahrung gehandelt habe. Es wird sich schon legen, glaub mir. Er ist jetzt erst eine Woche bei euch. Lass euch alle ankommen und höre auf deinen Bauchgefühl. Hol dir einen Hundetrainer damit du individuell auf deinen Hund eingehen kannst.
 
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Dogorama-Mitglied
1. Sept. 08:20
Hey , unsere Hündin ist seit 3 Monaten bei uns … hab das immer noch ! Obwohl ich mein Leben lang mit Hunden zusammen gelebt habe. Die meisten mit denen ich drüber spreche sagen das geht nie so ganz weg. Denke wenn man von Natur aus ein verkopfter Mensch ist muss man lernen einen Umgang damit zu finden zB. Regelmäßiger Austausch mit einer vertrauten Person die einen dann bisschen runter holen kann (im Idealfall eine Person die Erfahrung mit Hunden hat ) oder eine professionelle*n Trainer*in :)
 
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Tanja
1. Sept. 08:25
Ja genau so fühlt sich das an, ein unterschwelliges "oh Gott oh Gott, diese Verantwortung, ich schaffe das bestimmt nicht" 🙈 ist einfach ein doofes Gefühl, weil man ja eigentlich das hat, was man immer wollte.
 
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Ma
1. Sept. 08:29
Das Gefühl kenne ich allzugut. Die ersten Wochen haben wie uns gefragt ob wir alles richtig machen und uns nur Sorgen gemacht. Man hinterfragt alles, und verzweifelt manchmal an sich selbst. Mir hat am Anfang die Welpen oder Hundeschule geholfen bzw. mit anderen Hundehaltern geredet und ausgetauscht. Jetzt ist der kleine Mann schon fast 4 Monate bei uns und dieses Gefühl ist ab und zu noch da. Es wird wohl nie komplett weggehen aber ein Hundetrainer meinte zu mir : Leb dein Leben und lass es dir nicht vom Hund bestimmen. Ihr seid eine Wohngemeinschaft mit eigenem Leben! Das spielt sich alles ein. Denke ihr braucht noch paar Wochen aber dann ist er so ein fester Bestandteil deines Alltags. Versuch ihn ruhig weniger zu beachten, dann kann er entspannen. Du machst das sicherlich gut. Es ist dein Hund und du weisst wie es am besten für ihn ist. Wenn du ihn mit zum Geburtstag nehmen möchtest, dann mach das. Aber führ ihn langsam ran. Stück für Stück. Wenn es zu viel ist, dann fahrt früher heim.
 
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Dogorama-Mitglied
1. Sept. 08:35
Liebe Tanja, so ähnlich war es bei uns auch. Wir hatten noch nie einen Hund und haben uns für eine Hündin aus dem Tierschutz aus Ungarn entschieden. Kurz bevor sie kam, kamen immer mehr Zweifel, ob es richtig war, ob wir das schaffen, ob wir alles bedacht haben - ich habe damals ernsthaft überlegt, alles wieder abzublasen - .... als sie dann da war, waren wir die ersten Tage einfach nur happy und dann ging es wieder los mit der Spirale "was wäre, wenn ..." das hat dann eine Weile gebraucht, bis wir da wieder raus waren. Aber das wird, glaub mir. Gebt euch allen ein bisschen Zeit, auch deinem Mann und Auri, das wird, versprochen. Zum Thema Geburtstag würde ich sagen: Dieses Jahr auslassen und nächstes Jahr wieder mitfeiern. Auri ist erst ein paar Tage bei Euch, er ist noch nicht richtig angekommen und wird (noch) nicht verstehen, dass Ihr wiederkommt. Mitnehmen würde ich ihn auf keinen Fall, das könnte zu Stress für alle und vielleicht unerwünschten Folgen (z.B. ein Beißen) führen. Alternativ könnt ihr euch ja vielleicht mit Feiern und Dogsitting abwechseln 😉
 
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Katrin
1. Sept. 08:38
Suki zog damals zum Ferienstart hier ein, ich war also alleine mit dem Welpen und den kids, da hatte ich für Welpenblues gar keine Zeit🙈. Ich bin aber auch mehr der Bauchmensch. Sorgen habe ich mir keine gemacht war aber echt froh als mein Mann dann Urlaub hatte und die kids im Auge behalten konnte.
 
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Dogorama-Mitglied
1. Sept. 08:39
Hey ☺️ das ist ganz normal war bei mir auch so 👍🏻👌 und das einzige was ich sagen kann ist das ihr irgendwann eure Routine etc finden werdet und was das Thema Hund mit nehmen etc angeht sprich mit den Leuten was die dazu sagen aber das wichtigste ist hör darauf was du als das richtig empfindest 👌
 
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Brenda
1. Sept. 08:53
Meine fünfmonatige Frieda ist mein zweiter Hund. Bedenken hatte ich beim ersten Hund keine, habe mir aber von Anfang an Hilfe in zwei Hundeschulen geholt. Und viel Austausch mit anderen Hundebesitzern beim Ausführen und Spielen mit der Hündin gehabt. Bei meiner jetzigen Hündin hatte ich einige Tage vor dem Abholen ein bisschen Angst vor der Verantwortung, aber lächerlich, unser Alltag ist viel entspannter nun, denn wir haben eine Hündin, die alles richtig macht, uns alle liebt und Liebe einfordert und pure Freude bringt. Aber natürlich muss man zu Beginn viel Rücksicht auf einen Welpen nehmen, erst als Junghund mit einem Jahr ist er ein Partner an deiner Seite, der dich überall hin mit begleiten können sollte, meine damit die Weite und Höhe einer Strecke, die Art und Weise eines Urlaubes. Vor drei Jahren war ich nicht im Urlaub wegen meiner kranken Hündin, letztes Jahr nicht wegen Corona und dieses Jahr nicht wegen meinem Welpen 🤷‍♀️. Aber einige Tage, welpengerecht gestaltet, waren dann doch noch drin. Auf jeden Fall muss jeder von euch mit dem Welpen arbeiten, nur so wächst eure Bindung, eure Liebe, eure Sicherheit. Mit dem Training fängt man sofort an, das ist auch Spiel und Beschäftigtigung für Vier- und Zweibeiner. Unbedingt eine Hundeschule suchen, für den Welpenkurs ist dein Hund nicht zu jung, alles Gute 🙋‍♀️ 🐶
 
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Sonja
1. Sept. 08:55
Mein Tipp, geht zusammen in eine Hundeschule also du dein Mann und dein Hund. Dort wird nicht nur der Huund , sondern auch ihr und es hilft ein richtiges Team zu werden. Unternehmt auch viel zu dritt. Wenn möglich würde ich den Hund zum Geburtstsg mitnehmen. Jeder Hund muss erst lernen alleine zu bleiben und das Schritt für Schritt, erst wenige Minuten dann langsam etwas länger, das ganze werdet ihr wohl nicht in 3 Wochen hinbekommen . Besonders nach so kurzer Zeit ist es besser das der Hund euch begleiten darf. Nehmt eine Decke oder ein Spielzeug mit. Wenn der Geburtstag bei Freunden in einer Wohnung ist, könnt ihr die ja auch um ein ruhigeres Plätzchen für euren Hund bitten. Je mehr man mit dem Hund zusammen verbringt, desto sicherer wirst im Umgang mit ihm. (Falls du Kinder hattest/hast, laut meinen Freunden und Bekannten ist die "gewöhnung an den Hund " ähnlich. Die unsicherheit verschwindet langsam Ich selbst habe keine😉) Ich selbst hatte in er schon mit Hunden zu tun , also bin mit Hunden aufgewachsen, und später eine Weile in einem Tierheim gearbeitet. Kenne diese "anfangsunsucherheit" nicht😉. Aber bei meinem ersten Pferd wars anders, da hatte ich am Anfang auch "bedenken" aber je mehr man mit dem Tier beschäftigt verschwindet das.😆
 
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Nike
1. Sept. 09:05
Wenn man alle Hunde zusammenzählt, die mich seit meinem ersten Lebensjahr zumindest "streckenweise" begleitet haben, ist das Ergebnis locker zweistellig. Aber jeder Hund ist anders - und so lernt man zwar aus seinen Erfahrungen und macht mit der Zeit vieles intuitiv richtig, aber muss sich trotzdem jedes Mal auf das neue Individuum einstellen, das es nun zu prägen und zu erziehen gilt. Jeder Hund stellt einen vor andere große Herausforderungen und auf sehr viele Fragen gibt es keine Standardantwort. Was man Fiffi mit 12 Wochen locker zumuten konnte, wäre für Bella im gleichen Alter vielleicht viel zu viel. Ich habe aktuell zum Beispiel zum ersten Mal in meinem Leben eine sehr schüchterne, teilweise ängstliche Hündin. Ganz ehrlich, ich habe damals, als sie noch ein Welpe war, gedacht, dass sich das wesentlich schneller legen würde, wenn sie nur genug gute Erfahrungen gemacht. - Pustekuchen! Trotz anständiger Sozialisierung hat sie auch mit 9 Monaten noch (je nach Tagesform mal mehr und mal weniger) Angst vor fremden Hunden, Menschen und Gegenständen, was gepaart mit der Pubertätsknete im Kopf manchmal eher hässliche Blüten trägt. So denke natürlich auch ich viel darüber nach, wie ich ihr hier NOCH besser helfen kann, und jeder Tag mit ihr bedeutet neben sehr viel Spaß, Freude und Erfolgserlebnissen immer auch Arbeit sowie ein bisschen Frustration und auch Zweifel, wenn irgendwas doof gelaufen ist. Das ist meiner Meinung nach aber völlig normal und irgendwann wächst man in dieses Wechselbad der Gefühle hinein. Und ALLES macht höchstwahrscheinlich niemand richtig - auch beim 10. Hund. 😉 Also Kopf hoch, du wirst mit der Zeit schon von ganz alleine entspannter werden. Das spielt sich alles noch ein.
 

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