Home / Forum / Verhalten & Psychologie / Hundesprache Lesen und Verstehen

Verfasser-Bild
Kim
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 95
zuletzt 28. Aug.

Hundesprache Lesen und Verstehen

Könnt ihr die Sprache von eurem eigenen Schützling lesen und richtig deuten?

Gibt es Unterschiede zu anderen Hunden?

Wisst ihr wie Hunde untereinander kommunizieren?

Arbeitet ihr auch auf der Basis mit eurem Hund? Wenn ja, funktioniert es?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Karin
27. Aug. 06:20
Was heißt nur über Körpersprache? Wenn dein Hund 5 Meter vor dir steht und sich gerade für etwas anderes interessiert, dann musst du dich wahrscheinlich auch verbal bemerkbar machen wenn du was dringendes von ihm willst. Oder wie gehst du da vor? Ich achte auch sehr auf die Körpersprache meiner Hunde. Bin hin und wieder auch verblüfft, wie „widersprüchlich“ diese sein kann. Als Beispiel: meine kleine Hündin springt mir immer auf den Schoß um gestreichelt zu werden. Kaum ist sie bei mir zeigt sie Lefzenlecken, ist angespannt, dreht ihr Gesicht weg. Sie legt sich dann hin um gestreichelt zu werden. Ihr ist diese „plötzliche“ Nähe zu mir zu nah, hat dies aber selbst so gewählt.
Das würde ich aus der Ferne so verstehen das deine Hündin zwar den Kontakt liebt aber nicht ständig durch gewuselt werden möchte. Viele Hunde lieben es einfach sich eng an den Menschen zu legen. Es genügt ihnen wenn man eine Hand einfach nur auflegt. Einfach mal ausprobieren welche Signale sie dann sendet. LG 👋
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Petra
27. Aug. 06:31
Das würde ich aus der Ferne so verstehen das deine Hündin zwar den Kontakt liebt aber nicht ständig durch gewuselt werden möchte. Viele Hunde lieben es einfach sich eng an den Menschen zu legen. Es genügt ihnen wenn man eine Hand einfach nur auflegt. Einfach mal ausprobieren welche Signale sie dann sendet. LG 👋
Danke auch für deine Sichtweise.
Wenn ich zu streicheln aufhöre, dann fängt sie zu Zucken und ruckeln an. Erst wenn ich wieder weiter streichle hält sie wieder still und genießt.
Lisa- Eileen hatte auch schon drauf geantwortet. Denke wirklich das es einfach eine höfliche Geste von ihr sein könnte.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Vivien
27. Aug. 06:32
Was heißt nur über Körpersprache? Wenn dein Hund 5 Meter vor dir steht und sich gerade für etwas anderes interessiert, dann musst du dich wahrscheinlich auch verbal bemerkbar machen wenn du was dringendes von ihm willst. Oder wie gehst du da vor? Ich achte auch sehr auf die Körpersprache meiner Hunde. Bin hin und wieder auch verblüfft, wie „widersprüchlich“ diese sein kann. Als Beispiel: meine kleine Hündin springt mir immer auf den Schoß um gestreichelt zu werden. Kaum ist sie bei mir zeigt sie Lefzenlecken, ist angespannt, dreht ihr Gesicht weg. Sie legt sich dann hin um gestreichelt zu werden. Ihr ist diese „plötzliche“ Nähe zu mir zu nah, hat dies aber selbst so gewählt.
Klar hunde kommunizieren ja auch durch laute. Wenn ich was von meinem hund möchte rufe ich diesen natürlich auch mit namen und signal, zb Sitz oder komm aber ich achte dabei darauf das meine Körpersprache passt. Bei einem sitz fixiere ich meine hund gebe das passende sicht und Lautzeichen und stehe Grade mit auf ihn gerichteten körper. Bei einem komm her mache ich mich etwas kleiner meine Körpersprache ist lockerer und ich drehe mich leicht seitlich. So signalisiere ich das ich keine gefahr bin oder mein hund widersprüche sieht. Ein komm mit der Körpersprache eines soldaten mit starrem blick auf den hund und grade auf ihn gerichtet wirkt für Tiere bedrohlich da geht man dann ungern hin
 
Beitrag-Verfasser
Tina
27. Aug. 06:35
Ich finde es spannend, dass Hundesprache scheinbar plötzlich zum Stein der Weisen wird.

Gute Hundetrainer -ja, sie sind rar - haben schon vor Jahrzehnten betont wie wichtig es ist, zu mindestens die einfachsten Vokabeln der Hundesprache zu kennen. Es ist nichts neues. Ich lebe es seit vielen Jahren.

Heute wird häufig übertrieben und die Hunde werden in einer Dauerschleife beobachtet. Dabei wird vergessen, dass schon die Beobachtung durch den Menschen, dass Verhalten des Hundes ändern kann. Der Mensch wird zur Störvariablen.

Die Bipolarität der Kommunikation wird häufig missachtet. Der Hund gähnt: also hat er Stress. Nein, er kann auch müde sein. Schwanzwedeln: er freut sich oder er steht kurz vor einem Angriff?

Schmerzen können Hundesprache komplett verändern. Das wird meistens völlig ausgeklammert.

Ad absurdum wird es, wenn man versucht als Mensch Hundesprache nachzuahmen. Das ist dann die Krönung und zeigt endgültig wie wenig die meisten über Hundesprache wissen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Carola
27. Aug. 06:45
Jeder der einen Hund hat sollte sich mit der Kommunikation von Hunden beschäftigen.
Zum einen gibt es die Kommunikation der Hunde untereinander die recht unterschiedlich sein kann.
Manche Hunde drücken sich sehr fein aus andere eher grobschlächtig und das kann auch schon mal zu Missverständnissen untereinander führen. Hier sollte man vor allen Dingen die Signale des eigenen Hundes kennen. Manchmal geht es so schnell, dass man nicht immer alles im Blick haben kann.
Zum Glück sind die Hunde da schlauer als die Menschen und es funktioniert fast immer untereinander.
Ich habe zwei Hunde und es ist schon interessant zu beobachten wie fein die beiden miteinander kommunizieren. Da reicht ein Blick, eine Bewegung und die Hunde verstehen sich oder klären auch so mal einen Konflikt.
Man muss auch unterscheiden ob es sich um Hunde handelt die sich kennen oder ob es sich um Hunde handelt die sich nicht kennen.
Dann gibt es die Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Wir müssen uns als Menschen nicht lächerlich machen indem wir versuchen die Hundesprache nachzuahmen und sollten auch unsere Hausgenossen nicht unterschätzen!

Sie können uns sehr gut einschätzen. Natürlich zeige ich meinen Hunden auch körpersprachlich wenn mir etwas nicht passt oder wenn mir etwas gut gefällt- und sie verstehen mich ganz genau. Das betrifft vor allen Dingen Situationen des täglichen Zusammenlebens.

Wenn ich mit meinen Hunden arbeite dann ist es immer eine Kombination aus Körpersprache, Worten und Handzeichen. Das lernen die Hunde und sie wissen was man von ihnen will.
Im Grunde verstehe ich die Fragestellung nicht ganz, da du ja scheinbar Hundetrainerin bist Kim? Was genau möchtest Du wissen?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Petra
27. Aug. 06:47
Klar hunde kommunizieren ja auch durch laute. Wenn ich was von meinem hund möchte rufe ich diesen natürlich auch mit namen und signal, zb Sitz oder komm aber ich achte dabei darauf das meine Körpersprache passt. Bei einem sitz fixiere ich meine hund gebe das passende sicht und Lautzeichen und stehe Grade mit auf ihn gerichteten körper. Bei einem komm her mache ich mich etwas kleiner meine Körpersprache ist lockerer und ich drehe mich leicht seitlich. So signalisiere ich das ich keine gefahr bin oder mein hund widersprüche sieht. Ein komm mit der Körpersprache eines soldaten mit starrem blick auf den hund und grade auf ihn gerichtet wirkt für Tiere bedrohlich da geht man dann ungern hin
Danke für deine Antwort!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sonja
27. Aug. 06:53
Also ich "Arbeite" bei meinen Tieren ( Hund und Pferd) sehr viel mit eigener Körpersprache und sehr wenig mit Worten, und ja es funktioniert sehr gut. Übrigens; wenn man genau/genauer hinguckt sind ihre Körperspachen , (also von Hund und Pferd )doch sehr ähnlich. Was das verstehen angeht; habe ich nie irgend welche "Bücher gewälzt", gelent habe ich durch beobachten, und ja gibt Hundetypen da fällt es mir schwerer Körpersprache (richtig) zu erkennen, zu lesen...🤗 aber niemand ist Perfekt ( auch wenn er/sie es denkt oder sein möchte...). Ich war schon immer der Typ, auch in meiner Kindheit die Tiere ( egal welche) Stundenlang beobachten konnte/habe und so lernt man meiner Meinung auch ihre "Sprache" am besten zu verstehen. Ja es gibt unteschiede von meinem Hund zu anderen, und zwar teils grosse und auch nicht wenige, mein Hund hat (noch) genetischen Woflanteil und dieses "Wolferbe" zeigt sich , bezüglich seoner Körpersprache, sehr oft feiner/vielschichtiger im vergleich zu anderen Hunden🤗 ( bin mit SH aufgewachsen und auch habe/hatte auch viel mit Hunden zu tun, z.B durch arbeit in TH/TS)
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sigi
27. Aug. 07:14
Nach den Frage Stellungen Antworten wir alle falsch - denke ich.(Hundesprache)
Siehe erste bis letzte Frage
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Tanja
27. Aug. 07:27
Ganz ehrlich? Erst hat mich diese Ausdrucksweise "Hunde lesen" irritiert, jetzt nervt sie mich zunehmend. Zu mir hat eine Tierärztin mal gesagt, sie hätte zwangsläufig ja schon Vieles gesehen, hätte aber noch nie jemanden kennengelernt, der seinen Hund so gut kennen würde wie ich es tue. Also schein ich sie ja drauf zu haben, die Hundesprache. Ich lebe 24/7 mit ihm zusammen, er begleitet mich überall hin. Je mehr wir zusammenwachsen und je enger die Bindung mit der Zeit wird, desto genauer weiß ich, wie er tickt und was er vorhat. Je älter ein Tier ist, desto mehr verschiebt sich die Kommunikation in Richtung Augen! Ich brauche dann kaum noch Kommandos. Wir schauen uns einfach an. Ich weiß, was er denkt und er weiß, was ich denke. Man nennt es innige Verbundenheit! Ich kenne ihn einfach und er kennt mich! Auch ich lebe die Beziehung eher und analysiere sie nicht. Sorry, wenn ich es so sage, aber durch Analyse entsteht in meinen Augen eine eher seelenlose Versuchskaninchen-Mensch-Beziehung.
 
Beitrag-Verfasser
Tina
27. Aug. 07:46
Nach den Frage Stellungen Antworten wir alle falsch - denke ich.(Hundesprache) Siehe erste bis letzte Frage
Meinst Du so? Aber das wäre ja völlig absurd und albern.

1. Situations- und kontextabhängig: 40-90 %
2. Redundante Frage. Siehe 1.
3. Siehe 1.
4. Ich arbeite mit Arbeitskollegen und nicht mit meinen Hunden.
5. Eben nicht. Andere Beziehungsebene.

Jetzt komme ich mir echt blöd vor. Genau deshalb hatte ich zu Beginn nachgefragt. 🫠