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Kim
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 95
zuletzt 28. Aug.

Hundesprache Lesen und Verstehen

Könnt ihr die Sprache von eurem eigenen Schützling lesen und richtig deuten?

Gibt es Unterschiede zu anderen Hunden?

Wisst ihr wie Hunde untereinander kommunizieren?

Arbeitet ihr auch auf der Basis mit eurem Hund? Wenn ja, funktioniert es?
 
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Sigi
27. Aug. 07:55
Meinst Du so? Aber das wäre ja völlig absurd und albern. 1. Situations- und kontextabhängig: 40-90 % 2. Redundante Frage. Siehe 1. 3. Siehe 1. 4. Ich arbeite mit Arbeitskollegen und nicht mit meinen Hunden. 5. Eben nicht. Andere Beziehungsebene. Jetzt komme ich mir echt blöd vor. Genau deshalb hatte ich zu Beginn nachgefragt. 🫠
😂😂
Nein! Im Prinzip reicht ein ja oder nein.
Oder wie arbeitet man z.b. mit fixieren?
Eingeklemmter Rute?
Ich reagiere darauf aber arbeite nicht damit.😁
 
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Nadine
27. Aug. 08:02
Ja können wir.
Und wir würden uns wünschen, mehrere Menschen würden sich damit beschäftigen 😏
 
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Karin
27. Aug. 08:23
Ich finde es spannend, dass Hundesprache scheinbar plötzlich zum Stein der Weisen wird. Gute Hundetrainer -ja, sie sind rar - haben schon vor Jahrzehnten betont wie wichtig es ist, zu mindestens die einfachsten Vokabeln der Hundesprache zu kennen. Es ist nichts neues. Ich lebe es seit vielen Jahren. Heute wird häufig übertrieben und die Hunde werden in einer Dauerschleife beobachtet. Dabei wird vergessen, dass schon die Beobachtung durch den Menschen, dass Verhalten des Hundes ändern kann. Der Mensch wird zur Störvariablen. Die Bipolarität der Kommunikation wird häufig missachtet. Der Hund gähnt: also hat er Stress. Nein, er kann auch müde sein. Schwanzwedeln: er freut sich oder er steht kurz vor einem Angriff? Schmerzen können Hundesprache komplett verändern. Das wird meistens völlig ausgeklammert. Ad absurdum wird es, wenn man versucht als Mensch Hundesprache nachzuahmen. Das ist dann die Krönung und zeigt endgültig wie wenig die meisten über Hundesprache wissen.
Das stimmt, ich gebe dir vollkommen recht. Leider sehe ich trotz allem Wissen, (meiner Meinung nach!) immer noch sehr viele Menschen die so ein falsches Auftreten dem Hund ggü zeigen. Viele berichten darüber wie schlimm sie das ein oder andere Problem finden, jedoch wird nicht mal geschaut warum und weshalb der Hund das macht und wie man dies miteinander bewältigen könnte.
Das finde ich erschreckend.
 
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Steffi
27. Aug. 08:36
Lumi und ich - Ich und Lumi..wir stehen in regem Austausch, denn wir leben zusammen..Ich bin mir sicher, dass sie mich besser kennt, liest, versteht...als ich sie. Mein feinfühliges, schlaues Hundemädchen
 
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Sigi
27. Aug. 08:53
Lumi und ich - Ich und Lumi..wir stehen in regem Austausch, denn wir leben zusammen..Ich bin mir sicher, dass sie mich besser kennt, liest, versteht...als ich sie. Mein feinfühliges, schlaues Hundemädchen
Stimm ich zu 100% zu.🤗
Und im manipulieren sind sie auch besser, ohne Leckerlies.😂
 
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Tanja
27. Aug. 13:54
Also ich "Arbeite" bei meinen Tieren ( Hund und Pferd) sehr viel mit eigener Körpersprache und sehr wenig mit Worten, und ja es funktioniert sehr gut. Übrigens; wenn man genau/genauer hinguckt sind ihre Körperspachen , (also von Hund und Pferd )doch sehr ähnlich. Was das verstehen angeht; habe ich nie irgend welche "Bücher gewälzt", gelent habe ich durch beobachten, und ja gibt Hundetypen da fällt es mir schwerer Körpersprache (richtig) zu erkennen, zu lesen...🤗 aber niemand ist Perfekt ( auch wenn er/sie es denkt oder sein möchte...). Ich war schon immer der Typ, auch in meiner Kindheit die Tiere ( egal welche) Stundenlang beobachten konnte/habe und so lernt man meiner Meinung auch ihre "Sprache" am besten zu verstehen. Ja es gibt unteschiede von meinem Hund zu anderen, und zwar teils grosse und auch nicht wenige, mein Hund hat (noch) genetischen Woflanteil und dieses "Wolferbe" zeigt sich , bezüglich seoner Körpersprache, sehr oft feiner/vielschichtiger im vergleich zu anderen Hunden🤗 ( bin mit SH aufgewachsen und auch habe/hatte auch viel mit Hunden zu tun, z.B durch arbeit in TH/TS)
Die Körpersprache von Raubtieren und Fluchttieren soll zu einem gleichen Interpretationsergebnis führen können? Die haben doch eigentlich jeweils was ganz anderes im Sinn.. Kannst du das näher erläutern?
 
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Tina
27. Aug. 15:20
Ohne vorher komplett alles gelesen zu haben, zur Frage ob man mit der Körpersprache arbeitet....

Ja, unbedingt! Anders geht das gar nicht oder macht keinen Sinn?! Oder wie sagte es der Watzlawick: Man kann nicht nicht kommunizieren. (auch wenn man den Mund hält)

Also einen Hund in seiner Körpersprache sollte jeder HH zumindest mindestens halbwegs gut lesen und richtig deuten können, das sehe ich schon als absolute Basis für alle HH. Mit "halbwegs" meine ich - dass ich auch nicht jede feinste Nuance meines Hundes lesen/deuten kann. Ich bin ja auch kein Hund. 😅

Die eigene Körpersprache sollte einem auch bewusst sein, damit kann man so viel mehr machen als viele denken. Hunde können die kleinsten Dinge wie, wir uns bewegen und verhalten deuten.

Ich muss dazu ehrlich sagen, dass ich bei meiner Labbi-Hündin damals nicht den Fokus auf meine eigene Körpersprache gelegt hatte. Es war zwar alles top zwischen uns 2 und von meinem Denken/Verständnis der Kommunikation damals lief das bei uns hauptsächlich verbal ab, bzw alles andere von meiner Seite eher unbewusst.

Erst jetzt mit dem 2. Hund habe ich das Thema entdeckt, auch durch die Hundeschule, die ich früher noch nicht kannte. Ja, man kann einen Hund komplett ohne Worte auf einer Gassi-Tour steuern, die Richtung lenken, in die Leine ziehen verhindern ohne selbst zu ziehen. Ich habe natürlich keine Referenz und aktuell nur 1 Hund, mit dem ich das so mache. Ich empfinde sie für sehr sensibel, sie spricht sehr direkt und zuverlässig auf Körpersprache und Gesten an. Egal ob Einladen zum Mitkommen, Richtung wechseln, Blockieren etc. Ich finde das total cool und seitdem ich das auf dem Schirm habe, nutze ich das auch total gern und viel. Natürlich spreche ich auch trotzdem mit ihr und gehe nicht nur noch stumm mit ihr um 🤭

Kann es nur jedem empfehlen, der es evtl noch nicht so auf dem Schirm hat, das auch mal zu probieren, ggf sich zeigen zu lassen. Finde das ne sehr angenehme Erweiterung in der Kommunikation mit dem Hund und dem Hund scheint das auch zu gefallen weniger voll gequatscht zu werden 🤭
 
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Sonja
27. Aug. 15:29
Die Körpersprache von Raubtieren und Fluchttieren soll zu einem gleichen Interpretationsergebnis führen können? Die haben doch eigentlich jeweils was ganz anderes im Sinn.. Kannst du das näher erläutern?
Nein eigentlich, wenn man "genau/genauer hinguckt" ist der Unterschied nicht gross (Ohrenspiel der folgenden Beispiele bezieht sich auf Stehoren-Hunde) z.b.: offensiven drohen : beide legen Ohren an, neigen/senken den kopf, gehen "flacher" gehen vorwärts (erst oft langsam und dann plötzlich wie eine "Rakete" zum angriff über ) , blecken die zähne, fixieren den "Feind" ( bevor sie angreiffen losstürmen). Unsicherheit : beide machen sich klein, Schweif/Rute wird eingeklemmt, weichen zurück, schnelleres /geräuschvolleres Atmen (heftigeres hecheln, Nüstern werden gebläht) Nacken schulterbereich wird steiff /Hund macht einen "Kamm". Wohbefinden/Freude : beide, lockere Muskulatur/bewegung, Körpergewicht gleichmässig verteilt Ohren sind nach vorne gerichtet, häufiges Blinzeln, Gesichtsausdruck weich entspannt... sucht freiwillig die nähe des gegenübers ...etc...
 
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Sonja
27. Aug. 15:38
Die Körpersprache von Raubtieren und Fluchttieren soll zu einem gleichen Interpretationsergebnis führen können? Die haben doch eigentlich jeweils was ganz anderes im Sinn.. Kannst du das näher erläutern?
Pferd und Hund kommunizieren /verständigen sich durch Körpersprache sie können sich also bis zu einem gewissen grad "verstehen" . Dasselbe findet sich auch zwischen anderen Raub/Fluchttieren, egal ob nun Wolf und Reh oder Löwe und Zebra etc.... die Fluchttiere erkennen z.b..an der Körpersprache des Raubtiers ob für sie Gefahr besteht oder ob der "Räuber satt und zufrieden ist"... währe es anders , würde z.b. nicht beobachtet das die Fluchttiere in der nähe ruhenden oder umherstreifenden Raubtieren ruhig weitergrasen etc.
 
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Sonja
27. Aug. 16:02
Die Körpersprache von Raubtieren und Fluchttieren soll zu einem gleichen Interpretationsergebnis führen können? Die haben doch eigentlich jeweils was ganz anderes im Sinn.. Kannst du das näher erläutern?
Hier mal ein Beispiel von "entspannter Neugier/Wohlbefinden" ( achte auf das Ohrenspiel, die lockere Haltung von Maul/Fang/Lefzen, das Blinzeln etc. der beiden )