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Melanie
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zuletzt 20. Mai

Entscheidung, Hund abzugeben

Hallo, ich hadere mit der Entscheidung, nach einem neuen Zuhause für meinen 7-jährigen Sheltie-Rüden zu suchen. Er war bisher mit den Kindern im Wechselmodell abwechselnd bei mir und meinem Ex-Mann, der das aber nun beruflich nicht mehr schafft. Ihn allein zu betreuen würde mich zeitlich und kräftemässig sehr belasten und auch nur mit viel Fremdbetreuung gehen. Ich bin berufstätig (wenig Home Office möglich)und zudem chronisch erkrankt. Habe auch keinen Garten und keine Familie vor Ort. Hinzu kommt, dass mein Verlobter so gar kein Hundemensch ist und somit mich auch kaum unterstützen kann/will mit ihm. Unser Sheltie ist ein sensibler, menschenbezogener Hund, der in neuen Situationen etwas Zeit braucht, sich dann aber gut bindet. Ich habe aber große Angst, dass er sehr unter dem Wechsel leiden könnte. Aber ich weiß, dass es auch bei uns nicht mehr optimal für ihn wäre. Und auch graut es mir vor der Trauer der Kinder, die ihn sehr lieben. Hundepensionen sind zu weit weg und zu teuer und ich merke schon jetzt, dass private Betreuungs-Modelle ziemlich wacklig sind. Ich will auch nicht zu viel Hin und Her für ihn mit einem Nett aus zig verschiedenen Menschen. Was denkt ihr, wäre das geringere Übel für den Hund? Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Hunde so einen Umzug in ein neues Zuhause verarbeiten?
 
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Melanie
20. Mai 12:03
Kann dein Ex-Partner aushelfen? Vielleicht kann er die Hälfte oder sogar einen Großteil übernehmen?
Will er nicht. Er habe sich ja damals nur zum Hund überreden lassen … er ist daher für Abgabe
 
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Marie
20. Mai 12:03
Er mag Hunde nicht und das hat sicher auch mit seiner Angst vor Hunden zu tun. Abneigung plus Phobie, beides sehe ich bei ihm und die Phobie ist als Kind entstanden und wurde nie durch positive Gegenerfahrungen mit Hunden verändert
Sorry,bei einer Hundephobie würde er sich nicht im selben Raum aufhalten wollen!
 
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Melanie
20. Mai 12:05
Sorry,bei einer Hundephobie würde er sich nicht im selben Raum aufhalten wollen!
Es gibt verschiedene Ausprägungen von Phobien. Müssen hier keine Wortklauberei betreiben - er hat halt Angst vor Hunden. Hat Angst, sie anzufassen und kann zum Beispiel nicht einschlafen, wenn mein Hund im Raum ist.
 
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Birgit
20. Mai 12:06
Wie gesagt … ich habe zwei lange Arbeitstage, an denen auch mein Verlobter und meine Kinder durch Schule und Arbeit nicht einspringen können. Und mein Ex ist raus, der will sich nicht mehr kümmern. Hört bitte auf mit den 4-5 Personen. Es ist eine Person, die die Verantwortung trägt, nämlich ich. Die Kinder können ihn mal beschäftigen, löst, aber sind eben auch 6-7 h in der Schule und die Hälfte der Zeit beim Vater. Und mein Verlobter hat ganz konkret ne Hundephobie und will da zurzeit nicht ran . Er kommt klar, wenn der Hund mit im Raum ist, aber viel mehr ist für ihn aktuell nicht drin. Kann ich nicht erzwingen und hat mit einem traumatischen Kindheitserlebnis mit Hunden zu tun. Hundekitas sind 20-30 km entfernt und kosten pro Tag 40 Euro
Hallo Melanie,
so wie du gerade deine Situation beschrieben hast, gibt es meiner Meinung nach nur eine positive Lösung für deinen Hund: finde für ihn ein schönes neues Zuhause mit Menschen, die viel Zeit für ihn haben und a l l e ihn lieben. Wir haben auch schon 2 Hunde von Vorbesitzern übernommen und es gab keinerlei Probleme. Sie haben sich sehr schnell eingelebt und waren glücklich.
Außerdem sehe ich noch ein Problem: Was passiert, wenn dein Hund krank wird oder operiert werden muss? Deinem Verlobten ( kein Hundemensch) sind 250 EUR monatlich zu viel, aber bei Krankheit können mehrere tausend EUR zusammenkommen .
Ich wünsche dir, dass du die richtige Entscheidung für deinen Hund triffst und dir wünsche ich gute Besserung.
 
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Marie
20. Mai 12:07
Er mag Hunde nicht und das hat sicher auch mit seiner Angst vor Hunden zu tun. Abneigung plus Phobie, beides sehe ich bei ihm und die Phobie ist als Kind entstanden und wurde nie durch positive Gegenerfahrungen mit Hunden verändert
Jetzt hätte er doch die Gelegenheit positive Erfahrungen zu machen!
Aber anscheinend will er das auch nicht !
 
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Melanie
20. Mai 12:08
Jetzt hätte er doch die Gelegenheit positive Erfahrungen zu machen! Aber anscheinend will er das auch nicht !
Genau, will er nicht … und kann ich auch nicht erzwingen
 
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Frauke &
20. Mai 12:09
Du haderst nicht mit der Entscheidung, du suchst nach Entschuldigungen. Um ehrlich zu sein, ich find's zum kotzen. Da sind drei Erwachsene Personen und zwei teenys und nach sieben Jahren vergisst man plötzlich den Hund und seine Bedürfnisse. Geht dann einfach nicht ?!... Ich bin richtig wütend ... Sucht ein zu Hause! Mitleid, dass du dir allein mit der Arbeit vorkommst, kommt von mir nicht. Deinen neuen Partner finde ich noch verwerflicher, als den Hunde-unkompatibelen job deines Ex, der das wohl vorher in der Arbeitszeit wuppen musste - und dir ist fünf Tage die Woche nicht eingefallen, dass zwei Kinder und ein Hund im Haushalt eigentlich fehlen? Trennung ist fies, aber Kinder hat man eigentlich 7tage die Woche...einen Hund sein Leben lang... Hoffentlich passt das mit den Kindern... Und dem Hund ein Leben außerhalb des Irrsinns. "Die Kinder würden ihn vermissen" ...so herzlos - Der Hund verliert alles was er in dieser Welt zuordnen kann ! .... Du bist hier nicht im Familienforum, sondern im Hundeforum. Der Hund wird also abgegeben. Ja, ihr habt alle versagt in eurer Lebensplanung. Und nein, dogsharing wird's meiner Meinung nach nicht richten. Also entweder , du kriegst den Hund artgerecht (!!) eingeplant, oder du lässt es ganz. Sowohl bei der Abgabe artgerecht, als auch, wenn ein Arbeitstag planbar mit dem Hund laufen soll. Es waren eure Entscheidungen, ihr habt euch getrennt und nun ist das dennoch eure Verantwortung. Dafür habe ich kein Mitleid. Es nervt mich viel eher ! Soviele *trennungs- Tiere.... Einzeln hättet ihr das grundsätzlich auch nicht mit einem Hund geschafft ? Sry, hab ich kein Verständnis. "Halbe Halter"... Das sich welche um das Sorgerecht kloppen - ja, OK ...aber den Hund als Belastung sehen . Nein. Ihr werdet seine Belastung sein und er wird euch auch noch vermissen... Erwachsene Menschen , dass ich nicht lache... Eher wenn Kinder, Kinder haben. Im Netz nach trost und ausrede suchen.flüchten, neu machen, Verantwortung vergessen - ihr seid inkompatibel für den Hund geworden. Er muss drunter leiden . Tschüß...
Ich denke der Hund wird mit einem neuen Zuhause zurecht kommen. Vorausgesetzt, dass ist dann sein sicheres, endgültiges Zuhause.
Für die Kinder ist es ganz grausam. Ich war selber Scheidungskind. Ich weiß wie belasten das war. Wenn ich auch noch unseren Hund hätte abgeben müssen. Furchtbar!
Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken dir einen anderen Parter zu suchen. Einen, der dich in ALLEN schwierigen Lebenslagen unterstützt. Das macht man so, wenn man jemand liebt.
 
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Marie
20. Mai 12:10
Es gibt verschiedene Ausprägungen von Phobien. Müssen hier keine Wortklauberei betreiben - er hat halt Angst vor Hunden. Hat Angst, sie anzufassen und kann zum Beispiel nicht einschlafen, wenn mein Hund im Raum ist.
Da erübrigt sich doch ein darüber nachdenken ob der Hund bleiben kann oder nicht !
Wollt ihr so noch über Jahre Zusammenleben?
Der Hund spürt diese Abneigung,und er tut mir sehr leid!
 
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Micha
20. Mai 12:11
Da erübrigt sich doch ein darüber nachdenken ob der Hund bleiben kann oder nicht ! Wollt ihr so noch über Jahre Zusammenleben? Der Hund spürt diese Abneigung,und er tut mir sehr leid!
Der Hund braucht ein Zuhause, wo alle Menschen ihn lieben und nicht aus Angst meiden
 
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Marie
20. Mai 12:11
Genau, will er nicht … und kann ich auch nicht erzwingen
Dann ist einer von den Beiden am falschen Platz!