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Melanie
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Anzahl der Antworten 182
zuletzt 20. Mai

Entscheidung, Hund abzugeben

Hallo, ich hadere mit der Entscheidung, nach einem neuen Zuhause für meinen 7-jährigen Sheltie-Rüden zu suchen. Er war bisher mit den Kindern im Wechselmodell abwechselnd bei mir und meinem Ex-Mann, der das aber nun beruflich nicht mehr schafft. Ihn allein zu betreuen würde mich zeitlich und kräftemässig sehr belasten und auch nur mit viel Fremdbetreuung gehen. Ich bin berufstätig (wenig Home Office möglich)und zudem chronisch erkrankt. Habe auch keinen Garten und keine Familie vor Ort. Hinzu kommt, dass mein Verlobter so gar kein Hundemensch ist und somit mich auch kaum unterstützen kann/will mit ihm. Unser Sheltie ist ein sensibler, menschenbezogener Hund, der in neuen Situationen etwas Zeit braucht, sich dann aber gut bindet. Ich habe aber große Angst, dass er sehr unter dem Wechsel leiden könnte. Aber ich weiß, dass es auch bei uns nicht mehr optimal für ihn wäre. Und auch graut es mir vor der Trauer der Kinder, die ihn sehr lieben. Hundepensionen sind zu weit weg und zu teuer und ich merke schon jetzt, dass private Betreuungs-Modelle ziemlich wacklig sind. Ich will auch nicht zu viel Hin und Her für ihn mit einem Nett aus zig verschiedenen Menschen. Was denkt ihr, wäre das geringere Übel für den Hund? Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Hunde so einen Umzug in ein neues Zuhause verarbeiten?
 
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Sina
20. Mai 12:13
Dann ist einer von den Beiden am falschen Platz!
Und das ist nicht der; der vorher schon da war und sich nicht aussuchen konnte, bei wem er lebt und dessen Familie sein ganzes Leben ist.
 
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Christine
20. Mai 12:13
Vielleicht kannst Du beim TA einen Zettel für Unterstützung aufhängen?So haben wir eine nette,blinde Dame kennengelernt,die ähnliche Hilfe bei ihrem Labrador brauchte.Du klingst absolut nach jemandem,der sich wirklich viel Gedanken macht, für die Kinder würde ich mir wirklich sehr wünschen,dass ihr euren Hund behalten könnt!Alles Gute!
Ich wollte noch ergänzen,das ich schon 2×,auch aktuell,Hunde betreue,bzw betreut habe,ohne Bezahlung.Der jetzige Hundebesitzer steckt immer mal was in meine "Tierschutz-Spardose",aber nur,weil er sich damit wohler fühlt.Ich mach das,weil ich Hunde liebe und die Möglichkeit dazu habe.Was ich sagen will,da gibt es sich noch andere.Vielleicht auch oder gerade jemand der sich keinen eigenen Hund leisten kann!
 
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Marie
20. Mai 12:15
Und das ist nicht der; der vorher schon da war und sich nicht aussuchen konnte, bei wem er lebt und dessen Familie sein ganzes Leben ist.
Stimmt !
 
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Christine
20. Mai 12:17
Du haderst nicht mit der Entscheidung, du suchst nach Entschuldigungen. Um ehrlich zu sein, ich find's zum kotzen. Da sind drei Erwachsene Personen und zwei teenys und nach sieben Jahren vergisst man plötzlich den Hund und seine Bedürfnisse. Geht dann einfach nicht ?!... Ich bin richtig wütend ... Sucht ein zu Hause! Mitleid, dass du dir allein mit der Arbeit vorkommst, kommt von mir nicht. Deinen neuen Partner finde ich noch verwerflicher, als den Hunde-unkompatibelen job deines Ex, der das wohl vorher in der Arbeitszeit wuppen musste - und dir ist fünf Tage die Woche nicht eingefallen, dass zwei Kinder und ein Hund im Haushalt eigentlich fehlen? Trennung ist fies, aber Kinder hat man eigentlich 7tage die Woche...einen Hund sein Leben lang... Hoffentlich passt das mit den Kindern... Und dem Hund ein Leben außerhalb des Irrsinns. "Die Kinder würden ihn vermissen" ...so herzlos - Der Hund verliert alles was er in dieser Welt zuordnen kann ! .... Du bist hier nicht im Familienforum, sondern im Hundeforum. Der Hund wird also abgegeben. Ja, ihr habt alle versagt in eurer Lebensplanung. Und nein, dogsharing wird's meiner Meinung nach nicht richten. Also entweder , du kriegst den Hund artgerecht (!!) eingeplant, oder du lässt es ganz. Sowohl bei der Abgabe artgerecht, als auch, wenn ein Arbeitstag planbar mit dem Hund laufen soll. Es waren eure Entscheidungen, ihr habt euch getrennt und nun ist das dennoch eure Verantwortung. Dafür habe ich kein Mitleid. Es nervt mich viel eher ! Soviele *trennungs- Tiere.... Einzeln hättet ihr das grundsätzlich auch nicht mit einem Hund geschafft ? Sry, hab ich kein Verständnis. "Halbe Halter"... Das sich welche um das Sorgerecht kloppen - ja, OK ...aber den Hund als Belastung sehen . Nein. Ihr werdet seine Belastung sein und er wird euch auch noch vermissen... Erwachsene Menschen , dass ich nicht lache... Eher wenn Kinder, Kinder haben. Im Netz nach trost und ausrede suchen.flüchten, neu machen, Verantwortung vergessen - ihr seid inkompatibel für den Hund geworden. Er muss drunter leiden . Tschüß...
Klare Worte!👍
 
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Sabine
20. Mai 12:18
Ich finde hier sämtliche Empfehlungen bezüglich Partner und Ex- Partner total übergriffig und würde mich hier auch nicht weiter belehren lassen. Ich glaube auch nicht, dass es noch weitere sinnvolle Ansätze gibt, als die, die du bereits erhalten hast. Ich würde eine schöne Stelle für den Hund suchen, sehr rührig ist da die Betreiberin dieser Seite, setzte dich doch mit ihr in Verbindung. https://collies-suchen-ein-zuhause.de/
 
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Sina
20. Mai 12:20
Genau, will er nicht … und kann ich auch nicht erzwingen
Also letztendlich erwartet er dann aber auch von, dass du dich für ihn, und gegen deinen Hund entscheidest? Obwohl er dich so kennen gelernt hat, und der Hund schon da war?
Ohne dass er sich auch nur ein Fünkchen selbst bemüht hat?
Und da machst du mit?

Ich hoffe wirklich, dass du diese Entscheidung in ein paar Jahren nicht bereust, wenn die rosarote Brille nicht mehr da ist.
 
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Ina
20. Mai 12:23
Ich finde hier sämtliche Empfehlungen bezüglich Partner und Ex- Partner total übergriffig und würde mich hier auch nicht weiter belehren lassen. Ich glaube auch nicht, dass es noch weitere sinnvolle Ansätze gibt, als die, die du bereits erhalten hast. Ich würde eine schöne Stelle für den Hund suchen, sehr rührig ist da die Betreiberin dieser Seite, setzte dich doch mit ihr in Verbindung. https://collies-suchen-ein-zuhause.de/
👍 Danke für deinen Kommentar, ich war gerade dabei das gleiche zu schreiben.
Übergriffig ist noch milde ausgedrückt.
 
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Sonja
20. Mai 12:23
Oder der Verlobte, wenn man schon nicht mit Taten unterstützen will, dann vielleicht wenigstens so? Aber letztendlich kann mir keiner erzählen, dass drei Leute, die Vollzeit arbeiten, keine 250 € am Ende des Monats zusammen bekommen. Dann muss man eben an anderer Stelle sparen, oder ein paar Stunden zusätzlich arbeiten. Wenn nach Vollzeit Arbeit nichts übrig bleibt, würde ich mir erst recht einen anderen Job suchen. Mit Homeoffice hat sich das Problem dann eh gelöst. Aber ich glaube hier geht es mehr ums nicht Wollen als ums nicht Können.
Sicherlich gibt es vereinzelt Schicksalsschläge, auch von jetzt auf gleich, aber dieser Fall liest sich einach nicht so, 🤗. Es ist ja nicht so das der HH ganz alleine und krank etc... da steht...es sind noch 4 Weitere Personen im direkten Umfeld vorhanden.... und noch lange nicht alle möglichleiten zu einer Lösung ausgeschöpft , erst 4 Wochen suchen i und bereits aufgeben/aufgeben wollen ....., es ist ja auch kein akuter plötzlich eingetretener Notfall....🤗 also eher eine Frage des wollens... aber auf irgendwas zu verzichten zu gunsten des Haustieres ist halt nicht für alle eine "zumutbare Lösung" ...🫣🥴
 
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Sonja
20. Mai 12:30
Es gibt verschiedene Ausprägungen von Phobien. Müssen hier keine Wortklauberei betreiben - er hat halt Angst vor Hunden. Hat Angst, sie anzufassen und kann zum Beispiel nicht einschlafen, wenn mein Hund im Raum ist.
Selbst schlimme Phobien können mit entsrechender Hilfe überwunden weden...der Betreffende muss es nur wollen und bereit sein es auch zu tun.....kenne mehere Fälle...🤗
 
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Shelties
20. Mai 12:32
Shelties verstehen sich untereinander meistens sehr gut.
Es gibt in FB eine Gruppe für Sheltie Betreuung. Schau doch dort auch einmal.
https://www.facebook.com/share/g/18oqmHxnNq/
Oder auch im Sheltieforum.