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Melanie
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Anzahl der Antworten 182
zuletzt 20. Mai

Entscheidung, Hund abzugeben

Hallo, ich hadere mit der Entscheidung, nach einem neuen Zuhause für meinen 7-jährigen Sheltie-Rüden zu suchen. Er war bisher mit den Kindern im Wechselmodell abwechselnd bei mir und meinem Ex-Mann, der das aber nun beruflich nicht mehr schafft. Ihn allein zu betreuen würde mich zeitlich und kräftemässig sehr belasten und auch nur mit viel Fremdbetreuung gehen. Ich bin berufstätig (wenig Home Office möglich)und zudem chronisch erkrankt. Habe auch keinen Garten und keine Familie vor Ort. Hinzu kommt, dass mein Verlobter so gar kein Hundemensch ist und somit mich auch kaum unterstützen kann/will mit ihm. Unser Sheltie ist ein sensibler, menschenbezogener Hund, der in neuen Situationen etwas Zeit braucht, sich dann aber gut bindet. Ich habe aber große Angst, dass er sehr unter dem Wechsel leiden könnte. Aber ich weiß, dass es auch bei uns nicht mehr optimal für ihn wäre. Und auch graut es mir vor der Trauer der Kinder, die ihn sehr lieben. Hundepensionen sind zu weit weg und zu teuer und ich merke schon jetzt, dass private Betreuungs-Modelle ziemlich wacklig sind. Ich will auch nicht zu viel Hin und Her für ihn mit einem Nett aus zig verschiedenen Menschen. Was denkt ihr, wäre das geringere Übel für den Hund? Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Hunde so einen Umzug in ein neues Zuhause verarbeiten?
 
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Christine
20. Mai 12:33
Wenn er kein Problem mit Alleinsein hätte ja. Aber er bellt oft schon nach 3-4 Stunden und ich fürchte stark, bei 8-9 Stunden würde sich eine Stunde Unterbrechung durch einen Spaziergang nicht reichen. Haben eh schon Stress mit einer Nachbarin wegen gelegentlichem Gebell nach wenigen Stunden.
Nach 3-4 Std alleine und das auch noch regelmäßig,kein Wunder das er bellt.8-9 Std ist ein absolutes No-Go.Das wäre absolut nicht artgerecht!Je mehr ich lese,um so mehr denke ich,ein gutes (neues)Zuhause wäre vielleicht wirklich das beste!🤔
 
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Christine
20. Mai 12:35
Sicherlich gibt es vereinzelt Schicksalsschläge, auch von jetzt auf gleich, aber dieser Fall liest sich einach nicht so, 🤗. Es ist ja nicht so das der HH ganz alleine und krank etc... da steht...es sind noch 4 Weitere Personen im direkten Umfeld vorhanden.... und noch lange nicht alle möglichleiten zu einer Lösung ausgeschöpft , erst 4 Wochen suchen i und bereits aufgeben/aufgeben wollen ....., es ist ja auch kein akuter plötzlich eingetretener Notfall....🤗 also eher eine Frage des wollens... aber auf irgendwas zu verzichten zu gunsten des Haustieres ist halt nicht für alle eine "zumutbare Lösung" ...🫣🥴
Nutzt nur nix,wenn 3 von 4 nicht mitmachen wollen oder können!
 
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Nicole
20. Mai 12:35
Übrigens, da deine Nachbarn ja zu Hause zu sein scheinen da sie das Hunde Gebell stört.

Vielleicht kannst du sie mit ins Boot holen und sie dir ein paar Stündchen aushelfen.
 
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Sina
20. Mai 12:36
Ich finde hier sämtliche Empfehlungen bezüglich Partner und Ex- Partner total übergriffig und würde mich hier auch nicht weiter belehren lassen. Ich glaube auch nicht, dass es noch weitere sinnvolle Ansätze gibt, als die, die du bereits erhalten hast. Ich würde eine schöne Stelle für den Hund suchen, sehr rührig ist da die Betreiberin dieser Seite, setzte dich doch mit ihr in Verbindung. https://collies-suchen-ein-zuhause.de/
Das muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er das sieht.

Ich hatte auch Beziehungen, indenen ich mir gewünscht hätte, jemand völlig Unbeteiligtes hätte mir mal deutliche Fragen dazu gestellt, was ich hier eigentlich mit mir machen lasse.
Vielleicht hätte es mir die Augen geöffnet, vielleicht auch nicht.
Aber zumindest hätte ich drüber nachgedacht.
Gerade wenn das ganze Umfeld schon mitmanipuliert wurde und gar nicht mehr rational denkt, warnt leider überhaupt niemand mehr deutlich.

Deshalb werde ich immer meinen Senf dazu geben, wenn jemand mMn ungerecht behandelt wird und es selbst gar nicht merkt.

Das manche das als Übergriffig empfinden, damit kann ich leben.
 
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Jas Men
20. Mai 12:41
Wenn er kein Problem mit Alleinsein hätte ja. Aber er bellt oft schon nach 3-4 Stunden und ich fürchte stark, bei 8-9 Stunden würde sich eine Stunde Unterbrechung durch einen Spaziergang nicht reichen. Haben eh schon Stress mit einer Nachbarin wegen gelegentlichem Gebell nach wenigen Stunden.
Du hast recht, du bist die, die welche den Mut hat, sich hier hinzustellen und nach na Lösung zu suchen. Wie gesagt, ein Unding, dass du da vom Ex und Verlobten alleine gelassen wirst … und von beiden auch keine Monetäre Unterstützung kommt, traurig, nicht nur wegen Fili, sondern auch wegen den Kids …

Und dass ein Mensch, der gerade richtig verliebt ist, der dir einen Heiratsantrag gemacht hat bzw. dich heiraten möchte, dich so alleine lässt und sich da rauszieht, wäre für mich ein Warnzeichen, denn so ein Mensch wird mit Sicherheit, bei einer Trennung, nicht viel anders sein, als dein aktueller Ex.

Um den Menschen, die dir unterstellen, dass du hier nur nach na Entschuldigung bzw. nach einer Rechtfertigung deiner „bereits getroffenen“ Entscheidung suchst, etwas entgegenzubringen, und auch als Hilfe für die Menschen, die hier nach Lösungsansätzen suchen, wäre es gut, wenn du beschreiben würdest, wie genau eine Lösung/Hilfe aussehen müsste, damit du bzw. ihr es schafft Fili bei euch zu halten?
 
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Marie
20. Mai 12:41
Ich finde hier sämtliche Empfehlungen bezüglich Partner und Ex- Partner total übergriffig und würde mich hier auch nicht weiter belehren lassen. Ich glaube auch nicht, dass es noch weitere sinnvolle Ansätze gibt, als die, die du bereits erhalten hast. Ich würde eine schöne Stelle für den Hund suchen, sehr rührig ist da die Betreiberin dieser Seite, setzte dich doch mit ihr in Verbindung. https://collies-suchen-ein-zuhause.de/
Natürlich darf man nicht übergriffig werden,das versteht sich eigentlich von selbst.
Aber Melanie selbst hat ja die Beiden ins Spiel gebracht!
Und sie sind ein Teil ihres Problems,wenn nicht sogar der größte.
Wie soll denn ein Zusammenleben mit jemandem gelingen der nicht bereit ist seine Phopie zu überwinden?
Da bringt ja eine Hundebetreuung gar nichts!
Ich rate nicht ,trenn dich vom Partner,sondern trenn dich vom Hund!
Auf lange Sicht hätte diese Konstellation eh keine Chance!
Der Hund ist bereits 7 Jahre,er muss ja nicht noch älter werden um ein neues Zuhause zu finden!
 
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.
20. Mai 12:44
Ich finde das es sich hier manche Menschen ziemlich einfach machen. Anstatt direkt drauf los schiessen, freut euch das euer Leben geregelt läuft. Neue Arbeit finden, in dem der Hund besser betreut werden kann, Alleinerziehend mit Kindern und chronisch krank, total easy.🙄 Das die Kindern mit einbezogen werden, ein Traumgedanke. Die meisten Kinder gehen heute bis Nachmittag in die Schule und dann kommen noch Hausaufgaben. 250 Euro sind auch nicht für jeden ein Papenstiel. Natürlich könnte auch der Verlobte drum kümmern, macht er aber nicht. Der Ex-Mann schafft es beruflich nicht, auch da habe ich Verständnis für, er hat noch 2 Kinder zu versorgen. Ich kann Melanie ehrlich gesagt verstehen. Ich habe 2 Hunde und ohne Rückhalt in der Familie ginge das gar nicht. Ich möchte nicht in deiner Situation stecken, aber wenn es für den Hund besser ist, dann würde ich auch ein neues zu Hause suchen. So hart das ist.
 
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R
20. Mai 12:50
Deine extrem unangemessenen Anschuldigungen entbehren nicht nur jeglicher Empathie, sondern auch jeglicher Logik. Ich wüsste gern, wie du oder die anderen, die deinen verbalen Angriff befürworten, garantieren können , dass nicht auch im eigenen Leben mal einiges ganz anders läuft als geplant und erhofft. Wenn solch eine Garantie die Bedingung wäre, dürfte sich nämlich niemand mehr einen Hund anschaffen. Ich suche ehrlich und aufrichtig nach dem besten Weg für den Hund, den ich als Mensch schaffen kann. Und danke allen, die hier respektvoll mitdenken und Erfahrungen teilen!
Im Leben kommt es immer anders als geplant. Ich hab auch nicht mit Angehörigenpflege und Hundezuwachs gerechnet. Dennoch war ich noch keinen Tag ohne meine Hunde, Bekannte kennen mich nicht ohne, eine hunde-inkompatible zusammenkunft ist da eher unwahrscheinlich oder sehr überschaubar. Umzug , wo Hunde nicht hin passen, klingt absurd. Auch,dass du haderst, ob es in deiner Wohnung nach deinem ex überhaupt mit dem Hund klappt ist für mich mehr raushalten , als Verantwortung tragen. Klar, Verkettung. Jeder hat seine Argumente...und beharrt darauf. So würde ich kein Tier behandeln.

Glaube, dass ist ein sehr lieber Familienhund, von dem man hier noch am wenigsten hört. Kann nicht allein bleiben - obwohl 3-4 Std für einen Hund voll ok sind und sehr viel länger ist nun mal nicht artgerecht. Ist nicht sonderlich hundekompatibel. Gut 7jahre alt. Hoffentlich gesund. Wäre schöner, wenn dein Denken und auftreten, nicht euch priorisiert, sondern den hier gänzlich anonymen Hund, über den geredet wird. Und ja, hier hat kaum einer ein vollständig glattes leben und musste sicher auch für den Hund ins saure beißen. Was denkst, wie hart es ist, wenn so ein Tier alt und kränklich wird? Da muss jeder schauen, wie er sich anpasst. Für sowas muss man bereit sein, bevor man sich ein Tier anschafft. Nach deinen Worten wäre die Laufzeit eines Hundes ja zu lang um ihn behalten zu können. 🤷🏼‍♀️ Opfer ist für mich der Hund...nicht die Menschen. Sry wenn's dir nicht passt. Wünsch dem Hund ein gutes Zuhause
 
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Julia 🐾Nero
20. Mai 12:51
Vielleicht atmen wir alle mal tief durch und betrachten mal die positiven Seiten einer möglichen Abgabe.

Es gibt vielleicht jemanden, der für einen Welpen schon zu alt ist und sich sehnlichst einen erwachsenen Hund wünscht, sich aber einen Hund aus TH oder ATS nicht zutraut.
Bei einem 7 jährigen Hund sind die wilden Jahre vorbei, er ist aber noch fit, vollkommen gefestigt und hat noch viele Lebensjahre vor sich.
Jemand, der gerade anfängt die Rente zu genießen muss den Hund auch nicht lange alleine lassen.
Vielleicht gibt es tatsächlich schon einen erwachsenen, kompatiblen Ersthund als neuen Kumpel, vielleicht Enkel die zu Besuch kommen und den Hund nach Strich und Faden verwöhnen werden.

Es kann dem Hund auch durchaus besser gehen in einer neuen Familie. Man muss Energie reinstecken und die richtige Person finden.

Hier geht man vom Schlimmsten aus, aber für den Hund kann auch ein neues, tolles Leben beginnen. Heißt nicht, dass er seine aktuelle Familie nicht liebt, aber er kann auch neue Menschen lieben lernen, die gerade in der richtigen Lebenslage und Situation für ihn sind.

Ja ist scheiße gelaufen, keiner rechnet damit, sich vom Vater seiner Kinder zu trennen. Das Leben spielt manchmal nicht so, wie man will. Es ehrt alle, die ihr Leben und ihre Familie nach ihrem Haustier ausrichten. Es ist aber auch nicht verwerflich es nicht zu tun, Solange man sich um ein schönes und liebevolles neues Zuhause bemüht.

Auch für die Kinder ist es eine bessere Erfahrung zu wissen, dass es dem Hund wo anders gut geht, als zu sehen, wie er Zuhause aufgrund der Lebensumstände zu kurz kommt. Sich selber zwischen Taschengeld und Beteuerungskosten zu entscheiden und auf Treffen mit Freunden zu verzichten, um beim Hund zu sein... Das ist auch nicht schön und nicht fair.
Sie können jetzt aber lernen, wie man verantwortungsvoll Entscheidungen trifft und für sie einsteht.

Drama wird es im Leben noch genug geben. Man kann die Situation gesittet lösen und für alle Beteiligten Verbesserungen schaffen.
 
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Jas Men
20. Mai 12:52
Er mag Hunde nicht und das hat sicher auch mit seiner Angst vor Hunden zu tun. Abneigung plus Phobie, beides sehe ich bei ihm und die Phobie ist als Kind entstanden und wurde nie durch positive Gegenerfahrungen mit Hunden verändert
Aber eine Phobie sollte ihn nicht davon abhalten, dich und deine Kids glücklich zu machen, und dich zumindest dann in der Hinsicht finanziell zu unterstützen, der sieht doch auch, wie sehr dich das mitnimmt und belastet … Aber wahrscheinlich versucht er erstmal die beste Lösung für ihn durchzubringen, also Hund weg …