Ziemlich krank ist, soviel Empathie zu entwickeln, dass das Endergebnis nicht realistisch eingeordnet wird.
Das empathische - die arme Frau, die armen Kinder, die schlimme Trennung.
Die Realität- paar schafft sich Kinder und Hund an , trennt sich , Hund bleibt auf der Strecke.
Als Single wurden bei mir schon oft diese Trennungsopfer "abgelegt". Und es gehört eben auch in die vorverantwortung, die Zuständigkeit bei so einem Fall zu klären. Bei einem TSHund und als Single muss ich ja auch ein Backup haben, falls es mir schlecht geht.
Hier ist lange Rede , viel Erklärung, kurzer sinn- Trennungshund. Einer von vielen.
Krass oder unempathisch empfinde ich das ganz und gar nicht. Eher lösungsorientiert und auch gefrustet von dem Thema.
Ich gebe auch Melanie nicht die alleinige schuld oder sage es ist nur ihre Verantwortung. Will auch bei keinem Teil der Trennungsgeschichte ins Detail gehen.
Ich sehe nur, der eine plant seins, der andere seins und das sicher nicht seit gestern und nun wird das übrig gebliebene Lebewesen hin- und hergeschoben.
Gerade bei Trennungstieren (da bin ich bei weitem nicht die einzige) landen die Tiere für angebliche zwei Wochen in Pflege, dann für zwei Monate ..nach zwei Jahren kennt man ja das Tier kaum noch .. so oft erlebt! Ich verachte es. Nur um selbst nicht neben der Trennung die Verantwortung zu tragen.
Und nochmal, es sind drei Erwachsene Personen und zwei teenys. Drei Einkommen.... Der Hund ist aber zu zeitaufwendig, zu teuer.
Ist mir für Mitleid leider nicht arm genug.
Verstehe auch nicht, wie die Umstände sich so entwickeln, dass ein Familienmitglied seit sieben Jahren plötzlich fragwürdig in den Haushalt passt. Kommt mir nicht in den Sinn.
Es geht hier schon lange nicht mehr um den Hund, sondern nur noch um Schuldzuweisung.
Was hilft ihm das ?
Warum und weswegen haben wir hier nicht zu beurteilen, keiner von uns kennt die genaue Familiensituation und es geht hier auch niemanden etwas an.
Für ein Tier das nicht mehr angemessen und artgerecht versorgt wird/ werden kann, warum auch immer, ist es allemal besser in ein neues Zuhause vermittelt zu werden, statt wie ein Wanderpokal von einem zum anderen gereicht zu werden, um nichts anderes geht es hier.