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Andrea
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Anzahl der Antworten 15792
heute 17:07

Was hat euch heute genervt?

Wir alle kennen das, es gibt Tage und Situationen, die einfach nerven oder einen ärgern. Der Hund hört nicht, andere Leute geben "gute" Ratschläge oder der andere Hundehalter, der nur kurz hallo sagen will ohne euch zu fragen. Was hat euch heute so richtig genervt oder geärgert? Edit: bitte erzählt hauptsächlich von konkreten Situationen, über die ihr euch geärgert habt und vermeidet vor allem Situationen so darzustellen, dass sich Gruppen von Personen wie zB Altersgruppen oder Nationalitäten persönlich negativ angesprochen fühlen. Wir sind letztlich alle Individuen und machen Fehler, das hier soll nur dazu dienen den Frust auf unschädliche Weise loszuwerden. Für positives gerne auch hier vorbeischauen: https://dogorama.app/de-de/forum/Spass_Tratsch/Was_hat_euch_heute_gefreut-YfLcUJCNYw5LQKsaCX8K/
 
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Marie
heute 16:16
Naja ein bisschen schon. Heute habe ich zB zufällig gelesen, dass Markus Söders Tochter promoviert. In diversen Fernsehshows konnte sie die einfachsten Rechenaufgaben nicht lösen und wusste als Politikertochter weder was SPD heisst, noch wer Helmut Kohl war. Da musste ich schon etwas schmunzeln, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass sie ohne den Einfluss ihres Vaters keine Doktorandin wäre. Wer genug Geld für Privatschulen hat, kann seinem Sprössling zudem einen Abschluss ermöglichen, den er auf einer staatlichen Schule nicht geschafft hätte. Auch war es bei uns in Schulzeiten so, dass Akademiker Kinder automatisch eine Empfehlung fürs Gymnasium bekamen. Die Arbeiterkinder mit denselben Noten nicht. Eigentlich skandalös, aber normal.
Die Tochter von Markus Söder sollte nicht der Maßstab sein!
Beziehungen und die dadurch entstandenen Vorteile hat es doch schon immer gegeben!
Mit der genannten Gymnasium Empfehlung ist es heute so das die Eltern das letzte Wort haben!
Da sind wir wieder bei Fritzchen und Hänschen!
Vielen Kindern wird etwas abverlangt was sie gar nicht leisten können!
Da ist der Druck vorprogrammiert,und das Scheitern!
Vielen Kindern wird als Fünfklässler der Spaß am lernen genommen,aber Hauptsache Gymnasium!
Mir bereitet das irgendwie Kopfschmerzen !
 
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Katrin
heute 16:19
Naja ein bisschen schon. Heute habe ich zB zufällig gelesen, dass Markus Söders Tochter promoviert. In diversen Fernsehshows konnte sie die einfachsten Rechenaufgaben nicht lösen und wusste als Politikertochter weder was SPD heisst, noch wer Helmut Kohl war. Da musste ich schon etwas schmunzeln, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass sie ohne den Einfluss ihres Vaters keine Doktorandin wäre. Wer genug Geld für Privatschulen hat, kann seinem Sprössling zudem einen Abschluss ermöglichen, den er auf einer staatlichen Schule nicht geschafft hätte. Auch war es bei uns in Schulzeiten so, dass Akademiker Kinder automatisch eine Empfehlung fürs Gymnasium bekamen. Die Arbeiterkinder mit denselben Noten nicht. Eigentlich skandalös, aber normal.
Hier entscheiden die Eltern auf welche weiterführende Schule das Kind kommt. Die Empfehlung spielt hier in Nds keine Rolle. Von daher sehe ich hier schon die gleiche Chance für alle vorausgesetzt die Leistung stimmt. Das Gymnasium meiner Tochter sortiert hier deswegen jährlich aus. Auch dieses Jahr haben es einige Schüler nicht geschafft und wechseln nun zur Realschule.
 
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Jörg
heute 16:21
Aber dann müsste Suchtprävention ja das einfachste der Welt sein. Es hängt doch von sehr viel mehr ab, ob man eine Sucht entwickelt oder eben nicht?
Im Prinzip ja wenn sie es hautnah erleben. Und zwar dort wo die Menschen eigentlich raus wollen aus der Sucht es aber nicht schaffen weil die sucht stärker ist. Zb in einer Entzugsklinik. Wo sie dann mal aushelfen müssen. Die kotze von Heroin Juncky weg zu wischen oder die Bettlaken wechseln müssen von den die es nicht schaffen aufs Klo. Oder im Bahnhofsviertel wo sie den Juncky mit der Nadel im Arm in Realität sehen. So was schreckt ab davor. Und ja diese Bilder sind nicht schön. Aber hier sind doch so viele fürs nicht wegsehen. Und dann bin ich der Meinung das man das mit seinem Kind das sich ausprobiert hat auch zumuten kann sich dies an zu sehen.
 
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S
heute 16:23
Chancengleichheit bedeutet das doch aber nicht unbedingt.
Eventuell können beide auf die gleiche Schulform, aber der eine bekommt evtl Nachhilfeunterricht weil die Eltern sich das leisten können, der andere muss einen Nebenjob anfangen um seine Familie zu unterstützen und für Nachhilfe reicht das Geld nicht. Die einen haben vielleicht ein Einzelzimmer, die anderen müssen sich Zimmer mit anderen (lauten) Geschwistern teilen oder vielleicht sogar auf diese aufpassen.
 
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Julia 🐾Nero
heute 16:27
Naja ein bisschen schon. Heute habe ich zB zufällig gelesen, dass Markus Söders Tochter promoviert. In diversen Fernsehshows konnte sie die einfachsten Rechenaufgaben nicht lösen und wusste als Politikertochter weder was SPD heisst, noch wer Helmut Kohl war. Da musste ich schon etwas schmunzeln, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass sie ohne den Einfluss ihres Vaters keine Doktorandin wäre. Wer genug Geld für Privatschulen hat, kann seinem Sprössling zudem einen Abschluss ermöglichen, den er auf einer staatlichen Schule nicht geschafft hätte. Auch war es bei uns in Schulzeiten so, dass Akademiker Kinder automatisch eine Empfehlung fürs Gymnasium bekamen. Die Arbeiterkinder mit denselben Noten nicht. Eigentlich skandalös, aber normal.
Bei uns war es so, dass Migrantenkinder sehr häufig bei gleichen Noten keine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen haben 😤.

Später an der Uni habe ich erst so richtig zu spüren bekommen, was Connections bedeuten. Gehe mit Kommilitonen auf eine Firmenbörse, bleiben am Stand eines extrem gefragten Unternehmens und fragen nach Praktikumsmöglichkeiten. "Ne sowas bieten wir nicht an". Dann sagt eine Freundin, ihre Tante Frau XY würde für das Unternehmen arbeiten. Plötzlich ganz andere Ton, wir bekamen Tüten mit Promoartikeln und die Freundin eine Visitenkarte, das würde man natürlich einrichten können.

Später in der ersten Firma in der ich angestellt war gab es so viele Praktikanten, Werkstudenten und Studenten mit Abschlussarbeiten, die Eltern oder Verwandte in der Firma hatten. Das war krass! Das sind Plätze, an die man ohne Connections einfach nicht ran kommt. Und diese bestimmen dann aber häufig, welche weiterführenden Ausbildung oder Studienplätze oder Arbeitsplätze man bekommt.

Ein offenes Geheimnis.
 
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Katrin
heute 16:32
Chancengleichheit bedeutet das doch aber nicht unbedingt. Eventuell können beide auf die gleiche Schulform, aber der eine bekommt evtl Nachhilfeunterricht weil die Eltern sich das leisten können, der andere muss einen Nebenjob anfangen um seine Familie zu unterstützen und für Nachhilfe reicht das Geld nicht. Die einen haben vielleicht ein Einzelzimmer, die anderen müssen sich Zimmer mit anderen (lauten) Geschwistern teilen oder vielleicht sogar auf diese aufpassen.
Nachhilfe gibt es zumindest hier in der Schule kostenlos. Da helfen die höheren Jahrgänge den Jüngeren. Auch Förderuntericht und Hausaufgabenbetreuung ist heute Standard.

Chancengleichheit kann nicht von der Schule aus ganz individuell gestaltet werden. Ein wenig muss der Schüler schon selber dazu beitragen. Ich denke schon das alle (wenn der Wille und das Können da ist) die gleiche Chance haben einen guten Abschluss zu machen. Dazu braucht es in erster Linie aber auch Selbstdisziplin und genug Fantasie um eigene Lösungen zu finden.
 
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Julia 🐾Nero
heute 16:44
Nachhilfe gibt es zumindest hier in der Schule kostenlos. Da helfen die höheren Jahrgänge den Jüngeren. Auch Förderuntericht und Hausaufgabenbetreuung ist heute Standard. Chancengleichheit kann nicht von der Schule aus ganz individuell gestaltet werden. Ein wenig muss der Schüler schon selber dazu beitragen. Ich denke schon das alle (wenn der Wille und das Können da ist) die gleiche Chance haben einen guten Abschluss zu machen. Dazu braucht es in erster Linie aber auch Selbstdisziplin und genug Fantasie um eigene Lösungen zu finden.
Gleichheit ist aber nicht Gerechtigkeit ☝️.

Gerechtigkeit bedeutet nicht jedem gleich viel zu geben, sondern jedem so viel wie er braucht, um einen fairen Zugang zu Chancen zu bekommen.

Deswegen gibt es zum Beispiel Girls Days in STEM Unternehmen. Gleichheit reicht nicht aus, wenn eine Gruppe überproportional schlechteren Zugang hat.
 
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Regina
heute 16:45
Nein da muss man nicht durch, da nimmt man den Jugendlichen mal an die Hand und geht mal mit dem durch das dreckigste juncky Viertel. Um dem Jugend lichen mal zu zeigen was das für Auswirkungen haben kann. Und es muss ein so negatives Gefühl bleiben damit er es lässt. Wenn er dann im erwachsenen Alter abrutscht war es seine Entscheidung. Fuck you Goethe war ja auf komisch gemacht. Möchte mal sehen wenn ein Lehrer wirklich so drauf wäre. Dieser Lehrer hätte meine volle Führsprache.
Nee, da bin ich anderer Meinung, sorry. Mein Dad war Polizist, hatte also beruflich auch mit dem Thema zu tun. Da meine Mutter sehr früh gestorben ist, tat er sich als alleinerziehender Vater etwas schwer, war Anfang der 80er Jahre. Er hat mal gesagt, es wäre ihm lieber, wenn wir Zuhause in seinem Beisein zum ersten Mal Zigaretten und Alkohol probieren, als wenn wir es heimlich irgendwo täten. Denn dann würden wir es wahrscheinlich übertreiben und in der Kleinstadt hätte er es sowieso erfahren.
Das Verbot reizt Jugendliche einfach mehr, als wenn es legitim ist. Muss sagen, das war eine gute Entscheidung von ihm, weder mein Bruder noch ich haben es je übertrieben und haben eine gesunde Einstellung dazu. Hätte ich Kinder, dann hätte ich es wohl ähnlich wie mein Dad gemacht.
 
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Regina
heute 16:47
Bacardi Cola. In den Stammkneipen brauchte ich das nichtmal mehr sagen. Ich hab das Gesöff geliebt.
Kam später, aber eher Whiskey Cola. Und ja, geraucht habe ich auch, aber nur "normale" Kippen, mit härteren Drogen hatte ich nie zu tun, selbst kiffen nicht.
 
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Julia 🐾Nero
heute 16:51
Sorry,aber Kinder bekommen doch heute alles hinten und vorne reingeschoben! Da sitzen die 4 Jährigen mit Handy oder Tablet im Auto,noch ne Runde spielen und dann ab in den Kindergarten ! Würd ich normal nicht behaupten,aber er ist bei mir nebenan! Natürlich brauchen sie das nicht,aber sie bekommen es, Unter den Eltern gibt es doch regelrecht einen Wettbewerb,wer hatte die tollste Geburtstagsparty! War Fritzchen im Kino mit der ganzen Bande,muss Hänschen mindestens in nen Vergnügungspark ! So läuft das heute,und es tut mir leid das sagen zu müssen,die Kinder fordern das auch ab einem gewissen Alter ein ! Sie kennen es nicht anders! Sowas heißt dann Befürfniss orientierte Erziehung !
Aber es sind doch die Eltern, die ihnen vorne und hinten alles reinschieben.
Wieso sitzen die 4 Jährigen mit Tablet im Auto?
Weil sich die Eltern nicht mit ihren Kindern auseinander setzen wollen.
Konflikte gehören zur Auseinandersetzung dazu. Kinder müssen Frustration auch erst mal erlernen.
Dazu fehlt vielen Eltern die Geduld, geschweige denn die Lust.

Am Ende sind es also Erwachsene, die ihre Kinder zu dem machen, worüber sich Erwachsene aufregen.