Puh, ich hab mich ja nicht darüber gefreut, dass sie die Schnecke getoetet hat, sondern nur, dass sie den Jagderfolg hatte. Das sind doch zwei unterschiedliche Dinge würde ich meinen. Und klar, Emotionen sind nicht immer logisch.
Und ja, ich bin aus der Not heraus Speziezist und stehe dazu. Ich toete Zecken mit Vergnügen, Ameisen und Spinnen setze ich vor die Tür. Ich verfüttere Geflügel, Lamm und leider auch Pferd. Das Schwein ist für mich aber eine Grenze.
Edit: ich hoffe, ihr weint alle, wenn ihr eurem Hund das nächste Mal eine nicht vegane Mahlzeit zubereitet, denn andernfalls freut ihr euch nach dieser Logik offenbar, dass ein Tier getoetet worden ist.
Das ist ja heute normal, dass viele darüber nicht nachdenken. Fleisch gibts im Supermarkt oder beim Metzger. Dass dafür ein Tier getötet wird, denkt keiner drüber nach. Brot, Gemüse etc. gibts alles zu kaufen, Milch usw. Dass der Bauer dafür aber Land bewirtschaften muss oder Kühe halten, weiß man zwar, denkt aber keiner drüber nach. Alles wächst im Supermarkt. Getreide, was ist das? Brauchen wir nicht, deshalb werden auch die Felder bebaut. Ich denke nur an einen Spruch von einem Kind, als mein Sohn noch klein war vor 20 Jahren.
Kühe sind lila