Home / Forum / Gesundheit / Kastration beim Rüden

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Meike
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 70
zuletzt 15. Okt.

Kastration beim Rüden

Heyho, ich wollte Mal fragen, ob ihr Erfahrungen mit Kastration bei eurem Rüden habt. Ich bin eigentlich kein Freund davon, aber durch die Probleme, die ich mit meinem kleinen hab, bin ich am drüber nachdenken....jedoch habe ich mega Angst, dass ich dann nach der Kastration einen anderen Hund vor mir habe.
 

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Jenni
14. Okt. 12:55
Hallo, ich empfehle dir das Buch "Kastration und Verhalten vom Hund" das ist sehr aufschlussreich und erklärt dir alles detailliert. Welche Hormone wegfallen, was es mit sich bringen kann , Vor- & Nachteile. Ich selbst bin kein Fan von Kastration OHNE medizinischen Grund. Leider ist gefühlt jeder 2. Hund aus NICHT medizinischen Gründen kastriert worden. Die Frage ist aber, was für Probleme hast du genau mit deinem Hund? Kann dir eine Kastration dabei überhaupt helfen oder eher ein Trainer? Mein Hund ist intakt. Er ist 2,5 Jahre alt. Und in der Zeit durfte ich mir schon soooo oft anhören, ich soll ihn kastrieren lassen, weil er ruhiger wird, dann hört er besser, zieht nicht an der Leine oder oder oder. Ende vom Lied, ich habe nicht auf diese Leute gehört, sondern von Anfang an trainiert. Natürlich zieht er auch mal an der Leine wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind, aber es ist ein Rüde & mir war bewusst, worauf ich mich eingelassen habe. Wir haben zwischenzeitlich den Hormonchip 2x setzen lassen in der 2.Pubertät, da er gesundheitliche Probleme hatte. Der Chip wirkt ähnlich wie eine Kastration (Verhalten etc) löst sich dann aber wieder auf und du hast einen intakten Hund. Ist an sich ein guter Probelauf, falls man Angst, vor einer Verschlimmerung des Verhaltens o.ä hat. Wir laufen jetzt seit einigen Monaten ohne hormonchip und die gesundheitlichen Probleme sind bisher nicht wieder vorhanden (kann an der hormonumstellung in der Pubertät gelegen haben) nun warten wir ab, ob das so bleibt. Sollten die gesundheitlichen Probleme wieder kehren, muss er leider kastriert werden - aber dann ist es aus Medizin Gründen notwendig und für ihn auch besser (auch, wenn es mir schwer fällt, denn die meisten verharmlosen eine Kastration und bedenken nicht, was alles passieren könnte)
 
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Silvia
14. Okt. 14:50
Mein erster sowie auch mein jetziger haben sich nicht zum negativen verändert. Im Gegenteil. Sie waren beide ausgeglichener und haben sich deutlich mehr auf mich eingelassen.
 
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Mandy
15. Okt. 10:37
So hört sich mein 2 jähriger Rüde zum aktuellen Zeitpunkt an....ich habe immer Rüden gehabt und so einiges an Erfahrung, aber er treibt mich an die Grenze meine Belastbarkeit. Ich selbst bin kein Freund einer Kastration, aber bei ihm werde ich wohl oder übel eine Ausnahme machen. Nächste Woche haben wir einen Termin für den Hormon-Chip und wenn dieser dazu beiträgt meinen Hund diesen Druck zu nehmen, dann soll es so sein. Wahrscheinlich kommt er nach seinem Vater. Er konnte auch nur gezeugt werden, weil dieser sogar durch ein Glasfenster gemacht ist um seinen Trieb zu befriedigen.
 
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Marion
15. Okt. 11:10
Unser hat sich nicht verändert, auch der meiner Eltern und unser Vorgänger auch nicht. Wir hatten jedoch vorher ihm eine Spritze geben lassen, um Wesensveränderung auszuschließen. Es gibt doch glaube ich auch schon Chips, die kamen jedoch für uns nicht in Frage, weil die glaub ich von 10-40 kg Körpergewicht gehen. Das fanden wir und der TA zuviel. Auf alle Fälle würde ich ein Gespräch dem TA empfehlen. Keine Wesensverämderung, noch genauso spielfreudig, keine Probleme mit dem Fell, also wir können nix negatives feststellen.
 
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Chantal
15. Okt. 12:19
Meine Nachbarin hat ihre beiden kastrieren lassen, da es immer wieder zu Übergriffe kam (als der jüngere noch klein war, gab es keine probleme). Der große war 4 und der kleine 1,5. Beim großen war dieses leider zu spät. Sie mussten den großen Weg geben, da der kleine der hund der Tochter war (sie hat eine psychische Erkrankung). Frag am besten beim tierdoc nach. Erkläre was los ist und lass dich da beraten, ob es noch was bringt.
 
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Jenni
15. Okt. 12:22
Meine Nachbarin hat ihre beiden kastrieren lassen, da es immer wieder zu Übergriffe kam (als der jüngere noch klein war, gab es keine probleme). Der große war 4 und der kleine 1,5. Beim großen war dieses leider zu spät. Sie mussten den großen Weg geben, da der kleine der hund der Tochter war (sie hat eine psychische Erkrankung). Frag am besten beim tierdoc nach. Erkläre was los ist und lass dich da beraten, ob es noch was bringt.
Seit wann gibt es ein "zu spätes" kastrieren bei Hunden ? Hab ich persönlich noch nie von gehört. Eher immer nur "zu früh"
 
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Jeannine
15. Okt. 12:28
Hallöchen, Ist vielleicht etwas spät. Aber vielleicht hilft es dir ja noch. Also meinem Hund habe ich einen Kastrations-Chip einpflanzen lassen. Bedeutet: die Hormone werden wie bei einer Kastration gestoppt. Es gibt welche für 9 Monate (90-100 €) und einige für 12 Monate (120-130 €). So kannst du vorher beobachten wie er sich bei einer Kastration danach verhalten könnte. Sollte es sich ins Negative bewegen, so hast du einige Monate später wieder den Hund den du hast. 🐶 Lg
 
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Chantal
15. Okt. 12:56
Seit wann gibt es ein "zu spätes" kastrieren bei Hunden ? Hab ich persönlich noch nie von gehört. Eher immer nur "zu früh"
Es ist nie zu 100% sicher, dass bestimmte Verhaltensprobleme sich nach eine Kastration ändern. Jedoch wusste der Hund mit 4 Jahren ganz genau das er ein rüde ist. Der Hund mit 1,5 jahren wusste es noch nicht. Er hat keine Probleme mit anderen Rüden. Der große Hund hat diese Unverträglichkeit erst mit der Zeit entwickelt. Sie haben es erst mit Training probiert, dass Problem zu lösen... bis sie ihn dann aber tatsächlich kastriert haben, war die Chance auf Besserung sehr gering. Hätte meine Nachbarin ihren großen kastrieren lassen, als sie den kleinen geholt hat, wäre die Wahrscheinlichkeit einer Unverträglichkeit geringer gewesen (so der tierarzt).
 
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Jenni
15. Okt. 15:31
Es ist nie zu 100% sicher, dass bestimmte Verhaltensprobleme sich nach eine Kastration ändern. Jedoch wusste der Hund mit 4 Jahren ganz genau das er ein rüde ist. Der Hund mit 1,5 jahren wusste es noch nicht. Er hat keine Probleme mit anderen Rüden. Der große Hund hat diese Unverträglichkeit erst mit der Zeit entwickelt. Sie haben es erst mit Training probiert, dass Problem zu lösen... bis sie ihn dann aber tatsächlich kastriert haben, war die Chance auf Besserung sehr gering. Hätte meine Nachbarin ihren großen kastrieren lassen, als sie den kleinen geholt hat, wäre die Wahrscheinlichkeit einer Unverträglichkeit geringer gewesen (so der tierarzt).
Das Verhaltensprobleme sich nach einer Kastration nicht unbedingt ändern, weiß ich. Unverträglichkeit? Mit allen Hunden oder nur mit Rüden? Man muss halt auch berücksichtigen, dass ein anderer Hund neu ins Haus gekommen ist. Dann wäre noch dir Frage, wie lange sie es mit dem Training probiert haben. Viele trainieren kurzzeitig & erhoffen sich wunder , obwohl es manchmal ewigkeiten dauert, bis sich etwas besser wenn sich gewisse Verhaltensweisen schon gefestigt haben. Unser damaliger rüde war 8 oder 9 als wir ihn gesundheitlich kastrieren lassen mussten. Der hat aber trotzdem keine Unverträglichkeit entwickelt. Ich denke hierbei werden wahrscheinlich (nur eine Vermutung) mehrere Komponenten zusammengespielt haben. 1,5 Jahre finde ich für eine Kastration auch immer noch zu früh, da viele Hunde noch immer nicht "erwachsen" im Kopf sind (je nach Rasse & größe). Da spalten sich bei Tierärzten aber auch die Meinungen, wenn man ehrlich ist. Wir haben 2 Tierärzte. Und unabhängig haben beide voneinander gesagt ab 2 - 2,5 Jahre. Die eine TA hat auch gesagt, sie macht es nur mit medizinischen Grund & wenn es ein ganz driftiger medizinischer Grund ist, dann auch mit 1,5 Jahr sonst nicht.
 
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Chantal
15. Okt. 15:52
Das Verhaltensprobleme sich nach einer Kastration nicht unbedingt ändern, weiß ich. Unverträglichkeit? Mit allen Hunden oder nur mit Rüden? Man muss halt auch berücksichtigen, dass ein anderer Hund neu ins Haus gekommen ist. Dann wäre noch dir Frage, wie lange sie es mit dem Training probiert haben. Viele trainieren kurzzeitig & erhoffen sich wunder , obwohl es manchmal ewigkeiten dauert, bis sich etwas besser wenn sich gewisse Verhaltensweisen schon gefestigt haben. Unser damaliger rüde war 8 oder 9 als wir ihn gesundheitlich kastrieren lassen mussten. Der hat aber trotzdem keine Unverträglichkeit entwickelt. Ich denke hierbei werden wahrscheinlich (nur eine Vermutung) mehrere Komponenten zusammengespielt haben. 1,5 Jahre finde ich für eine Kastration auch immer noch zu früh, da viele Hunde noch immer nicht "erwachsen" im Kopf sind (je nach Rasse & größe). Da spalten sich bei Tierärzten aber auch die Meinungen, wenn man ehrlich ist. Wir haben 2 Tierärzte. Und unabhängig haben beide voneinander gesagt ab 2 - 2,5 Jahre. Die eine TA hat auch gesagt, sie macht es nur mit medizinischen Grund & wenn es ein ganz driftiger medizinischer Grund ist, dann auch mit 1,5 Jahr sonst nicht.
Sie haben ein 3/4 Jahr trainiert, es wurde aber immer schlimmer. Mit durch die Box beißen und sie auseinander nehmen um zu dem anderen zu kommen. Sie haben den jüngeren mit 8 Wochen geholt. War alles super, bis er 1,5 Jahre alt war. Erst nur bei ihm dann allen Rüden. Rasse old eglish Bulldog (beide)
 

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