Also wenn ihr alle diese Karin gelesen habt, dann wird das auf alle Fälle mein nächstes 😄, muss das neue Reichmann eben warten.
Was oft wichtig ist bei Hunden, ist, "die erlangte Aufmerksamkeit mit einer bekannten Handlungsanweisung zu beantworten".
Also Beispiel, der Hund ist ein Katzentöter und will gerade einer nach. Er ist aber gut trainiert und du bekommst seine Aufmerksamkeit, er schaut dich an. Sagst du ihm nun nicht was er machen soll, wird er selbst entscheiden. Nicht alle, aber ich schätze Nero wäre so einer.
Man muss gut zwischen den Zeilen lesen und Begriffe nicht zu stur interpretieren, finde ich. Und sich klar machen, dass es Hundepersönlichkeiten gibt, die man selber noch nicht kennengelernt hat...
Ein Beispiel, wo ich vorgestern wieder an sie und ihr Buch denken musste:
Ich komme mit fünf Hunden an der Leine zu einem Treffen mit einem 2-jährigen, großen, pubertierenden Rüden, der viel mit seiner Halterin diskutiert hat, sie dabei angesprungen, gerammelt und begrenzt hat.
Um mein Kompetenzpunktekonto nochmal gut zu füllen, bevor ich fünf Hunde in den Freilauf lasse, fordere ich ein, dass sie mich nicht überholen. Drei Hunde korrigiere ich dafür, für einen reicht stehen bleiben, zwei weitere schiebe ich hinter meine imaginäre Linie zurück. Der Rüde, auf den wir zulaufen, beobachtet mich. Er steht vor seiner Halterin.
Meine fünf nehmen meine Ansage an und laufen locker neben mir. Ich komme an und leine ab, da rennt der junge Rüde auf mich zu und springt mir in den Bauch, so dass ich rückwärts taumele.
Das war sicher kein: hallo, schön dass du da bist, ich freu mich so! 😏