Ist aber nicht Routine genau das, was ich etablieren will?
Vielleicht verstehe ich dich falsch.
Das was anfangs schwer fällt soll doch im Laufe des Trainings zur Routine für den Hund werden.
Wir haben schon einmal versucht die Leinenführigkeit von normaler "Freizeit" abzugrenzen. Damals mit Halsband vs Geschirr. Ich denke wenn ich ihm bei Leinenführigkeit etwas zu tragen gebe, wird es wie mit allem anderen auch laufen. Er wird anfangs lernen und mitmachen und dann das Objekt einfach nicht mehr tragen und sich verweigern.
Ich kann es natürlich probieren, aber das Prinzip ist ja das gleiche.
Die Abgrenzung Leinenführigkeit vs Freizeit scheint er aber gar nicht zu brauchen. Das dient ja primär dem Verständnis für den Hund. Er versteht aber, sogar sehr gut, was wann verlangt wird. Er macht ab einem gewissen Zeitpunkt einfach dicht.
Ich glaube, das du zu verkrampft daran gehst. Nimm es mir bitte nicht übel, denn das kenne ich von mir auch. Beispiel Dummyarbeit: vor 2 Jahren noch hat sie 1 bis 2 Dummys geholt. Das wars dann. Obwohl wir den klassischen Aufbau gelernt haben. Nach den 2 war dann Schluss, und ich wollte aber noch mehr machen....na ja Ende vom Lied, ich hab den Druck rausgenommen. Heute machen wir " Dummy to go" , nicht mehr den klassischen Aufbau, sondern einfach unterwegs mal. Das funktioniert viel besser. Und es gibt manchmal Tage wo auch das nicht funktioniert, weil zuviele Reize, evtl Schmerzen oder sie keine Lust hat.......wenn wir so Situationen haben: "erst funktioniert es gut, dann gar nicht mehr", lass ich es für ne Weile. Dann wenn wir nach einiger Zeit wieder ansetzen, gehe ich nochmal 1 Schritt zurück. Übe das nochmal und baue den nächsten wieder an. Und irgendwann klappt das.
Die Betonung liegt auf " irgendwann" , ich weiss das Yuna das lernt, ich weiss aber auch, das sie viel Zeit zum verarbeiten braucht. Und ich habe gelernt, nicht stundenlang am Stück zu trainieren, sondern dosiert in kleine Einheiten, mit Pausentage dazwischen.