Familienschutzhund Ausbildung – Erziehung & Training – Hundeforum von Dogorama – Dogorama App

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Belinda
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Anzahl der Antworten 72
zuletzt 2. März

Familienschutzhund Ausbildung

Hi ihr da draußen ich habe mal ne frage und zwar: wo hier in unterfranken kann ich meinen hund zum familienschutzhund ausbilden lassen. Wir kommen aus Würzburg. Würde mich freuen wenn ich viele Antworten bekomme. Unser Apollo ist ein fünf Monate junger American great Dane . Da er bald ein vier Hektar großes alreal bewachen soll wäre das schon cool wenn er das auch könnte und nicht nur Unsinn im kopf hat.
 
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Ela
Beliebteste Antwort
2. Dez. 22:05
Von einer Ausbildung zum Familienschutzhund habe ich auch noch nicht gehört. Ich lebe mit 2 Deutschen Doggen zusammen und meiner Meinung nach sollte man es sich gut überlegen die Rasse zum Schutzhund ausbilden zu lassen. Eine Dogge mit Familienanschluss, und das ist unerlässlich, bringt einen natürlich Schutzinstikt mit sich. Ein territoriales Verhalten wird sich vermutlich von alleine einstellen, wenn sie sich auf dem Gelände unkontrolliert bewegen darf. Nicht falsch verstehen, aber ich würde Dir von einer gezielten Ausbildung zum Schutzhund abraten. Eine freundliche, aber konsequente Erziehung reicht vermutlich aus... LG und viel Freude mit Deiner Dogge.. ☺
 

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Clara
2. Dez. 21:15
Also ich würde mich mal Informieren ob man wo in deiner Umgebung eine Ausbildung anfangen könnte bzw ob es Trainer in deiner Umgebung gibt die sich auf genau so etwas spezialisieren. Die Schutzhundausbildung fordert ja schon viel von einem Hund, Doggen habe ich da bisher noch nicht gesehen da die ja als sehr sturköpfig gelten. Ich würde mal zu einem Kennenlernen mit einem Trainer gehen der weiß siche auch was der Hund so an Charakter mitbringen sollte (zB einen Will to please)
 
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Edi
2. Dez. 21:31
Von einer solchen Ausbildung habe ich noch nicht gehört... im hundesportlichen Bereich würde ich denken, dass es nicht einfach sein dürfte, einen Figuranten zu finden, der Schutzdienst mit einer Dogge machen würde... und das wäre dann auch nicht... ausbilden lassen, sondern selbst trainieren... und im Schutzdienst eine Dogge an der Leine braucht ordentlich Standhaftigkeit...
 
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Annabell
2. Dez. 21:41
Dürfte ich fragen was genau ein Familienschutzhund sein soll? 😅 Noch nie den Begriff gehört
 
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Clara
2. Dez. 21:43
Dürfte ich fragen was genau ein Familienschutzhund sein soll? 😅 Noch nie den Begriff gehört
Soviel ich weiß, ist es einfach ein Hund mit Schutzausbildung der eben auch im Familienleben integriert ist wo eben auch zB die Kinder lernen können mit dem Hund umzugehen. Da kann man meist schon ausgebildete von Trainern kaufen.
 
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Annabell
2. Dez. 21:48
Soviel ich weiß, ist es einfach ein Hund mit Schutzausbildung der eben auch im Familienleben integriert ist wo eben auch zB die Kinder lernen können mit dem Hund umzugehen. Da kann man meist schon ausgebildete von Trainern kaufen.
Oh 😱 Das finde ich gruselig. Danke für die Antwort. Also wenn ich mal jemanden so gar nicht leiden kann, könnte ich so nenn Hund einfach als Laie erwerben??? Oder muss man da als Mensch dann auch einen Eignungstest vorlegen?
 
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Clara
2. Dez. 21:54
Oh 😱 Das finde ich gruselig. Danke für die Antwort. Also wenn ich mal jemanden so gar nicht leiden kann, könnte ich so nenn Hund einfach als Laie erwerben??? Oder muss man da als Mensch dann auch einen Eignungstest vorlegen?
Also die Hunde werden zuerst in Familien großgezogen, dann kommen sie zur Ausbildung zu Experten. Wie das dann weitergeht ist von Trainer zu Trainer verschieden aber ich stelle es mir etwa gleich vor wie wenn man einen fertig ausgebildeten Assistenzhund bekommt. Also vom Verlauf und so
 
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Ela
2. Dez. 22:05
Von einer Ausbildung zum Familienschutzhund habe ich auch noch nicht gehört. Ich lebe mit 2 Deutschen Doggen zusammen und meiner Meinung nach sollte man es sich gut überlegen die Rasse zum Schutzhund ausbilden zu lassen. Eine Dogge mit Familienanschluss, und das ist unerlässlich, bringt einen natürlich Schutzinstikt mit sich. Ein territoriales Verhalten wird sich vermutlich von alleine einstellen, wenn sie sich auf dem Gelände unkontrolliert bewegen darf. Nicht falsch verstehen, aber ich würde Dir von einer gezielten Ausbildung zum Schutzhund abraten. Eine freundliche, aber konsequente Erziehung reicht vermutlich aus... LG und viel Freude mit Deiner Dogge.. ☺
 
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Dogorama-Mitglied
2. Dez. 23:43
Ich würde es nicht machen. A ist der Schutzdienst ein Hundesport der kontrolliert aufgebaut und von professionellen Trainer begleitet wird eine angemessene Auslastung für den Hund. B geht beim Schutzdienst nichts ohne Gehorsam. Im Schutzdienst lernt der Hund in einem bestimmten Hetzarm zu beißen vom Schutzdiensthelfer. Er darf Revieren, bellen, stellen, und angreifen aber nur auf Kommando. C darfst du im Privaten kein Hund als Waffe einsetzen. Wenn du nicht beamtet bist, keine Lebensgefahr droht und du keine offizielle Freigabe hast dann machst du dich auch strafbar zumindest in Berlin ist das so. Es reicht, wenn du deinem Hund wie laut oder Bell als Kommando trainierst. Alarm zu machen in brenzlichen Situationen ist ok Hauptsache dein Hund ist keine Gefahr/ Bedrohung für die restlichen Menschen da draußen. Außerdem fällt es manchen Hunden schwer Beute abzugeben indem Fall der Hetzarm. Bedenke bitte, dass dein Hund hier in einer hohen Reizlage arbeitet und auf deine Kommandos sich kontrollieren muss indem du ein Aus einforderst und dann Fuß oder Sitz, Platz steh gibst. Ein Familienschutzhund braucht man nicht. Ich schlage dir vor, dass du mal zu nem Platz fährst erstmal ohne den Hund um dir einen Überblick über die Ausbildung zu machen. Denn Qualität und Kompetenz sind hier entscheidend am Ende. Wenn dir das Training gefällt was du da sieht dann vereinbare einen Termin mit deinem Hund erstmal zum kennenlernen. Wenn du dann immernoch überzeugt bist dann mach das. Behalte aber immer im Hinterkopf die andere Seite der Medaille. Falls du dich für einen ausgebildeten Schutzhund interessierst kann der mal locker 10.000€ und mehr kosten. Das wäre meine Meinung dazu. Letztendlich entscheidest du am Ende, ob du das machen möchtest oder halt nicht. Ich hoffe ich konnte dir konstruktiv und freundlich meine Sichtweise die mitteilen. ☺️
 
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Dogorama-Mitglied
3. Dez. 00:14
Als Privatperson kann und darf man seinen Hund nicht zum Schutzhund ausbilden lassen. Zu recht. Ist euch bewusst, was für eine Verantwortung ihr allein schon damit eingeht, euch einen Hund von dem Kaliber zu holen und zu erwarten dass dieser euch schützt?
 
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Sonja
3. Dez. 00:26
Wie die anderen würde ich dir von so einer Ausbildung, besonders wenn du Kinder hast, abraten. Ein Schutzhund ist eine "Waffe" . Stell dir mal folgendes vor du hast ein Kind im Pubertäts Teanager- alter, jenes ist mit dem Hund unterwegs und will seinen Freunden oder "Feinden" mit dem Hund imponieren/angeben oder das Kind ist einfach nur verärgert auf jemanden und "befiehlt" dem Hund, anzugreiffen....🙈 . Ein natürlicher angemessener Schutz-/Wach instinkt entwickelt sich bei dem meisten Hunden je intensiver die Bindung zum Besitzer/Familie wird. Mein Rionnag zum Beispiel , er ist ein Northern Inuit (Wolfhund) und somit eine Rasse die sich absolut nicht als Wach oder Schutzhund eignet da sie fremden gegenüber zurückhaltend sind und den "Rückzug" anstelle von "Kampf" bevorzugen.... ABER wenn ich mit ihm unterwegs bin , besonders Wenn's dunkel ist, und jemand Fremdes mich bedrängt knurrt und "zeigt Zähne" und würde wohl auch weiter gehen wenns nötig währe. Hatte da schon ein paar Erlebnisse mit betrunkenen besonders zu Faschingzeiten 😉
 

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