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Dogorama
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 94
heute 22:32

Was haben wir aus dem Hund gemacht?

Stell dir vor, Menschen würden wie Hunde gezüchtet. Manche wären 3 Meter groß und 360 kg schwer – andere gerade mal 86 cm mit 13 kg. Klingt absurd? Genau das haben wir mit unseren Hunden gemacht – in nur 150 bis 200 Jahren. Aus Sicht der Evolution ein bloßer Wimpernschlag. 😱 Wir sind auf dieses unglaubliche Gedankenexperiment bei @wissen_macht_wau (Instagram) aufmerksam geworden. In der Natur entscheidet natürliche Selektion, welche Merkmale sich durchsetzen. Bei Hunden entscheidet der Mensch, wer sich fortpflanzen darf. So können einzelne Merkmale innerhalb weniger Generationen extrem verstärkt werden. Das Problem: Der Körper passt sich nicht immer genauso schnell an wie das Aussehen. Folgende Zahlen zeigt wissen_macht_wau: 🐾 Großwüchsige Rassen wie die Deutsche Dogge leben durchschnittlich 3,5 Jahre kürzer und haben ein bis zu 114-fach erhöhtes Risiko für eine Magendrehung. 🐾 Bei 92 % der untersuchten Chihuahuas hat sich der Schädel nicht vollständig geschlossen – dem Gehirn fehlt schlicht der Platz. Und das ist nur die Größe – Falten, Plattnasen und überlange Rücken kommen noch dazu. 👉 Welche Gedanken gehen dir dabei durch den Kopf? 👉 Wie stehst du zur „modernen“ Hundezucht?
 
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Katrin
heute 20:01
Ich meinte hier definitiv die gesunden Rassen. Kaputt gezüchtete wird man wohl aufgeben müssen.
So wirklich gesund ist letztendlich keine Rasse mehr. Genau das ist ja das Problem. Klar testen Züchter, schauen nach der Genetik usw und manche bekommen das auch gut hin. Trotzdem ist aber die Rasse an sich meistens doch schon für mal mehr mal weniger rassetypische Erkrankungen bekannt. Gerade die beliebten Rassen. Hier muss die Zucht (was sie oftmals auch tut) ansetzen. Die typischen Erkrankungen müssen raus aus der jeweiligen Rasse und das geht nur wenn die Rassestandards so überarbeitet werden das Gesundheit und Leistungsfähigkeit wieder im Vordergrund steht. Für einige Rassen ist der Zug aber leider echt abgefahren.
 
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Stefan
heute 20:05
Ich hänge mich noch einmal rein, weil auch hier gibt es eine Züchterin die nur auf's Geld aus ist und Rassestandards und medizinische Untersuchungen für Unsinn oder unnötig erachtet.
Deshalb ist sie auch aus allen Vereinen und Verbänden rausgeflogen. Auf ihrer Homepage finden sich die neuen Welpen ab "I"-Wurf. (Reinrasser werden nach dem Alphabet des Wurfs benannt).
Drum prüfe, was Du kaufst!

Ich verstehe, dass auch Tierheimhunde ein Recht auf ein lesenswertes Leben haben, aber lassen wir mal die Kirche im Dorf:
Erziehe ich mein eigenes Kind macht schon einen Unterschied als ob ich ein Kind aus dem Waisenhaus habe. Gilt auch für Hunde aus dem Tierheim oder aus Tötungsstationen, so leid mir das tut. Ich habe mit jedem Hund Mitleid, der so ein Schicksal erleiden muss(te), heißt für mich trotzdem nicht, dass ich einen Problemhund erziehen möchte.
Meiner ist super erzogen und hört aufs Wort, wir sind "ein Kieks, ein Ei", ich hätte keine Zeit um den Knacks oder mehrere abzuerziehen.
 
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paula
heute 20:06
Warum? Weil man nicht ,,retten" will? Sind Zuchthundebesitzer deswegen weniger tierlieb? Das bezweifel ich ehrlich gesagt.
ja aber nur wenn man sich gezielt eine qualzucht aussucht oder bewusst vermehrer unterstützt
 
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Katrin
heute 20:08
Du willst es nicht verstehen. Ich bin gegen Qualzuchten, aber du kannst nicht alle Züchter und Rassen gleich stellen.
Das verstehe ich schon. Was ich sagen wollte ein Züchter ist für mich nicht automatisch seriös nur weil er einem Verband angehört und Papiere verteilt. Wer Hunde mit Qualzuchtmerkmalen züchtet (und das ist bei gewissen Rassen immer der Fall) und als gesund vermarktet handelt für mich alles andere als seriös.

Das ist worum es mir ging.
 
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Reglinde
heute 20:09
Das macht ja der Mensch, damit einige Leute diese überzüchteten Hunde lieben. Aber es wird bewusst gemacht um einer Mode hinterher zurennen ohne das Leiden des Hundes zu berücksichtigen. Ja das wird bewusst gemacht.
 
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Katrin
heute 20:09
ja aber nur wenn man sich gezielt eine qualzucht aussucht oder bewusst vermehrer unterstützt
Auch diese Menschen können tierlieb sein. Tierliebe macht man doch nicht daran fest wo jemand ein Tier her hat.
 
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Tina
heute 20:20
Ich könnte nur weinen und ich verstehe die Menschen einfach nicht! Ja, ich habe eine kleine Pekinesen-Hündin. Aber ausschließlich, weil die kleine, 12-jährige Maus in ihrer Familie "nicht mehr mithalten konnte und deshalb so schnell wie möglich weg" musste. Wir wollten sie in ein gutes Zuhause vermitteln und konnten sie dann einfach nicht mehr weg geben. Niemals würde ich so einen Hund vom Züchter kaufen. Unsere beiden anderen Mäuse sind Mischlinge und auch aus dem Tierschutz.
Ich kann nur an alle Menschen appellieren: bitte kauft keine Qualzuchthunde! Wenn ihr die nicht kauft, werden sie auch nicht mehr gezüchtet!
 
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Dana
heute 20:20
Ja ich finde wir machen die Tiere krank und wunderen uns was wir für Geld zum Tierarzt bringen, obwohl heute kann man sich ja versichen lassen und dann ist ja egal wie kaputt das Tier ist Ich habe das Gefühl,das man Menschen mit Behinderungen nicht so will/braucht,aber behinderte Hunde und Katzen sind prima Alles abartig Gruß Beate
Das ist ja nicht nur die Zucht, sondern auch die Tierärzte und unser Staat Geld mit Tieren machen!
Was wäre ein Hund der gesund ist , sehr interessant was der Herr Doktor Franz Spitzer darüber sagt.
Oder die Steuern, für was?
 
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Sebbi
heute 20:21
Der Genpool meiner Mischlinge ist wesentlich größer als bei Rassehunden natürlich kann man auch da Pech haben,aber viel seltener.Mein Frodo zb halb Bordercolly,halb altdeutscher Schäferhund wird gerade 16 Jahre alt und war zeitlebens gesund.Na,was sagst du dazu??? Ich bleib dabei.So wie du redest sollte man gar keine Hunde mehr halten.Und übrigens solange es auch nur 1 Hund im Tierheim gibt sollte Zucht untersagt,verboten werden.es sind nämlich keine Waren die man sich kaufen kann sondern Lebewesen die auf uns angewiesen sind.
Hallo Steffi,

dass so eine Antwort kommt, war ehrlich gesagt zu erwarten. Schließlich möchte man vor sich und anderen im rechten Licht dastehen.

Dass dein Frodo 16 Jahre alt und gesund gealtert ist, freut mich riesig für euch. Genetisch ist das aber kein Beweis, sondern schlicht Glück. Ein Opa, der trotz Kettenrauchens 95 wird, ist schließlich auch kein Beleg dafür, dass Rauchen gesund ist.

Zu deinen Punkten:

1. Der Genpool bei Frodos Rassen:
Deine Annahme vom „wesentlich größeren Genpool“ stimmt so nicht. Altdeutscher Schäferhund und Border Collie teilen sich konkrete genetische Baustellen (z. B. MDR1-Gendefekt, HD, ED, CEA). Wer zwei Rassen mit denselben Risiken kreuzt, vergrößert nicht die Gesundheit, sondern potenziert das Krankheitsrisiko – völlig ungeprüft. Frodo hatte Glück, die Genetik arbeitet aber mit Wahrscheinlichkeiten.

2. Tierheim & Zuchtverbot:
Niemand bestreitet, dass Tierheimhunde ein Zuhause verdienen. Aber die Realität ist: Die Tierheime sitzen nicht voll mit Hunden aus seriöser Rassezucht, sondern mit verhaltensauffälligen Importen, unüberlegten Modehunden und unkontrolliert vermehrten Mischlingen. Ein pauschales Zuchtverbot stoppt kein Leid, sondern öffnet dem illegalen Welpenhandel und blinden Vermehren komplett die Tür.

Gesundheit ist kein Bauchgefühl und lässt sich nicht mit Einzelfällen schönreden. Schön für Frodo – die biologischen Fakten ändert das aber nicht.
 
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Katrin
heute 20:25
Das ist ja nicht nur die Zucht, sondern auch die Tierärzte und unser Staat Geld mit Tieren machen! Was wäre ein Hund der gesund ist , sehr interessant was der Herr Doktor Franz Spitzer darüber sagt. Oder die Steuern, für was?
Du meinst den Typ der im Ausland sitzt und seine Weisheiten online raushaut?