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Dogorama
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heute 20:13

Was haben wir aus dem Hund gemacht?

Stell dir vor, Menschen würden wie Hunde gezüchtet. Manche wären 3 Meter groß und 360 kg schwer – andere gerade mal 86 cm mit 13 kg. Klingt absurd? Genau das haben wir mit unseren Hunden gemacht – in nur 150 bis 200 Jahren. Aus Sicht der Evolution ein bloßer Wimpernschlag. 😱 Wir sind auf dieses unglaubliche Gedankenexperiment bei @wissen_macht_wau (Instagram) aufmerksam geworden. In der Natur entscheidet natürliche Selektion, welche Merkmale sich durchsetzen. Bei Hunden entscheidet der Mensch, wer sich fortpflanzen darf. So können einzelne Merkmale innerhalb weniger Generationen extrem verstärkt werden. Das Problem: Der Körper passt sich nicht immer genauso schnell an wie das Aussehen. Folgende Zahlen zeigt wissen_macht_wau: 🐾 Großwüchsige Rassen wie die Deutsche Dogge leben durchschnittlich 3,5 Jahre kürzer und haben ein bis zu 114-fach erhöhtes Risiko für eine Magendrehung. 🐾 Bei 92 % der untersuchten Chihuahuas hat sich der Schädel nicht vollständig geschlossen – dem Gehirn fehlt schlicht der Platz. Und das ist nur die Größe – Falten, Plattnasen und überlange Rücken kommen noch dazu. 👉 Welche Gedanken gehen dir dabei durch den Kopf? 👉 Wie stehst du zur „modernen“ Hundezucht?
 
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Carola
11. Aug. 18:03
Oh wäre das schön !!! Aber anstatt zu züchten, sollten erstmal die Hunde 🐕 "aufgebraucht" werden, die da sind.
Was findest du daran toll wenn die Menschen aussterben? Natürlich werden sie es tun, wie jede Spezies das tut auch die Hunde zumal sie als Kulturfolger in gewisser Weise auf den Menschen angewiesen sind.

Und was meinst du mit vorhandene Hunde "aufbrauchen"?
Tierschutz ist eine gute Sache aber schließlich müssen nicht alle Hunde nach Deutschland importiert werden und viele Hunde sind überhaupt nicht geeignet für ein Leben hier. Sie wurden oft jahrelang an der Kette oder im Zwinger gehalten ohne positiven Kontakt zu Menschen. Und auch wenn man es nicht glauben will solche Hunde können auch durchaus sehr gefährlich sein!
Der richtige Ansatz ist mit Kastrationsprogrammen die Hundepopulation erheblich einzudämmen und das beste ist es, wenn den Hunden dort geholfen wird wo sie sind.
Diesbezüglich gibt es einige recht gute Programme und so etwas unterstütze ich gerne.

Zudem gibt es auch leider im Tierschutz viele dubiose Organisationen - genauso wie es dubiose Vermehrer und auch Züchter gibt- was das mit Tierschutzhund oder Züchter Hund zu tun haben erschließt sich mir nicht.
Bei einer solchen lebensfeindlichen Einstellung sollte man sich auch tatsächlich ernsthaft überlegen ob man in der Lage ist einem anderen Lebewesen überhaupt das zu geben was es braucht.
 
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Carola
11. Aug. 18:04
Kann mir vielleicht mal jemand erklären, wozu die Menschen 350 verschiedene Hunderassen brauchen? Und es werden immer mehr 🤦 Hat hier jemand einen Hund, den er z.B. tatsächlich für eine Arbeit braucht, für die der Hund mal gezüchtet wurde?
Ich! Ich habe mir nämlich Hunde ausgesucht denen ich eine Arbeit geben kann.
 
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Ulli mit
11. Aug. 18:07
Ich! Ich habe mir nämlich Hunde ausgesucht denen ich eine Arbeit geben kann.
Für welche Arbeit brauchst Du die Zwei denn?
 
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Carola
11. Aug. 18:17
Für welche Arbeit brauchst Du die Zwei denn?
Es sind Wachhunde und sie bewachen Haus und Hof.
 
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Nathalie
11. Aug. 18:18
Ein Schockmoment vor Ort verändert zwar Emotionen, ist aber kein sachliches Argument. Das Elend in Rumänien entsteht durch fehlende Kastrationsprogramme, ausgesetzte Tiere und mangelnde staatliche Strukturen vor Ort. Zu glauben, dass Straßenhunde verschwinden, wenn ein deutscher Züchter seine Arbeit einstellt, ist ein Zirkelschluss. Wer Auslandstierschutz unterstützen will, kann das gerne tun – aber bitte ohne Pauschalverurteilungen für Menschen, die sich bewusst für einen Hund vom seriösen Züchter entscheiden. Ja, meine letzten beiden Hunde sind vom Züchter. Und ich wüsste nicht, warum ich mir deswegen ein schlechtes Gewissen einreden lassen sollte oder mich gar schämen müsste. Keiner der beiden war eine Qualzucht – um mal kurz an das eigentliche Thema hier anzuknüpfen. Wenn die Zeit reif ist, bekommt Sebbi eventuell noch einen Bruder oder eine Schwester. Definitiv aus dem Tierschutz. Aber ich werde dank euch zu 100 % darauf achten, dass der Hund nicht aus Rumänien kommt. Wenn Sebbi nicht wäre, hätte ich übrigens gar keinen Hund! Ich finde es wirklich toll, dass es Menschen gibt, die sich dieser Aufgabe stellen. Ihr könnt eure Hunde von mir aus in Timbuktu holen – das ist mir völlig egal und ich würde das niemals verurteilen. Aber könnt ihr nicht im Gegenzug einfach mal aufhören, anderen Menschen damit auf den Sack zu gehen?
Andersrum dann bitte auch ....

Es gab hier schon genug Kommentare , die die Hundebesitzer verurteilen ,welche einen Hund aus dem Auslandstierschutz adoptieren....
 
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Andreas
11. Aug. 18:19
Kann mir vielleicht mal jemand erklären, wozu die Menschen 350 verschiedene Hunderassen brauchen? Und es werden immer mehr 🤦 Hat hier jemand einen Hund, den er z.B. tatsächlich für eine Arbeit braucht, für die der Hund mal gezüchtet wurde?
..vllt sind 350 Hunderassen zu viel.. im Sinne von spezialisierten Hunden..

Das heutige Rasseverständnis ist für mich grundsätzlich schwer zu verstehen.

Zu Deiner Frage.. ja.. ich habe ganz sicher solch einen Hund... er ist ein echter Allrounder.. und kann alles.. aber eben nicht so gut, wie die Spezialisten.. Er riecht also nicht auf dem Niveau vom bloodhound und sprintet nicht wir ein Podenko, er liebt seine Menschen, verlangt dabei einen gewissen Respekt und würde einen Einbrecher nicht begrüssen sondern stellen.. usw.

Er wurde also nie, wie ich Dich verstehe, für eine Aufgabe gezüchtet...die ich ihm heute nicht bieten kann..
 
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Carola
11. Aug. 18:20
Andersrum dann bitte auch .... Es gab hier schon genug Kommentare , die die Hundebesitzer verurteilen ,welche einen Hund aus dem Auslandstierschutz adoptieren....
Bisher habe ich noch von niemandem gelesen dass jemand für das "adoptieren" von Tierschutzhunden/ Auslandshunden verurteilt wurde. Diverse Ausfälle richteten sich ausschließlich gegen Halter von Züchter Hunden
 
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Andrea
11. Aug. 18:30
Ich bin Qualzuchten das von den Züchtern furchtbar schlimm und die die sich solche Hunde auch noch zu legen.
Wenn es nach mir gehen würde sollte so etwas verboten werden es ist genauso wie bei den Kampfhunden es sind Tiere die für das Kämpfen gezüchtet wurden und ich finde man kann Ihnen nicht 100-prozentig trauen
Platte Nasen bei den Schäferhund den schrägen Rücken nach unten Hunde die fürs Kämpfen gezüchtet werden all das sind Sachen die der Mensch unbedingt haben wollte und so etwas gehört von Haus aus verboten
 
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Ulli mit
11. Aug. 18:39
..vllt sind 350 Hunderassen zu viel.. im Sinne von spezialisierten Hunden.. Das heutige Rasseverständnis ist für mich grundsätzlich schwer zu verstehen. Zu Deiner Frage.. ja.. ich habe ganz sicher solch einen Hund... er ist ein echter Allrounder.. und kann alles.. aber eben nicht so gut, wie die Spezialisten.. Er riecht also nicht auf dem Niveau vom bloodhound und sprintet nicht wir ein Podenko, er liebt seine Menschen, verlangt dabei einen gewissen Respekt und würde einen Einbrecher nicht begrüssen sondern stellen.. usw. Er wurde also nie, wie ich Dich verstehe, für eine Aufgabe gezüchtet...die ich ihm heute nicht bieten kann..
Ich meine tatsächlich den Jagdhund zur Jagd, den Wachhund um zu bewachen, den Hütehund zum Hüten u.s.w.

Also den Hund, der die Aufgabe erfüllt, für die er mal gezüchtet wurde.

Und es geht mir nicht darum, jemanden anzugreifen, es interessiert mich nur. Meine Hunde hatte ich nie für den "Zweck", für den sie mal gezüchtet wurden 😉
 
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Ulli mit
11. Aug. 18:41
Bisher habe ich noch von niemandem gelesen dass jemand für das "adoptieren" von Tierschutzhunden/ Auslandshunden verurteilt wurde. Diverse Ausfälle richteten sich ausschließlich gegen Halter von Züchter Hunden
Das stimmt so nicht ganz, ich habe schon gelesen, dass das fürs eigene Ego geschieht und um sich selbst als "Retter" besser zu fühlen. 😂