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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 12. Mai

Zwerghunde und die "bösen Grossen"

(HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) Gerade häufen sich mal wieder die Threads und Beiträge zum Thema winzige Hunde, die vor den angeblich so zahlreichen ungezogenen, normalgrossen Hunden beschützt werden müssen. Einerseits sollte natürlich jeder HH darum bemüht seinen, sein Tier zu weitgehend verträglichem, höflichen Verhalten zu erziehen und es so zu führen, dass es seine Umwelt nicht gefährdet. Andererseits stellt sich mir schon die Frage, woher Menschen, die absichtlich zu den problembehafteten (gesundheitliche, körperbauliche und kommunikationstechnische Probleme) Klein- und Zwergzuchten greifen, die Vorstellung nehmen, dass Halter grösserer Hunde sich in der Führung derselben nochmal extra einschränken müssten, um den künstlich produzierten speziellen Bedürfnissen dieser züchterischen Entgleisungen gerecht zu werden. Für mich fühlt sich das an wie Logik von innen nach aussen gestülpt - zuerst wird absichtlich ein Problem produziert, an das sich dann alle anzupassen haben...? Wie wär's stattdessen damit, das Problem ansich zu beheben? (HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) [Dies ist eine Grundsatzfrage, Beiträge nach dem Motto "soll jetzt jeder bereits existente kleine Hund von grösseren verletzt werden dürfen?" würden an der Intention des Threads total vorbeigehen. Und nein, natürlich sollten sie das nicht.]
 
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Amelie
14. Feb. 18:06
Ich musste das schon mehrfach. Mein Hund wurde das erste Mal angegriffen und gebissen, da war er 5 Monate alt. Und es war nicht das letzte Mal. Natürlich greift man dann ein, aber den Schaden hat man bzw der Hund trotzdem. Aber es freut mich für dich, dass du diese Erfahrung nie machen musstet, das wünsche ich wirklich niemandem.
Exakt das.
 
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Amelie
14. Feb. 18:09
Ich glaube du täuschst dich da ein wenig. Ich will dir deine Erfahrung nicht absprechen, vielleicht gibt es auch regionale Unterschiede. Aber mit einem Rottweiler ist das Thema Hundebegegnungen nicht unbedingt entspannter. Große Hunde werden ebenfalls angegriffen, von anderen großen Hunden und viel öfter von kleinen Hunden. Einfach Maulkorb drauf und gut ist funktioniert auch nicht und ist auch nicht zielführend, da man ja möchte, dass sich der eigene Hund wohl fühlt, Spaß hat und entspannt ist und nicht einfach "unschädlich" gemacht. Die meisten Hunde die bei uns in der Gegend frei rumlaufen und nicht abrufbar sind, sind kleine Hunde. Weil sie eben keinen ernsten Schaden anrichten können in den Augen ihrer Halter. Also wenn dein Rottweiler regelmäßig von anderen Hunden angepöbelt oder sogar angegriffen würde, wärst du genauso angespannt wie jetzt. Nur dass du da zusätzlich aufpassen müsstest, dass dein Hund sich nicht wehrt. Zu sehen wie der eigene Hund Stress hat und leidet ist immer scheiße, ganz unabhängig davon wie groß er ist. Und wenn der Kleine deinen zwickt und ankläfft, bist du in den Augen aller drumherum trotzdem Schuld. Weil du den Rottweiler hast und der arme kleine doch nur Angst hat (und eh nichts tun kann, außer eben deinen Hund und dich in Stress versetzen). Und ich mag kleine Hunde echt sehr! Vorallem Chihuahuas haben es mir angetan. Ich bin also nicht per se gegen kleine Hunde. Ich glaube nur deine Vorstellung ein Rottweiler entspricht einem entspanntem Spaziergang ist weit abseits der Realität.
Meine Erfahrung ist genau so subjektiv wie Deine auch. Ich sehe es allerdings im direkten Vergleich, wie oft mein Hund ungefragt von Hunden bedrängt wird vs. wie oft das meinen Nachbarn mit zwei mittelgroßen Hunden passiert. Wenn meine Nachbarin mit ihren zweien unterwegs ist (davon ein Malinois-Mix), werden die anderen Hunde sofort angeleint oder abgerufen. Wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin, werden die Hunde einfach laufen gelassen. Was soll denen schon passieren? Diesen Unterschied sehen wir jeden Tag.
 
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Amelie
14. Feb. 18:10
Nein, tut es zum Glück nicht. Ich wollte damit nur sagen, dass ich manche Halter verstehen kann, grade die von kleinen Hunden, die sowas schonmal erlebt haben und dadurch Angst um ihren Hund haben. Auch daran sollte man natürlich arbeiten. Aber wer in Dunkeln mal überfallen wurde, der hat halt auch erstmal Angst. Völlig normal.
Danke! Auch wenn nichts schlimmes passiert, ist wie du sagst, der mentale Schaden im Zweifel da. Mein Hund ist noch jung und völlig unverdorben. Sie liebt jeden Hund und jedes Tier auf dieser Welt und so darf das auch gerne bleiben.
 
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Dogorama-Mitglied
14. Feb. 18:11
Naja, vor allem lassen sie ihre Hunde auf die kleinen los, da die ja ihrem Hund nichts können. Meine Nachbarn haben zwei mittelgroße Hunde, denen passiert so etwas komischerweise nicht. Hätte ich einen Rottweiler, hätte ich auch weniger Angst um meinen Hund bei Hundebegegnungen.
Ich habe keine Probleme in Begegnungen auch nicht wo ich nur die 2 kleinen hatte aber was mir auffällt und da muss ich dir Recht geben bin ich mit den Malinos oder Riesenschnauzer unterwegs wird sogar der Hund hysterisch zurückgerufen oder Eingefangen und man verlässt fluchtartig das Gebiet.

Aber was ich mal hatte man sah nur meine Zwerge und es kam jemand mit einem mittelgroßen Hund. Der Hund wurde erst hysterisch zurück gerufen als meine Riesenschnauzer Dame zum vorschein kam.
 
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Amelie
14. Feb. 18:11
Ich finde deinen Beitrag ziemlich grenzwertig. Sich über Vorurteile aufregen aber diverse Vorurteile raushauen. Genau mein Humor 😉 Erstens: was ist normal(groß)? Es gibt Hunde in diversen Größen. Und alle sind normal. Nicht alle großen Hunde unerzogen, und nicht alle kleine Hunde sind problembehaftet. Ich bin mit großen Hunden aufgewachsen. Habe jetzt aber 2 Bolonkas (5,2 und 6,6 Kilo). Und die sind weder gestört noch krank. Sondern richtige Hunde. Aber es ist definitiv anders und die kleinen sind nunmal schwächer als die riesigen. wenn ein fremder 30 Kilo Hund, Besitzer ewig weit weg, dann rufe ich diesem schon zu er soll seinen Hund zurück rufen. Mal bedacht dass ein 5 Kilo Hund einen Biss nicht überlebt? Ich bin weder hysterisch noch übervorsichtig. Meine 2 haben viele große Hundekumpel. Aber dennoch muss man mehr aufpassen. Es wurden schon viele kleine Hunde getötet. Es reicht ja schon, wenn im zu groben Spiel ein großer Hund einem kleinen umrennt. Verletzungsgefahr ist da. Das bringt einfach der Gewichtsunterschied mit sich. Ich schränke niemanden ein. Ich bitte um gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis. Und Akzeptanz. Wir alle haben Hunde und lieben sie. Egal wie groß oder klein. Auch wenn Sie meine Hunde als unnormale, problembehaftete, züchterische Entgleisung empfinden. Es sind Hunde, mit einer Seele, und ich liebe sie. Genau wie Sie ihren. Und wenn man es schon als Einschränkung sieht seinen Hund zurück zu rufen verstehe ich das echt nicht.
Genau das!
 
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Nathalie
14. Feb. 18:14
So ist es! In so einem Fall hat ein kleiner eben keine Chance. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, warum so viele sich so getriggert fühlen, wenn man drum bittet den Hund zurückzurufen oder anzuleinen.
Für mich ist es selbstverständlich Leni im Freilauf ranzurufen ,darum.muss man mich nicht erst bitten .
Das mach ich schon aus Rücksichtnahme......
Zum anderen muss sie auch bei mir in Sichtweite sein und darf auch nicht vorrennen genauso wie sie nicht andere Tiere jagen darf . Sie muss auf dem Weg bleiben .
 
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Amelie
14. Feb. 18:16
Woraus schließt du, dass ein Hund, der an der Leine bellt, es "durchaus ernst" meint? Und bist du sicher, dass die Angst um das Wohlergehen von Maple ausgeht? Oder kommt die Angst eher von dir, die in anderen Hunden tödliche Gefahren sieht und sich deshalb nichtmehr alleine in den Wald traut...?
Ja, ich bin mir sicher, dass meine Angst sich um das Wohlergehen meines Hundes dreht, Herr Psychologe. Ich bin in einer Reiterfamilie mit Hund, Katze und Pferd aufgewachsen und dementsprechend hält sich meine Angst vor großen Tieren, darunter auch Hunden, sehr in Grenzen ;) Woran ich erkenne, dass ein Hund es ernst meint, lässt sich einfach googeln und nachlesen, falls Dir Körpersprache eines Hundes und seine Signale nicht geläufig sind.
 
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Silke
14. Feb. 18:35
Ja, ich bin mir sicher, dass meine Angst sich um das Wohlergehen meines Hundes dreht, Herr Psychologe. Ich bin in einer Reiterfamilie mit Hund, Katze und Pferd aufgewachsen und dementsprechend hält sich meine Angst vor großen Tieren, darunter auch Hunden, sehr in Grenzen ;) Woran ich erkenne, dass ein Hund es ernst meint, lässt sich einfach googeln und nachlesen, falls Dir Körpersprache eines Hundes und seine Signale nicht geläufig sind.
Googeln? Sorry aber einen Hund lesen zu können kann man theoretisch nicht lernen. Das funktioniert nur in der Praxis. Und Joe mit Herr anzusprechen ist äußerst unhöflich.
 
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Amelie
14. Feb. 18:41
Googeln? Sorry aber einen Hund lesen zu können kann man theoretisch nicht lernen. Das funktioniert nur in der Praxis. Und Joe mit Herr anzusprechen ist äußerst unhöflich.
Es ist unhöflich einen Mann als Herrn anzusprechen? Das ist mir neu. Wie sich jeder das Wissen aneignet, das würde ich jedem selbst überlassen und jetzt mal nicht darüber urteilen. Ich bin froh über jeden, der sich informiert, auf welchem Wege auch immer 🙂
 
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Nathalie
14. Feb. 18:48
Ja, ich bin mir sicher, dass meine Angst sich um das Wohlergehen meines Hundes dreht, Herr Psychologe. Ich bin in einer Reiterfamilie mit Hund, Katze und Pferd aufgewachsen und dementsprechend hält sich meine Angst vor großen Tieren, darunter auch Hunden, sehr in Grenzen ;) Woran ich erkenne, dass ein Hund es ernst meint, lässt sich einfach googeln und nachlesen, falls Dir Körpersprache eines Hundes und seine Signale nicht geläufig sind.
Das hat nichts mit Phsychologie zu tun..... Es ist so dass Hunde bis zu 30 km Entfernung es spüren und riechen können ,ob jemand Angst hat .... Ganz egal ob es sich um dein Hund handelt oder es ein Fremdhund ist.
Das habe ich übrigens von meiner Hundetrainerin .
Aber jetzt mal Butter bei den Fischen um einen Hund zu lesen muss ich nicht googeln.
Du ärgerst dich über Vorurteile ,dass Leute nicht respektvoll sind .....
Du bist gerade selber so ....
Nur weil ein Hund in der Leine hängt und nach deiner Ansicht nicht normal ist ,brauch dieser doch kein Maulkorb.
Ich habe selber eine kleine Hündin die sehr gut sozialisiert ist egal bei welcher Hundegröße aber mir würde es Traum nicht einfallen andere zu verurteilten ,weil der Hund in der Leine hängt .
Ich möchte auch nicht dass ihr was passiert aber es gibt nun mal keine 100 % Sichherheit.