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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 12. Mai

Zwerghunde und die "bösen Grossen"

(HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) Gerade häufen sich mal wieder die Threads und Beiträge zum Thema winzige Hunde, die vor den angeblich so zahlreichen ungezogenen, normalgrossen Hunden beschützt werden müssen. Einerseits sollte natürlich jeder HH darum bemüht seinen, sein Tier zu weitgehend verträglichem, höflichen Verhalten zu erziehen und es so zu führen, dass es seine Umwelt nicht gefährdet. Andererseits stellt sich mir schon die Frage, woher Menschen, die absichtlich zu den problembehafteten (gesundheitliche, körperbauliche und kommunikationstechnische Probleme) Klein- und Zwergzuchten greifen, die Vorstellung nehmen, dass Halter grösserer Hunde sich in der Führung derselben nochmal extra einschränken müssten, um den künstlich produzierten speziellen Bedürfnissen dieser züchterischen Entgleisungen gerecht zu werden. Für mich fühlt sich das an wie Logik von innen nach aussen gestülpt - zuerst wird absichtlich ein Problem produziert, an das sich dann alle anzupassen haben...? Wie wär's stattdessen damit, das Problem ansich zu beheben? (HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) [Dies ist eine Grundsatzfrage, Beiträge nach dem Motto "soll jetzt jeder bereits existente kleine Hund von grösseren verletzt werden dürfen?" würden an der Intention des Threads total vorbeigehen. Und nein, natürlich sollten sie das nicht.]
 
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Nina &
14. Feb. 10:58
Uff, das ist blöd. Und so eine Abneigung auszumerzen, wenn sie sich erstmal verfestigt hat, ist echt schwer...man kann auch keine Situationen oder Hunde aus dem Hut zaubern, mit denen man da gezielt gegentrainieren könnte... Guinness war auch schon von Klein an in ein paar unguten Situationen mit lautem Geschrei und etwas später auch mit Kratzern... Das und das zu lange Bleiben waren die klaren Nachteile der Hundezonen und meiner fehlenden Erfahrung. Die Vorteile waren, dass ich aus lauter brennendem Bedürfnis nach Gesellschaft und Austausch am nächsten Tag schon wieder dort war als wär nix gewesen und er dadurch auch nie Zeit hatte, den Eindruck zu bekommen es wär was gewesen. Meist war es ja doch lustig und nett mit anderen Hunden und die Leute fanden ihn sowieso toll und vice verse - so wurde das Negative wohl schnell wieder "überschrieben". Und massenhaft Erfahrung hat es uns Beiden auch gebracht. Ich würd wahrscheinlich jetzt, wo es heikler ist, nicht so gut sehen ob was rund läuft oder nicht, wenn wir diesen kleinen "Wahnsinn" nicht durchgespielt hätten 🙈🙈🙈
Ja, es ist nicht ganz so einfach. Danach waren es 3 mal schwarze Hunde, die auf ihn los sind und seit dem hasst er eben schwarze Hunde. Also nur die fremden natürlich. Aber auf 10 Meter können die ran, ohne dass Bokar auslöst. Angespannt ist er aber trotzdem, das wird wohl auch noch länger so bleiben.

Vor ein paar Tagen rannte eine junge Schoko-Labbi-Hündin mit Highspeed auf ihn zu, da war er auch schon auf Defcon 3, zumal die fast schwarz war. Aber die warf sich dann direkt vor seine Füße und wedelte wie wild, da schlug das blitzartig um und er fand sie super. Da hab ich mich gefreut, dass er mal gesehen hat, dass nicht alle Hunde, die frontal auf ihn zurennen, böse sind.
 
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Dogorama-Mitglied
14. Feb. 11:04
Uff, das ist blöd. Und so eine Abneigung auszumerzen, wenn sie sich erstmal verfestigt hat, ist echt schwer...man kann auch keine Situationen oder Hunde aus dem Hut zaubern, mit denen man da gezielt gegentrainieren könnte... Guinness war auch schon von Klein an in ein paar unguten Situationen mit lautem Geschrei und etwas später auch mit Kratzern... Das und das zu lange Bleiben waren die klaren Nachteile der Hundezonen und meiner fehlenden Erfahrung. Die Vorteile waren, dass ich aus lauter brennendem Bedürfnis nach Gesellschaft und Austausch am nächsten Tag schon wieder dort war als wär nix gewesen und er dadurch auch nie Zeit hatte, den Eindruck zu bekommen es wär was gewesen. Meist war es ja doch lustig und nett mit anderen Hunden und die Leute fanden ihn sowieso toll und vice verse - so wurde das Negative wohl schnell wieder "überschrieben". Und massenhaft Erfahrung hat es uns Beiden auch gebracht. Ich würd wahrscheinlich jetzt, wo es heikler ist, nicht so gut sehen ob was rund läuft oder nicht, wenn wir diesen kleinen "Wahnsinn" nicht durchgespielt hätten 🙈🙈🙈
Das ist der große Vorteil, wenn der Hund weder zerbrechlich, noch überdurchschnittlich groß ist.
Man kann einfach viel mehr riskieren und es wird viel mehr verziehen.

Ich glaube man muss schon ein spezieller Typ Mensch sein, um sehr kleine und sehr große Hunde gut sozialisiert zu bekommen. Das ist denke ich den allermeisten gar nicht so bewusst am Anfang.
Da steht die eigene Angst im Weg (vermutlich bei kleinen Hunden schlimmer) und dann natürlich die Gesellschaft (das ist bei großen Hunden vermutlich schlimmer).

Mein letzter "Besuch" einer Freilauffläche war wie folgt: ein Shiba Rüde hat meinen ziemlich offensiv herausgefordert, direkt am Eingang, meiner hat ihn einmal auf links gedreht und es ist eine regelrechte Panik ausgebrochen. Alle haben ihre Hunde eingesammelt, manche haben sich mit ihren Hunden sogar auf Bänken "in Sicherheit" gebracht.
Der Shiba wurde nicht gebissen und hat nicht mal einen Kratzer davon getragen, aber natürlich geschrien wie am Spieß.
Ich wurde aber direkt konfrontiert, wieso ich überhaupt da bin, wieso mein Hund keinen Maulkorb hat und jemand hat sogar angefangen zu filmen.

Sowas möchte man kein zweites mal erleben und ähnliche Vorfälle habe ich von anderen "Großhunde"besitzern gehört. Wie es Leuten mit Listenhunden geht will ich mir gar nicht ausmalen.
Jedenfalls war das Abenteuer Hund sozialisieren erst mal vorbei. Und mein Hund, der noch nie gebissen hat trägt Maulkorb. Einfach damit sich andere wohler fühlen.
 
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Marion &
14. Feb. 12:44
Das ist der große Vorteil, wenn der Hund weder zerbrechlich, noch überdurchschnittlich groß ist. Man kann einfach viel mehr riskieren und es wird viel mehr verziehen. Ich glaube man muss schon ein spezieller Typ Mensch sein, um sehr kleine und sehr große Hunde gut sozialisiert zu bekommen. Das ist denke ich den allermeisten gar nicht so bewusst am Anfang. Da steht die eigene Angst im Weg (vermutlich bei kleinen Hunden schlimmer) und dann natürlich die Gesellschaft (das ist bei großen Hunden vermutlich schlimmer). Mein letzter "Besuch" einer Freilauffläche war wie folgt: ein Shiba Rüde hat meinen ziemlich offensiv herausgefordert, direkt am Eingang, meiner hat ihn einmal auf links gedreht und es ist eine regelrechte Panik ausgebrochen. Alle haben ihre Hunde eingesammelt, manche haben sich mit ihren Hunden sogar auf Bänken "in Sicherheit" gebracht. Der Shiba wurde nicht gebissen und hat nicht mal einen Kratzer davon getragen, aber natürlich geschrien wie am Spieß. Ich wurde aber direkt konfrontiert, wieso ich überhaupt da bin, wieso mein Hund keinen Maulkorb hat und jemand hat sogar angefangen zu filmen. Sowas möchte man kein zweites mal erleben und ähnliche Vorfälle habe ich von anderen "Großhunde"besitzern gehört. Wie es Leuten mit Listenhunden geht will ich mir gar nicht ausmalen. Jedenfalls war das Abenteuer Hund sozialisieren erst mal vorbei. Und mein Hund, der noch nie gebissen hat trägt Maulkorb. Einfach damit sich andere wohler fühlen.
Das hört sich einfach nur schrecklich an!!! Du wirst Deinen Hund ja kennen...seine guten & "schlechten" Seiten, wie er in welcher Situation reagiert, Du bist Dir sicher dass er niemanden verletzt, usw...?!!... deshalb BITTE lass Dich nicht so dermaßen verunsichern & Deinen Hund zu einem Leben mit Maulkorb verdonnern, nur damit sich andere wohler fühlen 🙈 Bin selbst Mama einer "Kleinen" (8,7kg, Terrier-Pinscher-irgendwas-Mix!) ABER mir tut es jedesmal schrecklich leid, wenn sich gleich alle verziehen nur weil ein großer Hund auf die Wiese kommt! Meistens bin ich die Einzige, die bleibt ..und das Ergebnis ist zu 99,9% positiv!!! Ich glaube, das Problem liegt hauptsächlich in den "neumodischen HH"- soll heißen: Konflikte sollen immer & jederzeit vermieden werden aber wenn welche entstehen, wird sofort ein "Schuldiger" ausgemacht auf den dann gemeinschaftlich losgegangen wird. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zu jedem Konflikt 2 Parteien gehören... das wollen aber viele nicht wahrhaben. Wenn mir sowas passiert, lasse ich alles revue passieren suche den Auslöser und bemühe mich, beim nächsten Mal rechtzeitig zu reagieren. Gypsi hatte auf der Hundewiese einen "Erzfeind"... habe 1 Jahr lang an diesen Begegnungen gearbeitet & jetzt ist alles easy cheasy 🤗 Bin immer überglücklich, wenn der Besitzer von ihrem ausgemachten "Feind" nicht einfach (denn es ist alles Andere als einfach -nichts wird sich bessern, keiner der beiden kommt jemals mit der Situation klar -heißt: es wird immer ungut bleiben 🥺) das Feld räumt sondern weiterhin die selbe Wiese nutzt & mir das Vertrauen entgegenbringt, dass ich mit meiner Hündin die Situation meistern werde und wir gemeinsam zur selben Zeit die Wiese mit unseren Hunden genießen können. Genau so ein Umfeld wünsche ich Dir auch!!! Nicht falsch verstehen -bei mir gibt's auch genug die so tun, als hätte ich eine Bestie!!🫣 Im Grunde genommen fehlt es den MENSCHEN an Verständnis... dafür kann aber Dein Hund nix!!! Meine verträgt sich z.Bsp. mit 90% der Hunde in ihrer Umgebung...dass das die 10%, die Gypsi nicht mag, nicht sehen ist ehrlich gesagt deren Problem 😉
 
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Dogorama-Mitglied
14. Feb. 13:18
Ja, es ist nicht ganz so einfach. Danach waren es 3 mal schwarze Hunde, die auf ihn los sind und seit dem hasst er eben schwarze Hunde. Also nur die fremden natürlich. Aber auf 10 Meter können die ran, ohne dass Bokar auslöst. Angespannt ist er aber trotzdem, das wird wohl auch noch länger so bleiben. Vor ein paar Tagen rannte eine junge Schoko-Labbi-Hündin mit Highspeed auf ihn zu, da war er auch schon auf Defcon 3, zumal die fast schwarz war. Aber die warf sich dann direkt vor seine Füße und wedelte wie wild, da schlug das blitzartig um und er fand sie super. Da hab ich mich gefreut, dass er mal gesehen hat, dass nicht alle Hunde, die frontal auf ihn zurennen, böse sind.
Haha, ja wenn ihm die Damen zu Füßen liegen ist wohl alles gut 😂😂😂
 
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Nina &
14. Feb. 13:21
Haha, ja wenn ihm die Damen zu Füßen liegen ist wohl alles gut 😂😂😂
Ja, die ließ sich auch direkt einer Ganzkörperuntersuchung unterziehen, das war natürlich top 🤭
Dachte eigentlich, er würde jetzt alle Hunde super finden, aber so bleibend war der Eindruck dann leider doch nicht 🤪
 
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Heike
14. Feb. 14:33
Ich musste das schon mehrfach. Mein Hund wurde das erste Mal angegriffen und gebissen, da war er 5 Monate alt. Und es war nicht das letzte Mal. Natürlich greift man dann ein, aber den Schaden hat man bzw der Hund trotzdem. Aber es freut mich für dich, dass du diese Erfahrung nie machen musstet, das wünsche ich wirklich niemandem.
Ich glaube auch, dass viele der „passiert schon nichts“ Schreiber, den Ernstfall noch nicht erlebt haben, denn dann sieht man vieles so ganz anders. Ich habe mit Suki auch mal die Einstellung gehabt und Suki war kein Leinenpöbler aber auch nicht scharf auf Kontakt zu Fremdhunden. An dem Tag war sie angeleint und an einer Wegbiegung, die nicht einsehbar war, kam die Frau mit ihrem Deutsch. Drahthaar und einem Jack Russell Terrier entgegen, beide nicht angeleint. Sie rief den Großen heran und ich ging davon aus, dass der entweder gehorchte, oder aber angeleint wurde. Suki habe ich auf die abgewandte Seite genommen und so weit es ging Platz gemacht, damit wir nicht zu nah aneinander vorbeigehen mussten. Wir gingen aneinander vorbei, ohne Pöbeln oder Aggression auf beiden Seiten, sie hielt den Großen dabei am Halsband, hatte keine Leine dabei.
8-10m weiter ließ sie ihn wieder los, er drehte sofort auf der Hinterhand, rannte zu Suki und verbiss sich in ihren Rücken.
Alles cool, passiert schon nichts, Hunde beißen nicht einfach so los…
Ich würgte ihn an seinem Halsband, damit er nicht noch schüttelte, bekam dafür noch einen Biss in den Unterschenkel, auf die Halterin hörte er überhaupt nicht.
Wenn du deinen Hund ums Leben schreien hörst, das vergisst du nicht, ich wünsche es keinem. Das Bild nach der folgenden Not-OP hatte ich ja bereits eingestellt. Es ist eben nicht so, dass immer nichts passiert bei solchen Begegnungen. Es hat ein Jahr gedauert, bis Suki wieder halbwegs normal war bei Hundebegegnungen, mit viel üben und reichlich Leckerlies. Ich möchte selbst entscheiden, mit welchen Hunden Kontakt o.k. ist und wann nicht.
 
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Michaela
14. Feb. 14:40
Ich glaube auch, dass viele der „passiert schon nichts“ Schreiber, den Ernstfall noch nicht erlebt haben, denn dann sieht man vieles so ganz anders. Ich habe mit Suki auch mal die Einstellung gehabt und Suki war kein Leinenpöbler aber auch nicht scharf auf Kontakt zu Fremdhunden. An dem Tag war sie angeleint und an einer Wegbiegung, die nicht einsehbar war, kam die Frau mit ihrem Deutsch. Drahthaar und einem Jack Russell Terrier entgegen, beide nicht angeleint. Sie rief den Großen heran und ich ging davon aus, dass der entweder gehorchte, oder aber angeleint wurde. Suki habe ich auf die abgewandte Seite genommen und so weit es ging Platz gemacht, damit wir nicht zu nah aneinander vorbeigehen mussten. Wir gingen aneinander vorbei, ohne Pöbeln oder Aggression auf beiden Seiten, sie hielt den Großen dabei am Halsband, hatte keine Leine dabei. 8-10m weiter ließ sie ihn wieder los, er drehte sofort auf der Hinterhand, rannte zu Suki und verbiss sich in ihren Rücken. Alles cool, passiert schon nichts, Hunde beißen nicht einfach so los… Ich würgte ihn an seinem Halsband, damit er nicht noch schüttelte, bekam dafür noch einen Biss in den Unterschenkel, auf die Halterin hörte er überhaupt nicht. Wenn du deinen Hund ums Leben schreien hörst, das vergisst du nicht, ich wünsche es keinem. Das Bild nach der folgenden Not-OP hatte ich ja bereits eingestellt. Es ist eben nicht so, dass immer nichts passiert bei solchen Begegnungen. Es hat ein Jahr gedauert, bis Suki wieder halbwegs normal war bei Hundebegegnungen, mit viel üben und reichlich Leckerlies. Ich möchte selbst entscheiden, mit welchen Hunden Kontakt o.k. ist und wann nicht.
So ist es! In so einem Fall hat ein kleiner eben keine Chance. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, warum so viele sich so getriggert fühlen, wenn man drum bittet den Hund zurückzurufen oder anzuleinen.
 
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Amelie
14. Feb. 18:01
Ich wollte ja eigentlich nichts mehr schreiben. Aber an deiner Erzählung sieht man ganz klar, dass du schon angespannt und im Grunde auch ängstlich losgehst, da du erwartest, dass du solche Hundebegegnungen hast. Dein Hund geht somit schon angespannt mit, es überträgt sich nun mal auf den Hund. Das kann keiner schönreden. Es geht hier ja vor allem darum, dass man souverän ist und cool anderen Hunden und Haltern gegenübertritt. Enge Gassen sind natürlich doof, wenn man nicht ausweichen kann, vielleicht umdrehen ein Stück und dann passieren lassen? Bellen und knurren ist auch nicht immer gleich gefährlich, kann es aber werden, wenn der andere merkt, wie angespannt das gegenüber ist. Ich habe hier in der Gegend eine sehr souveräne Rauhaardackeldame mit einer ebenso coolen Halterin. Tiffy sagt jedem anderen wo es langgeht. Da gibt es keine Anspannung, es sei denn sie riecht einen Hasen. Auch meine beiden sind so selbstbewusst unterwegs, manchmal zu sehr. Aber Kimberly knurrt kurz wenn ein großer zu dicht und gut ist. Aber ich muss dazu sagen, als vor Jahren einmal drei große Huskys auf sie zugerannt kamen, hat sie auch das Weite gesucht. Je cooler und souveräner man selbst ist, um so entspannter sind die Hundebegegnungen
Hä? Mein Hund ist der entspannteste überhaupt 😂 Maple bellt nicht, pöbelt nicht und liebt jeden Hund und Mensch. Also sorry, aber jemanden durch eine Aussage beurteilen ist ziemlich überheblich und übergriffet, meinst Du nicht?
 
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Amelie
14. Feb. 18:03
Hast Du bei deiner Überlegung einen kleinen Hund zu holen auch die Frage gestellt das man mehr Probleme hat? Ich hab nen mittelgrossen Hund, muss auf die kleinen und grossen schauen das es ihm Wohlergeht. Ist eher ne einstellungs Sache. (Sozialisierung,Erziehung,Training)
Wieso habe ich denn mehr Probleme? Das liegt ja nicht daran, dass ich einen kleinen Hund habe, sondern daran, dass viele Menschen absolut rücksichtslos sind und von gegenseitigem Respekt noch nie etwas gehört haben. Ich reise viel, dementsprechend wäre es mir nicht in den Sinn gekommen mir einen Rottweiler zu holen, nein.
 
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Amelie
14. Feb. 18:06
Also jetzt mal Butter bei die Fische. Leinenpöbler (ich finde das Wort blöd, ich gestehe jedem Hund zu, seinen woher auch immer gearteten Unwillen zu kommunizieren) gibt es bei kleinen und großen Hunden. Na und? Wieso muss ich mich da jedesmal fragen, ob der Halter seinem Hund gewachsen ist oder Angst um das Leben meines Hundes haben? Das ist schon sehr theatralisch, zudem ein an der Leine bellender, geifernder Hund nicht per se eine Killermaschine ist. Meine Hunde wiegen um 5 Kilo, und ich halte es für absolut unnötig, Angst bei Hundebegegnungen zu haben, egal ob mit oder ohne Leine. Sie verstehen sich? Prima. Sie tun es nicht? Dann können sie das kommunizieren und im Zweifel sind wir Halter ja auch noch da. Im Notfall wäre ich sogar für den anderen Hundeführer noch dazu da, wenn ich merke dass er nicht eingreifen kann oder will. Aber ehrlich: Das musste ich bisher NIE.
Schön für Dich, dass DU das noch nie musstest. Ich kenne genug, die Angst haben mussten. Aber Hauptsache DU hast keine Angst. Das freut mich wirklich herzlich für dich. Aber bitte hör‘ einfach auf zu verallgemeinern, danke. Nur weil DU noch nie in solch einer Situation warst, heißt das nicht, dass das anderen nicht täglich begegnet. Und vor allem, dass sie dann selbst daran Schuld sind. Das ist absoluter Blödsinn.