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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 12. Mai

Zwerghunde und die "bösen Grossen"

(HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) Gerade häufen sich mal wieder die Threads und Beiträge zum Thema winzige Hunde, die vor den angeblich so zahlreichen ungezogenen, normalgrossen Hunden beschützt werden müssen. Einerseits sollte natürlich jeder HH darum bemüht seinen, sein Tier zu weitgehend verträglichem, höflichen Verhalten zu erziehen und es so zu führen, dass es seine Umwelt nicht gefährdet. Andererseits stellt sich mir schon die Frage, woher Menschen, die absichtlich zu den problembehafteten (gesundheitliche, körperbauliche und kommunikationstechnische Probleme) Klein- und Zwergzuchten greifen, die Vorstellung nehmen, dass Halter grösserer Hunde sich in der Führung derselben nochmal extra einschränken müssten, um den künstlich produzierten speziellen Bedürfnissen dieser züchterischen Entgleisungen gerecht zu werden. Für mich fühlt sich das an wie Logik von innen nach aussen gestülpt - zuerst wird absichtlich ein Problem produziert, an das sich dann alle anzupassen haben...? Wie wär's stattdessen damit, das Problem ansich zu beheben? (HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) [Dies ist eine Grundsatzfrage, Beiträge nach dem Motto "soll jetzt jeder bereits existente kleine Hund von grösseren verletzt werden dürfen?" würden an der Intention des Threads total vorbeigehen. Und nein, natürlich sollten sie das nicht.]
 
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Amelie
14. Feb. 09:25
Meine Erfahrungen Erfahrungen sind leider nicht die selben. Ich habe meine an der Leine da leidet Jagdtrieb und die kleine total ängstlich, aber immer wieder die großen kommen daher ohne das der Halter das unterbindet und geht auf meine Zwerge los, das kann es aber auch nicht sein. Es gibt leider Hundebesitzer die meinen ihre Hunde dürfen alles und die anderen haben sich danach zu richten.
Naja, vor allem lassen sie ihre Hunde auf die kleinen los, da die ja ihrem Hund nichts können. Meine Nachbarn haben zwei mittelgroße Hunde, denen passiert so etwas komischerweise nicht. Hätte ich einen Rottweiler, hätte ich auch weniger Angst um meinen Hund bei Hundebegegnungen.
 
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Amelie
14. Feb. 09:32
Natürlich gibts diese ungewollten Konfliktsituationen, weil viele Hundehalter nicht mal wissen was da gerade zwischen den Hunden abgeht. Oder bei Kleinhunden auch gerne, weils ihnen völlig wumpe ist und die 3 kg Hund locker wegzuziehen sind. Was mich immer ärgert und ich sprech jeden drauf an.... dass viele Probleme schlicht durch falsches Bestätigen passieren. Da hängt der Hund... egal wie groß... flätschend, geifernd und kläffend in der Leine und Herrchen/Frauchen sagen "is doch guuuut". Hunde wissen verdammt früh im Leben, was das Wort "gut" bedeutet. Ich frag dann die Leute, ob sie es tatsächlich gut finden, was ihr Hund da gerade macht. Da gibts dann oft ziemlich verwirrte Gesichter. Dir gehts um Freilauf, der alles besser macht. Mir gehts um Hunde, die egal ob im Freilauf oder angeleint angemessen sozial reagieren können. Weil dummerweise hat ein Großteil meiner Hunde in vielen Gebieten Leinenzwang.
Klar, jetzt sind es wieder die kleinen Hunde. Weißt du, wie vielen aggressiven großen Hunden ich begegne und mich jedes Mal frage, ob der/die Halterin den Hund, wenn er wirklich los geht, auch wirklich halten kann und was ich mache wenn nicht? Mein kleiner Hund kann sich gegen einen großen nicht wehren. Meine einzige alternative ist also zu beten und zu hoffen, dass dieser Fall nicht eintritt. Wir haben viele enge Stellen bei uns am Neckar und es ist schon des Öfteren vorgekommen, dass sie unterwegs auf aggressive Hunde gestoßen sind, deren Halter dann aber nicht ausweichen konnten, da die Stelle einfach zu eng war. Hätte ich keinen kleinen Hund, den ich hoch nehmen und an dem Hund beitragen kann, hätte ich ein Problem. Denn diese Hunde haben ausdrücklich gezeigt, dass sie es durchaus ernst meinen. Keine Korrektur seitens des Halters, die lassen es einfach über sich ergehen. Von weitem sagte mir eine Hundebesitzerin, letztens „ Normalerweise hat er kein Problem mit kleinen Hunden“. Klar, da ist doch mein Hund das beste Experiment, ob heute ein normaler Tag ist oder nicht. Natürlich hat der Hund schon 5 m, bevor wir überhaupt bei ihm waren. Angefangen zu bellen meinte es durchaus ernst. Auf meine Nachfrage, warum ein Hund mit dem Gemüt keine Maulkorb trägt, war die Antwort „der hat noch nie etwas gemacht“. Es ist ein Risiko, jeden Tag aufs Neue. Und zwar nicht für den Samoyeden, den großen Terrier oder den 30kg Labrador, der voller Energie auf meinen zugerannt kommt, sondern für mich und meinen kleinen Hund, die bei jedem Spaziergang Angst um ihr Wohlergehen haben muss.
 
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Dogorama-Mitglied
14. Feb. 09:51
Jo... sie werden generell einfach weiter gezogen. Was das "gut" angeht sind wir halt anderer Meinung. Generell bestätigen Menschen unbewusst gerne mit dem Wort "gut". Dummerweise wird dieses "ist doch alles gut" ziemlich häufig als Beschwichtigung eingesetzt. Das kann man jemandem sagen, der gelernt hat diese Art von Doppeldeutigkeit zu verstehen. Das können Hunde aber nicht. Vergleichbar mit dem völligen Zutexten der Hunde. Aus einem "was machen die denn da vorne? Spinnen die? Reg dich nicht auf... ist alles gut." Versteht Hund gerad mal... "gut". Egal was der eigene Hund gerad gemacht hat, gibts ein "Gut" Falsche Kommunikation ist nun mal eines der Hauptprobleme. Und ich könnt es tausendfach weiter führen.... Hunde schnüffeln an Urin und Kot der Artgenossen. Sie ziehen massig Infos daraus. Wer, welches Geschlecht, was gegessen, läufig, spitz, alt, jung, krank (lässt sich unendlich weiter führen) trotzdem ziehen 2/3 der Hundehalter ihre Hunde weiter, weil an Kacke darf er nicht schnüffeln. Und nu erklär mir noch, wie du leinenpflichtige Hunden arbeitest, dass es für sie egal ist, dass das Ding nun mal Teil ihres Lebens ist
Ja da sind wir tatsächlich anderer Meinung, weil das Wort "gut" für den Hund genauso wenig automatisch bestätigend wirkt, wie das Wort "vorne" oder "spinnen" oder "aufregen".
"Gut" ist wie jede Lautfolge erstmal völlig bedeutungsfrei und wird nur zur Bestätigung, wenn man es ausdrücklich in diesem Kontext verwendet und "auflädt" - also "gut" vorrangig oder gar ausschließlich in Zusammenhang mit klassischer positiver Verstärkung einsetzt (vA Leckerlies, Spiel- oder Reaktionsbelohnung).

Wenn man nur tausend Mal am Tag in verschiedenen Kontexten unter anderem auch "gut" sagt, bestätigt das den Hund ebensowenig, wie alle anderen Wörter, die man tausend Mal am Tag in verschiedenen Kontexten sagt.

Und wenn man "gut" in völlig anderem Tonfall in der Beruhigungsflosken "Aaaaalles guuuuut...." und in der Bestätigung "Ja sehr gut gemacht!" einsetzt, können die Hunde das trotzdem unterscheiden, eben genau weil sie nicht von Doppeldeutigkeiten belastet sind, sondern viel mehr Information aus Kontext, Körpersprache und Tonfall ziehen, als aus einem isolierten Wort.

Ich bezweifle sogar ernsthaft, dass sie "aaaaaalesguuuuud" als das selbe "Wort" erkennen wie "gutgemacht!"

Das ständige Weiterzerren find ich auch ganz traurig, oft stolpern die Kleinen da nur hilflos hinter ihren Leuten her 😒

Ich versteh nicht ganz, was du meinst mit leinenpflichtige Hunde arbeite...?
 
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Ute
14. Feb. 09:53
Klar, jetzt sind es wieder die kleinen Hunde. Weißt du, wie vielen aggressiven großen Hunden ich begegne und mich jedes Mal frage, ob der/die Halterin den Hund, wenn er wirklich los geht, auch wirklich halten kann und was ich mache wenn nicht? Mein kleiner Hund kann sich gegen einen großen nicht wehren. Meine einzige alternative ist also zu beten und zu hoffen, dass dieser Fall nicht eintritt. Wir haben viele enge Stellen bei uns am Neckar und es ist schon des Öfteren vorgekommen, dass sie unterwegs auf aggressive Hunde gestoßen sind, deren Halter dann aber nicht ausweichen konnten, da die Stelle einfach zu eng war. Hätte ich keinen kleinen Hund, den ich hoch nehmen und an dem Hund beitragen kann, hätte ich ein Problem. Denn diese Hunde haben ausdrücklich gezeigt, dass sie es durchaus ernst meinen. Keine Korrektur seitens des Halters, die lassen es einfach über sich ergehen. Von weitem sagte mir eine Hundebesitzerin, letztens „ Normalerweise hat er kein Problem mit kleinen Hunden“. Klar, da ist doch mein Hund das beste Experiment, ob heute ein normaler Tag ist oder nicht. Natürlich hat der Hund schon 5 m, bevor wir überhaupt bei ihm waren. Angefangen zu bellen meinte es durchaus ernst. Auf meine Nachfrage, warum ein Hund mit dem Gemüt keine Maulkorb trägt, war die Antwort „der hat noch nie etwas gemacht“. Es ist ein Risiko, jeden Tag aufs Neue. Und zwar nicht für den Samoyeden, den großen Terrier oder den 30kg Labrador, der voller Energie auf meinen zugerannt kommt, sondern für mich und meinen kleinen Hund, die bei jedem Spaziergang Angst um ihr Wohlergehen haben muss.
Ich wollte ja eigentlich nichts mehr schreiben.
Aber an deiner Erzählung sieht man ganz klar, dass du schon angespannt und im Grunde auch ängstlich losgehst, da du erwartest, dass du solche Hundebegegnungen hast. Dein Hund geht somit schon angespannt mit, es überträgt sich nun mal auf den Hund. Das kann keiner schönreden.
Es geht hier ja vor allem darum, dass man souverän ist und cool anderen Hunden und Haltern gegenübertritt.
Enge Gassen sind natürlich doof, wenn man nicht ausweichen kann, vielleicht umdrehen ein Stück und dann passieren lassen?
Bellen und knurren ist auch nicht immer gleich gefährlich, kann es aber werden, wenn der andere merkt, wie angespannt das gegenüber ist.
Ich habe hier in der Gegend eine sehr souveräne Rauhaardackeldame mit einer ebenso coolen Halterin. Tiffy sagt jedem anderen wo es langgeht. Da gibt es keine Anspannung, es sei denn sie riecht einen Hasen.
Auch meine beiden sind so selbstbewusst unterwegs, manchmal zu sehr. Aber Kimberly knurrt kurz wenn ein großer zu dicht und gut ist.
Aber ich muss dazu sagen, als vor Jahren einmal drei große Huskys auf sie zugerannt kamen, hat sie auch das Weite gesucht.

Je cooler und souveräner man selbst ist, um so entspannter sind die Hundebegegnungen
 
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Dogorama-Mitglied
14. Feb. 09:54
Klar, jetzt sind es wieder die kleinen Hunde. Weißt du, wie vielen aggressiven großen Hunden ich begegne und mich jedes Mal frage, ob der/die Halterin den Hund, wenn er wirklich los geht, auch wirklich halten kann und was ich mache wenn nicht? Mein kleiner Hund kann sich gegen einen großen nicht wehren. Meine einzige alternative ist also zu beten und zu hoffen, dass dieser Fall nicht eintritt. Wir haben viele enge Stellen bei uns am Neckar und es ist schon des Öfteren vorgekommen, dass sie unterwegs auf aggressive Hunde gestoßen sind, deren Halter dann aber nicht ausweichen konnten, da die Stelle einfach zu eng war. Hätte ich keinen kleinen Hund, den ich hoch nehmen und an dem Hund beitragen kann, hätte ich ein Problem. Denn diese Hunde haben ausdrücklich gezeigt, dass sie es durchaus ernst meinen. Keine Korrektur seitens des Halters, die lassen es einfach über sich ergehen. Von weitem sagte mir eine Hundebesitzerin, letztens „ Normalerweise hat er kein Problem mit kleinen Hunden“. Klar, da ist doch mein Hund das beste Experiment, ob heute ein normaler Tag ist oder nicht. Natürlich hat der Hund schon 5 m, bevor wir überhaupt bei ihm waren. Angefangen zu bellen meinte es durchaus ernst. Auf meine Nachfrage, warum ein Hund mit dem Gemüt keine Maulkorb trägt, war die Antwort „der hat noch nie etwas gemacht“. Es ist ein Risiko, jeden Tag aufs Neue. Und zwar nicht für den Samoyeden, den großen Terrier oder den 30kg Labrador, der voller Energie auf meinen zugerannt kommt, sondern für mich und meinen kleinen Hund, die bei jedem Spaziergang Angst um ihr Wohlergehen haben muss.
Woraus schließt du, dass ein Hund, der an der Leine bellt, es "durchaus ernst" meint?

Und bist du sicher, dass die Angst um das Wohlergehen von Maple ausgeht?
Oder kommt die Angst eher von dir, die in anderen Hunden tödliche Gefahren sieht und sich deshalb nichtmehr alleine in den Wald traut...?
 
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Sigi
14. Feb. 09:54
Klar, jetzt sind es wieder die kleinen Hunde. Weißt du, wie vielen aggressiven großen Hunden ich begegne und mich jedes Mal frage, ob der/die Halterin den Hund, wenn er wirklich los geht, auch wirklich halten kann und was ich mache wenn nicht? Mein kleiner Hund kann sich gegen einen großen nicht wehren. Meine einzige alternative ist also zu beten und zu hoffen, dass dieser Fall nicht eintritt. Wir haben viele enge Stellen bei uns am Neckar und es ist schon des Öfteren vorgekommen, dass sie unterwegs auf aggressive Hunde gestoßen sind, deren Halter dann aber nicht ausweichen konnten, da die Stelle einfach zu eng war. Hätte ich keinen kleinen Hund, den ich hoch nehmen und an dem Hund beitragen kann, hätte ich ein Problem. Denn diese Hunde haben ausdrücklich gezeigt, dass sie es durchaus ernst meinen. Keine Korrektur seitens des Halters, die lassen es einfach über sich ergehen. Von weitem sagte mir eine Hundebesitzerin, letztens „ Normalerweise hat er kein Problem mit kleinen Hunden“. Klar, da ist doch mein Hund das beste Experiment, ob heute ein normaler Tag ist oder nicht. Natürlich hat der Hund schon 5 m, bevor wir überhaupt bei ihm waren. Angefangen zu bellen meinte es durchaus ernst. Auf meine Nachfrage, warum ein Hund mit dem Gemüt keine Maulkorb trägt, war die Antwort „der hat noch nie etwas gemacht“. Es ist ein Risiko, jeden Tag aufs Neue. Und zwar nicht für den Samoyeden, den großen Terrier oder den 30kg Labrador, der voller Energie auf meinen zugerannt kommt, sondern für mich und meinen kleinen Hund, die bei jedem Spaziergang Angst um ihr Wohlergehen haben muss.
Hast Du bei deiner Überlegung einen kleinen Hund zu holen auch die Frage gestellt das man mehr Probleme hat?
Ich hab nen mittelgrossen Hund, muss auf die kleinen und grossen schauen das es ihm Wohlergeht. Ist eher ne einstellungs Sache.
(Sozialisierung,Erziehung,Training)
 
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Ute
14. Feb. 09:59
Hast Du bei deiner Überlegung einen kleinen Hund zu holen auch die Frage gestellt das man mehr Probleme hat? Ich hab nen mittelgrossen Hund, muss auf die kleinen und grossen schauen das es ihm Wohlergeht. Ist eher ne einstellungs Sache. (Sozialisierung,Erziehung,Training)
Na ja, sorry das empfinde ich als Quatsch. Nicht böse gemeint.
Ich hab kleine Hunde weil ich denen eher gerecht werden kann, beruflich und privat.
Ich behandele meine Chihuahuas als Hunde, mit viel Auslauf- meistens ohne Leine-. Es sind keine Handtaschenhunde und sie werden nicht hochgehoben.
Ich hab seit Jahren kleine und sie immer so behandelt mit vielen Kontakten auch zu großen Hunden.
Ich hab mir nie Gedanken darüber gemacht, dass es mal gefährlich werden könnte. Aber ich habe auch keine Angst. Ich mag - und meine beiden auch- Hundebegegnungen
 
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Dogorama-Mitglied
14. Feb. 10:04
Klar, jetzt sind es wieder die kleinen Hunde. Weißt du, wie vielen aggressiven großen Hunden ich begegne und mich jedes Mal frage, ob der/die Halterin den Hund, wenn er wirklich los geht, auch wirklich halten kann und was ich mache wenn nicht? Mein kleiner Hund kann sich gegen einen großen nicht wehren. Meine einzige alternative ist also zu beten und zu hoffen, dass dieser Fall nicht eintritt. Wir haben viele enge Stellen bei uns am Neckar und es ist schon des Öfteren vorgekommen, dass sie unterwegs auf aggressive Hunde gestoßen sind, deren Halter dann aber nicht ausweichen konnten, da die Stelle einfach zu eng war. Hätte ich keinen kleinen Hund, den ich hoch nehmen und an dem Hund beitragen kann, hätte ich ein Problem. Denn diese Hunde haben ausdrücklich gezeigt, dass sie es durchaus ernst meinen. Keine Korrektur seitens des Halters, die lassen es einfach über sich ergehen. Von weitem sagte mir eine Hundebesitzerin, letztens „ Normalerweise hat er kein Problem mit kleinen Hunden“. Klar, da ist doch mein Hund das beste Experiment, ob heute ein normaler Tag ist oder nicht. Natürlich hat der Hund schon 5 m, bevor wir überhaupt bei ihm waren. Angefangen zu bellen meinte es durchaus ernst. Auf meine Nachfrage, warum ein Hund mit dem Gemüt keine Maulkorb trägt, war die Antwort „der hat noch nie etwas gemacht“. Es ist ein Risiko, jeden Tag aufs Neue. Und zwar nicht für den Samoyeden, den großen Terrier oder den 30kg Labrador, der voller Energie auf meinen zugerannt kommt, sondern für mich und meinen kleinen Hund, die bei jedem Spaziergang Angst um ihr Wohlergehen haben muss.
Also jetzt mal Butter bei die Fische. Leinenpöbler (ich finde das Wort blöd, ich gestehe jedem Hund zu, seinen woher auch immer gearteten Unwillen zu kommunizieren) gibt es bei kleinen und großen Hunden. Na und? Wieso muss ich mich da jedesmal fragen, ob der Halter seinem Hund gewachsen ist oder Angst um das Leben meines Hundes haben? Das ist schon sehr theatralisch, zudem ein an der Leine bellender, geifernder Hund nicht per se eine Killermaschine ist.
Meine Hunde wiegen um 5 Kilo, und ich halte es für absolut unnötig, Angst bei Hundebegegnungen zu haben, egal ob mit oder ohne Leine. Sie verstehen sich? Prima. Sie tun es nicht? Dann können sie das kommunizieren und im Zweifel sind wir Halter ja auch noch da. Im Notfall wäre ich sogar für den anderen Hundeführer noch dazu da, wenn ich merke dass er nicht eingreifen kann oder will.
Aber ehrlich: Das musste ich bisher NIE.
 
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Sigi
14. Feb. 10:09
Na ja, sorry das empfinde ich als Quatsch. Nicht böse gemeint. Ich hab kleine Hunde weil ich denen eher gerecht werden kann, beruflich und privat. Ich behandele meine Chihuahuas als Hunde, mit viel Auslauf- meistens ohne Leine-. Es sind keine Handtaschenhunde und sie werden nicht hochgehoben. Ich hab seit Jahren kleine und sie immer so behandelt mit vielen Kontakten auch zu großen Hunden. Ich hab mir nie Gedanken darüber gemacht, dass es mal gefährlich werden könnte. Aber ich habe auch keine Angst. Ich mag - und meine beiden auch- Hundebegegnungen
Ich würde mal das lesen auf das ich geantwortet habe.🤷
Dann können wir uns weiter Unterhalten oder es so stehen lassen.😉
 
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Nina &
14. Feb. 10:10
Also jetzt mal Butter bei die Fische. Leinenpöbler (ich finde das Wort blöd, ich gestehe jedem Hund zu, seinen woher auch immer gearteten Unwillen zu kommunizieren) gibt es bei kleinen und großen Hunden. Na und? Wieso muss ich mich da jedesmal fragen, ob der Halter seinem Hund gewachsen ist oder Angst um das Leben meines Hundes haben? Das ist schon sehr theatralisch, zudem ein an der Leine bellender, geifernder Hund nicht per se eine Killermaschine ist. Meine Hunde wiegen um 5 Kilo, und ich halte es für absolut unnötig, Angst bei Hundebegegnungen zu haben, egal ob mit oder ohne Leine. Sie verstehen sich? Prima. Sie tun es nicht? Dann können sie das kommunizieren und im Zweifel sind wir Halter ja auch noch da. Im Notfall wäre ich sogar für den anderen Hundeführer noch dazu da, wenn ich merke dass er nicht eingreifen kann oder will. Aber ehrlich: Das musste ich bisher NIE.
Ich musste das schon mehrfach. Mein Hund wurde das erste Mal angegriffen und gebissen, da war er 5 Monate alt. Und es war nicht das letzte Mal. Natürlich greift man dann ein, aber den Schaden hat man bzw der Hund trotzdem.
Aber es freut mich für dich, dass du diese Erfahrung nie machen musstet, das wünsche ich wirklich niemandem.