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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 12. Mai

Zwerghunde und die "bösen Grossen"

(HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) Gerade häufen sich mal wieder die Threads und Beiträge zum Thema winzige Hunde, die vor den angeblich so zahlreichen ungezogenen, normalgrossen Hunden beschützt werden müssen. Einerseits sollte natürlich jeder HH darum bemüht seinen, sein Tier zu weitgehend verträglichem, höflichen Verhalten zu erziehen und es so zu führen, dass es seine Umwelt nicht gefährdet. Andererseits stellt sich mir schon die Frage, woher Menschen, die absichtlich zu den problembehafteten (gesundheitliche, körperbauliche und kommunikationstechnische Probleme) Klein- und Zwergzuchten greifen, die Vorstellung nehmen, dass Halter grösserer Hunde sich in der Führung derselben nochmal extra einschränken müssten, um den künstlich produzierten speziellen Bedürfnissen dieser züchterischen Entgleisungen gerecht zu werden. Für mich fühlt sich das an wie Logik von innen nach aussen gestülpt - zuerst wird absichtlich ein Problem produziert, an das sich dann alle anzupassen haben...? Wie wär's stattdessen damit, das Problem ansich zu beheben? (HALTER ENTSPRECHENDER HUNDE AUS ÜBERNAHME ODER TIERSCHUTZ SIND VON DIESEM BEITRAG AUSDRÜCKLICH AUSGENOMMEN) [Dies ist eine Grundsatzfrage, Beiträge nach dem Motto "soll jetzt jeder bereits existente kleine Hund von grösseren verletzt werden dürfen?" würden an der Intention des Threads total vorbeigehen. Und nein, natürlich sollten sie das nicht.]
 
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Dogorama-Mitglied
9. Feb. 07:19
Ich finde es ist ganz klar das eben nicht die mit den großen Hunden Rücksicht nehmen müssen sondern ALLE Hundehalter aufeinander. Kleine Hunde werden weniger trainiert, das streite ich nicht ab. Aber es gibt eben die die sich bemühen und daher sollte man es nicht verallgemeinern. Ich möchte generell keinen Kontakt mit fremdhunden egal ob groß oder klein, seiden diese sollen öfters miteinander auskommen. Also werde ich JEDEN Hundehalter bitten Rücksicht zu nehmen und nicht nur die mit den großen. 😉 Was hast du/ ihr denn erlebt wenn du sagst es wird darum gebeten sich als großer Hundebesitzer extra einzuschränken? Emotionales Thema auf beiden Seiten übrigens. Denn denen mit den kleinen fallen die großen negativ auf und anders rum!
Nun, ich empfinde es als Zumutung, dass auf engen Wegen die Besitzer mit ihren kläffenden einfach stehen bleiben und erwarten dass ich mit meinen 2 Hunden im Abstand von maximal 1 Meter einfach vorbei gehe… meine Hunde sind zwar super entspannt, aber wenn dann doch etwas passiert, habe ich die berühmte A-Karte… auf breiten Weg kann ich problemlos genügend Abstand halten, aber auf schmalen Pfaden bin ich immer gezwungen ins Unterholz zu gehen oder auf die Wieser oder muss gar zurück um eine breitere Stelle zu finden. Die Ignoranz ist oftmals bemerkenswert. Und die Blicke… als hätte ich Killerhunde. Dabei versuche ich nur Rücksicht zu nehmen, was von vielen Kläffhundbesitzern nicht erwartet werden kann…
 
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Jochen
9. Feb. 07:25
Ok danke füt die Antwort... ...also nur dass ich das richtig verstehe - du meinst damit es wird häufiger, dass auf euren Spazierwegen freilaufende Hunde unterwegs sind, bei denen das einfache Vorbeigehen nicht mehr möglich ist - wo sich die Hunde je nach Belieben schon oder nicht beschnüffeln, eigenständig ihre Distanzen wählen, sich sagen ich find dich ok oder doof, kannst näher kommen oder geh auf Abstand etc - all das im fliessenden Passieren - "Hallo, Grüß Gott, tolles Wetter heute, komm Guinness wir gehen weiter, schönen Tag noch."...? In so einer Situation würden die dann nachfolgen und provozieren und bedrohen und die Halter kümmern sich nicht und lassen ihre Hunde einfach weglaufen und belästigtigen? 😯 Sorry wenn ich da so doof nachfrage, aber das wäre ein Szenario, das ich von hier so gut wie nicht kenne... Es wird ab und an mal angegeknurrt oder verjagt, aber das war's dann auch und die Menschen reagieren da auch drauf und sagen den Hunden es reicht, gehen auf Abstand und weg. Das scheint mir alles so selbstverständlich und offenbar sehen das viele HH hier sehr ähnlich, weil es echt die Norm ist, dass es ohne grosse Probleme klappt, obwohl es auch viele Tierheimhunde gibt. Ich kann nur schwer hoffen, dass das so bleibt...🙈 Ja das ist klar, dass man Hunde mit Defiziten, Vorbelastungen etc nicht einfach so sich selbst überlassen oder auf Andere loslassen kann.
[Zitat Joe]
dass es ohne grosse Probleme klappt, obwohl es auch viele Tierheimhunde gibt.
Ich kann nur schwer hoffen, dass das so bleibt...🙈
[Zitatende]

Du haust aber auch Sprüche raus, da kann man echt nur schreiend weglaufen.

Tierschutz- und Tierheimhunde beherrschen Hundekommunikation nicht selten viel besser als andere und sie sind in der Regel in dieser Thematik auch besser sozialisiert.
 
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Eugen
9. Feb. 07:25
Nun, ich empfinde es als Zumutung, dass auf engen Wegen die Besitzer mit ihren kläffenden einfach stehen bleiben und erwarten dass ich mit meinen 2 Hunden im Abstand von maximal 1 Meter einfach vorbei gehe… meine Hunde sind zwar super entspannt, aber wenn dann doch etwas passiert, habe ich die berühmte A-Karte… auf breiten Weg kann ich problemlos genügend Abstand halten, aber auf schmalen Pfaden bin ich immer gezwungen ins Unterholz zu gehen oder auf die Wieser oder muss gar zurück um eine breitere Stelle zu finden. Die Ignoranz ist oftmals bemerkenswert. Und die Blicke… als hätte ich Killerhunde. Dabei versuche ich nur Rücksicht zu nehmen, was von vielen Kläffhundbesitzern nicht erwartet werden kann…
Ohh nein du Arme. Ich hoffe du kannst dich von dem psychischen Stress erholen ab und an den Weg verlassen zu müssen.
 
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Dogorama-Mitglied
9. Feb. 07:31
Ohh nein du Arme. Ich hoffe du kannst dich von dem psychischen Stress erholen ab und an den Weg verlassen zu müssen.
Ab und an? Mehrfach pro Spaziergang. Es wäre schön wenn beide Parteien zur Abwechslung Rücksicht nehmen würden, anstatt ihre Hunde meine Hunde anpöbeln zu lassen und dann einfach den Weg zu blockieren und ich muss zusehen wie ich vorbei komme wenn links ein Bach ist und rechts ein Steilhang…
 
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Nathalie
9. Feb. 07:32
[Zitat Joe] dass es ohne grosse Probleme klappt, obwohl es auch viele Tierheimhunde gibt. Ich kann nur schwer hoffen, dass das so bleibt...🙈 [Zitatende] Du haust aber auch Sprüche raus, da kann man echt nur schreiend weglaufen. Tierschutz- und Tierheimhunde beherrschen Hundekommunikation nicht selten viel besser als andere und sie sind in der Regel in dieser Thematik auch besser sozialisiert.
Danke Jochen ,
da gebe ich absolut recht .......
Man muss auch dazu sagen , dass die Tierschutzhunde egal ob in oder Ausland ,das Sozialverhalten ganz anders lernen als z.b Hunde vom Züchter . Das ist mir aber schon oft aufgefallen, dass diese Hunde anders kommunizieren gerade die aus dem Ausland oder die vorher einfach auf der Strasse gelebt haben. Da war einfach kein Mensch da, die alles geregelt haben. Es soll jetzt nicht heißen dass ich auf dem Standpunkt bin ,dass Hunde alles alleine regeln.
Aber trotzdem haben auch Tierschutzhunde oft eine Vorgeschichte ,wo dann andere Baustellen sind wo man dran arbeiteten muss...
 
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Steffi
9. Feb. 07:36
Das geht größentechnisch auch anders herum… Ich sah zwei Personen mit deutlich kleineren (also im Vergleich zu meinen Ridgebacks kleineren) Hunden, die frei liefen. Ich rief meine Hunde und leinte sie an, zwar in gutem Abstand, aber deutlich sichtbar für die Personen. Sie machten dennoch keine Anstalten ihre Hunde zu sich holen zu wollen. Und es kam wie es kommen musste: Laut kläffend kam der eine angedonnert und die Frau ruft: Der tut nix!!! Ich rief freundlich zurück: Meine aber! Da wurde die Frau dann etwas hektisch… Was geht in solchen Köpfen vor? Ich habe meine Hunde ja nicht angeleint weil ich Angst habe dass die kleinen Hunde meine Hunde verletzen, sondern weil ich keine Lust auf den Stress mit den Besitzern habe wenn meine Hunde den kleinen Hunden ihren Platz in der Hierarchie erklären…
Ihren Platz in welcher Hierarchie?
 
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Dogorama-Mitglied
9. Feb. 07:38
Mir ist es relativ egal, wenn ein Fremdhund der uns begegnet kläfft, herumpöbelt oder in der Leine hängt, da das nicht mein Problem ist. Zu meinem Problem wird es, wenn der Hundehalter es nicht geregelt bekommt, seinen Hund bei sich zu halten. Und mein Problem ist es, dass Suki nicht auf das Gepöbel des Anderen einsteigt und natürlich muss ich sie bei mir halten. Ich kann nicht über die Anderen bestimmen, dass sie gefälligst so lange trainieren sollen, bis der Hund ruhig ist, da müssen sie schon selbst drauf kommen. Ich kann aber definitiv erwarten, dass der Hund weder mich noch Suki belästigt oder angreift. Das gilt für große und kleine Hunde. Da das leider noch immer nicht allen Hundehaltern klar ist bzw. manche einfach nicht dazu bereit sind dafür zu sorgen, dass sie ihre Hunde so zu führen haben, dass niemand von ihnen belästigt oder angegriffen wird, gibt es eben stets wieder Probleme zwischen Hundehaltern. Solch eine Erfahrung kann dann auch böse enden, die Erfahrung „durften“ wir bereits machen.
Und Gottes Willen 😱
 
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Dogorama-Mitglied
9. Feb. 07:42
Nun, ich empfinde es als Zumutung, dass auf engen Wegen die Besitzer mit ihren kläffenden einfach stehen bleiben und erwarten dass ich mit meinen 2 Hunden im Abstand von maximal 1 Meter einfach vorbei gehe… meine Hunde sind zwar super entspannt, aber wenn dann doch etwas passiert, habe ich die berühmte A-Karte… auf breiten Weg kann ich problemlos genügend Abstand halten, aber auf schmalen Pfaden bin ich immer gezwungen ins Unterholz zu gehen oder auf die Wieser oder muss gar zurück um eine breitere Stelle zu finden. Die Ignoranz ist oftmals bemerkenswert. Und die Blicke… als hätte ich Killerhunde. Dabei versuche ich nur Rücksicht zu nehmen, was von vielen Kläffhundbesitzern nicht erwartet werden kann…
Nicole lies bitte nochmal was da steht. Was ich schreibe bedeutet NICHT, du sollst an meinen kläffenden Hund vorbei und dir alles gefallen lassen. Da steht ich sorge genauso wie du dafür das wir gut aneinander vorbei kommen. Im übrigen kläfft meiner nicht und ich wurde genauso schon von großen angekläfft. Ich weiß also nicht ob man das pauschalisieren kann :)
 
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Dogorama-Mitglied
9. Feb. 07:44
Ihren Platz in welcher Hierarchie?
Nicht bezogen auf eine Rudelstruktur, sondern sollte nur zum Ausdruck bringen, dass meine Hunde dem kleinen Hund auf Hundeart und unblutig zeigen würden was sie davon halten angepöbelt zu werden. Ich habe mich da wohl missverständlich ausgedrückt.
 
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Dogorama-Mitglied
9. Feb. 07:49
Nicole lies bitte nochmal was da steht. Was ich schreibe bedeutet NICHT, du sollst an meinen kläffenden Hund vorbei und dir alles gefallen lassen. Da steht ich sorge genauso wie du dafür das wir gut aneinander vorbei kommen. Im übrigen kläfft meiner nicht und ich wurde genauso schon von großen angekläfft. Ich weiß also nicht ob man das pauschalisieren kann :)
Meine Antwort war übrigens eine Antwort auf Deine Frage wo man sich als Großhundebesitzer eingeschränkt fühlt, kein Kommentar zu Deinen Aussagen, denen ich ja zustimme.
Es tut mir leid wenn es nach Pauschalisieren klingt. Es gibt auch viele sehr wohlerzogene kleine Hunde, die wir auch auf engsten Raum problemlos passieren können. Ich meinte nur die spezielle Variante des hoch aggressiv kläffenden Hundes, bei denen meist auch die Rücksicht durch die Halter fehlt. Wenn meine sich so aufführen würden, würden sie fliehen und mich anzeigen…