Hier ist der Punkt, wo ich Schwierigkeiten auf dem Ulliweg habe und diesen auch verlasse. Abbruch gehört irgendwie nicht dazu. Aber da ich in der Stadt wohne, geht es leider auch nicht ganz ohne. Das hat aber bei uns weniger mit Jagen zu tun, sondern mehr damit, dass ich einfach über schmale Bürgersteige muss und Mila die Nähe zu Menschen oft schwer fällt. Menschen sind auch einfach unberechenbar.
Ich kann gerne nochmal erläutern.
Mir ist aufgefallen das es sich auf einmal um Freilauf dreht, den Hund stoppen zu können, darum das der Hund soll und respektiert und alles lautlos, das der Hund ebenso tut wie Mensch möchte.
Den Hund zu bewerten, er soll reinpassen, die Anforderung erfüllen. Und das man auch den Ulliweg verlassen muss (Hä?!?🤔)
Frei nach dem Motto, dass in erster Linie die Leistung erbracht werden muss, danach kann man nach Freundschaft gucken.
…
„Ursprünglich war ein "Ullihund" einer, dessen Jagdleidenschaft als Teil seiner Persönlichkeit angenommen, bewundert und keinesfalls unterdrückt wurde.“
Es geht um gegenseitiges Verstehen, um Zuhören, um Kommunikation (und ja, da darf auch zugehören, dass man sagt, wenn man etwas nicht gut findet, nur scheint der kompromisslose Abbruch da oft in den Köpfen die einzige Möglichkeit zu sein. Warum? Weil es garantiert, dass der Mensch seinen Anspruch erfüllt bekommt?)
Die Diskussion um den Abbruch 🫣Naja. Worum geht es denn wirklich? Das Tierleben retten? Hier wird ja argumentiert, dass der Abbruch dazu dient, dass der Hund versteht, was er nicht darf. Also um menschliche Leistungskriterien. Klingelt da was?
Ich hab es schon zuvor gesagt, mir ging es zu keinem Zeitpunkt darum, Steffi für ihren Abbruch zu kritisieren und ich bin froh, dass sie (hoffentlich) erfolgreich das kleine Mauseleben retten konnte. Wenn es darum geht, dass Tierleben zu retten, dann rettet doch bitte das Tierleben. Daran ist nichts verwerfliches.
Diese ganze Abbruchdiskussion ist komplett an dem vorbei, worauf ich hinauswollte.