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Katarina
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Anzahl der Antworten 86
zuletzt 12. Juli

Unruhiger Welpe, kann sich nicht entspannen.

Hey alle zusammen, Mein kleiner Mini Aussie ist jetzt seid fast einer Woche bei mir. Er hat sich hier gut eingelebt und genießt die Zeit mit mir sehr. Ich habe jedoch sehr Probleme das er zur Ruhe kommt, schlafen tut er sehr wenig was eigentlich nicht so gut ist. Ich habe bereits einen festen Platz für ihn jedoch nutzt er ihn überhaupt nicht. Hat jemand Tipps? 😊
 
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Christa
26. Juni 16:12
Eigentlich geben seriöse Züchter_innen ihre Babys erst ab 12 Wochen ab. Die wichtigste und entscheidenste Phase ist die Welpenzeit bis zur 12. Woche, da sie in dieser Zeit sozialisiert werden und auch von der Mutter die wichtigsten Grundlagen für ein glückliches Hundeleben erhalten. Ein Baby der Mutter so früh wegzunehmen, ist für Beide schlecht ! 😭 Und was kann man/frau von einem Baby erwarten, daß jetzt verzweifelt seine Mutter sucht und nicht weiß, wie es sich bei so vielen fremden Menschen und in der fremden Umgebung zurechtfinden soll? Wahrscheinlich ist es nicht einmal an alle möglichen Eindrücke herangeführt worden (glatte Böden, belebte Straßen, Einkaufszentren, Autos, Busse, Motorräder, Fahrstühle, andere Hunde etc.)
Ich bekam meinen Welpen mit 9 Wochen und die Züchterin hat die Welpen auf sehr viel vorbereitet wie Autofahren, Leine mit Geschirr und Minigassigänge in der Nähe. Als wir Yuki holten war sie völlig relaxt und gleich bei uns daheim 🤗 Wenn sie müde war hat sie sich irgendwo hingelegt. Wir haben die ersten zwei Wochen auch nix mit ihr unternommen außer im Garten sitzen und wenn sie Lust hatte ein bisschen spielen! So hatte sie Zeit sich an uns und die neue Umgebung zu gewöhnen und sie hat auch ca. ihre 20 Stunden geschlafen 💤 also gilt Ruhe Ruhe und nochmals Ruhe 🤗
 
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Sebbi
26. Juni 16:35
Sebbi und Rainer hat hier behauptet, daß mein Tipp betr. Suchspiele falsch ist. Bitte mal lesen. https://pfotenlieblinge.net/blogs/ratgeber/warum-ein-schnuffelteppich-gut-fur-deinen-hund-ist?srsltid=AfmBOooMlQYmuLDkFQ-ZL3KmHeRb9b-ubYFyYgwtesi_HioB3mohtKuF Gerade Such- und Schnüffelspiele fördern die geistige Auslastung und sind gut für Stressabbau.
Für erwachsene Hunde sind Schnüffelteppiche super, wenn man selbst nicht zuviel machen will.
Aber du interpretierst den Blog falsch. Der beschreibt den Allgemeinfall. Bei einem acht Wochen alten Hütehundwelpen greift hier das typische, gefährliche Halbwissen von „der braucht Auslastung“.

Genau das Gegenteil ist der Fall: Der Kleine ist eh schon überdreht und Kopfarbeit pusht ihn gerade nur noch mehr. Er braucht im Moment keine Beschäftigung, sondern einfach Schlaf und Ruhe. Erst wenn diese Basis steht, machen solche Spiele Sinn. Alles zu seiner Zeit.
 
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Sina
26. Juni 16:40
Die Kommentare dahingehend sind vom wem anders als der TE
Oh, ja du hast Recht. Ich, und scheinbar auch einige andere, sind wohl davon ausgegangen, das hätte die TE geschrieben
 
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Anne Katharina
26. Juni 17:19
Oh, ja du hast Recht. Ich, und scheinbar auch einige andere, sind wohl davon ausgegangen, das hätte die TE geschrieben
Die Kritik an der Antwort auf die sich die meisten hier beziehen ist aber berechtigt 😅
 
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R
26. Juni 18:14
Oh man das Thema gab es schon gefühlt 50 mal und dennoch wieder fast 100 antworten... Ein Hund ist ein Lebewesen. Ein Lebewesen der Klasse säugetier, dass noch den Status Baby trägt, verfügt über kaum fähigkeiten der Selbstregulierung, weswegen Babys auch betreut werden müssen, bis sie sich selbst sicher durch den Tag bewegen können. Vlt einfach Mal wieder an den Status der realität denken und weniger, ob man in einer Woche schon etwas trainiert haben muss. Ankommen, Beziehung, Bindung ist nichts was man an einer Situation abhaken kann. Es ist ein andauernder Prozess ein Leben lang und nichts ist in Stein gemeißelt.

Du hast dir einen Mini aussie - also einen Hütehund mit Arbeitsspezialisierung geholt. Diese Hunde haben Energie. Welpen können diese schwer steuern. Du kannst diese Zeit nur helfen, dass er es besser lernt. Dabei kann man nicht erwarten, dass man da was von einer Liste abhaken kann. Regulierter Alltag ist selbst bei einem Erwachsenen Hund ohne vorprobleme teilweise erst nach 2 Monaten langsam sichtbarer. Hier ist ein unbeschriebenes Blatt eine Woche da. Geduld ist das Zauberwort. Liebe, Geduld und wenn möglich, korrekte Unterstützungen. Der Welpe kann übrigens auch kein "Mensch sein" - also gebt euch Mühe, dass die Kommunikation reift und ihr euch über Beobachtungen seiner Kommunikation bedienen könnt, was er benötigt und wie er sich fühlt.
Ich möchte nicht gereizt klingen, doch das Thema ist häufig und ich bin ja auch verzückt von vielen Welpen, aber wundere mich nicht , wenn ich eine Arbeitsrasse hole, dass sie Energie hat. Gerade wenn der Welpe erst umstellt, dass alles was Hund ist , was er kennt, nicht mehr zur verfügung steht.
 
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Lilo
27. Juni 11:31
Auch die Kommentare lesen ;)
Ich hatte mich ja eben auf die Kommentare bezogen.
 
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Marlen
27. Juni 14:39
Hallo Katarina Aussies fahren sehr schnell hoch und tun sich manchmal damit schwer wieder runterzufahren.
Ruhe lernen ist extrem wichtig für diese Rasse. Alles ist momentan extrem Reizüberflutend selbst der normale langweilige Alltag. Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit einem Welpengitter dünnes Tuch drübergespannt und Welpi reingesetzt, wenn eine Pause angesagt ist. Wenn meine Jungs dann zu groß fürs Welpengehege werden dann geht’s zur Auszeit in den Flur der ist aber auch nur mit einem Gittertürchen abgetrennt, vom Rest,damit er nicht Mutterseelen alleine ist. Wurde immer alles gut angenommen und akzeptiert.
Liebe Grüße von mir und meinen Aussie Jungs
 
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Lotta
27. Juni 14:43
Ich bekam meinen Welpen mit 9 Wochen und die Züchterin hat die Welpen auf sehr viel vorbereitet wie Autofahren, Leine mit Geschirr und Minigassigänge in der Nähe. Als wir Yuki holten war sie völlig relaxt und gleich bei uns daheim 🤗 Wenn sie müde war hat sie sich irgendwo hingelegt. Wir haben die ersten zwei Wochen auch nix mit ihr unternommen außer im Garten sitzen und wenn sie Lust hatte ein bisschen spielen! So hatte sie Zeit sich an uns und die neue Umgebung zu gewöhnen und sie hat auch ca. ihre 20 Stunden geschlafen 💤 also gilt Ruhe Ruhe und nochmals Ruhe 🤗
Genau so ❤️
 
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Lotta
27. Juni 14:44
Bei Katzen sind 12 Wochen der Standard, bei Hunden sieht die Welt ganz anders aus. Laut der deutschen Tierschutz-Hundeverordnung dürfen Welpen ab der 8. Woche von der Mutter getrennt werden. Auch beim VDH ist die Abgabe ab der vollendeten 8. Lebenswoche die absolute Regel. Genau diese Phase zwischen der 8. und 12. Woche ist biologisch gesehen das wichtigste Zeitfenster für die Prägung auf den Menschen und die neue Umwelt. Wenn man einen Hütehund erst mit 12 Wochen holt, ist dieses sensible Fenster oft schon fast wieder zu. Die Welpen werden beim seriösen Züchter gut vorbereitet, aber das echte Leben lernen sie genau jetzt beim neuen Besitzer. Den Leuten hier einzureden, sie würden ihrem Hund Schaden zufügen, ist fachlich schlichtweg falsch und macht nur unnötig schlechte Gefühle.
12 Wochen ist aber immer von Vorteil. 8 Wochen ist zu früh
 
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Lotta
27. Juni 14:49
Das kann der TE und anderen ähnlich gelagerten Fällen helfen, ganz schnell das Ammenmärchen von der zu frühen Abgabe zu vergessen wenn es um Unruhe geht und sich lieber mit anderen Faktoren zu beschäftigen. Mir stößt dieser 12. Woche Trend ehrlich gesagt langsam sauer auf. "Zu früh von der Mutter weg!" ist gerade auch im Reallife die Antwort auf alles, weil immer irgendwer sowas weiter verbreitet. Das hilft nun wirklich keinem, höchstens irgendwelchen Traumatherapeuten. Aber schon gut, ich gehe jetzt.
Es geht doch nicht darum, für jedes Problem die zu frühe Abgabe verantwortlich zu machen. Aber genauso wenig sollte man so tun, als wäre die Zeit zwischen der 8. und 12. Woche bedeutungslos. In dieser Phase lernen Welpen wichtige soziale Fähigkeiten von ihrer Mutter und ihren Geschwistern.

Niemand behauptet, dass jeder mit 8 Wochen abgegebene Hund später Probleme bekommt. Aber die Vorteile einer längeren Zeit im Wurf sind gut belegt. Deshalb ist der Hinweis auf die 12. Woche kein "Ammenmärchen", sondern ein berechtigter Aspekt unter vielen – nicht die einzige Erklärung, aber auch nichts, was man einfach abtun sollte.