Oh man das Thema gab es schon gefühlt 50 mal und dennoch wieder fast 100 antworten... Ein Hund ist ein Lebewesen. Ein Lebewesen der Klasse säugetier, dass noch den Status Baby trägt, verfügt über kaum fähigkeiten der Selbstregulierung, weswegen Babys auch betreut werden müssen, bis sie sich selbst sicher durch den Tag bewegen können. Vlt einfach Mal wieder an den Status der realität denken und weniger, ob man in einer Woche schon etwas trainiert haben muss. Ankommen, Beziehung, Bindung ist nichts was man an einer Situation abhaken kann. Es ist ein andauernder Prozess ein Leben lang und nichts ist in Stein gemeißelt.
Du hast dir einen Mini aussie - also einen Hütehund mit Arbeitsspezialisierung geholt. Diese Hunde haben Energie. Welpen können diese schwer steuern. Du kannst diese Zeit nur helfen, dass er es besser lernt. Dabei kann man nicht erwarten, dass man da was von einer Liste abhaken kann. Regulierter Alltag ist selbst bei einem Erwachsenen Hund ohne vorprobleme teilweise erst nach 2 Monaten langsam sichtbarer. Hier ist ein unbeschriebenes Blatt eine Woche da. Geduld ist das Zauberwort. Liebe, Geduld und wenn möglich, korrekte Unterstützungen. Der Welpe kann übrigens auch kein "Mensch sein" - also gebt euch Mühe, dass die Kommunikation reift und ihr euch über Beobachtungen seiner Kommunikation bedienen könnt, was er benötigt und wie er sich fühlt.
Ich möchte nicht gereizt klingen, doch das Thema ist häufig und ich bin ja auch verzückt von vielen Welpen, aber wundere mich nicht , wenn ich eine Arbeitsrasse hole, dass sie Energie hat. Gerade wenn der Welpe erst umstellt, dass alles was Hund ist , was er kennt, nicht mehr zur verfügung steht.