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Meli
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zuletzt 7. Apr.

Schichtdienst & Ausbildung: Schafft das ein 4-jähriger Tierschutzhund?

Hallo zusammen! Ich brauche mal euren Rat für meinen Freund und mich. Im Anhang könnt ihr alles über die Hündin lesen. Ich mache gerade die Pflegeausbildung (2 Monats-Blöcke in abwechslung mit Schule 8-16 Uhr / Praktikum im Schichtdienst). Mein Freund kann in Gleitzeit arbeiten (entweder ab 5 Uhr oder ab 9 Uhr morgens). Wir haben uns in eine 4,5 Jahre alte Hündin (Husky-Mix) aus dem Tierschutz verliebt. Mein Freund hat aber riesige Angst, dass der Hund "Blödsinn baut" oder leidet, weil wir keinen starren 9-to-5-Rhythmus haben. Er denkt, ein Hund in dem Alter kann sich nicht mehr an wechselnde Zeiten gewöhnen. Ich sage: Ein erwachsener Hund ist viel flexibler als ein Welpe und die 6-7 Stunden Alleinebleiben sind bei unseren versetzten Zeiten kein Problem. Habt ihr Erfahrungen mit Schichtdienst und einem erwachsenen Hund? vielleicht habt ihr sogar einen aus dem Tierheim? Gewöhnen sie sich an wechselnde Zeiten?
 
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Heike
7. Apr. 06:21
Heyy, ja wir hätten beide Erfahrung. ich hab gerade eben die Nachricht bekommen dass die Hündin gestern von einer Deutschen Familie reserviert wurde. ich freue mich auch sehr für die Hündin und hoffe es klappt😃
Sehr schön für den Hund, wenn passende Adoptanten gefunden werden.
Für eure weitere Hundeplanung - wenn man schon mal guckt, guckt man meist häufiger …😉 - behaltet die aufgeführten Punkte im Hinterkopf.
Alles Gute 👋
 
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Meli
7. Apr. 06:22
Sehr schön für den Hund, wenn passende Adoptanten gefunden werden. Für eure weitere Hundeplanung - wenn man schon mal guckt, guckt man meist häufiger …😉 - behaltet die aufgeführten Punkte im Hinterkopf. Alles Gute 👋
aufjedenfall m, dankeschön ☺️
 
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Michi
7. Apr. 06:26
Hallo Meli,
ich schließe mich den meisten meiner Vorredner an.
Seit vielen Jahren mache ich Vermittlung für Tierschutzhunde aus dem Ausland.
Von mir würdet ihr keinen Hund bekommen.
5 Stunden alleine sein müssen inkl. Hin und Rückweg ist für mich akzeptabel, mehr nicht.

Das oft gehörte Argument....besser ein nicht optimales Zuhause, als länger im Tierheim....das kann nur jemand sagen, der noch nie vermittelt hat.
Als Vermittler möchte man nicht im Hinterkopf haben, dass ein Hund unglücklich ist, sonst bräuchte es keine Ausschlußkriterien und man könnte jedem einen Hund geben.
Worstcase ist für jeden Verein ( und Hund ), wenn es dann garnicht funktioniert und der Hund von heute auf morgen wieder dort weg muss. Das möchte niemand!
Ich warte immer ab, der richtige Interessent wird kommen.
Noch dazu hast du nichts zur Eingewöhnung geschrieben.
Niemand weiß, ob oder wann der Hund zum Alleinbleiben bereit ist.
Ohne Plan B reicht da auch kein Urlaub.
Zur eigentlichen Frage kann ich sagen : Ja, auch ein ( sogar noch deutlich) älterer Tierheimhund kommt mit flexiblen Strukturen und Zeiten zurecht. Sie sind sehr anpassungsfähig.
Auch unsere Hunde haben alle vorher noch nie in einem Haus/Wohnung gelebt. Das hat noch nie ein Problem dargestellt.
Das Sofa finden sie oft schon am ersten Tag ... 😄
 
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Meli
7. Apr. 06:29
Hallo Meli, ich schließe mich den meisten meiner Vorredner an. Seit vielen Jahren mache ich Vermittlung für Tierschutzhunde aus dem Ausland. Von mir würdet ihr keinen Hund bekommen. 5 Stunden alleine sein müssen inkl. Hin und Rückweg ist für mich akzeptabel, mehr nicht. Das oft gehörte Argument....besser ein nicht optimales Zuhause, als länger im Tierheim....das kann nur jemand sagen, der noch nie vermittelt hat. Als Vermittler möchte man nicht im Hinterkopf haben, dass ein Hund unglücklich ist, sonst bräuchte es keine Ausschlußkriterien und man könnte jedem einen Hund geben. Worstcase ist für jeden Verein ( und Hund ), wenn es dann garnicht funktioniert und der Hund von heute auf morgen wieder dort weg muss. Das möchte niemand! Ich warte immer ab, der richtige Interessent wird kommen. Noch dazu hast du nichts zur Eingewöhnung geschrieben. Niemand weiß, ob oder wann der Hund zum Alleinbleiben bereit ist. Ohne Plan B reicht da auch kein Urlaub. Zur eigentlichen Frage kann ich sagen : Ja, auch ein ( sogar noch deutlich) älterer Tierheimhund kommt mit flexiblen Strukturen und Zeiten zurecht. Sie sind sehr anpassungsfähig. Auch unsere Hunde haben alle vorher noch nie in einem Haus/Wohnung gelebt. Das hat noch nie ein Problem dargestellt. Das Sofa finden sie oft schon am ersten Tag ... 😄
heyy, dazu konnte ich leider nichts hinzufügen, Da die Vermittlerin lange nicht auf die fragen antwortete.
 
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Meli
7. Apr. 06:30
Hallo Meli, ich schließe mich den meisten meiner Vorredner an. Seit vielen Jahren mache ich Vermittlung für Tierschutzhunde aus dem Ausland. Von mir würdet ihr keinen Hund bekommen. 5 Stunden alleine sein müssen inkl. Hin und Rückweg ist für mich akzeptabel, mehr nicht. Das oft gehörte Argument....besser ein nicht optimales Zuhause, als länger im Tierheim....das kann nur jemand sagen, der noch nie vermittelt hat. Als Vermittler möchte man nicht im Hinterkopf haben, dass ein Hund unglücklich ist, sonst bräuchte es keine Ausschlußkriterien und man könnte jedem einen Hund geben. Worstcase ist für jeden Verein ( und Hund ), wenn es dann garnicht funktioniert und der Hund von heute auf morgen wieder dort weg muss. Das möchte niemand! Ich warte immer ab, der richtige Interessent wird kommen. Noch dazu hast du nichts zur Eingewöhnung geschrieben. Niemand weiß, ob oder wann der Hund zum Alleinbleiben bereit ist. Ohne Plan B reicht da auch kein Urlaub. Zur eigentlichen Frage kann ich sagen : Ja, auch ein ( sogar noch deutlich) älterer Tierheimhund kommt mit flexiblen Strukturen und Zeiten zurecht. Sie sind sehr anpassungsfähig. Auch unsere Hunde haben alle vorher noch nie in einem Haus/Wohnung gelebt. Das hat noch nie ein Problem dargestellt. Das Sofa finden sie oft schon am ersten Tag ... 😄
Die Hündin wurde gestern zur adoption reserviert und ich hoffe es klappt😃😊
 
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Michi
7. Apr. 06:34
heyy, dazu konnte ich leider nichts hinzufügen, Da die Vermittlerin lange nicht auf die fragen antwortete.
Wenn kein guter Kontakt mit einer Organisation funktioniert, dann würde ich von dort eh keinen Hund übernehmen.
Wichtig sind persönliche Gespräche am Telefon. Für beide Seiten. Und nicht das Geschreibsel per Mail.
 
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Meli
7. Apr. 06:36
Wenn kein guter Kontakt mit einer Organisation funktioniert, dann würde ich von dort eh keinen Hund übernehmen. Wichtig sind persönliche Gespräche am Telefon. Für beide Seiten. Und nicht das Geschreibsel per Mail.
also, die ansprechperson war nur über fb erreichbar, es war eine deutsche nummer dabei aber die war dafür da wenn du den hund wirklich nimmst dass du da anrufst dass die alles in die wege leiten…
 
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Michi
7. Apr. 06:37
also, die ansprechperson war nur über fb erreichbar, es war eine deutsche nummer dabei aber die war dafür da wenn du den hund wirklich nimmst dass du da anrufst dass die alles in die wege leiten…
Für mich unseriös. Finger weg !
 
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Meli
7. Apr. 06:38
Für mich unseriös. Finger weg !
okay, dankeschön😃😊
 
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Alina
7. Apr. 06:40
War erst am überlegen, ob ich das noch schreibe mit der Info, dass dieser Hund jetzt eh schon reserviert ist, aber vielleicht hilft es euch ja trotzdem weiter:
Mein Freund arbeitet im Schichtdienst und ich im Büro mit Gleitzeit. Unser Hund ist da regelmäßig entweder von 12.30-17.00 oder 9-14.30 alleine. Teilweise nehme ich ihn mit ins Büro, dass da noch eine Variable rein kommt.
Ich nehme das bei ihm aber eher so wahr, dass er unterschiedliche Routinen kennt. Er bekommt ja auch mit wann er sich dann auf welche Routine einstellen muss und wir achten darauf, dass es innerhalb dieser Variablen genug gleiche Abläufe gibt, die ihm Struktur geben. Wir haben ihn auch erst mit 6 Jahren bekommen, ABER er ist es vorher schon gewohnt gewesen in einer Wohnung zu leben und alleine zu bleiben, wenn sein damaliges Herrchen arbeiten musste. Die ersten 2-3 Wochen, die wir den Hund hatten, haben wir uns auch so organisiert, dass er Zeit zum eingewöhnen hatte und nicht alleine bleiben musste. Dann immer mal wieder ausprobiert mit kürzerem alleine bleiben, bis wir uns sicher waren, dass er auch das längere alleine bleiben entspannt kann. Und dank Kamera und 10 Minuten Arbeitsweg kann auch immernoch schnell jemanden da sein, wenn doch was sein sollte. Generell ist unser Hund aber auch eher der gemütliche Typ und sucht sich auch immer wieder einen Schlafplatz in einem Zimmer, das ansonsten leer ist. Für uns und unsere Situation also ein guter Fit.