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Bianca
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Anzahl der Antworten 17
heute 14:07

Hundebox als Trainingsmethode

Hallo zusammen, ich habe gerade Zweifel an unserem neuen Hundetrainer und erhoffe mir von euch eine Einschätzung. Seit einem Umzug vor einem guten halben Jahr bleibt meine Hündin (Labrador, 4 Jahre) leider nicht mehr alleine. Ich habe versucht es kleinschrittig aufzubauen, habe mir immer wieder Schuhe angezogen, bin mit den Schlüsseln durch die Wohnung gelaufen, hab nur mal kurz die Tür geschlossen etc. Nun hatte ich einen Trainer hier, der meint, dass meine Hündin die Verantwortung für mich übernommen hat und mir deswegen überall hin folgt und anfängt zu jaulen wenn ich nicht da bin. Seine Methode: Für vier Wochen ist der Hund 24/7 in der Gitterbox (Hundekäfig) außer dann wenn ich etwas mit ihm mache. Auf die rechtliche Situation hat er hingewiesen aber auch darauf, dass es ja nur vier Wochen sind. Aktuell mache ich es so, dass meine Hündin vormittags in der Box ist während ich am Schreibtisch im Nebenzimmer arbeite. Das fand der Trainer nicht so gut und hat nochmals gesagt, dass die Probezeit jetzt vorbei ist und ich es durchziehen soll. Also war sie nun länger in der Box. Aber nun geht sie leider gar nicht mehr freiwillig rein… Ich bin echt ratlos. Wie schätzt ihr das ein? Die rechtliche Situation ist mir bekannt.
 
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Ilona
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heute 12:51
Ach Mann, such dir bitte einen anderen Trainer.24/7 in der Box ist tierschutzrelevant. Mit anderen Worten: es ist Tierquälerei. Gute Trainer findest du unter: trainieren statt dominieren.
Der Hund hat keine Verantwortung übernommen, sondern ist eher verunsichert. Wir wissen ja, das Hunde ein Kleinkindhirn haben. Also, neue Umgebung, neue Wohnung, andere Gerüche...das verunsichrt.
Ich würde das alles nochmal sehr sehr kleinschrittig aufbauen. Mit Ritualen. Fang damit zuhause an. Wechsel den Raum, und wenn sie mit läuft läuft sie erstmal mit. Ich würde das ignorieren. Und immer die gleichen Worte wählen: ich bin gleich wieder da. Auch mal kurz hinter dir die Tür zu machen. Wenn du dann so 20 Minuten in einem anderen Zimmer bleiben kannst, kannst du das langsam nach draussen verlagern. Und such dir bitte einen anderen Trainer. Das was der propagiert ist Tierquälerei.
 
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Julia
heute 12:37
Wenn du schon ein schlechtes Gefühl hast ist das vielleicht nicht das Mittel der Wahl. Ich würde da auch nicht mehr freiwillig rein gehen 😆 Versuche doch zB das Schlafzimmer als Ruheort, statt der Box. Tür zu und du bist weiterhin in der Whg - machst dein Ding.
Meiner hat 1 Jahr gebraucht für 20 Min alleine bleiben (anfangs nur im Schlafzimmer). Ich hab ne Haustierkamera über die ich mit ihm reden kann. Habe ich auch lange aufgebaut. Nu klappt es schon etwas länger (1 Std an guten Tagen in der ganzen Whg). Meiner ist nu 2.5 Jahre alt und wir üben weiter......Viel Erfolg!
 
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Ilona
heute 12:51
Ach Mann, such dir bitte einen anderen Trainer.24/7 in der Box ist tierschutzrelevant. Mit anderen Worten: es ist Tierquälerei. Gute Trainer findest du unter: trainieren statt dominieren.
Der Hund hat keine Verantwortung übernommen, sondern ist eher verunsichert. Wir wissen ja, das Hunde ein Kleinkindhirn haben. Also, neue Umgebung, neue Wohnung, andere Gerüche...das verunsichrt.
Ich würde das alles nochmal sehr sehr kleinschrittig aufbauen. Mit Ritualen. Fang damit zuhause an. Wechsel den Raum, und wenn sie mit läuft läuft sie erstmal mit. Ich würde das ignorieren. Und immer die gleichen Worte wählen: ich bin gleich wieder da. Auch mal kurz hinter dir die Tür zu machen. Wenn du dann so 20 Minuten in einem anderen Zimmer bleiben kannst, kannst du das langsam nach draussen verlagern. Und such dir bitte einen anderen Trainer. Das was der propagiert ist Tierquälerei.
 
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Renee
heute 13:15
Ich bin auch vor Jahren umgezogen und Pepper hat am Anfang auch gejault, wenn ich die Wohnung verlassen habe. Ich bin dann immer zurück in die Wohnung, dadurch habe ich ihn in seinem Verhalten verstärkt, ich brauche nur jaulen und Frauchen kommt zurück. Seitdem ich das nicht mehr mache, wird kurz gemotzt und dann ist Ruhe, wenn ich wiederkomme, liegt er ganz entspannt auf dem Bett. Bei mir gibt es keine geschlossenen Türen und auch keine Box, aber viele Liegeplätze.
 
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Alca
heute 13:17
Also die Hündin so lange in die Box zu sperren ist eine absolut dumme Idee. Außerdem ist mir nicht klar was das bringen soll.

Folgt sie dir im Haus wirklich überall hin? Wenn sie liegt und schläft und du dann aufstehst, springt sie dann direkt auf?

Bitte lass das mit der Box.
 
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Bianca
heute 13:22
Wenn du schon ein schlechtes Gefühl hast ist das vielleicht nicht das Mittel der Wahl. Ich würde da auch nicht mehr freiwillig rein gehen 😆 Versuche doch zB das Schlafzimmer als Ruheort, statt der Box. Tür zu und du bist weiterhin in der Whg - machst dein Ding. Meiner hat 1 Jahr gebraucht für 20 Min alleine bleiben (anfangs nur im Schlafzimmer). Ich hab ne Haustierkamera über die ich mit ihm reden kann. Habe ich auch lange aufgebaut. Nu klappt es schon etwas länger (1 Std an guten Tagen in der ganzen Whg). Meiner ist nu 2.5 Jahre alt und wir üben weiter......Viel Erfolg!
Dankeschön! Ja, ich würde an ihrer Stelle da auch nicht mehr freiwillig rein 🫣
 
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Bianca
heute 13:24
Ach Mann, such dir bitte einen anderen Trainer.24/7 in der Box ist tierschutzrelevant. Mit anderen Worten: es ist Tierquälerei. Gute Trainer findest du unter: trainieren statt dominieren. Der Hund hat keine Verantwortung übernommen, sondern ist eher verunsichert. Wir wissen ja, das Hunde ein Kleinkindhirn haben. Also, neue Umgebung, neue Wohnung, andere Gerüche...das verunsichrt. Ich würde das alles nochmal sehr sehr kleinschrittig aufbauen. Mit Ritualen. Fang damit zuhause an. Wechsel den Raum, und wenn sie mit läuft läuft sie erstmal mit. Ich würde das ignorieren. Und immer die gleichen Worte wählen: ich bin gleich wieder da. Auch mal kurz hinter dir die Tür zu machen. Wenn du dann so 20 Minuten in einem anderen Zimmer bleiben kannst, kannst du das langsam nach draussen verlagern. Und such dir bitte einen anderen Trainer. Das was der propagiert ist Tierquälerei.
Danke! Ja, ich hab da bisher auch nicht viel von der geschlossenen Box gehalten und hab mich jetzt total verunsichern lassen 😕
 
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Gabriele
heute 13:24
Kannst Du die Box nicht geöffnet erst einmal neben Deinen Arbeitsplatz im HO stellen? Dann gibst Du ihr dort einen Kauknochen. So wird sie die Box wieder angenehm finden. Wenn sie dann wieder entspannt darin liegt, schiebst Du die Box immer ein Stückchen weiter von Deinem Arbeitsplatz weg. Aber nur so weit, dass sie noch entspannt bleibt. Dann schließt Du die Tür, wenn Du auf Toilette gehst und Dir mal einen Kaffee holst. Wenn sie das brav mitmacht - ordentlich loben.
 
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Bianca
heute 13:27
Ich bin auch vor Jahren umgezogen und Pepper hat am Anfang auch gejault, wenn ich die Wohnung verlassen habe. Ich bin dann immer zurück in die Wohnung, dadurch habe ich ihn in seinem Verhalten verstärkt, ich brauche nur jaulen und Frauchen kommt zurück. Seitdem ich das nicht mehr mache, wird kurz gemotzt und dann ist Ruhe, wenn ich wiederkomme, liegt er ganz entspannt auf dem Bett. Bei mir gibt es keine geschlossenen Türen und auch keine Box, aber viele Liegeplätze.
Leider kommt sie aus dem Jaulen nicht mehr raus. Sie zittert am ganzen Körper und hechelt wie wild. Hab eine Kamera im Flur, so dass ich das auch sehen kann. Bisher habe ich nach längstens 20 Minuten abgebrochen und entschieden, dass das für den Hund nicht gut sein kann und für unsere Beziehung vermutlich auch nicht
 
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Sonja
heute 13:29
Ganz ehrlich, der Trainer ist bescheuert und seine Methode wider des TSG ich würde den melden. Und falls er einem "Hundetrainer-Berufsverband" angehört auch dort...
 
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Bianca
heute 13:30
Also die Hündin so lange in die Box zu sperren ist eine absolut dumme Idee. Außerdem ist mir nicht klar was das bringen soll. Folgt sie dir im Haus wirklich überall hin? Wenn sie liegt und schläft und du dann aufstehst, springt sie dann direkt auf? Bitte lass das mit der Box.
Ja, sie springt direkt auf. Laut Trainer kommt sie nicht in den richtigen Tiefschlaf, weil sie immer in Alarmbereitschaft ist. Wie bei Müttern von Babys. Ich hab jetzt heute intensiv mit dem Deckentraining begonnen - als Alternative zur Box in die sie ja ohnehin nicht mehr gehen möchte