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Melanie
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Anzahl der Antworten 182
heute 20:21

Entscheidung, Hund abzugeben

Hallo, ich hadere mit der Entscheidung, nach einem neuen Zuhause für meinen 7-jährigen Sheltie-Rüden zu suchen. Er war bisher mit den Kindern im Wechselmodell abwechselnd bei mir und meinem Ex-Mann, der das aber nun beruflich nicht mehr schafft. Ihn allein zu betreuen würde mich zeitlich und kräftemässig sehr belasten und auch nur mit viel Fremdbetreuung gehen. Ich bin berufstätig (wenig Home Office möglich)und zudem chronisch erkrankt. Habe auch keinen Garten und keine Familie vor Ort. Hinzu kommt, dass mein Verlobter so gar kein Hundemensch ist und somit mich auch kaum unterstützen kann/will mit ihm. Unser Sheltie ist ein sensibler, menschenbezogener Hund, der in neuen Situationen etwas Zeit braucht, sich dann aber gut bindet. Ich habe aber große Angst, dass er sehr unter dem Wechsel leiden könnte. Aber ich weiß, dass es auch bei uns nicht mehr optimal für ihn wäre. Und auch graut es mir vor der Trauer der Kinder, die ihn sehr lieben. Hundepensionen sind zu weit weg und zu teuer und ich merke schon jetzt, dass private Betreuungs-Modelle ziemlich wacklig sind. Ich will auch nicht zu viel Hin und Her für ihn mit einem Nett aus zig verschiedenen Menschen. Was denkt ihr, wäre das geringere Übel für den Hund? Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Hunde so einen Umzug in ein neues Zuhause verarbeiten?
 
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Melanie
19. Mai 20:19
Woher kommst du denn?
Wohne in Georgsmarienhütte/nahe Osnabrück
 
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Caro
19. Mai 20:25
Wohne in Georgsmarienhütte/nahe Osnabrück
Schade, viel zu weit weg 🙈
Ich drücke die Daumen, dass sich etwas ergibt, mit dem ihr alle gut leben könnt 🫂
 
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Peter
19. Mai 20:40
Schwierige Situation, keine Frage
Umso mehr meinen Respekt, daß du das erkennst und um Hilfe suchst.
Ich denke, wenn das mit Dogsharing nicht funktioniert, ein liebevolles zu Hause suchen, ist ein guter Weg, auch für einen ausgewachsenen Hund
Ich drücke die alle Daumen, dass du, für den Hund, den besten Weg findest 🤞😉
 
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Melanie
19. Mai 20:43
Hallo Melanie, ich denke der Hund wird sich eingewöhnen können in einem liebevollen neuen Zuhause. Ich hätte Sorge wegen der Kinder, es sei denn sie sind so klein, dass sie nicht verstehen , dass die Abgabe des Hundes aufgrund der neuerdings fehlenden Möglichkeit des Vaters und der mangelnden Bereitschaft zur Unterstützung des neuen Mannes in Deinem Leben erfolgen würde. Und ich selber hätte da auch ein Problem mit. Es lastet sehr viel auf Deinen Schultern, alles Gute für Euch.
Danke für deine Gedanken. Sie sind 11 und 16. was genau sind deine Bedenken- dass sie es dem Vater übel nehmen könnten? Ich fürchte eher, dass die einfach massiv unter dem Verlust leiden würden 😕
 
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Sylvia
19. Mai 20:44
Wenn du magst, kannst du gerne per PN ein paar wichtige Eckdaten schicken. Ich kenne etliche Collieleute in Osnabrück und könnte da mal was streuen... Tagespflege, Dogsharing etc.
 
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Monika
19. Mai 21:39
Leider zu weit weg.
 
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Sebbi
19. Mai 21:45
https://dogorama.app/de-de/gruppen/Biete_suche_Hundebetreuung-Y2hFk4hgWMsjCTA6PyLL/
Tja, würde sich Melanie die Mühe machen ihr Profil mal etwas zu füllen, könnte man sich so manche Frage sparen und man könnte schon gezielter nach der Lösung suchen.☝🏼
Aktuell hat sie nicht mal einen Hund🤔
 
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Lisa-Eileen
19. Mai 21:59
Danke, wo finde ich die Gruppe, im Forum? Bin noch neu hier
Nicht im Forum, musst unten rechts drauf gehen und dann auf Gruppen, da kannst du danach suchen.
 
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Lisa-Eileen
19. Mai 22:06
Ansonsten falls das von Sylvia nicht passt könntest du mir vielleicht deine Kontaktdaten und Infos zum Hund schicken dann kann ichs meiner Trainerin weitergeben das sie bei sich vielleicht in der Assistenzhundeschule was aushängen.
Da kommen ja verschiedene Leute zusammen aus der Umgebung vielleicht könnte man so auch nochmal jemanden finden.
Da weiß ich auch das es gute Menschen sind die gut mit dem Hund umgehen.
 
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Lisa
19. Mai 22:09
Wir haben jetzt den 3. „Second Hand“-Hund. Die BC-Hündinnen waren 2 1/2 und 2 Jahre alt, unser rumänischer Rüde 8 1/2. Alle haben diesen Wechsel sehr gut überstanden. Der Rumäne hätte auch diagonal über die Straße zu seinem ersten Zuhause laufen können. Hat er nie gemacht. Wenn man / frau ein Hundemensch ist, der sich eng bindet, macht man es dem Hund leichter. Wenn Mensch und Hund nicht zusammen passen, kann es durchaus schlimm sein/ werden. Gut ist es, wenn die Menschen, die den Hund groß gezogen haben, auch vermitteln , d. h. sich den /die Menschen aussuchen. Ruhig öfter treffen, Gassi, und Besuche sind für beide Seiten wichtig.