Home / Forum / Verhalten & Psychologie / Entscheidung, Hund abzugeben

Verfasser-Bild
Melanie
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 182
heute 20:21

Entscheidung, Hund abzugeben

Hallo, ich hadere mit der Entscheidung, nach einem neuen Zuhause für meinen 7-jährigen Sheltie-Rüden zu suchen. Er war bisher mit den Kindern im Wechselmodell abwechselnd bei mir und meinem Ex-Mann, der das aber nun beruflich nicht mehr schafft. Ihn allein zu betreuen würde mich zeitlich und kräftemässig sehr belasten und auch nur mit viel Fremdbetreuung gehen. Ich bin berufstätig (wenig Home Office möglich)und zudem chronisch erkrankt. Habe auch keinen Garten und keine Familie vor Ort. Hinzu kommt, dass mein Verlobter so gar kein Hundemensch ist und somit mich auch kaum unterstützen kann/will mit ihm. Unser Sheltie ist ein sensibler, menschenbezogener Hund, der in neuen Situationen etwas Zeit braucht, sich dann aber gut bindet. Ich habe aber große Angst, dass er sehr unter dem Wechsel leiden könnte. Aber ich weiß, dass es auch bei uns nicht mehr optimal für ihn wäre. Und auch graut es mir vor der Trauer der Kinder, die ihn sehr lieben. Hundepensionen sind zu weit weg und zu teuer und ich merke schon jetzt, dass private Betreuungs-Modelle ziemlich wacklig sind. Ich will auch nicht zu viel Hin und Her für ihn mit einem Nett aus zig verschiedenen Menschen. Was denkt ihr, wäre das geringere Übel für den Hund? Hat jemand von euch Erfahrungen, wie Hunde so einen Umzug in ein neues Zuhause verarbeiten?
 
Beitrag-Verfasser
Gabriele
heute 18:00
Genau, nur wer 😉
Ich wüsste wer 😉
 
Beitrag-Verfasser
Gabriele
heute 18:00
Gib ihn ab, er wird es überall besser haben als bei euch
Sehe ich auch so
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Tina
heute 18:01
Also ich finde es sehr spannend, dass hier der Verlobte dafür kritisiert wird, dass er nicht den Prinzen auf dem Schimmel für die Prinzessin spielt und den Drachen bekämpft. In einer gleichberechtigten Partnerschaft steht es einem durchaus zu, zeitlich und finanziell Grenzen zu setzen und nicht die Fehler des Anderen auszubügeln. Jeder Frau würde man raten, sich nicht für die Verantwortlichkeiten des Mannes aufzureiben und Männer steht das durchaus auch zu.
Ich sehe das auch so.

Ich würde da auch gar nichts von meinem Partner erwarten, dass dieser zu dem Thema "die Welt rettet".
Und ich denke der Mann hat die Frau ja schon mit ihrem Hund im Schlepptau kennen und lieben gelernt, weshalb man hier wie manche gar nicht davon reden sollte, dass der Hund nicht "akzeptiert" sei - sonst hätte Mann sich doch gar nicht auf eine HHin eingelassen.


Würde in der Situation versuchen selbst etwas zu drehen/evtl anderer Job mit Homeoffice Möglichkeit, Hundesitter/nette vertrauensvolle Nachbarn, halt nach Bedarf Tagesbetreuung oder Stundenweise bei eher gleichbleibenden Personen. Und abends geht's zurück ins traute Heim.

Ich denke auch nicht das der Hund darunter leidet, würde es eher als Mehrwert ansehen, etwas Abwechslung kann auch total bereichernd sein, solang es kein Angsthund ist. Warum sollte der eigene Hund immer nur mit ein und dem selben Mensch die Welt erkunden dürfen? Wenn er charakterlich stabil würde ich da kein Problem drin sehen.
 
Beitrag-Verfasser
Marie
heute 18:05
Ich bin nicht anonym. Ich hab hier lediglich kein Profilbild und Namen mehr, da einige Geschöpfe das hier als Dating Plattform gebraucht haben. Ich habe auf dem Beitrag schon geschrieben und man findet mich auch sonst wenn man möchte. Ich finde es einfach schade das alles so hoch kocht und das sollte nicht abwertend gemeint sein. Ich bin aber ehrlich, ich verstehe Melanie auch sehr gut und irgendwann hat man keine Kraft mehr. Dann ist es doch vernünftiger eine Lösung zu finden, im Sinne des Hundes.
Das ist doch aber die Meinung der meisten hier.
Was soll man ihr denn noch raten?
Es wurden Angebote gemacht und auch Vorschläge wie man es eventuell doch noch möglich machen könnte den Hund zu behalten.
Aber? Das eine zu teuer,versteh ich auch, der Verlobte Hundephopie,der er sich nicht stellen will,ein Ex der sich total raushält!
Da bleibt doch nur eine Entscheidung!
Und ich persönlich fände es für alle Beteiligten die beste Lösung.
Ich vermute das die im Kopf eh schon gefallen ist.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
.
heute 18:06
Das ist doch aber die Meinung der meisten hier. Was soll man ihr denn noch raten? Es wurden Angebote gemacht und auch Vorschläge wie man es eventuell doch noch möglich machen könnte den Hund zu behalten. Aber? Das eine zu teuer,versteh ich auch, der Verlobte Hundephopie,der er sich nicht stellen will,ein Ex der sich total raushält! Da bleibt doch nur eine Entscheidung! Und ich persönlich fände es für alle Beteiligten die beste Lösung. Ich vermute das die im Kopf eh schon gefallen ist.
Ich bin da völlig bei dir.
Finde nur manche Antworten völlig daneben und übergriffig
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Frauke &
heute 18:07
Es gibt auch genug Frauen die einen Partner ihren Kindern vorziehen. 😌
Find ich ganz schlimm 😔
 
Beitrag-Verfasser
Marie
heute 18:15
Ich bin da völlig bei dir. Finde nur manche Antworten völlig daneben und übergriffig
In Beziehungsangelenheiten sollte man sich hier eigentlich nicht einmischen!
Leider spielen die beiden Herren keine unwesentliche Rolle dabei.
Aber grundsätzlich ist es Melanies Angelegenheit !
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Christine
heute 18:16
Also ich finde es sehr spannend, dass hier der Verlobte dafür kritisiert wird, dass er nicht den Prinzen auf dem Schimmel für die Prinzessin spielt und den Drachen bekämpft. In einer gleichberechtigten Partnerschaft steht es einem durchaus zu, zeitlich und finanziell Grenzen zu setzen und nicht die Fehler des Anderen auszubügeln. Jeder Frau würde man raten, sich nicht für die Verantwortlichkeiten des Mannes aufzureiben und Männer steht das durchaus auch zu.
So dramatisch würde ich es nicht formulieren,es ist ein Hund,kein Drache!Er sollte eigentlich als Teil der "neuen"Familie zu akzeptieren sein.Ist hier leider nicht so,aber aus meiner Sicht ist das nur schwer nachvollziehbar!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sina
heute 18:29
Also ich finde es sehr spannend, dass hier der Verlobte dafür kritisiert wird, dass er nicht den Prinzen auf dem Schimmel für die Prinzessin spielt und den Drachen bekämpft. In einer gleichberechtigten Partnerschaft steht es einem durchaus zu, zeitlich und finanziell Grenzen zu setzen und nicht die Fehler des Anderen auszubügeln. Jeder Frau würde man raten, sich nicht für die Verantwortlichkeiten des Mannes aufzureiben und Männer steht das durchaus auch zu.
Echt, du würdest also deinen zukünftigen Ehemann kein bisschen finanziell unterstützen, wenn er schon krank vor Sorge geworden ist? Wenn sonst die einzige Lösung ist, seinen Hund abgzugeben der 7 Jahre fester Bestandteil der Familie war?

Du würdest auch nicht über deinen Schatten springen und versuchen, zumindest den Hund soweit zu akzeptieren, um irgendwann mit ihm in einem Raum schlafen zu können, oder zumindest mal zeitweise auf ihn aufzupassen, wenn alle Stricke reissen?

Also ich würde so einen Partner definitiv nicht wollten.
Aber jeder hat halt andere Ansprüche.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Heike
heute 18:40
Echt, du würdest also deinen zukünftigen Ehemann kein bisschen finanziell unterstützen, wenn er schon krank vor Sorge geworden ist? Wenn sonst die einzige Lösung ist, seinen Hund abgzugeben der 7 Jahre fester Bestandteil der Familie war? Du würdest auch nicht über deinen Schatten springen und versuchen, zumindest den Hund soweit zu akzeptieren, um irgendwann mit ihm in einem Raum schlafen zu können, oder zumindest mal zeitweise auf ihn aufzupassen, wenn alle Stricke reissen? Also ich würde so einen Partner definitiv nicht wollten. Aber jeder hat halt andere Ansprüche.
Würde mir auch so gehen, das ist für mich so ähnlich, als wenn ein neuer Partner so gar nicht mit meinen Kindern könnte, da würde mir die Basis für eine gemeinsame Zukunft fehlen. Es muss ja kein Hundeliebhaber sein, aber ein normaler Umgang mit einem freundlichen Familienhund sollte schon möglich sein.